Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

es ist für mich jedoch wichtig, dass VS nicht anfängt wie Dutt jedes mal die richtung zu ändern sondern weiterhin mutig bleibt (bzw. wieder mutiger wird) und an seine idee festhält... ebenso doch mal die talente spielen lässt, wie so oft in der vorbereitung...
 
Die Mannschaft zeigt nicht genug Biss, das haben jetzt Pizza als auch Junuzovic bestätigt. Bei der Laufstatistik liegen nur Bayern und Augsburg hinter uns und das sagt eben auch einiges aus...

Na ja Statistik sagt vieles und oft auch nichts aus. Werder hatte gegen DA fast 65% Ballbesitz und hätte auch 4 Gegentore kassieren können, ohne eigene Chancen zu kreieren.
VS redet von spielerischen Lösungen, die wir hier ehrlicherweise seit Jahren maximal ansatzweise zu sehen bekommen haben.
Ich glaube, dass sie in die Pizarrofalle gelaufen sind. Verein und Umfeld meinen, dass CP in seiner Einsatzzeit den Ball im MF erobert, drei Mann umspielt und den Ball in den Winkel haut. Und das 3x/Spiel.
Die Wahrheit ist, dass CP ohne Training und Spielzeit über 2 Monate hier angeheuert hat. Er kann sicherlich wie in Hoffenheim den besonderen Moment schaffen, aber nur vereinzelt. Mehr darf man auch von ihm nicht erwarten.
Und Herr Skripnik sollte so langsam begreifen, dass vor das Fußballspiel die Fußballgötter den Kampf gesetzt haben.
Was die Lage von Werder prekär macht ist, dass sowohl DA als auch Ingolstadt in beiden Spielen uns überlegen waren.
Die sind vom Personal her nun wirklich nicht überragend besetzt. Das hat aber gegen uns völlig gereicht.
Werder hat in beiden Spielen kaum Chancen gehabt. Ob ich dabei spielerisch oder kämpferisch keine Chancen herausspiele, spielt eine rein statistische Rolle.
 
Na ja Statistik sagt vieles und oft auch nichts aus. Werder hatte gegen DA fast 65% Ballbesitz und hätte auch 4 Gegentore kassieren können, ohne eigene Chancen zu kreieren.
VS redet von spielerischen Lösungen, die wir hier ehrlicherweise seit Jahren maximal ansatzweise zu sehen bekommen haben.
Ich glaube, dass sie in die Pizarrofalle gelaufen sind. Verein und Umfeld meinen, dass CP in seiner Einsatzzeit den Ball im MF erobert, drei Mann umspielt und den Ball in den Winkel haut. Und das 3x/Spiel.
Die Wahrheit ist, dass CP ohne Training und Spielzeit über 2 Monate hier angeheuert hat. Er kann sicherlich wie in Hoffenheim den besonderen Moment schaffen, aber nur vereinzelt. Mehr darf man auch von ihm nicht erwarten.
Und Herr Skripnik sollte so langsam begreifen, dass vor das Fußballspiel die Fußballgötter den Kampf gesetzt haben.
Was die Lage von Werder prekär macht ist, dass sowohl DA als auch Ingolstadt in beiden Spielen uns überlegen waren.
Die sind vom Personal her nun wirklich nicht überragend besetzt. Das hat aber gegen uns völlig gereicht.
Werder hat in beiden Spielen kaum Chancen gehabt. Ob ich dabei spielerisch oder kämpferisch keine Chancen herausspiele, spielt eine rein statistische Rolle.

:daumen:
 
Was die Lage von Werder prekär macht ist, dass sowohl DA als auch Ingolstadt in beiden Spielen uns überlegen waren.

Diese Aussage halte ich für etwas übertrieben. Letztendlich waren das Duelle auf Augenhöhe, die ohne die dummen indiciduellen Fehler beide leistungsgerecht Unentschieden ausgegangen wären. Beide Teams waren uns nur insofern überlegen, dass sie viel mehr aus ihren Potential gemacht haben als Werder und damit überhaupt einmal auf Augenhöhe spielten.

Um mal den Optimisten raushängen zu lassen: Werder hat sicher noch einige Luft nach oben (ja, auch mit diesem Kader), während Ingolstadt und Darmstadt im Moment eher schon nah am Optimum sind. Und die Saison ist noch lang. :)
 
Diese Aussage halte ich für etwas übertrieben. Letztendlich waren das Duelle auf Augenhöhe, die ohne die dummen indiciduellen Fehler beide leistungsgerecht Unentschieden ausgegangen wären. Beide Teams waren uns nur insofern überlegen, dass sie viel mehr aus ihren Potential gemacht haben als Werder und damit überhaupt einmal auf Augenhöhe spielten.

Um mal den Optimisten raushängen zu lassen: Werder hat sicher noch einige Luft nach oben (ja, auch mit diesem Kader), während Ingolstadt und Darmstadt im Moment eher schon nah am Optimum sind. Und die Saison ist noch lang. :)

Alles komplett richtig. Nur halte ich DA und Ingolstadt für maximal gehobenes 2.Ligaformat. Wie Du richtig schreibst, haben die aus ihren Möglichkeiten das Maximum herausgeholt. Natürlich waren beide Elfer dumm. Trotzdem waren beide Niederlagen verdient. Was Werder in der 2.Hz gegen Ingolstadt geboten hat, war extrem schwach.
Hier im Forum wird gerne zwischen kämpfen und spielen differenziert.
Worauf fußt denn die Annahme, dass Werder spielerische Lösungen im Spiel anbietet? Seit Monaten sehen wir doch über die gesamten 90 min einen spielerischen Rückschritt.
Die Vorbereitung spielt dabei keine Rolle. Und das Gravierendste ist, dass der Kader das gar nicht auf den neuralgischen Positionen hergibt.
Werder ist gut beraten, über den Kampf zum Spiel zu finden. Und man versucht das eine zwar und vernachlässigt das andere vice versa.
 
Na ja Statistik sagt vieles und oft auch nichts aus. Werder hatte gegen DA fast 65% Ballbesitz und hätte auch 4 Gegentore kassieren können, ohne eigene Chancen zu kreieren.
VS redet von spielerischen Lösungen, die wir hier ehrlicherweise seit Jahren maximal ansatzweise zu sehen bekommen haben.
Ich glaube, dass sie in die Pizarrofalle gelaufen sind. Verein und Umfeld meinen, dass CP in seiner Einsatzzeit den Ball im MF erobert, drei Mann umspielt und den Ball in den Winkel haut. Und das 3x/Spiel.
Die Wahrheit ist, dass CP ohne Training und Spielzeit über 2 Monate hier angeheuert hat. Er kann sicherlich wie in Hoffenheim den besonderen Moment schaffen, aber nur vereinzelt. Mehr darf man auch von ihm nicht erwarten.
Und Herr Skripnik sollte so langsam begreifen, dass vor das Fußballspiel die Fußballgötter den Kampf gesetzt haben.
Was die Lage von Werder prekär macht ist, dass sowohl DA als auch Ingolstadt in beiden Spielen uns überlegen waren.
Die sind vom Personal her nun wirklich nicht überragend besetzt. Das hat aber gegen uns völlig gereicht.
Werder hat in beiden Spielen kaum Chancen gehabt. Ob ich dabei spielerisch oder kämpferisch keine Chancen herausspiele, spielt eine rein statistische Rolle.

Zu "Herrn Skripnik: Ich glaube das hat der Herr Skripnik schon sehr gut selbst erkannt! ;)
und zum Rest Deines Posts: da steckt mMn viel richtiges drin. man muss sich nur mal exemplarisch die letzten beiden Spiele gegen Ingolstadt und Darmstadt anschauen um zu erkennen wo das eigentliche Problem bei uns liegt! Wir schaffen es eifach nicht den Rythmus des Gegners zu brechen und ein eigenes Spiel aufzuziehen. Schlimmer noch! Wir spielen durch unsere Spielweise dem Gegner immer wieder in die Karten und genau das Spiel mit was dem Gegner liegt! Das kann nicht sein!!! Mir kommt dazu immer wieder diese alte Kamelle von Otto Waalkes in den Sinn wo er von Haustür zu Haustür läuft um den Leuten etwas aufzuschwatzen, um dann jeweils genau dem falschen das zu sagen was er dem vorherigen Wohnungseigentümer hätte sagen sollen ... :ugly::ugly::ugly
Oder um es überspitzt zu sagen: Würde mich persönlich bei den jetzigen Diskussionen um unsere "spielerische Armut" nicht wundern wenn wir gegen Teams wie Leverkusen oder Bayern nun versuchen würden im "Hacke, Spitze, eins zwei drei Modus" mit denen mitzuspielen, um nachher festzustellen "och, naja, wir hätten eher so puristisch wie gegen Darmstadt oder Ingolstadt spielen sollen" ...
 
:tnx: Kleine Ergänzung: Lediglich ist es wichtig über den Kampf ins Spiel zu finden. Sprich erst kämpfen und reinbeissen und das "Spiel" kommt von alleine durch gewonnen Zweikämpfe und erreichte Pässe, hier sind wir mittlerweile auch wieder auf Dutt Niveau wenn nicht drunter.

Kämpfen war so ziemlich das Einzige, was die Mannschaft unter Dutt beherrschte.

Die Passquote war größtenteils unterirdisch!
 
Kämpfen war so ziemlich das Einzige, was die Mannschaft unter Dutt beherrschte.

Die Passquote war größtenteils unterirdisch!

Wo lag Sie unter Dutt und nun unter Skrpinik?

Beider derzeit grätig mit Ausreissern nach oben und unten.

"Wir stehen jetzt unter Druck und sind gefordert. Wir haben zwar gekämpft, aber uns fehlt momentan ein wenig der Teamgeist und die Leidenschaft."
Werder-Trainer Viktor Skripnik vor dem Spiel gegen Leverkusen
 
Skripnik: Keine Favoritenrolle - Gott sei Dank!

"Wir haben in beiden Spielen den Gegner zum Toreschießen eingeladen - das ist Wahnsinn!", ärgert sich Viktor Skripnik vor allem über die unnötig verschuldeten Elfmeter.

"Bayer 04 besitzt riesige Qualität. Das sieht man allein daran, dass Stefan Kießling dort derzeit auf der Bank sitzt."

"Mit dieser Rolle können wir nicht so gut umgehen, das wurde zuletzt deutlich. Am Samstag haben wir keine Favoritenrolle - Gott sei Dank! Einen Gegner wie Bayer 04 nimmt keiner auf die leichte Schulter."

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir Probleme bekommen können, wenn wichtige Spieler ausfallen", so Skripnik. "Wie schwer es ohne Zladdi ist, hat jetzt schon jeder gesehen."

Thomas Eichin: "Uns war klar, dass wir nicht - wie in Hoffenheim - immer diejenigen sein werden, die in der 91. Minute ein Spiel gewinnen, sondern dass auch wir mal die Gelackmeierten sein werden."
 
Derzeit ist sie alles andere als befriedigend. Von Dutt-Niveau, glücklicherweise, aber doch noch weit entfernt!

2014/2015 lag unsere Passquote bei 67,3% (9 Spiele mit Dutt) und war die schlechteste der abgelaufenen Saison.
http://www.90min.com/de/posts/23111...der-abgelaufenen-spielzeit/1-sv-werder-bremen

2015/2016 liegen wir drüber mit 79% auf Platz 12. Die Schlusslichter haben uns soeben besieht (nur am Rande) Gegen Darmstadt lagen wir bei 67%, sollten also zusehen hier mehr Sicherheit rein zu bekommen.

für 2013/2014 hab ich leider keinen entsprechenden Vergleich gefunden. :confused:
 
Gegen Darmstadt lagen wir bei 67%, sollten also zusehen hier mehr Sicherheit rein zu bekommen.

Ich denke das lag weniger daran das die Sicherheit in dem Sinne fehlte als mehr, das die Bälle einfach nur lang und hoch nach vorne gebolzt wurden (Fritz hat ja laut eigener Aussage schon gefürchtet Nackenschmerzen zu bekommen). Und das liegt auch an der Vorgabe des Trainers, Sternberg spielen zu lassen und nicht z.B. Öztunali oder Eggestein ist ja Skripniks ganz bewusste Entscheidung. Und DAS war der Grund dafür, das wir es gegen Darmstadt über den Kampf und weite hohe Bälle versucht haben. Beides hat nicht recht funktioniert und den Rest hat Wiedwald erledigt.
 
Und die langen Bälle wurden durch das Pressing des Gegners provoziert.

Dem kann entgegen gewirkt werden durch:
-intelligentes Aufbauspiel
-lange Bälle à la Kick'n'Rush
-schnell umschalten durch Konter

Die Kontertaktik ist für mich bei starken Gegenpressing die viel-versprechendere Variante.
Mit einem fitten Junu können gute Konter eingeleitet werden. Vorne haben wir mit Ujah, Johannsson zwei schnelle Jungs, sowie zur Not auch Bartels mit 34 km/h.
Das schnelle Umschalten hat die meiste Zeit nicht gegen Darmstadt stattgefunden in dem Sinne, dass Spieler bereits vertrauensvoll & einstudiert los laufen, wenn der Konter-einleitende Spieler zum Sprint ansetzt. Wiedwald hat den Ball teils gut ins Spiel gebracht, aber es fehlte die Weiterleitung zwischen Sturm und Abwehr.
 
Das drückt sich übrigens auch deutlich in der Benotung des Kickers aus.

Durchschnittsnote der Abwehr: 3.25
Durchschnittsnote der Stürmer: 3.25
Durchschnittsnote im Mittelfeld: 4.25

Ich denke, wir brauchen da weder Noten noch Statistiken, DIE Schwachstelle schlechthin ist nunmal unser MF.

Bleibt nur die Hoffnung, das, wenn wir mal viel Kohle bekommen sollten (für Vestergard, Ujah...), diese ENDLICH MAL auch dort investieren werden, wo der größte Bedarf ist...
 
Zitat von neuegrünewelle;3179283:
Ich denke, wir brauchen da weder Noten noch Statistiken

Wer das Spiel gesehen hat, braucht in der Tat keine Noten oder Statistiken, so ist es halt ein kleiner Diskussionsbeitrag. Auf die Gefahr hin mich zu widerholen, an der mangelnden Kreativität im Mittelfeld ist auch Skripnik schuld. Wer Eggestein und Öztunali auf der Bank hat aber lieber Sternberg spielen lässt, braucht sich nicht zu wundern. Aber das tat Skripnik sicherlich auch nicht, die langen Bälle waren halt Programm. Warum auch immer, Darmstadt war nun wirklich alles, aber nicht gut. Gekämpft haben sie, und das war es dann auch schon.
 
Darmstadt war nun wirklich alles, aber nicht gut. Gekämpft haben sie, und das war es dann auch schon.

Und es hat gereicht, zumindest um uns zu besiegen...:mad:

Nach dem Ingolstadt-Spiel haben wir rumgejammert, das wir nicht in Führung gegangen sind, dann wäre alles anders gelaufen...
Nun hatten wir die Führung und haben nichts draus gemacht. Es hätte so einfach sein können. Warum sind wir nicht in der Lage, dann aus einer sicheren, kompakten Defensive heraus schnelle Konter zu setzen, zumal wir vorne mit Ujah, Johannsson und Bartels absolut schnelle Leute haben?

Und bei der Beantwortung der Frage sind wir wieder beim MITTELFELD angekommen...
 
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