Herzlich willkommen hier, mit jedem neuen Live-Taster kommt hier Leben in die Bude, das finde ich gut. :daumen:
Zu meinen Eindrücken: Am besten haben die beiden Glenmorangies gerochen, die Du nicht erwähnt hast, nämlich der Quinta Ruban vor dem Lasanta, der Nectar d'Or und der Original waren in der Nase tatsächlich deutlich zurück haltender. Und der, der in der Nase am zurückhaltendsten war, war der Einzige, den ich unfallfrei trinken konnte, nämlich der 10yo. Original (aber selbst der hat es nicht in die Liste der potenziell für den Nachkauf qualifizierten drams geschafft).
Finde ich bemerkenswert, dass wir hier anscheinend alle die gleichen oder zumindest sehr ähnliche Eindrücke zu dem Glenmorangie-Viererpack haben.
Zum Nectar d'Or noch eine Rückfrage an fullcollapsed: Hast Du schon mehr Erfahrung mit Weißwein-cask-Finishes ? Wenn nein, solltest Du noch mehrere Proben machen, und zwar dann eher mit anderen weißwein-gefinisheden (furchtbares denglisch) Whiskies.
Die Weinaromen, speziell die vom Weißwein können gerade am Anfang wenn man sie noch nicht gewohnt ist, für sehr "unrunde" Eindrücke sorgen, eben weil sie so anders sind. Beim Arran sauternes finish war ich ja auch erstmal verwirrt und testete eher abwertend, mittlerweile ist Gewöhnung eingetreten und mit jedem kleinen Schluck stieg meine Bewertung. Und obwohl ich kein Freund junger malts bin sind beide Arran cask finishes (auch der amarone) auf meiner Auswahl-Liste für Nachkäufe. Sie sind in einer Hausbar aus mehreren Flaschen einfach eine tolle Bereicherung.
Insgesamt ist es im Moment aber (noch) eine gute Zeit für Whisky: Vom weißen Dreck liegen immer noch genügend nicht geschmolzene Haufen im Garten rum und Werder spielt scheieieieissssssssse.
(Heute sprach ich mit einem Fürther, der sich auf das Auswärtsspiel in Bremen freut, das sagt alles).