Willi Lemke (Ehrenmitglied ✝)

@FDB: darum geht es aber gar nicht. Es geht darum, ob der Stadionumbau Auswirkungen auf die möglichen Investitionen in die Mannschaft gehabt hat. Und das hat er nach jetzigem Stand der Dinge nicht - es sei denn, es sind noch Gelder von der KGaA an die Stadiongesellschaft geflossen, von denen wir bisher nichts wissen. Und so lange es da keine neuen Informationen gibt, kann man fest davon ausgehen, dass die nötige Reduzierung der Kaderkosten alleine auf den ausgebliebenen sportlichen Erfolg zurück zu führen ist.

Womit das Thema für mich jetzt auch gerne beendet ist. :bier:
 
Lieber Klunz: 6 setzen! Nächster Versuch in 3 Wochen zur Nachprüfung!

@Mola; Norge:

Können wir uns darauf einigen, dass da wahrlich nicht alles rundgelaufen ist und diejendigen, die mit der Durchführung betraut waren, wohl etwas "überfordert" waren?

Mir dünkt auch, dass Allofs seit längerem stark abgebaut hat und vor diesem Hintergrund fände ich interessant, wie sehr er in diese Baugeschichte involviert war.

Gar nicht, es war einfach unglücklich, dass man das Stadion nicht schon vor 11 Jahren, wie zunächst geplant, mit billigen Krediten und geringem Stahlpreis zuschauermäßig auf die nächste Stufe hieven konnte. Danke an Gerhard Schröder und Franz Beckenbauer, Glückwunsch nach Hannover. :wild: Beim letzten Umbau waren einfach die Rahmenbedingungen schlecht, eine Erweiterung zu einem günstigen Preis war eher nicht mehr möglich. Schlecht gelaufen.
 
@Norge: Naja, dass der Erfolg ausbleibt kostet den Verein ca 30 Millionen jedes Jahr, wenn nicht mehr! Auch das frühe Ausscheiden aus dem DFB-Pokal ist in dieser Hinsicht keine Erleichterung.

@Mola: :tnx:
 
Gern schön das Du fragst.
Ich werde nur mich auch nur zu den Kreditvergaben äußern.

Die Höhe eines Kredites ist immer abhängig von den vorhanden und durch den Umbau enstehenden Beleihungswert des Objektes.

Die Zinshöhe(Aufschläge) ist hauptsächlich abhängig vom EK.

EK und EKQ sind sicher wesentlich, wichtiger ist doch aber, dass die Verbindlichkeiten bedient werden können. Und hier ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, wenn die zu erwartenden Einnahmen größer sind, wie sie eben im Falle eines größeren Stadions wären. Ebenfalls führen die höheren Einnahmen, wenn sie nur zum Teil in den Abtrag des Kredites fließen, in das Unternehmen zurück, sprich: von der Stadion GmbH zu den Gesellschaftern, was sich in Form von Rücklagen auf die EKQ auswirkt (holla!) oder eben ins Vermögen fließt, sprich direkt investiert wird (Spieler, z.B.), die dann HOFFENTLICH einen Mehrwert leisten.
 
Erstens werden mW nicht alle Einnahmen aus den Ticketverkäufen an die Stadiongesellschaft abgeführt, sondern nur die Hälfte. Zweitens sind wohl auch die Kredite für vorherige Umbauten noch nicht voll abbezahlt, so dass auch ohne den letzten Umbau Einnahmen an die Stadiongesellschaft abgeflossen wären. Und drittens sind die Ticketeinnahmen nach dem Umbau sogar größer, so dass der Anteil, der an Werder fließt zur Zeit sogar größer ist, als er es ohne Umbau gewesen wäre - nicht kleiner.

Und dann ist auch noch die Frage, welchen Anteil die Ticketeinnahmen überhaupt am Gesamtumsatz haben und ob die geringeren Einnahmen durch den Stadionumbau überhaupt signifikant sind.

Ich denke, es sollte außer Frage stehen, dass ein Stadion immer wieder umgebaut und modernisiert werden muss. Ob es so geschehen musste, wie es jetzt geschehen ist, kann man gerne bezweifeln. Aber man kann davon ausgehen, dass es immer Kredite für Stadion(um)bauten abzubezahlen gab, gibt und geben wird. Das Problem ist deswegen ein anderes: durch die höheren Kredite jetzt, wird man den nächsten Umbau des Stadions (der sicher kommen wird, bzw. muss) später in Angriff nehmen können. Und das könnte dann irgendwann in ein paar Jahren bzw. Jahrzehnten für einen verstärkten Standortnachteil sorgen.



Was irrelevant ist, da Werders Politik seit Jahren ist, keine Kredite für Transfers und Kaderkosten aufzunehmen.

Es werden gar keine Ticketeinnahmen an die Stadion GmbH abgeben. Noch mal gerne die bekannten Fakten.

Seit 2007 (!) (und da haben wie 32 Mio in neue Spieler investiert) werden gehen die Hälfte der Bandenwerbung, die Miete aus Büroräumen im Weserstadion und die Gebühren, die "Werder" an die Stadion GmbH zahlt eben an diese. Dazu Teile der Logeneinnahmen und eine einmalige Summe von Infront (2008).

Es ist also völlig klar, dass der Stadionumbau keine Relevanz für das "aktuelle" Versagen Schaafs hat. Man muss doch auch nur gucken, was in den Kader gepumpt wurde....

Ich habe mal von einem seriösen User eines anderen Forums gehört, dass Werder in Zukunft woanders ein neues Stadion bauen will (Stand 2010).
 
Gar nicht, es war einfach unglücklich, dass man das Stadion nicht schon vor 11 Jahren, wie zunächst geplant, mit billigen Krediten und geringem Stahlpreis zuschauermäßig auf die nächste Stufe hieven konnte. Danke an Gerhard Schröder und Franz Beckenbauer, Glückwunsch nach Hannover. :wild: Beim letzten Umbau waren einfach die Rahmenbedingungen schlecht, eine Erweiterung zu einem günstigen Preis war eher nicht mehr möglich. Schlecht gelaufen.

Man hat gemeint, dass diese nicht möglich seien. Fakt ist es eben nicht.
 
HM. Das Stadion vermittelt jetzt aber eher den Eindruck, dass in einer nächsten Umbauphase die Gegengeraden dran sein werden und man dann wohl auch eine Erweiterung vornehmen wird, oder?
 
Beim letzten Umbau waren einfach die Rahmenbedingungen schlecht, eine Erweiterung zu einem günstigen Preis war eher nicht mehr möglich. Schlecht gelaufen.

:confused: Meines Wissens ist man an die Schmerzgrenze gegangen, aus dem geplanten Umbau nebst Vergrößerung wurde dann eben "nur" noch der Umbau ohne Vergrößerung. Und dies dann noch zu einem teureren Preis. Begründung war die damalige weltwirtschaftliche Boomphase (vor der Finanzkrise), gerade in den Emerging Markets und die damit einhergehende Stahlpreisexplosion. Aber hast Recht, vielleicht wollten alle Werderoffiziellen einfach kein größeres Stadion, und hatten dafür eine gute Ausrede.
 
Isser krank ??
Macht sich ja ganz schön rar in den letzten Wochen - meldet sich wohl erst wieder, wenn sich a.) die Gemüter beruhigt haben und b.) Entscheidungen revidiert werden müssen.
Vielleicht aber schon seit Tagen in der intensiven Daueranalyse...
 
So Herr Lemke, Sie schlossen ja kategorisch aus, dass T.S. noch vor Ende der Saison geht / gehen muss!

Sollte jetzt tatsächlich Herr Scholl Trainer werden, dann ist er nach seinen Aussagen zu Ihm so was von unglaubwürdig , dass er aus meiner Sicht nicht mehr haltbar ist und gehen muss!
 
wenn Neuanfang dann bitte "richtig"!! Nicht nur Schaaf hat die letzten drei Jahre zu verantworten!
PRO einvernehmliche Trennung Lemke!!
 
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