@Stürmerbraut
Die von mir genannte Zielgruppe finde ich auch nicht "schlimm". Für Geschichten, die einen Weg "vom Tellerwäscher zum Millionär" aufzeigen, bin ich des öfteren zu haben. Einwanderergeschichten - wüßte ich nicht also eher nein. Den "Pate" fand ich als Film sensationell und als Buch eher so lala, als das ich jetzt gern über italienische Gangstermilieu Amerikas/New Yorks zur Zeit der roaring twenties lese.
Guck ich lieber Kintopp von, als daß ich entsprechende Geschichten lese.
Was mich viel mehr interessiert, liebe Stürmerbraut, wie bist Du auf diesen Schmöker gekommen?
ok alles klar. Das klang vorhin halt so abwertend irgendwie. Das ist überhaupt ne spannende Frage, wie kommt man zu seiner Lektüre. Ich meine, dass dieses Buch sogar neulich auf der Spiegel-Liste aufgeführt war, auf einem der hinteren Plätze, glaub ich zumindest. Und dazu las ich einen Kommentar bzw. die kleine Rezension, welche mich gleich ansprach. Wobei ich sagen muss, dass ca. 4/5 aller Spiegel-Bücher mich kaum interessieren.
Ich hab wohl doch einen ziemlich ausgeprägten Geschmack. Krimis lese ich sehr selten, mit Ausnahme die Mankells und die Stig-Larsson-Trilogie. Und noch ein paar andere, aber dann dosiert.
An historischen Romanen hab ich mich sattgelesen. Ich will nicht zum 100. mal Hexenverbrennung im MA miterleben ....
Alle Frauenromane, die in Afrika respektive Australien spielen und Frauen sich auf dem Selbstfindungstrip befinden - sattgelesen.
Frauen-Kinder-Beruf-Single-Romane - Fehlanzeige.
Und dann fängt die Suche an. Meist finde ich über Klappentexte oder Buchjournale das richtige. Und ich muss die ersten Sätze lesen und wenn sie mich ansprechen, kann ich gleich sagen, ob es mir gefallen wird.
Oder ich suche nach Autoren, von denen ich schon etliche Bücher gelesen habe. Tschingis Aitmatow hab ich zum Bsp rauf und runtergelesen.
Zum Glück habe ich keinen so hohen "Verschleiß" wie du, sonst würde mir das Suchen wahrscheinlich mittlerweile verdammt schwerfallen.

Fußballbücher könnte ich noch mehr lesen, neulich hab ich gehört, es gibt eins über die Boateng-Brüder, und wie sich die drei Brüder unterschiedlich entwickelt haben. Milieustudie eben. Kann ich dann auch gut für meinen Beruf brauchen.

Wahrscheinlich, weil ich dachte, ich beschreibe es "nüchtern/sachlich" und nicht mitbekommen habe, daß ich da einen "negativen Subtext" eingebaut habe (unfreiwillig!)