@ Niedersachse
Oh ja![]()
Wären die Themen nicht so - vorsichtig formuliert - ungewöhnlich, könnte das auch als Sammlung von Schulaufsätzen durchgehen. :face:
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@ Niedersachse
Oh ja![]()

@jarvis
Wünsche dir viel Erfolg mit deinem Roman!
Ich mache es immer so: Ich schreibe einen Roman fertig und erst dann gebe ich die Fahne jemanden oder mehreren zum Lesen. Und dann geht das Schreiben ja erst los: Korrigieren, überarbeiten, gucken ob man Charaktere oder Handlungen mal vertauscht hat etc.pp.
Faustregel beim redigieren: Ein Drittel kannst du meistens und auch locker weglassen.
Solange der Roman nicht fertig ist, lasse ich keine Außeneinflüsse zu. Habs mal gemacht und das hat mich aus den Tritt gebracht.
Das Redigieren wie beschreiben ist dann ein Teil der von Außeneinflüssen unbedingt beinflusst werden muß. Weil man ja die Scheuklappen auf hatte und im Elfenbeinturm gesessen hat. Geht ja nicht nur um Rechtschreibung, Kommata und Orthographie, sondern auch um Logik. Und auch darum ob es "klingt" oder ob die Figuren glaubwürdig sind.
Man sollte sich über seine "Story an sich" allerdings von niemanden was reinreden lassen. Ein gutes Lob was ich mal bekam war, daß eine Story/ein Roman richtig gut zu lesen war aber die Story vor Schmalz triefender Quark gewesen sei.
Lob deswegen, weil das dann wohl meinem Stil zu schreiben galt. Dann ist alles gut. Gewollte Wortkünste, Adverbien, Sätze, die mit mehr als einem Komma getrennt werden - alles komplett rausschmeißen. Aber erst im Redigierungsprozess.
Ich neige dazu einen Großteil der Handlung in Nebensätzen abzuhandeln und dafür meine Charaktere sprechen zu lassen. Deswegen bin ich immer dankbar für Kritik, wenn andere sagen - hey, woher wissen die das? - dann habe ich was vergessen oder nicht gut genug erklärt.
So ungefähr schreibe ich aktuell. Früher ganz anders. Meine ersten Kurzgeschichten von vor 25+ Jahren sind glaube ich anders. Aber irgendwie manchmal auch nicht. Ein Grundton ist wohl der, das ich "drauf los" schreibe. Ohne große Einleitung und "oh nun paßt aber mal auf!" hau ich gleich rein. Wenn man meint, man schreibt einen großen Stoff, ist das m.E. die beste Handlungsweise. Alles was man nicht selber beschreiben kann dürfen und müssen dann die Cahraktere erzählen. Und wenn es nicht zu den aktuellen Charakteren passt, dann hole ich neue dazu
It`s the Story not the teller.
Bei Kurzgeschichten mache ich das übrigens anders. Da schreibe ich die Sätze auch schon mal lang und komme ohne wörtliche Rede aus und so - da experimentiere ich. Nur eine Maxime gibt es da: Die Sätze müssen so klingen, das man sie laut aufsagen kann.
Vielleicht kann ich ja damit helfen!

Hoffentlich kann ich die freie Zeit zwischen Ende des Staatsexamens und Beginn des Referendariats nutzen, um weiterzuschreiben, oder die Geschichte sogar zu beenden 
Ich habe die ersten 1 1/2 Teile gelesen und werde es sicher auch noch zu Ende lesen, schliesslich gab es den 3er Schuber so billig.Fand Eragon jedoch total ueber-hyped. Ich wollte die Reihe wirklich moegen, aber es geliengt mir einfach nicht so recht. Das einzige, was mit dazu einfaellt ist ehrlich gesagt "pretentious". Das junge Alter des Autors mag einiges verzeihen, aber ich musste die ganze Zeit denken, dass es eher ein (etwas misslungener) Versuch eines Teenies war, so zu klingen wie Tolkien, aber das ist nun mal ganz schwer.
Wahlweise auch wie George Lucas ("May the stars be with you!" ist in Eragon tatsaechlich ein gebraeuchlicher Gruss
)
Andererseits ist die Story wirklich in Ordnung, das Problem habe ich eher mit der extrem protzig-kitschigen Sprache. Und wenn es auf englisch schon kitschig klingt, wo englisch doch ein bisschen so sein darf, will ich die Uebersetzung gar nicht erst angucken. Fazit: Man kann es lesem, muss aber nicht. Ich will es zu Ende lesen, aber ich kann Eragon definitiv nur in kleineren Haeppchen geniessen, deshalb hab ich es jetzt auch erst mal unterbrochen. Vielleicht geht es in ein paar Wochen/Monaten wieder. Aber das ist nur meine Meinung, es gibt auch sehr viele Fans, zB. eine Freundin von mir die sonst einen ekzellenten Buchgeschmack hat oder auch Schmolle meine ich.
Das hört sich ja eher so an, als könne es noch warten.
) oder das lektorat scheiße war/ist. Die ersten 50-70 Seiten holperdistolpern das ist nicht normal. 
!). Bei Eragon habe ich mich einfach auf den Plot eingelassen und dabei wurde ich dann auch gut überrascht.Mein Tipp an euch beiden: Jeden Tag was schreiben. Und wenn es nur ne halbe Stunde Zeit ist, die ihr dafür abzwacken könnt. Bei mir drohte alles zu verkümmern als ich nur noch unregelmäßig schrub. Fleiß und Disziplin schlagen Talent. Sich immer und immer wieder neu motivieren wird unterschätzt. Viel schöner ist es den "Flow" zu erleben, wenn sich das Buch von selber schreibt - und in dieses Moment kommt man, wenn man regelmäßig schreibt.
Ansonsten wird in Vorlesungen des öfteren mal ein Drabble geschrieben 
Das ist völlig in Ordnung und auch gut. Ich will auch nicht besserwisserisch klingen. Jede_r seine eigene Methode. habe viel mehr so meine Erfahrungen aus 25 jahren Schriftstellerei weitergeben wollen.
Wenn ich nicht jeden Tag an einem aktuellen Roman schreibe dann gleitet er mir aus den Händen. Ich möchte nicht, daß euch das auch passiert.
Frage/Idee: Wollen wir uns, Jarvis, Du und Ich einen Zirkel einrichten, wo jeder jedem mal was schickt zur Rezension/Anregung?




@loozy
Cool!
@jarvis
Wie stehst du der idee gegenüber?
Dann sag mal ab wann wir loslegen wollen?
:bier:

Das ist grundsätzlich 'ne coole Idee.
Die nächsten 1 1/2 Wochen hat jedoch meine letzte Hausarbeit Priorität.
Bei mir wird es bis zum 22. August auch eher schlecht aussehen, was einen Austausch angeht. Habe 3 Hausarbeiten bis dahin zu erledigen.

In der Übersetzung wird das wie gesagt wettgemacht. Da kommen auch la mariposas kritikpunkte überhaupt nicht so raus, also "gewollte" Fantasysprache, Bemühen ein tolkiensches Epos zu schaffen etc.
Der dritte und vierte Band klingen auch erwachsener - man merkt selbst anhand der Übersetzung das da anders geschrieben wurde.
) und ausserdem ist es ja nicht die Aufgabe des Uebersetzers, das Buch besser zu machen.
Ich werde Eragon sicher auch noch beenden, denn ich haette auch erwartet, dass sich die Schreibe noch etwas aendert, wenn er aelter wird. Aber ich kann die Buecher halt nicht so einfach hintereinander weg lesen, ausserdem lese ich Fantasy eh lieber im Herbst/Winter, deshalb passte es auch nicht mehr den 2. Band weiter zu lesen, als es waermer wurde. 
Ich würde auch nie mit dem vorsatz ein buch "mögen zu wollen" ans lesen gehen. Das blockiert mich ("schwarz" war vor 23 (sic!) Jahren das erste und letzte buch, das ich "lieben und mögen" wollte, das Buch ist nach wie vor ein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern!).
), bis ich dann irgendwann angefangen habe darueber nachzudenken was ich eigentlich wie schreibe. Und dann war ich immer so unzufrieden mit mir selber, dass ich es mir keinen Spass mehr machte. Seitdem erzaehle ich mir immer, dass ich vielleicht nochmal eine Geschichte schreibe, wenn ich Zeit und Ruhe habe, aber ich weiss ja selber, dass das eine doofe Universalausrede ist.
Ich bewundere auf jeden Fall alle, die das wirklich regelmaessig durchziehen und sich sogar an laengere Werke wagen. 
und ausserdem ist es ja nicht die Aufgabe des Uebersetzers, das Buch besser zu machen.

Da darf ich als angehender Übersetzer kurz einhaken: Der Ansporn eines Übersetzers sollte es immer sein, dass die Übersetzung besser als das Original wird.![]()

Da kann man geteilter Meinung sein. Wenn ich am anderen Ende des Prozesses sitze, und zwar als Literaturstudent, moechte ich in erster Linie vor allem, dass die Uebersetzung so nahe am Original ist wie moeglich, wobei ich mich sowieso nur im aeussersten Notfall auf eine Uebersetzung verlassen sollte, sonst interpretiere ich zur Haelfte dein Werk und zur Haelfte das vom Autor.![]()
Da würde ich la_mariposa auch eher zustimmen, @ Jarvis, wenn ich mich einklinken darf.


)