Es ist sinnbefreit und unglaublich Naiv, wie hier die Lemke Jünger ihr Idol in Nibelungentreue verehren.
Es fehlt nur noch, dass diese die Merkel Raute zeigen und sie den Ausspruch machen: „der Sparkurs ist alternativlos“. Austeritätspolitik führt schnurstraks in die Depression.
Einige Mitglieder bemängeln die „Dackelclub Mentalität“.

Was sind das bloß für lethargische Reaktionen. Liebe Mitglieder: Wacht endlich aus eurem komatösen Tiefschlaf auf! Ihr habt Gestaltungsspielraum, also nutzt diesen auch!

Oder gehört Ihr zur Fraktion der politikverdrossenen, die mangels Alternative auch zu keiner Wahl gehen.
Es gibt immer Alternativen!

Der Weser-Kurier tritt eine unnötige Trainerdiskussionsdebatte los, die vom eigentlichen Problem ablenken soll. Sollen hier etwa Schalker Verhältnisse entstehen?

Wie soll Werder Investoren finden, wenn Sonnenkönig Lemke mit ihnen an einem Tisch sitzt? Es ist in der Tat naiv zu glauben, dass so Investoren gefunden werden können.

Lemke ist ein Teil des Problems welches mMn im Aufsichtsrat zu suchen ist. Sich dieser Suche zu verweigern ist nicht zielführend. Leider sind die Lemke Jünger in der Vergangenheit verhaftet, trauern dieser ewig nach und sehen die Realität nicht. Sollen sich Ereignisse aus der Vergangenheit in naher Zukunft wiederholen, sind Veränderungen unausweichlich.

Der Aufsichtsrat muss mMn auf drei Personen verkleinert werden und innerhalb des Aufsichtsrates ist jegliche Alleinherrscher Mentalität einzustellen! Eine Garantie, dass alles sofort besser wird, gibt es natürlich nicht; aber abzuwarten bis alle Aufsichtsrat Mitglieder „verstorben“ sind, heißt wertvolle Zeit zu vergeuden, die der Verein nicht hat.

Wer so die Augen vor der Realität verschließt, hat das Heft des Handels aus der Hand gegeben und wacht erst auf wenn es zu spät ist. Vielleicht in Liga II oder Liga III.
