Was regt euch gerade auf?

Zitat von Stürmerbraut;3181440:
Das ist sehr populistisch und damit bringst du die Leute doch nur noch mehr gegen die Flüchtlinge auf. Das kann niemals dem Wohl der Allgemeinheit dienen, gechweigen denn den Flüchtlingen. Die eh mit sehr viel Vorurteilen zu kämpfen haben.

Enteignen kann übrigens nur die Polizeibehörde bei drohender Obdachlosigkeit. Und das nur in den Städten, wo die Flüchtlingen den Landkreisen überstellt werden. In unserem Fall Tübingen. ...
Für mich gehören die Flüchtlinge zur Allgemeinheit. Für Dich anscheinend nicht.

Wer enteignen kann, ist eine Frage der bestehenden oder noch zu erlassenden Gesetze. Schon jetzt ist es ziemlicher Bullshit, zu behaupten, dass das nur die "Polizeibehörde" könne.

Ich sehe auch nicht, dass die Enteignung gegen entsprechende Entschädigung von Gebäuden, die seit mehr als einem Jahr leer stehen, irgendeine Allgemeinheit aufbringen könnte. Warum? Und gegen wen?

Wenn sich Deine nebulöse Allgemeinheit davon irgendwie aufbringen ließe, hätte sie wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.
 
Für mich gehören die Flüchtlinge zur Allgemeinheit. Für Dich anscheinend nicht.

Wer enteignen kann, ist eine Frage der bestehenden oder noch zu erlassenden Gesetze. Schon jetzt ist es ziemlicher Bullshit, zu behaupten, dass das nur die "Polizeibehörde" könne.

Ich sehe auch nicht, dass die Enteignung gegen entsprechende Entschädigung von Gebäuden, die seit mehr als einem Jahr leer stehen, irgendeine Allgemeinheit aufbringen könnte. Warum? Und gegen wen?

Wenn sich Deine nebulöse Allgemeinheit davon irgendwie aufbringen ließe, hätte sie wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.

Mit Allgemeinheit meinte ich in dem Fall das Zusammenleben von Flüchtlingen UND der Häuserbesitzer, die enteignet werden sollen. Mit Verlaub, sie haben Schiss davor, und dürfen das auch äußern. (Auch wenn ich es selber nicht verstehe!) Ich spreche NICHT von Spekulationsobjekten, die leer stehen, sondern von Oma ihr klein Häuschen, das seit ein paar Monaten leer steht, weil Omma im Altersheim lebt. So sieht das bei uns jedenfalls auf dem Dorf aus.

Und das mit der Polizeibehörde wurde uns so vom zuständigen Landesbeamten erklärt. DAnn weißt du mehr.
 
Grundgesetz, Artikel 14, Abs. 3:
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

In der jetzigen Situation sollte man schon darüber nachdenken, Gebäude, die mehr als ein Jahr leerstehen, schlicht zu enteignen.

Der Artikel war wohl eher dafür gedacht, dass die Eigentümer keine Tagebaue, Straßen oder andere wirtschaftsdienliche Zweige aufhalten können.
Wieso ist die Entrüstung eigentlich nicht genauso groß, wenn Eigentümer wegen eines Tagebaues in der Lausitz enteignet werden?
 
Die Entrüstung der Betroffenen ist auch in dem Fall groß.

Das glaube ich gerne, bzw. weiß ich auch.

Mir ging es eher um den kollektiven Aufschrei des Entsetzens. Da bleibt er aus und wenn nun eine Wohnung geräumt werden muss, dann kommt er.

Wobei ich das Räumen von Wohnungen für nicht gerechtfertigt halte. Wenn Wohnräume allerdings brach liegen und Knappheit herrscht, dann sollte der Staat da schon regelnd eingreifen. Gilt nicht nur bei Flüchtlingen sondern generell in Gebieten mit Wohnraumknappheit.
Hätten die Kommunen allerdings nicht derart viele Sozialwohnungen privatisiert und selbst genügend in den Wohnungsbau gesteckt, dann wären viele dieser Probleme nicht so evident.

@Stürmi... Ich nenn dich jetzt einfach mal so... Selbst die heiligste Kuh darf nicht alle Gärten zertrampeln. Erst recht nicht, wenn da so ein aufwendig subventioniertes Geschäftsmodell wie Braunkohle dahinter steckt.
Warum drückt man den Leuten nicht gleich 5 Euro Scheine zum Verfeuern in die Hand, ist doch am Ende das Gleiche... :D
 
Zitat von Stürmerbraut;3181922:
Mit Allgemeinheit meinte ich in dem Fall das Zusammenleben von Flüchtlingen UND der Häuserbesitzer, die enteignet werden sollen. Mit Verlaub, sie haben Schiss davor, und dürfen das auch äußern. (Auch wenn ich es selber nicht verstehe!) Ich spreche NICHT von Spekulationsobjekten, die leer stehen, sondern von Oma ihr klein Häuschen, das seit ein paar Monaten leer steht, weil Omma im Altersheim lebt. So sieht das bei uns jedenfalls auf dem Dorf aus.

Und das mit der Polizeibehörde wurde uns so vom zuständigen Landesbeamten erklärt. DAnn weißt du mehr.
Um "Oma ihr klein Häuschen" geht bes bisher überhaupt nicht. Das kann natürlich noch kommen, wenn Omas Häuschen noch länger leer steht.

In der Praxis geht es bisher nur um leer stehende Baumärkte.

Und wenn Oma im Pflegeheim ist und ihr klein Häuschen nicht mehr bewohnen kann, warum sollten dann nicht Flüchtlinge in Oma ihr klein Häuschen wohnen?
 
Um "Oma ihr klein Häuschen" geht bes bisher überhaupt nicht. Das kann natürlich noch kommen, wenn Omas Häuschen noch länger leer steht.

In der Praxis geht es bisher nur um leer stehende Baumärkte.

Und wenn Oma im Pflegeheim ist und ihr klein Häuschen nicht mehr bewohnen kann, warum sollten dann nicht Flüchtlinge in Oma ihr klein Häuschen wohnen?

Oder Obdachlose, was ja ein ganz neues Phänomen wäre.
 
Oder Obdachlose, was ja ein ganz neues Phänomen wäre.
Ich weiß wirklich nicht, was Du damit sagen willst.

Wenn Flüchtlinge oder Obdachlose von der Kommune in eine Immobilie einquartiert werden, macht der Vermieter/Besitzer auf jeden Fall einen guten Schnitt!

Auch die Oma im Pflegeheim. Selbst wenn sie das nicht mehr merkt.

Vielen Vermietern wird es mehr als recht sein, wenn Flüchtlinge in ihre Immobilie gesteckt werden. Zumindest denen, die rechnen können und keine Nazis sind.
 
Ich weiß wirklich nicht, was Du damit sagen willst.

Wenn Flüchtlinge oder Obdachlose von der Kommune in eine Immobilie einquartiert werden, macht der Vermieter/Besitzer auf jeden Fall einen guten Schnitt!

Auch die Oma im Pflegeheim. Selbst wenn sie das nicht mehr merkt.

Vielen Vermietern wird es mehr als recht sein, wenn Flüchtlinge in ihre Immobilie gesteckt werden. Zumindest denen, die rechnen können und keine Nazis sind.

Hab ich doch geschrieben, man soll bei aller Aktualität nicht vergessen, daß es jetzt schon Härtefälle gibt.

War diese Gedankenstütze etwa falsch?
 
Das Problem ist allerdings, dass auch die allermeisten Flüchtlinge obdachlos sind.

Ich bleibe dabei: Was Du hier schreibst ist ziemlich inhaltsleer.

Wenn Du Dich nicht traust, Deine Meinung klar zum Ausdruck zu bringen, könntest Du sie auch für Dich behalten und nicht meine, deine und anderer Leute Zeit verschwenden.

Kann ich nichts dafür, wenn Du meine Meinung als inhaltsleer empfindest.

Und wieso bleibst Du dabei, hast Du das schon vorher geäußert?
Wundere mich gerade, daß Du nochmal betonst, das Flüchtlinge auch Obdachlos sind, habe ich Gegenteiliges behauptet?

Zumindest haben die Mehrzahl der Flüchtlinge, ein Dach über dem Kopf, im Gegensatz zu den Obdachlosen, die unter freien Himmel schlafen.

Oder sehe ich das falsch?
 
Kann ich nichts dafür, wenn Du meine Meinung als inhaltsleer empfindest.

Und wieso bleibst Du dabei, hast Du das schon vorher geäußert?
Wundere mich gerade, daß Du nochmal betonst, das Flüchtlinge auch Obdachlos sind, habe ich Gegenteiliges behauptet?

Zumindest haben die Mehrzahl der Flüchtlinge, ein Dach über dem Kopf, im Gegensatz zu den Obdachlosen, die unter freien Himmel schlafen.

Oder sehe ich das falsch?
Ich verstehe wirklich nicht, warum Du hier dieses Fass mit Obdachlosen aufmachen musst. Theoretisch muss kein deutscher Obdachloser obdachlos sein.

Dass das in der Praxis ganz anders aussieht, ist mir klar. Mein Bruder war zum Beispiel jahrelang obdachlos.
 
Ich verstehe wirklich nicht, warum Du hier dieses Fass mit Obdachlosen aufmachen musst. Theoretisch muss kein deutscher Obdachloser obdachlos sein.

Dass das in der Praxis ganz anders aussieht, ist mir klar. Mein Bruder war zum Beispiel jahrelang obdachlos.

Wieso mache ich denn ein Fass auf? Was geht den mit Dir ab?

Ich erwähnte, das man, wenn man schon über die Nutzung von leerstehendem Wohnraum spricht, die Obdachlosen nicht vollkommen vergessen sollte.

Wenn Du aus dieser Aussage mehr ableitest , ist das ausschließlich Dein Problem. Ich nehme mir die Scheiße nicht an, die Du unterschwellig mir an den Hals hängen willst. :wink:

Für mich ist die Diskussion beendet.
Kein Bock auf so eine permanent anklagende Diskussion.
 
Das glaube ich gerne, bzw. weiß ich auch.

Mir ging es eher um den kollektiven Aufschrei des Entsetzens. Da bleibt er aus und wenn nun eine Wohnung geräumt werden muss, dann kommt er.

Wobei ich das Räumen von Wohnungen für nicht gerechtfertigt halte. Wenn Wohnräume allerdings brach liegen und Knappheit herrscht, dann sollte der Staat da schon regelnd eingreifen. Gilt nicht nur bei Flüchtlingen sondern generell in Gebieten mit Wohnraumknappheit.
Hätten die Kommunen allerdings nicht derart viele Sozialwohnungen privatisiert und selbst genügend in den Wohnungsbau gesteckt, dann wären viele dieser Probleme nicht so evident.

@Stürmi... Ich nenn dich jetzt einfach mal so... Selbst die heiligste Kuh darf nicht alle Gärten zertrampeln. Erst recht nicht, wenn da so ein aufwendig subventioniertes Geschäftsmodell wie Braunkohle dahinter steckt.
Warum drückt man den Leuten nicht gleich 5 Euro Scheine zum Verfeuern in die Hand, ist doch am Ende das Gleiche... :D

Ja darfst du. ;)

Ich seh es auch so wie du: Sozialwohnungen gibt es zuwenige, gerne wird Wohnraum als Spekulationsobjekte missbraucht.

An meinem Fragezeichen hast du bestimmt erkannt, dass ich das selber in Frage gestellt hab. Es wird aber wohl in der Politik oft als heilige Kuh verkauft.
 
Um "Oma ihr klein Häuschen" geht bes bisher überhaupt nicht. Das kann natürlich noch kommen, wenn Omas Häuschen noch länger leer steht.

In der Praxis geht es bisher nur um leer stehende Baumärkte.

Und wenn Oma im Pflegeheim ist und ihr klein Häuschen nicht mehr bewohnen kann, warum sollten dann nicht Flüchtlinge in Oma ihr klein Häuschen wohnen?

Das sollen sie von mir aus gerne, bloß muss man mMn die potentiellen Vermieter da mitnehmen, und nicht noch extra Gräben aufreißen.
Ich beschrieb doch nur die Situation, wie sich sich bei uns darstellt.
Und weil keiner vermieten will, sollen jetzt Wohncontainer her. Das noch größere Übel. Vielleicht tut sich ja noch was bei den Häuslebesitzer! :cool:
 
Das Problem ist allerdings, dass auch die allermeisten Flüchtlinge obdachlos sind.

Ich bleibe dabei: Was Du hier schreibst ist ziemlich inhaltsleer.

Wenn Du Dich nicht traust, Deine Meinung klar zum Ausdruck zu bringen, könntest Du sie auch für Dich behalten und nicht meine, deine und anderer Leute Zeit verschwenden.

@Ammerlandbremer
Du hast im Übrigen einen sehr netten Stil mit anderer Leute Posts umzugehen. :ugly:

Muss ja auch mal gesagt sein!
 
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