Das Schöne an den ganzen verschiedenen Malts ist die Charakteristika ihrer Herkunft.Scapa, ebenfalls von Orkney, ist auch klasse. Aber vor Jahren schweineteuer geworden. Der 16y sorgte vor etlichen Jahren bei bzw. nach einem Ehemaligentreffen meines ersten Arbeitgebers für eine personell kleine, jedoch lange und feuchtfröhliche Runde in einem Irish Pub im Bremer Ostertorviertel.
Ich durfte mal den 57 North von Talisker (selbsterklärend mit 57%vol) probieren. Guter Stoff.
Wie das "Land, so der Malt".
Kein Zufall, dass die Malts von den Inneren Hebriden (dazu gehört die Isle of Islay nunmal) oder den Orkneys eher kraftvoll erscheinen, während die Kostbarkeiten von den Borders oder den Lowlands eher milder rüber kommen.
Hatte mal einen Balveny Malt, der auch, trotz seiner 25 Jahren eher milder war.
Kein Vergleich zu Laphroaig oder Lagavulin. Die haben schon Bumms...
Was auch immer wert ist gekauft zu werden, wären die Malts aus dem Hause Glenmorangie

Wobei 20y und älter wegen der sich verstärkenden Süße weniger mein Fall sind.
Es ist eine artverwandte, andere "Sportart", die auch guten Stoff rausbringt. Zum Beispiel der Gentleman Jack (aus dem Hause Jack Daniels), Four Roses Single Barrel sowie dem in den letzten Jahren leider viel zu teuer gewordenen Blanton's. Ich tendiere auch eher zu Scotch- oder Irish Whisk(e)y, aber ab und zu darf es auch mal ein Bourbon sein. So wie z.B. in der Nacht zu Freitag auf Samstag gegen 1 Uhr, wo 
Ich freu mich schon sehr auf ein Wiedersehen!
(Mit oder ohne Whisky – auf jeden Fall mit guter Laune und netten Gesprächen. Einfach wunderbar, wenn es genau ist, wie man es sich vorgestellt hat …)
Wir haben ja erst Oktober. 
