Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Ich für mich ganz persönlich brauche keine tieferen Analysen über Spielsysteme, grundsätzliche Ausrichtungen oder die Stärken und Schwächen des Kaders.

Für mich hat sich Werder, seit es mit der TS abwärts ging, nicht auf eine Spur der positiven Entwicklung begeben. Weder RD noch jetzt VS haben irgendeine dauerhaft positive Entwicklung hinbekommen. Rückschläge sind normal, aber diese 0:6 Niederlage gestern ist ja kein wirklicher Rückschlag, sondern leider schon ein völlig normales Ergebnis gegen eine Spitzenmannschaft in den letzten Jahren.

Wir treten einfach nur auf der Stelle und müssen wieder hoffen, dass wir irgendwie die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Im Moment habe ich gehörige Zweifel daran, dass wir das mit VS schaffen werden. Und selbst wenn, dann fehlt eben der Plan wie es wieder aufwärts gehen soll.

Bin dieses Durchwurschteln mit den immer gleichen Ausreden und den immer gleichen Versprechungen irgendwie leid.
Ich will einen Trainer, der einen klaren Plan und eine klare Linie hat. Ich erwartet keine Zauberkunstücke, sondern einfach nur das Gefühl, dass man sich langsam aber stetig hin zu einem Team entwickelt, welches nicht mehr ständig vor dem Abstieg zittern muss und zwischenzeitlich vielleicht auch mal von Europa oder eine Pokalendspiel träumen kann. Die Meisterschaft ist auf Jahre an andere Teams vergeben.
 
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Für mich hat sich Werder, seit es mit der TS abwärts ging, nicht auf eine Spur der positiven Entwicklung begeben. Weder RD noch jetzt VS haben irgendeine dauerhaft positive Entwicklung hinbekommen. Rückschläge sind normal, aber diese 0:6 Niederlage gestern ist ja kein wirklicher Rückschlag, sondern leider schon ein völlig normales Ergebnis gegen eine Spitzenmannschaft in den letzten Jahren.

Wir treten einfach nur auf der Stelle und müssen wieder hoffen, dass wir irgendwie die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Im Moment habe ich gehörige Zweifel daran, dass wir das [...] schaffen werden. Und selbst wenn, dann fehlt eben der Plan wie es wieder aufwärts gehen soll.

Bin dieses Durchwurschteln mit den immer gleichen Ausreden und den immer gleichen Versprechungen irgendwie leid.
Touché! :tnx:

Ich will einen Trainer, der einen klaren Plan und eine klare Linie hat. Ich erwartet keine Zauberkunstücke, sondern einfach nur das Gefühl, dass man sich langsam aber stetig hin zu einem Team entwickelt, welches nicht mehr ständig vor dem Abstieg zittern muss und zwischenzeitlich vielleicht auch mal von Europa oder eine Pokalendspiel träumen kann.
Mir würde es schon erst einmal reichen, nicht mehr städnig vom dem Abstiegsgespenst verfolgt zu werden. In den letzten 183 Bundesligapartien wurden schon einige Negativrekorde der Buli-Historie von Werder Bremen gebrochen bzw. daran gekratzt. Im Vergleich zu dem, was in den letzten knapp 5,5 Jahren von den Werder-Mannschaften sportlich geboten wurde, waren sogar die Frust-Jahre mit de Mos, Dörner und Sidka erträglich.
 
Touché! :tnx:


Mir würde es schon erst einmal reichen, nicht mehr städnig vom dem Abstiegsgespenst verfolgt zu werden. In den letzten 183 Bundesligapartien wurden schon einige Negativrekorde der Buli-Historie von Werder Bremen gebrochen bzw. daran gekratzt. Im Vergleich zu dem, was in den letzten knapp 5,5 Jahren von den Werder-Mannschaften sportlich geboten wurde, waren sogar die Frust-Jahre mit de Mos, Dörner und Sidka erträglich.

:tnx:

Das muss man sich tatsächlich vor Augen führen. Du hast recht. Aber wenn du dich in dieser Bundesliga von den Abstiegsplätzen fern hälst, dann krazt du automatisch auch an den EL-Plätzen. Aber das war auch eher als Fernziel gemeint. Mir würde auch reichen, wenn man mal nicht zittern müsste.
Insgesamt geht es mir einfach darum, dass man irgendwie erkennt es geht stetig aufwärts. Wie schnell das ganze geht, da bin ich durchaus geduldig.

Nur sut VS nun auch über ein Jahr Trainer und es hat sich eben gar nichts getan. Wir stehen genauso da wie vor einem Jahr. Null Entwicklung.
 
...

... erzählt momentan soviel Müll ...
... jetzt seine peinlichen Beschwichtigungen ...
... komplett irrelevante Binsenweisheit ...

Er braucht ganz dringend eine Medienschulung, falls er weiter in der
Öffentlichkeit arbeiten will.

...

... auf den Punkt gebracht! :daumen: LEIDER!

Seine Interviewaussagen zeugen mittlerweile nur noch von ... (nun sagen wir mal) Naivität. Seine Außendarstellung - und dadurch auch die des Vereins - ist fast schon unerträglich.

Die devote Grundhaltung nervt!

Beispiele: schlag z.B. nach bei Zerc oder
"keiner erwartet, dass wir hier gewinnen" (nach Niederlage gegen FCB), "sind wir Stolz so ein Spiel zu haben" (vor Niederlage gegen BVB/Vorsaison) usw.

Jetzt ist er sogar stolz erst eine Klatsche in sage und schreibe 13 Spielen bekommen zu haben.

Defizitäre Sprachkenntnisse (als Fremdsprachler) hin, rhetorische Feinheiten (ala Robin Dutt) her, auf den Inhalt kommt es an!

Und letzterer ist bei VS einfach zu oft deplaziert.

Ob eine Medienschulung da helfen kann, bleibt allerdings fraglich.

VS wirkt am Mikrofon so überfordert wie seine Manschaft auf dem Platz ...
 
Was ist passiert??

Hat etwa jemand ganz ganz plötzlich etwas Unpassendes gepostet??

Ganz plötzlich??

@Felis: Es kann keine große Überraschung sein, wenn man die Verhältnisse bei Werder kennt und die Entwicklung seit dem Double 2004 verfolgt hat.
 
Das ist sehr natürlich für Ausländer die Deutsch lernen. Das Problem liegt daran, dass Deutsch eine sehr unregelmäßige Sprache ist.

Sie ist im Prinzip sehr einfach konstruiert aber es gibt tausende Sonderfälle und Regeln, die nur schwer zu erlernen sind.
"Natürlich" ist das in erster Linie für Menschen mit wenig Sprachbegabung, die ja auch nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen eines Trainers gehört.

Meine Frau (ebenfalls Ukrainerin) ist 1999 mit äußerst bescheidenen Deutschkenntnissen als Au-Pair nach Deutschland gekommen. Im Jahr 2005 hat sie bereits Integrationskurse für Ausländer gegeben. Als Dozentin wohlgemerkt, nicht als Teilnehmerin.

Für die vielen Jahre, die VS jetzt schon in Deutschland lebt, ist sein Deutsch allenfalls mäßig.
 
Ich für mich ganz persönlich brauche keine tieferen Analysen über Spielsysteme, grundsätzliche Ausrichtungen oder die Stärken und Schwächen des Kaders.

Für mich hat sich Werder, seit es mit der TS abwärts ging, nicht auf eine Spur der positiven Entwicklung begeben. Weder RD noch jetzt VS haben irgendeine dauerhaft positive Entwicklung hinbekommen. Rückschläge sind normal, aber diese 0:6 Niederlage gestern ist ja kein wirklicher Rückschlag, sondern leider schon ein völlig normales Ergebnis gegen eine Spitzenmannschaft in den letzten Jahren.

Wir treten einfach nur auf der Stelle und müssen wieder hoffen, dass wir irgendwie die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Im Moment habe ich gehörige Zweifel daran, dass wir das mit VS schaffen werden. Und selbst wenn, dann fehlt eben der Plan wie es wieder aufwärts gehen soll.

Bin dieses Durchwurschteln mit den immer gleichen Ausreden und den immer gleichen Versprechungen irgendwie leid.
Ich will einen Trainer, der einen klaren Plan und eine klare Linie hat. Ich erwartet keine Zauberkunstücke, sondern einfach nur das Gefühl, dass man sich langsam aber stetig hin zu einem Team entwickelt, welches nicht mehr ständig vor dem Abstieg zittern muss und zwischenzeitlich vielleicht auch mal von Europa oder eine Pokalendspiel träumen kann. Die Meisterschaft ist auf Jahre an andere Teams vergeben.


Zunächst einmal volle Zustimmung. ALLERDINGS: Um letzteres zu erreichen, müssen endlich auch mal wieder die VORAUSSETZUNGEN dazu gegeben sein.
Jahr für Jahr immer nur die besten Spieler zu verkaufen und dafür preiswerten Ersatz zu holen (um finanzielle Deckungslücken zu schließen) und den Kader ab Platz 13, 14 nur noch mit Nachwuchsspielern auffüllen, kann DAUERHAFT nicht funktionieren. Und damit kann man auch keinen internationalen Startplatz ergattern, der zudem bei solch einem dünnen Kader sowieso zum absoluten Fiasko werden würde.
 
Insgesamt geht es mir einfach darum, dass man irgendwie erkennt es geht stetig aufwärts. Wie schnell das ganze geht, da bin ich durchaus geduldig.

Sehe ich genau so. Eine Positiventwicklung ist selten liniear, es wird immer wieder Rückschläge geben, aber solange eine langfristige Entwicklung zum Guten erkennbar ist, kann man damit leben. Bei Werder tritt man dagegen bereits im sechsten Jahr in Folge auf der Stelle. Ständiger Abstiegskampf (11/12 ausgenommen, aber dafür die bis dahin schwächste Rückrunde der Vereingeschichte, die eine Saison später sogar noch unterboten wurde), nach wenigen guten folgen wieder mehrere schlechte Partien mit vielen hohen Niederlagen, wenn überhaupt nur marginale spielerische Entwicklung der Mannschaft usw. Eine nachaltiger Positivtrend war und ist nicht erkennbar.
 
Sehe ich genau so. Eine Positiventwicklung ist selten liniear, es wird immer wieder Rückschläge geben, aber solange eine langfristige Entwicklung zum Guten erkennbar ist, kann man damit leben. Bei Werder tritt man dagegen bereits im sechsten Jahr in Folge auf der Stelle. Ständiger Abstiegskampf (11/12 ausgenommen, aber dafür die bis dahin schwächste Rückrunde der Vereingeschichte, die eine Saison später sogar noch unterboten wurde), nach wenigen guten folgen wieder mehrere schlechte Partien mit vielen hohen Niederlagen, wenn überhaupt nur marginale spielerische Entwicklung der Mannschaft usw. Eine nachaltiger Positivtrend war und ist nicht erkennbar.

Bei stetig sinkendem Kaderbudget und permanenten, in immer kürzeren Intervallen notwendigen Verkäufen von Leistungsträgern ist das nicht in erster Linie den Trainern anzulasten.
 
Zitat von neuegrünewelle;3203076:
Zunächst einmal volle Zustimmung. ALLERDINGS: Um letzteres zu erreichen, müssen endlich auch mal wieder die VORAUSSETZUNGEN dazu gegeben sein.
Jahr für Jahr immer nur die besten Spieler zu verkaufen und dafür preiswerten Ersatz zu holen (um finanzielle Deckungslücken zu schließen) und den Kader ab Platz 13, 14 nur noch mit Nachwuchsspielern auffüllen, kann DAUERHAFT nicht funktionieren.

Naja, auch ohne die Last der desaströsen Stadionumbaufinanzierung war und ist Werder auf solche Mehrwertspieler angewiesen. Ich stimme Dir jedoch zu, daß wenn man nur bzw. überiwegend den Kader mit Nachwuchsspielern auffüllen muß, dies keine Dauerlösung sein kann. Aber dazu benötigt man auch Spieler die a) sowohl über eine gewisse Buli-Erfahrung verfügen und b) eine moralische Stütze/Führung für die Talente sind. Auch dahingehend sind in den letzten Jahren bis in ie Gegenwart hinein gravierende Fehler gemacht worden, die sich bis heute auswirken.
 
Mit diesem Kader gibt es leider keine Konstanz auf dem Platz, da wir auch nicht die großen Talente zur Verfügung haben , gibt´s nur den Abstiegskampf und der kann natürlich auch in Liga 2 enden . Oder, man geht auf Risiko und sucht nach Investoren -macht sich abhängig - und hofft auf gut Glück:x:
 
Bei stetig sinkendem Kaderbudget und permanenten, in immer kürzeren Intervallen notwendigen Verkäufen von Leistungsträgern ist das nicht in erster Linie den Trainern anzulasten.

In erster Line sicherlich nicht. Aber wenn Saisonziele nicht erreicht werden, u.a. 3x in Folge ein Pokalaus in der ersten Runde, so daß daraus Einnahmeverluste in Millionenhöhe resultierten, dann tragen die für die sportlichen Darbietungen verantwortlichen Trainer (gerade in der Anfangsphase dieser Entwicklung, wo dieser Dominoeffekt mit einem CL-erfahrenen Kader ihren Anfang nahm) auch ihren Anteil an dem stetig sinkenden Kaderbudget.
 
In erster Line sicherlich nicht. Aber wenn Saisonziele nicht erreicht werden, u.a. 3x in Folge ein Pokalaus in der ersten Runde, so daß daraus Einnahmeverluste in Millionenhöhe resultierten, dann tragen die für die sportlichen Darbietungen verantwortlichen Trainer (gerade in der Anfangsphase dieser Entwicklung, wo dieser Dominoeffekt mit einem CL-erfahrenen Kader ihren Anfang nahm) auch ihren Anteil an dem dem stetig sinkenden Kaderbudget.

Pokalspiele sind heute wie anno dazumal KO.-Spiele. Das bedeutet, dass Einnahmen aus evtl folgenden Runden nicht verplant werden dürfen, weil es das kaufmännisch obligatorische strenge Niederstwertprinzip verbietet.

Tut man es trotzdem, darf man sich nicht wundern, völlig unabhängig davon, wann, wo (auswärts oder daheim) und gegen wen man im Pokal ausgeschieden ist. Und natürlich ist der daran beteiligte Trainer dafür völlig irrelevant.
 
Er erzählt momentan soviel Müll, dass man ihn allein dafür entlassen sollte.

Zuerst: "Wahrscheinlich sitze ich dann garnicht mehr auf der Bank" nach

dem Bayernspiel und jetzt seine peinlichen Beschwichtigungen: "Gegen

Leverkusen waren wir aber noch schwächer" und "Es gibt Wichtigeres".

Es ist eine komplett irrelevante Binsenweisheit, dass es schon immer

Wichtigeres als Fussball bzw. aus Skripniks Sicht den Beruf


gegeben hat.

Er braucht ganz dringend eine Medienschulung, falls er weiter in der

Öffentlichkeit arbeiten will.

Besseres Deutsch wäre auch super, seine Frau und Kinder sprechen seit

Jahren akzentfrei und er so schlecht wie 1997 nach einem Jahr in Bremen.

:daumen:
 
Wegen dieser unglücklichen, teilweise widersprüchlichen Äußerungen VS von seinen Aufgaben zu entbinden, wäre noch peinlicher als die gestrige Darbietung seiner Mannschaft.
 
:tnx::tnx:
Das wäre es in der Tat. VS hat immer noch einen besseren Punkteschnitt als Dutt oder Schaaf in der Endphase.

Und das mit einem Kader, der immer schwächer wird.
Schon komisch das Mannschaften wie Hertha oder Ingolstadt deutlich vor uns stehen. Einen besseren Kader als wir haben die naemlich auch nicht. Koennte es sein das deren Trainer einfach in der Lage sind das Maximum aus der Mannschaft herauszuholen? Sprich, das die schlichtweg ihren Job machen? :daumen:
 
O-Ton Herr Trainer " Es gibt schlimmeres als 6:0 zu verlieren !
Hoffentlich hat er das auch den 4000. Werderfans, die in Wolfsburg waren persönlich gesagt. Wenn nicht dann ist das nicht mehr mein Werder Bremen.
Wenn er an seinem Job haengen sollte dann gibt es zumindest aus beruflicher Sicht nichts schlimmeres. Aber seit der Proll PK nach dem Bayern Spiel ueberrascht mich bei dem eh nichts mehr. :lol:
 
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