Wer liesst denn noch heutzutage?

Heute eine Amazonbestellung von 8 Büchern raus gegangen. Dem Studium sei es gedankt, aber ich glaube, die Rezension interessiert euch nicht.
 
Kommt darauf an. bin Sachbuch Fan und halte mich in meiner alten Studioumsdisziplin (Wirtschaft) weiterhin fit und wg. Beruf muß ich auch viel Fachlektüre wälzen. Also, was ists?
 
Das meiste kommt aus der Theologie. Ein Stapel an Literatur über Paulus und das Neue Testament (Standardwerke wie Prof-Enpfehlungen), 1 Bibelatlas, 1 Bibeleinheitsübersetzung.

Dazu 1x Einführung in die Schulsozialarbeit und 1 Koran.
 
Wenn jemand seine Bücher loswerden möchte, dann hier: www.momox.de

Hab gerade das Buch "Bocanegra" von Alberto Vázquez-Figueroa zu Ende gelesen. Was habe ich von mitgenommen? Zwei Thesen: Der Drang der versklavten Menschen im 17. Jahrhundert in die Freiheit kann, wenn man es geschafft hat, zu einem Happy-End führen, muss es aber nicht und es muss jedem selbst überlassen werden, ob er frei werden will. Enttäuschend ist, dass die zweite These mehr oder minder aufgestülpt wird.

Trotzdem ein lesenswertes Buch, das den Lebenskampf eines Menschen in der Wüste und in dem Dschungel Afrikas eindrucksvoll beschreibt.

Jetzt lese ich "Double", ein Werder-Roman von Dieter Schneider aus diesem Jahr, mit einem Vorwort von Frank Baumann. Die ersten 40 Seiten lesen sich nett an.
 
Hab gerade mal geschaut, was ich für ein Visual C# Buch bekommen würde.
Ergebnis = 0,10€ :D
Na dann doch lieber bei Amazon :)

Ich weiß, der Preis setzt sich aus Angebot und Nachfrage zusammen.
 
Wenn jemand seine Bücher loswerden möchte, dann hier: www.momox.de

Selbst fuer Neuerscheinungen gibt es nicht selten weniger als 50 ct. :rolleyes: Wenn man Buecher hat, die man wirklich noch verkaufen kann, dann finde ich booklooker oder amazon die besseren Optionen, und wenn ich sie nicht verkauft kriege tausche ich sie halt bei Tauschboersen wie frueher Buchticket/Tauschticket oder MeinBuchDeinBuch oder ueber Bookcrossing. Da kriege ich zwar kein Geld, aber immerhin neues Lesematerial zurueck und das Buch nimmt bei mir keinen Platz mehr weg :)


Jetzt lese ich "Double", ein Werder-Roman von Dieter Schneider aus diesem Jahr, mit einem Vorwort von Frank Baumann. Die ersten 40 Seiten lesen sich nett an.

Davon hoere ich gerade zum ersten Mal :eek: Ich bitte um eine Rezi, wenn du fertig bist :D

Edit: Kurzbeschreibung klingt aber wie schonmal gelesen, und zwar bei Nick Hornby. :rolleyes: Aber naja, das muss ja nichts heissen, wenn es gut geschrieben ist.
 
Davon hoere ich gerade zum ersten Mal :eek: Ich bitte um eine Rezi, wenn du fertig bist :D

Edit: Kurzbeschreibung klingt aber wie schonmal gelesen, und zwar bei Nick Hornby. :rolleyes: Aber naja, das muss ja nichts heissen, wenn es gut geschrieben ist.

verlass dich aber nicht zu sehr auf mich, ich bin ein sehr langsamer Leser, obwohl ich jetzt die letzen Tage ziemlich gut voran gekommen bin.

Ja, etwas wie Nick Hornbys fever bitch. Aber für mich schön zu lesen und mich hat es bis jetzt ein bisschen gepackt, was eigentlich in dieser Form nicht häufig vorkommt.

Ein Werder-Fan um die Mitte 30, Single, hat Probleme mit Frauen, weil sie ihn hinsichtlich Werder zu sehr einschränken, sieht einem bekannten amerikanischen Schauspieler ähnlich, was ihm häufig nette Annehmlichkeiten ermöglicht. Auf jedenfall lernt er einen Jungen kennen, Sohn der Nachbarin, dem er die Werder-Welt näherbringt.
 
Ja, etwas wie Nick Hornbys fever bitch. Aber für mich schön zu lesen und mich hat es bis jetzt ein bisschen gepackt, was eigentlich in dieser Form nicht häufig vorkommt.

Ich meine jetzt eher "About a Boy" :D

Ein Werder-Fan um die Mitte 30, Single, hat Probleme mit Frauen, weil sie ihn hinsichtlich Werder zu sehr einschränken, sieht einem bekannten amerikanischen Schauspieler ähnlich, was ihm häufig nette Annehmlichkeiten ermöglicht. Auf jedenfall lernt er einen Jungen kennen, Sohn der Nachbarin, dem er die Werder-Welt näherbringt.

Streich Werder (und Leukaemie kommt anschienend auch vor) und das ist der Plot von About a Boy ;)
 
@zoggg
Wow! Mit der christlichen Religion beschäftige ich mich nur rudimentär. außer der Bibel habe ich glaube ich noch kein Standardwerk über sie gelesen.
 
Das alte Testament ist mMn wissenschaftlich das Interessantere. Paulus ist momentan mein Thema im NT-Modul. Zum "einfach mal lesen" empfiehlt sich Hannah Roose. Die ist hoch anerkannt, schreibt aber ziemlich gut verständlich und prägnant.
 
Wobei die Neutestamentarierin ist. Für das AT ist z.B. Erich Zenger bedeutend, in den ich aber noch nicht reingelesen habe.


Für das NT kann ich dir da demnach mehrere Namen nennen. Lohse, Roose, Wick, Trobisch, Holtz, Marxsen, Conzelmann, Schnelle empfiehlt auch mein Prof regelmäßig. Letzteren habe ich hier liegen, das ist zum Interesselesen recht anstrengend, weil das total zerflückt von Verweisen ist, welche den Lesefluss stören. Hilft auch eher denen, die sich wissenschaftlich mit dem NT auseinander setzen und einzelner Aspekte benötigen.

Für einen allgemeinen Überblick über die Bibel ist an den Unis Bormanns Bibelkunde Standardwerk. Liest sich gut. Wer es etwas trivialer mag, kann sich Martin Orbans "Die Bibel - eine Biographie" anschaffen. Das habe ich vor 1-2 Jahren gelesen und mochte es sehr, weil Orban, eigentlich Naturwissenschaftler, die Erkenntnisse aus der Bibelkunde sammelt und zusammenfasst, aber auch erheiternd schreiben kann und aktuelle wissenschaftlich relevante Themen die z.B. die Hirnforschung mit einbezieht.
 
Haha:D Ist mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen, wäre aber bestimmt auch ein interessantes Buch.:ugly:

Mir auch nicht :lol:

About a Boy kenne ich nicht (oder habs nicht gelesen), aber bei Fever Pitch gehts um Fußball.

Na gut, aber Fever Pitch ist ja ne Autobiografie und das hier ein Roman, also denke ich mal alleine da wird es schon Unterschiede geben. About a Boy ist super, obwohl es nicht mein liebstes Buch von Hornby ist. Wuerde es aber empfehlen. :)


Für einen allgemeinen Überblick über die Bibel ist an den Unis Bormanns Bibelkunde Standardwerk. Liest sich gut. Wer es etwas trivialer mag, kann sich Martin Orbans "Die Bibel - eine Biographie" anschaffen. Das habe ich vor 1-2 Jahren gelesen und mochte es sehr, weil Orban, eigentlich Naturwissenschaftler, die Erkenntnisse aus der Bibelkunde sammelt und zusammenfasst, aber auch erheiternd schreiben kann und aktuelle wissenschaftlich relevante Themen die z.B. die Hirnforschung mit einbezieht.

Das habe ich gerade mal "geamazont" und klingt interessant.Auch wenn du es als 'trivial' bezeichnest, ich hab mich abseits vom Religionsunterricht noch nie mit Liteartur ueber Theologie beschaeftigt, also wuerde ich das vermutlich nicht so merken. ;)
 
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