Wer liesst denn noch heutzutage?

Doch, es sind in meinen Augen Kopien, die sind ja meistens schlechter als das Original und oft fehlt unten noch eine Zeile. :p

Ich denke, dass der Film wirklich besser ist, ist extrem selten, aber wie schon gesagt, Annie Proulx's Brokeback Mountain war nicht schlecht, aber der Film ist sehr viel besser - er ist sehr, sehr nah am Original aber irgendwie mit mehr Liebe zum Detail gemacht.

Außerdem gefällt mir Stand by Me fast noch besser als die King-Novelle The Body, interessanter Weise genau derselbe Autor wie bei dir. :)

Beiden liegt aber schon ein gutes Original zugrunde, ich mag nur die visuelle Umsetzung noch ein Stückchen lieber. ;)

Aber wie gesagt, generell meide ich Literaturverfilmungen grundsätzlich, aber nicht alle sind automatisch schlecht. Vielleicht eignen sich Verfilmungen besser bei kurzen Texten, also Kurzgeschichten und Novellen, weil man nicht so viel weglassen muss un im Gegensatz noch die Möglichkeit hat Landschaften und ähnliches ausführlicher darzustellen.

Ne Kopie hieße für mich, es wirklich 1:1 umzusetzen.

Aber gerade was Dreamcatcher betrifft, gibt es ja ne Menge Unterschiede
Im Buch haben alle telepathische Kräfte, die mit dem Pilz/Ripley/Byrus infiziert sind, bei Kälte geht dieser zudem ein, ebenso wie die Kackwiesel", das Ende im Film hat kaum was mit dem Ende aus dem Buch zu tun (Stichwort Dreamcatcher, Mr. Gray und Duddits), dadurch hat der Revolver eine ganz andere Bedeutung (im Film entscheidend für die Verfolgung, im Buch ist er das "Telefon", was die einzige Ähnlichkeit zum Film ist, dann hat Henry eine Brille und nicht Beaver, was schon ne Umstellung ist wenn man erst den Film gesehen hat (auch wenn es für andere wohl banal ist), der Bacon spielt im Buch ne entscheidene Rolle und kommt im Film, aufgrund des ganz anderen Ende, nicht mal vor und durch das andere Ende fallen auch Personen im Film weg, etc.

Eine Kopie ist für mich etwas ganz anderes.

Wie das bei Misery aussieht weiß ich natürlich nicht, aber das möchte ich wie gesagt auch gar nicht. Denn um das Buch mal zu lesen müsste wohl ein weiterer Krankenhausaufenthalt herhalten. ;)

Zu Brokeback Mountain kann ich nichts sagen, da ich weder Film noch Buch kenne, was sich auch nie ändern wird. Ne Romanze ist nichts für mich und ein Drama im Zusammenhang mit ner Romanze sowieso nicht. Ich würde ihn mir höchstens mal ansehen, wenn ich wieder solo bin und ne neue Frau kennen lerne, die ihn als Bedingung mit mir sehen möchte, damit ... ;)

Bei Stand by Me stimme ich dir allerdings zu. Nur war die Vorlage auch nur eine Novelle. Wäre das ein Roman gewesen, hätte man im Film wohl auch wieder einiges ändern müssen, wie du schon richtig sagst.
 
@la mariposa
"American Psycho" war der "Schocker" der neunziger jahre. Bret Easton Ellis hatte mit dem Vorgänger "Less than zero" schon einen guten Roman hingelegt.
Don DeLillo sagt mir rein gar nichts.

@Waechter
Gibt genügend Bücher die noch nicht vrfilmt wurden oder wos so lange her ist, das man sie mal lesen könnte - sofern die Motivation zum Lesen generell da ist.
Man sollte Buch und Verfilmung rigoros trennen, mMn. Dann wird man nicht enttäuscht.

Gelungene King Verfilmungen: Stand by me, Green Mile, Die Verurteilten. Letzterer ist einer meiner absoluten uneingeschränkten Lieblingsfilme. die Kurzgeschichte (in Frühling, sommer, Herbst und tod aka different seasons) ist auch absolut brilliant.

Wg Schätzing.
Es gibt noch nen Thriller der in Köln spielt als der US Präsident Köln besucht und auf ihn wird ein attentat geplant. Ein Ire löst den Fall - sehr Klischeebeladen, wie ich finde. Ganz nett aber eher naja.
Limit hat n ganz anderen charme als der Schwarm. letzterer ist eindeutig Schätzings Top-Roman.
 
Ne Kopie hieße für mich, es wirklich 1:1 umzusetzen.

Ok, kommt drauf an wie gut der Kopierer ist. :p

Nee, aber im Ernst, ich denke wir meinen eigentlich beide dasselbe, ich habe einfach ein Wort gesucht, dass einen Kontrast zum 'Original' bildet. Man könnte auch sagen, dass der Film 'nachgemacht' ist, die einzige legale Form des Plagiats oder so. ;)

Wie das bei Misery aussieht weiß ich natürlich nicht, aber das möchte ich wie gesagt auch gar nicht. Denn um das Buch mal zu lesen müsste wohl ein weiterer Krankenhausaufenthalt herhalten. ;)

Auch nicht mal Urlaub oder so? Naja, jeder Mensch ist anders, ich könnte nicht einschlafen, wenn ich nicht vorher wenigstens ne halbe Stunde oder so lese. :eek:

Zu Brokeback Mountain kann ich nichts sagen, da ich weder Film noch Buch kenne, was sich auch nie ändern wird. Ne Romanze ist nichts für mich und ein Drama im Zusammenhang mit ner Romanze sowieso nicht. Ich würde ihn mir höchstens mal ansehen, wenn ich wieder solo bin und ne neue Frau kennen lerne, die ihn als Bedingung mit mir sehen möchte, damit ... ;)

:lol:

Die Kurzgeschichte fand ich aber ehrlich gesagt auch nicht mal so unglaublich romantisch, im Film wird der Aspekt natürlich hervorgehoben.

Mir gefiel der Film zwar auch so, aber finde beides durchaus auch aus literarischen Aspekten interessant, sowohl im Kontext der anderen Kurzgeschichten der Autoren als auch im weiteren Bereich des Genres. Aber wenn du nicht mal so gerne liest, dann wird dich der 'literarische Wert' sicher auch nicht wirklich interessieren. :D

Bei Stand by Me stimme ich dir allerdings zu. Nur war die Vorlage auch nur eine Novelle. Wäre das ein Roman gewesen, hätte man im Film wohl auch wieder einiges ändern müssen, wie du schon richtig sagst.

Es wurde aber schon einiges geändert, bzw weggelassen z.B. schreibt Gordie im Film keine Geschichten und kommt generell ein bisschen anders rüber und Chris Chambers profitiert von River Phoenix. ;)


Das ist natürlich furchtbar. :eek:

Nein, wahrscheinlich nicht. ;) Aber ich habe gerade eine OD an Don DeLillo, aber das ist eher Zufall, da ich meine Bachelorarbeit über eines seiner Bücher schreibe und zwei weitere im Studium dran kommen. ;)
 
Wg Schätzing.
Es gibt noch nen Thriller der in Köln spielt als der US Präsident Köln besucht und auf ihn wird ein attentat geplant. Ein Ire löst den Fall - sehr Klischeebeladen, wie ich finde. Ganz nett aber eher naja.
Limit hat n ganz anderen charme als der Schwarm. letzterer ist eindeutig Schätzings Top-Roman.

Das ist "Lautlos" - bisher das einzige Buch von Schätzing, bei dem ich keine Lust hatte, es zu Ende zu lesen.
 
Ich habe durch ne Krankheit jetzt ne ganz Weile gar nichts mehr gelesen! Aber sonst so 5-6 Bücher pro Monat.

Gute Besserung. Das ist ja wirklich schon eine Menge. :daumen:

Und da Werder, Skispringen und meine Leidenschaft zu reisen doch fast mein ganzes Geld verschlingt bleibt da beim besten Willen kein Geld mehr für Bücher übrig! Zumindest nicht um sie zu kaufen.

Deine ganze Zeit werden deine Hobbies wohl auch verschlingen. :p Wann gehst du deinen Interessen denn nach? Ich als Schüler schaffe es schon nur alle Paar Tage bspw. ins Forum zu gucken...:D

Mit Fever Pitch bin ich bisher noch nicht so weit gekommen. Weil ich seit ein paar Tagen so ne dämliche Migräne mit mir rumschleppe. Aber ich werde berichten, wenn ich die wieder los bin!

:daumen: Bin auch noch nicht so unglaublich weit.
 
Das ist "Lautlos" - bisher das einzige Buch von Schätzing, bei dem ich keine Lust hatte, es zu Ende zu lesen.

Ich war auch mehrmals in Vesuchung. Nach 40 Seiten wußte ich, wer die Täter sind und wie das ganze im ungefähren endet. Dazwischen durfte man sich die Schnackereien eines Klischee-Iren anlesen. Das war so schlecht. Du hast nichts verpasst.

@la mariposa
Fand die Thematik sehr gut angerissen. Für die "Nichteingeweihten" kann das der Sprung dazu sein, sich näher mit der Thematik zu befassen.
Bin mal gespannt, was das "Inferno" so "kann".
 
Hat schon jemand „Das Washington Dekret“ von Jussi Adler Olsen“ gelesen?

Ich bin erst auf Seite 75 und kann überhaupt nicht fassen, dass es von demselben Autor wie die „Carl Mǿrck“-Romane sein soll. Natürlich ist es eine ganz andere Thematik, aber das war das „Das Alphabet Haus“ schließlich auch.

Hier geht es vornehmlich um einen amerikanischen Präsidenten, dessen Frau und ungeborenes Kind bei einem Attentat ums Leben kommen, der vollkommen aus dem Gleichgewicht gerät, irrationale politische Entscheidungen trifft, bildlich gesprochen wild um sich schießt und somit das ganze Land in eine schwere Krise stürzt.

Hörte sich m.E. nicht uninteressant an und Olsen (habe ich gedacht...), dann muss es ja lesenswert sein.
Leider ist schon der Stil als solches ist ein einziges Ärgernis, mal ganz abgesehen von handwerklichen Fehlern (der ehemaliger Gouverneur wird zum Senator, der Präsident hat sein Amt erst seit Januar inne, gesprochen wird aber von der letzten Silvesteransprache usw. usw.) Es wird überhaupt nicht darauf eingegangen, welche Beweise gegen den/die Attentäter vorliegen, ratz-fatz werden die innerhalb von 3 Monaten zum Tode verurteilt. Schon am Anfang strotzt das Buch vor Redewendungen wie „dieser charismatische Mann ist zum Präsidenten geboren“, seine ermordete Frau ist selbstverständlich bildschön und ein ganz besonderer Mensch, Amerika ist – selbstverständlich – das großartigste Land der Welt und hat ebenso die besten Gesetze der Welt etc. etc.

Wie gesagt, ich bin erst auf Seite 75, und kann nicht fassen, dass Olsen das geschrieben hat. Zuerst war ich versucht, es ggf. dem Übersetzer anzukreiden; es ist aber derselbe (mit einer Co-Übersetzerin), der die bisherigen Olsen-Bücher übersetzt hat.

Es würde mich interessieren, ob schon jemand das Buch kennt und was er davon hält; ich bis ernsthaft am überlegen, wie lange ich wohl durchhalte.
 
Habt ihr eigentlich ne Empfehlung für mich? Ich bin mit Sturz der Titanen fast durch und finds auch echt gut. Winter der Welt kann ich erst lesen, wenn mein Vaddi damit durch ist, das wird noch mehr als einen Monat dauern. Ansonsten mag ich wie ihr wisst Schätzing recht gerne, aber auch diverse Fantasy-Sachen (Tolkien-Stil) gefallen mir.
 
Habt ihr eigentlich ne Empfehlung für mich? Ich bin mit Sturz der Titanen fast durch und finds auch echt gut. Winter der Welt kann ich erst lesen, wenn mein Vaddi damit durch ist, das wird noch mehr als einen Monat dauern. Ansonsten mag ich wie ihr wisst Schätzing recht gerne, aber auch diverse Fantasy-Sachen (Tolkien-Stil) gefallen mir.

Tad Williams und George R.R. Martin hab ich hier stehen. Beide machen so Fantasy Sachen. Vom ersteren bin ich gerade noch bei "Otherland", das ist so'n Mix aus Science Fiction (bzw. Zukunfts-Internet) und Fantasy. Macht aber sonst glaube ich (bin mir nicht sicher) auch so Fantasy Sachen á la Tolkien. Weiß aber nicht, inwieweit der ins Deutsche übersetzt wurde. Letzteren habe ich noch nicht gelesen, aber der ist ja relativ bekannt mit seiner Song of Ice and Fire Reihe...
 
Habt ihr eigentlich ne Empfehlung für mich? Ich bin mit Sturz der Titanen fast durch und finds auch echt gut. Winter der Welt kann ich erst lesen, wenn mein Vaddi damit durch ist, das wird noch mehr als einen Monat dauern. Ansonsten mag ich wie ihr wisst Schätzing recht gerne, aber auch diverse Fantasy-Sachen (Tolkien-Stil) gefallen mir.

Wie siehts denn mit teilhistorischen Romanen aus? Ich find persönlich die Saxon Stories von Bernard Cornwell ziemlich gut.
 
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