Diese Gremienarbeit hat schon vor etlichen Jahren Störfeuer produziert, die der sportlichen Leitung die Arbeit erschwert haben. An die letztlich erfolglose Klose-Verhinderungsaktion sei ebenso erinnert wie an die leider negativen Verzögerungsaktionen bei den Transfers von u.a. Sokratis und Junuzovic (den man ja schon vor der Saison holen wollte und nicht erst in der Winterpause). Und hätte WL nicht so einen Gegenwind bekommen, dann hätte er noch viel mehr in die Arbeit von KA hinein gepfuscht.
Die Kritik an KA war für die nähere Vergangenheit sicher berechtigt, diese Periode ist für mich entschudligt dadurch, das KA in dieser Zeit eine Doppelbelastung nicht schultern konnte, die kaum ein anderer so ohne weiteres weg gesteckt hätte und das in diese Zeit schwerste familiäre Probleme fielen.
Die nachwirkungen dieser schwächeren Phase müssen jetzt u.a. bewältigt werden. Aktuell macht die Arbeit aber wieder einen guten Eindruck. KA sehe ich daher überhaupt nicht zur Disposition gestellt.
TS sehe ich da wesentlich kritischer. Aus den oft genannten Argumenten plädiere ich dafür, wenn es nicht noch aktuelle neue Probleme mit ihm geben sollte, ihn quasi "unter Bewährung" den Umbruch durchführen zu lassen, wobei Erfolge/ Ergebnisse vernünftiger Weise erst in der übernächsten Saison zu erwarten sind. Nach derzeitigem Stand ziehe ich dies dem Aktionismus eines vorzeitigen Trainerwechsels bei Weitem vor. Ob man dann den Vertrag von TS über den 30.6.2014 hinaus verlängern sollte, mache ich von den Eindrücken der nächsten beiden Saisons abhängig, tendiere aber im Moment eher dazu, das ich mir nicht vorstellen kann, das eine nochmalige Vertragsverlängerung bei TS in Frage kommt.
Er wäre dann länger als Otto Werder-Trainer und sollte sich dann mal eine Auszeit nehmen. Rückkehr nicht ausgeschlossen.
Bei WL ist meine Meinung eindeutig: Er bekommt ja als 65-jähriger jetzt Rente, u.a. eine Betriebsrente von Werder, also sollte er den Aufsichtsrat "in Ehren" verlassen und Werder damit einen letzten Dienst erweisen.