Keine Ahnung, ob's den hier schon mal gab:
Eine Frau und zwei Männer überleben ein Schiffsunglück und stranden auf einer einsamen Insel. In den nächsten Wochen bauen sie sich ein halbwegs erträgliches Leben auf, genug zu essen, ein Dach über dem Kopf, Trinkwasserbevorratung, eine primitive Dusche usw.
Irgendwann machen sich aber die Triebe bei den Männern bemerkbar. Die Frau nimmt die gierigen Blicke zur Kenntnis, die immer öfter auf ihr ruhen. Damit die Lage nicht eskaliert, sagt sie eines Tages zu beiden:
"Na gut, damit jeder zu seinem Recht kommt habe ich mir Folgendes ausgedacht; einer von Euch darf montags und dienstags bei mir ran, der andere mittwochs und donnerstags, und übers Wochenende machen wir mal Pause."
Die beiden Kerle sind einverstanden. So geht das die nächsten Wochen sehr gut, der eine behüpft sie montags und dienstags, der andere mittwochs und donnerstags, und am Wochenende ruhen sich alle aus.
Eines Tages jedoch stirbt die Frau. Die beiden Überlebenden sind ziemlich verzweifelt, weil sie sich schon sehr an ihr regelmäßiges Liebesleben gewöhnt haben. Als sie abends zusammen sitzen ergreift der eine das Wort:
"Hör mal, es klingt vielleicht etwas sonderbar, und vielleicht auch ein bisschen abstoßend... aber meinst Du nicht, dass wir versuchen sollten, in dem Rhythmus weiterzumachen? Du weißt schon... ich darf montags und dienstags zum Zuge kommen, Du mittwochs und donnerstags, und am Wochenende halten wir uns zurück? Ist zwar etwas ungewohnt für uns beide, aber besser als nichts!"
Der Andere schluckt, denkt eine Weile darüber nach und überwindet sich schließlich dazu, das zu versuchen. Und so vergehen wieder die Tage und Wochen. Einer montags und dienstags, der Zweite mittwochs und donnerstags usw.
Nach einigen Wochen platzt es aber aus dem Zweiten heraus:
"Schluss, ich halte das nicht mehr aus, ich kann das nicht mehr, wir müssen damit aufhören!"
Darauf der Andere:
"Nagut, vielleicht hast Du Recht. Vielleicht sollten wir sie jetzt doch mal begraben."