Willi Lemke (Ehrenmitglied ✝)

Und das bedeutet immer noch nicht, dass der Aufsichtsrat den verein führt....

Vielleicht sollten die Leute sich erstmal mit Werder und seinen Strukturen beschäftigen, bevor sie hier immer und immer wieder irgendwas durcheinandermixen.
 
Naja, wenn ich an 2011 zurück denke wo TSKA noch Spieler haben wollten um die int. Plätze zu erreichen und Lemke einfach nein gesagt hat...
den erfolg sieht man ja...
KA rausgegrault.
TS wech (wobei das eher Eichin zuzuschreiben ist)
Mannschaft auf den Abstiegsplätzen...

Mir blutet das Herz wenn ich das sehe
 
Naja, wenn ich an 2011 zurück denke wo TSKA noch Spieler haben wollten um die int. Plätze zu erreichen und Lemke einfach nein gesagt hat...
den erfolg sieht man ja...
KA rausgegrault.
TS wech (wobei das eher Eichin zuzuschreiben ist)
Mannschaft auf den Abstiegsplätzen...

Mir blutet das Herz wenn ich das sehe

Achso, das wäre dann eine Garantie gewesen das KATS bleiben und es mit ihnen viel besser läuft.

Oder wären wir dann jetzt vielleicht ganz pleite?
 
Naja, wenn ich an 2011 zurück denke wo TSKA noch Spieler haben wollten um die int. Plätze zu erreichen und Lemke einfach nein gesagt hat...
den erfolg sieht man ja...
KA rausgegrault.
TS wech (wobei das eher Eichin zuzuschreiben ist)
Mannschaft auf den Abstiegsplätzen...

Mir blutet das Herz wenn ich das sehe

Und es wird nicht richtiger, wenn es immer und immer wieder geschrieben wird.
 
Ich halte von Born sehr viel weniger als viele hier.

Er war ein guter Frontmann und Grüßaugust. Aber dass unter ihm hier wichtige Weichen gestellt worden seien in Sachen finanzieller Unabhängigkeit von der CL, Investoren, Transferpolitik, Vermarktung etc. pp. kann man nicht behaupten. Ihm ist der Erfolg von KATS genauso in den Schoß gefallen wie Fischer und Lemke.

Seit seinem Ausscheiden hat er mit wiederholtem Nachtreten vor allem Kleingeistigkeit bewiesen, was ihn für mich komplett diskreditiert. Die alten Männer, die sich lange im Glanz von KATS gesonnt haben, können sich ihre Grabenkämpfe sonstwohin stecken. Werder braucht Born nicht und Herr Born sollte lieber weiterhin Hundegeburtstage feiern, das ist eher sein Metier.

Sehe ich größtenteils auch so, insbesondere, was mit seinem derzeitgen Verhalten zu tun hat. Auch zu seiner Funktion als "Frontmann" Zustimmung. Dennoch glaube ich, dass er damals, auch was seine Kontakte nach Südamerika, zu Kreditinstituten allgemein, zur Bremer "Haute Volée" anbelangt, wichtig für Werder war. Man denke nur an die Transfers von Pizarro und Valdez. Dass auch er in der Erfolgsphase viel zu kurzsichtig und zu wenig zukunfstsorientiert gehandelt hat, sehe ich auch so. MMn war er damals der "richtige Mann zur richtigen Zeit"!

Mit seinem derzeitigen Verhalten diskreditiert er sich aber massiv selbst. Er darf gern weiter seine Kontakte für Werder spielen lassen. Dazu benötigt er aber keine offizielle Funktion, für die er mit 74 Jahren eh langsam zu alt sein dürfte.
 
Zitat von WilderSüden;3025876:
Um noch a bissl Öl ins Feuer zu gießen.^^ :D

Die Welt

"Werder Bremen ist ein Waschweibverein"

http://www.welt.de/sport/fussball/b...39/Werder-Bremen-ist-ein-Waschweibverein.html

Pikant hier insbesondere auch folgende Passage:

"Lancierte Fischer die Namen der Investoren?

Ein Geschäftsführer der besagten Firmen, der nicht namentlich genannt werden möchte, nimmt an, dass Fischer die Namen der drei Unternehmen an die Presse lancierte. Dass der Name seiner Firma in Zusammenhang mit einem vermeintlichen wirtschaftlichen Engagement öffentlich wurde, zeige, "was für ein Waschweibverein Werder ist und dass man mit solchen Leuten nicht arbeiten kann". Selbst wenn einmal Pläne existierten, Werder finanziell zu unterstützen, "sind sie jetzt hinfällig, weil der Klub sich alles verbaut hat".

Ein anderer Geschäftsführer kündigte im Gespräch mit der "Welt" an, seine Loge im Weserstadion in der kommenden Saison zu kündigen. Seine Karte würde er "lieber heute als morgen abgeben". Werders Geschäftsführung bestreitet allerdings, dass Fischer für die Nennung der drei Firmennamen verantwortlich ist."

Hollywood - wir kommen! :wink:

Nach den Aussagen Henry Vogts in einem Kommentar zur Lage Werders bei Radio Bremen Hörfunk, soll Lemke selbst wohl vermuten, dass Born hinter der angeblichen Ankündigung der Betriebe und der darin gestellten Bedingung stecke.

Hört man sich gleichzeitig die Aussagen Borns im Interview mit Antenne Niedersachsen vom vergangenen Montag an, ist man, mMn fast zwangsläufig, geneigt, Lemkes Vermutung zu folgen!

Ich persönlich halte die Aussagen Fischers in der Presse, die die derzeitige Diskussion ja erst ausgelöst haben, für dämlich. Dass Fischer selbst die Namen lanciert hat, hätte ich vorher für äußerst unwahrscheinlich gehalten, nach seinem plötzlichen, offenbar auch persönlichen, "Strategiewechsel", allerdings nicht mehr. Versucht er sich auf seine letzten Tage noch irgendwie "reinzuwaschen"? :(

Insgesamt geben wir derzeit ein erbärmliches Bild ab. Welcher Investor sollte daran interessiert sein, bei uns einzusteigen? :unfassbar:
 
Nach den Aussagen Henry Vogts in einem Kommentar zur Lage Werders bei Radio Bremen Hörfunk, soll Lemke selbst wohl vermuten, dass Born hinter der angeblichen Ankündigung der Betriebe und der darin gestellten Bedingung stecke.

Hört man sich gleichzeitig die Aussagen Borns im Interview mit Antenne Niedersachsen vom vergangenen Montag an, ist man, mMn fast zwangsläufig, geneigt, Lemkes Vermutung zu folgen!

Ich persönlich halte die Aussagen Fischers in der Presse, die die derzeitige Diskussion ja erst ausgelöst haben, für dämlich. Dass Fischer selbst die Namen lanciert hat, hätte ich vorher für äußerst unwahrscheinlich gehalten, nach seinem plötzlichen, offenbar auch persönlichen, "Strategiewechsel", allerdings nicht mehr. Versucht er sich auf seine letzten Tage noch irgendwie "reinzuwaschen"? :(

Insgesamt geben wir derzeit ein erbärmliches Bild ab. Welcher Investor sollte daran interessiert sein, bei uns einzusteigen? :unfassbar:
Klar, es gibt in diversen Berichten inzwischen so einige Mutmaßungen, dass Fischer sich auf seine letzten Tage noch reinwaschen will...mit einem Niedergang des Vereins nicht zu tun haben will...

Die Wahrheit weiß wohl nur er selbst.
Manche werden ja erst im Alter klug... :cool:
 
Insgesamt geben wir derzeit ein erbärmliches Bild ab. Welcher Investor sollte daran interessiert sein, bei uns einzusteigen? :unfassbar:

Das ist absolut korrekt. Insgesamt habe ich den Eindruck dass wir innerhalb weniger Jahre extrem viel an Ansehen, Kredit und Image verloren haben. Und wie man aktuell sieht, geht das immer noch weiter.

Es ist genau wie du sagst. Ein Investor überlegt sich doch ganz genau wem er sein Geld gibt und da stehen wir wegen der Grundvoraussetzungen (Umfeld, Einzugsgebiet, Wirtschaftskraft der Region usw) schon erheblich schlechter da als viele andere Vereine. Wenn jetzt aber solche Dingen noch dazu kommen, dann kämpfen wir mit den kleinsten und grauesten der Liga um Investorengelder.
 
Ich mag Lemke auch nicht mehr, seit er in Bremen Senator wurde und immer so kleinlich-bürokratisch aufgetreten ist.

Aber: Dass er KA damals das Budget nicht überschreiten ließ, war goldrichtig. Wenn wir da mehr ausgegeben hätten, wären wir wahrscheinlich schon seit einem Jahr mit dem Konto tief in den roten Zahlen.

Die Chance, dass ein zusätzlicher Spieler den Unterschied zwischen Platz 6 und Platz 13 ausgemacht hätte, ist ja nicht sehr groß.

Außerdem wurden mit dem Geld, was damals ausgegeben wurde, auch die Falschen geholt. Weshalb hätte das mit neuem Geld besser werden sollen?
 
Das Problem war aus meiner Sicht lange Jahre eher, dass man meinte, sich internationale Talente für viel Geld kaufen zu müssen. Die Mentalität kann KA jetzt in Wolfsburg voll ausleben.

Verpennt wurde die Nachwuchsarbeit, der Blick in die unteren deutschen Ligen und die Suche nach ablösefreien guten Lösungen.

Viel Geld hilft nicht unbedingt viel.
 
Es ist genau wie du sagst. Ein Investor überlegt sich doch ganz genau wem er sein Geld gibt und da stehen wir wegen der Grundvoraussetzungen (Umfeld, Einzugsgebiet, Wirtschaftskraft der Region usw) schon erheblich schlechter da als viele andere Vereine. Wenn jetzt aber solche Dingen noch dazu kommen, dann kämpfen wir mit den kleinsten und grauesten der Liga um Investorengelder.

Typischer KNB Artikel sorgt für erhitzte Gemüter.. Ich seh da viele Parallelen zum damaligen Apokalypsen-Artikel unter Schaaf und wie oft er doch schon nach Kai's "Informationen" seinen Job verloren hat..
Im ernst Jungs.. es kommt doch nicht von ungefähr, dass der für Springer schreibt.. chillt mal ne Runde..


Wenn man das ganze mal wirtschaftlich und von aussen betrachtet, wäre es zwar eine riskante, aber durchaus günstige und gewinnversprechende Anlage, wenn man genau jetzt in Werder investiert.

Denn tiefer geht es nicht mehr in der Tabelle, das Worstcase is das festsetzen und zementieren des Abstiegs. Aber dadurch auch günstig für den Kauf von Anteilen.

Wenn Investoren jetzt einsteigen und das Geld in sinnvolle Transfers gesteckt wird, die diesen Abstieg abwenden und die fehlende Klasse zurückbringen und sich Werder ins Mittelfeld rettet, wird das einen ziemlichen Aufmerksamkeits- und Image-boost für alle, und bei einem möglichen Verkauf der Anteile ein dickes Plus, bedeuten.

Sicher ist da ein bisschen Träumerei bei, weil ich den Worstcase ausblenden möchte, aber es ist nichtsdestotrotz vorstellbar.

Ich glaube aber auch nicht, dass sich da vor den nächsten Wochen, in denen sich der Trend abzeichnen wird (ob wir stecken bleiben oder nicht), irgendetwas an der Geschichte bewegen wird.

Interessanter finde ich, ob Lemke und Co. trotz des Infront Deals nun wieder quer schiessen, bei den Verpflichtungsabsichten. Denn das sich im Winter was bewegen wird, bezweifelt wohl niemand mehr.
 
Willi Lemke arbeitet seit 33 Jahren für den Verein. Wenn man der Ansicht ist, dass er das Problem sei, obwohl er nur ein, wenn auch herausgehobenes, Mitglied des von den Vereinsmitgliedern gewählten Aufsichtsrates ist, dann muss man das klären. Rational begründbar ist es nicht. Willi Lemke hat selbst keinerlei Entscheidungsspielraum mehr, seit 1999. Wenn Willi Lemke irgendetwas bremsen, verhindern oder blockieren wollte, wie es so gern unterstellt wird, dann braucht er eine Mehrheit im Aufsichtsrat.

Alles, was an Lemke als Aufsichtsrat kritisiert wird, ist das ergebnis eines Entscheidungsprozesses, der von mehreren Aufsichtsräten mitgetragen wurde und den Lemke repräsentiert.

Was da gerade von Born angezettelt wurde, ist nichts als ein Rachefeldzug, den man lachhaft finden könnte. Ginge es nicht darum, dass offenbar verbunden mit der Operettenrevolution gegen Lemke die Vereinspolitik umgekrempelt und der Aufsichtsrat als Kontrollgremium der Mitglieder entmachtet werden soll. All dies soll geschehen, um sich für Investoren aufzuhübschen. Aber es wird vergessen, dass dadurch Mitsprache- und Kontrollmöglichkeiten sinken, dass am Ende, wenn es schiefgeht mit Risiko und Verschuldung, kein Filbry, Eichin oder Investor am Ende im Eimer ist, sondern Werder Bremen.
:tnx:
 
Als Investor bin ich an einer funktionierenden Struktur interessiert, die Stellinger können ein Lied davon singen.
Bei uns ist die Struktur des Vereins gut. Dann möchte ich ein Mandat im AR. Nun habe ich Einsicht in das Innenleben des Invests. Entweder halte ich nun den Mund und lasse die Geschäftsführer ihrer Arbeit nach gehen oder ich habe Ahnung von der Materie und korregiere. So stelle ich sicher, das mein Invest sich auszahlt.

WL schreckt die Investoren ab, weil er dem Verein schadet. Niemand wird jetzt investieren und mit WL in die 2. Liga gehen und so sein Invest in die Verlustzone führen.
 
Zitat von Hägar;3026343:
WL schreckt die Investoren ab, weil er dem Verein schadet. Niemand wird jetzt investieren und mit WL in die 2. Liga gehen und so sein Invest in die Verlustzone führen.
Inwiefern schadet WL dem Verein?

Abgesehen davon wird Infront trotz des angeblichen Investitionshemmnisses WL - die Kampagne scheint ja zu funktionieren - 9 Millionen investiert. Das, was Infront macht, ist nämlich ein klassisches Investment, also ein Investment, mit dem der Investor Geld verdienen will.

Was du und andere unter einem Investment verstehen, ist das, was Kühne beim HSV veranstaltet. Kühnes Investment ist aber nicht darauf ausgelegt, sich finanziell rentieren, sondern über die Vereinspolitik entscheiden zu können. Es handelt sich also um den Austausch von Macht gegen Geld. Dass solche Investoren die Vereinsgremien besetzen wollen, ist logisch.
 
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