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Das es unter Christen vielfach judenfeindliche Aussagen und Handlungen gegeben hat, deren Spuren oft heute noch zu besichtigen sind, will ich gar nicht bestreiten, aber die Aussage, dass es ein integraler Bestandteil des Christentums sei, halte ich für weit überzogen. Wie Zogg schon sagte, finden sich in christlichen Traditionen viele Anleihen aus dem Judentum, zumal sich die ersten Christen nach Stand der Forschung auch nicht als neue Religion, sondern als mehr oder weniger jüdische Sekte verstanden und so auch von außen gesehen wurden.
(und ja, antijudaismus ist ein integraler bestandteil des christentums.
wenn du, zugegebenen nur meinen letzten post, aufmerksam liest, dann wirst du sehen, dass ich zwischen christentum und christlicher kirche differenziere. und die institutionalisierung des glaubens ging nunmal unter scharfer abgrenzung von den jüdischen wurzeln einher.
@carlos: Ich habe nie behauptet, dass Kruzifixe Integration verhindern. Sondern ich habe gesagt, dass die Schule eine integrative Einrichtung ist und deswegen religiös neutral sein sollte.
Was spricht denn für Kruzifixe in Schulen? Dass Deutschland ein christliches Land ist? Nein, Deutschland ist nicht christlich, sondern große Teile der Bevölkerung sind es.
Etwas anders sehe ich Kruzifixe in Krankenhäusern. Einige Menschen schöpfen womöglich Kraft daraus, dass ein Religionssymbol an der Wand hängt. Andererseits glaube ich nicht, dass Nicht-Religiöse sich dadurch eingeschränkt fühlen würden. Allerdings sollte es für Mitglieder anderer Religionen auch die Möglichkeit geben, sich entsprechendes Symbol ins an die Wand zimmern zu lassen. Wird im Pflegebereich auf speziellen Wunsch schonmal gemacht.
Welchen Rock? Die Musik oder den einer Frau?Ich bin kein großer Bibelleser, aber eine Stelle hat es mir besonders angetan:
"... verweigere auch den Rock nicht".
Zugegeben, so etwas aus den Kontext gerissen, aber ich kann mich da voll mit identifizieren.![]()

Welchen Rock? Die Musik oder den einer Frau?![]()
@carlos: Integration wäre gewiss in Interesse Jesu gewesen. Das nützt dir aber nichts, wenn du jemanden integrieren willst, der nicht an ihn glaubt.
Ich glaube aber, dass das grundsätzliche Problem gar nicht die Kruzifixe, sondern eine andere Ausgangsfrage sind. Nämlich die nach der berühmt-berüchtigten Leitkultur. Du lehnst die wohl einfach weniger ab als ich, weswegen slche Ansichten auch einfach mit daraus resultieren.
Na ja, dann würde es ja keinen Sinn ergeben zu versuchen Andersgläubige zu integrerieren???
Du verstehst das Problem nicht. Erzähl doch mal jemandem, der nicht an Jesus glaubt: "Jesus möchte, dass ich dich integriere. Na, wie wär's?"
Deswegen kannst du nicht argumentieren, dass ein gekreuzigter Jesus gegen Integration steht. In dem Bild, was wir von Jesus haben, ist das gegenteil der Fall. Nützt dir aber nichts, wenn dein Gegenüber nichts davon hält.
Integration läuft im aller ersten Schritt über rein alltägliche, pragmatische Dinge. Mentalitäten und Religionen prägen sich bei Migranten aus, da hat aber niemand was drin zu suchen. Es gehört zur Freiheit des Menschen, sich für sowas selber zu entscheiden. Der Staat hat eine neutrale Rolle einzunehmen.
Nochmal: Die Schule unterliegt der Obhut des Staates. Der Staat ist aber nicht christlich, sondern ein Einwohner ist es.
Was gehört denn deiner Meinung nach zur Integration?
Meiner Meinung nach:
- Sprache beherrschen? Ja.
- Gesellschaftlich integriert sein, Zugang zu öffentlichen Einrichtung haben? Ja
- Staatsbürgerschaft besitzen? Von mir aus auch das.
- Mindestmaß an Wohnqualitäten und Zugang zu Daseinsgrundfunktionen? Ja
- Religion haben, die die Mehrheit der Bevölkerung hat? Nein!
Und weil Religion nicht integrativ notwenig ist, wird sowas nicht in integrativen Einrichtungen gebraucht. Kruzifixe verhindern keine Integration, aber sie setzen eine Norm, bei der äußerst fraglich ist, ob es diese zu setzen gilt.

Warum wird hier eine Norm gesetzt? Es zeigt lediglich, dass der christlcihe Glaube in Deutschland Tradition hat... genauso wie jede Kriche im Übrigen auch. Außerdem zeigt es, dass immer noch der Großteil der dt. Bevölkerung diesen Glauben hat. Kein Migrant wird durch die bloße Anwesenheit des Kruzifix dazu genötigt zu konvertieren...
).
Ich bin gläubige Muslimin. Ich trage zwar kein Kopftuch,
aber ich halte mich an die anderen Gebote, wie zB. kein
Schweinefleisch zu essen, was im Koran
so festgelegt ist, da das Schwein ein unreines Tier ist,
das sich im Schlamm rumwälzt.
Beten tue ich vor dem Essen und wenn ich Abends ins Bett gehe.
Dann wird einmal das Glaubensbekenntnis aufgesagt:
Aschhadu an la ilaha illa llahu, wa aschhadu, anna Muhammadan rasulu llahi
aber finde es echt komisch. Ich meine Küher, Pferde usw wältz sich auch gern in Schlamm. Aber dass ess ihr?da das Schwein ein unreines Tier ist,
das sich im Schlamm rumwälzt
Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld; wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. (Koran 2,173)

Dann ist ja auch Fussballer unreines Tier. Die wältz sich ja auch in Schlamm....![]()

:eek:
Isst Du etwa Fussballer?!
Wenn ja, Finger weg von Werderanern!

Nur ein bisschen naschen....![]()
Die brauchen wir noch...