Hier ist richtig was los in der "Bude" und es sind die unterscheidlichsten Themen und Bücher die "reingestellt" werden, ob dann mal einer (und wer wäre besser prädestiniert als der threaderöffner) nen roten Faden spinnt?
Hier it comes, the red
Von Bret Easton Ellis zu Thomas Harris ist es whrlich nicht weit - Serialkiler sozusagen der "rote Faden" der die Harris Werke um Hannibal Lector (wobei "Roter Drache" raussticht, schon "Schweigen der Lämmer" fällt ein wenig ab - bei den Verfilmungen genau anders herum: "Schweigen der Lämmer" sensationell, Hannibal kannste Buch und Film gleichermaßen vergessen, es sei denn man steht auf unübliche Methoden, Menschen in den Tod zu bringen, "Roter Drache": sehr gutes Buch. Verfilmungen - beide - gleichermaßen gelungen, wobei die Hollywood Version mit Ralph Fiennes und Ed Norton vorzuziehen ist).
Das führt zu "den Narzissten" - zu dem Buch das Hurrikan vorstellte.
Benannt nach einem kleinasiatischen Gott (der später in den Pantheon der Griechen und Römer Einzug fand) lieben sie nur sich.
Liesst man Bret Easton Ellis' und auch Thomas Harris` Protagonisten sind narzisstisch:
So werden im übrigen in der realen Welt auch Serienkiller (sofern sie nicht zu den "paraoiden-schizoiden" Typus gehören, sondern zu den "methodisch vorgehenden"). Sie sind häufig unfähig, "echte" Beziehungen einzugehen, haben und leiden an Sexualstörungen (sind oft impotent und nekrophil) und leben einzelgängerisch, ja zum Teil eigenbrötlerisch.
Ich behaupte nicht, daß man Serienkiller grundsätzlich als narzisstisch ansehen sollte, ich wollte nur auf die Ähnlichkeiten aufmerksam machen. In den frühen Neunzigern habe ich mich mit den Phänomen Serienkiller beschäftigt - u.a. ein Profiler des FBI (Ressler, "Ich jagte Hannibal Lecter") schrieb ein gutes Buch zu diesem Thema (war auch Zeuge im Fall Dahmer).
Das Narzissmus sich so äußert wie Hurrikan beschrieben hatte, war mir nicht bewußt.
Ob Bücher grundsätzlich helfen ist ne Frage, verstehen lernen können sie. Und ich glaube, wenn ihnen letzteres gelingt, haben sie ihren zweck erfüllt.
Onno bezeichnete den "Rter Drache" als Klassiker - ich nehme an, als Klassiker in diesem Genre: Thriller in und um Serienkiller.
Der "Oberklassiker" ist dann wohl "Kaltblütig" von Truman Capote. Er hat den Mord an eine Farmerfamilie in Kansas nachrecherchiert - Truman Capote gilt so gewissermaßen als Erfinder dieses Genres. Als Psychostudie ist das Buch gleichermaßen genial.
Interessant: Thomas Harris "völlig anderes Buch": "Schwarzer Sonntag" - Sollte man sich insbesondere wegen 9 11 nochmal zu Gemüte führen
