Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

der bielefelder ist defintiv nicht zu spät dran, er dreht sich nur halb weg, weil er sieht, dass prödl den ball direkt weiterpasst.

Natürlich, das einzige was er noch hätte tun können wäre Prödl ohne Ball umzukloppen. Also was schreibe ich die ganze Zeit? Prödl kann den Ball ohne Gegenspieler verarbeiten, DESWEGEN, du schreibst es ja jetzt sogar selbst, bricht der Gegenspieler seine Aktion ab.
 
Ich habe die Frage schon mehreren Leuten gestellt, unter anderem dir, eine Antwort habe ich trotz mehrfacher Nachfrage auch von dir nicht bekommen. Ich versuche es einfach noch mal: Wie weit muss ein Gegenspieler entfernt stehen, damit bei Ballabgabe der Passempfänger frei steht? 20 Meter?

ich habe dir gestern eine antwort darauf gegeben.

Natürlich, das einzige was er noch hätte tun können wäre Prödl ohne Ball umzukloppen. Also was schreibe ich die ganze Zeit? Prödl kann den Ball ohne Gegenspieler verarbeiten, DESWEGEN, du schreibst es ja jetzt sogar selbst, bricht der Gegenspieler seine Aktion ab.

der pass zwingt prödl aber dazu, den ball direkt volley weiterzuleiten. und das ist doch der entscheidende punkt: ein technisch eher schwacher spieler wie prödl wird in der nähe des eigenen tors in bedrängnis gebracht und ein guter spielaufbau ist nicht möglich.
 
ich habe dir gestern eine antwort darauf gegeben.

Die Antwort war: Das hängt von der Situation ab. Diese Antwort kannst du aber auch als Standardtext auf so ziemlich jede Frage beim Fußball geben. Sie beantwortet hingegen nicht, wieso ein Ball nicht über ca. 25 Meter gespielt werden darf (und zwar butterweich und somit sehr leicht zu verarbeiten) wenn ca. 10 Meter entfernt vom Passempfänger ein Gegenspieler steht. Ich weiß nicht ob ich dich jetzt verwechsel, aber wenn mich nicht alles täuscht hast du auch Theo als gedeckt beschrieben, dessen Gegenspieler ca. 5 Meter hinter im stand während Theo sich in Richtung eigenes Tor bewegte.
 
ein technisch eher schwacher spieler wie prödl

Wenn du mir sagen willst, das man einen wie Prödl grundsätzlich so nicht anspielen darf weil er keine halbhohen Bälle verarbeiten kann, dann wäre das eine Sicht die ich zwar nicht teile, die ich aber als validen Standpunkt betrachten kann. Dann wäre es Sache des Trainers unter der Woche klarzumachen, das Prödl auf Außen nicht halbhoch angespielt werden DARF. Und wenn das so ist, dann darf Prödl grundsätzlich überhaupt nicht auf dem defensiven Flügel auftauchen denn die Position gehört nun mal zu den wichtigsten im Spielaufbau überhaupt und Pressing auf die Position ist ganz normal. Guck dir mal die Ballbesitz-Statistiken der Außenverteidiger in der Bundesliga an. Quintessenz wäre, Prödl darf gar nicht angespielt werden, wenn ihm ein Zweikampf droht.


So macht es Werder ja auch, das ist ganz normal. Oft resultiert daraus dann ein ungenaues Anspiel. Die Entscheidung zu spielen wie er gespielt hat, ich schrieb es dir gestern schon, war aber der eigentliche Fehler und dies ohne Druck.
 
Die Antwort war: Das hängt von der Situation ab. Diese Antwort kannst du aber auch als Standardtext auf so ziemlich jede Frage beim Fußball geben. Sie beantwortet hingegen nicht, wieso ein Ball nicht über ca. 25 Meter gespielt werden darf (und zwar butterweich und somit sehr leicht zu verarbeiten) wenn ca. 10 Meter entfernt vom Passempfänger ein Gegenspieler steht. Ich weiß nicht ob ich dich jetzt verwechsel, aber wenn mich nicht alles täuscht hast du auch Theo als gedeckt beschrieben, dessen Gegenspieler ca. 5 Meter hinter im stand während Theo sich in Richtung eigenes Tor bewegte.

ja, es kommt im fußball ja auch immer auf die einzelne situation an. es gibt doch natürlich keine standardantwort, wann du einen spieler anspielen darfst.

theo ist in dem sinne halbwegs gedeckt, als das auch er bei der ballannahme direkt bedrängt worden wäre und dank fehlender anspielstationen und mit sicht zum eigenen tor wenig chancen hätte, den ball einigermaßen vernünftig weiterzuleiten. das liegt auch daran, dass die komplette mannschaft irgendwie mies steht.

man muss selbstverständlich auch das schlechte spielfeld mit einbeziehen. da macht es keinen sinn, unbedingt in jeder situation zu versuchen, hinten raus zu spielen.
 
das soll er nicht nur, das muss er letztlich. denn exakt darum gehts bei ner guten spieleröffnung eben.

Das er schaut "wer ist gedeckt" glasklar. Aber doch nicht welcher Spieler welche technischen Fähigkeiten mitbringt um einen flachen/halbhohen oder hohen Ball anzunehmen. Soll er noch die Kopfballstärke beurteilen. Das ist nicht praxisnah denk ich. Zudem wie gesagt Prödl doch selbst sagte, dass ding ist im abgerutscht oder so. Er wollte noch nichtmal in die Mitte spielen.
 
theo ist in dem sinne halbwegs gedeckt, als das auch er bei der ballannahme direkt bedrängt worden wäre

Aber jetzt mal ehrlich: Da spielen 11 gegen 11. Natürlich ist immer ein Spieler in der Nähe der den Ballführenden bedrängt, ich mein, das ist doch Sinn des ganzen Theaters das wir uns Woche für Woche angucken...*amkopfkratz*

den ball einigermaßen vernünftig weiterzuleiten. das liegt auch daran, dass die komplette mannschaft irgendwie mies steht.

Wenn Theo den Ball bekommt, dann hat er das halbe Spielfeld vor sich. Er hat den Überblick ob er direkt zurück zu Prödl abtropfen lässt und in die Spitze sprintet, er hat den freien Blick um zu sehen ob Kroos sich mittlerweile freigelaufen hat. Er könnte den Ball, weit genug aufgerückt war das Team dafür, aus der Drehung in den Strafraum schaufeln. Und bei all diesen Möglickeiten kann sein Gegenspieler nicht viel mehr tun als ihn nach einigen Metern Anlauf von hinten(!) zu attackieren.

man muss selbstverständlich auch das schlechte spielfeld mit einbeziehen. da macht es keinen sinn, unbedingt in jeder situation zu versuchen, hinten raus zu spielen.

Ein hoher Ball von Casteels und eine hohe Weiterleitung auf Selassie hat mit dem Platz ja erst mal nicht viel zu tun. Der Platz verhindert insbesondere schnelle Flache Passkombinationen.
 
Vor allem: Wenn prödl dat ding sauber gespielt HÄTTE würden alle rufen " Endlich ein mitspielender Torwart der die Dinger nicht nur blind nach vorne kloppt".
 
Ein hoher Ball von Casteels und eine hohe Weiterleitung auf Selassie hat mit dem Platz ja erst mal nicht viel zu tun. Der Platz verhindert insbesondere schnelle Flache Passkombinationen.

der ball von casteels ist aber dazu gedacht, dass werder das spiel von hinten aufbaut. und dafür ist es schlecht, direkt einen spieler wie prödl in not zu bringen, der nur eine halbwegs sinnvolle anspielstation hat.
 
der ball von casteels ist aber dazu gedacht, dass werder das spiel von hinten aufbaut. und dafür ist es schlecht, direkt einen spieler wie prödl in not zu bringen, der nur eine halbwegs sinnvolle anspielstation hat.

Prödl bringt sich selbst in Not und wenn ein Profifussballer dat ding nicht verarbeiten kann, dann gehört der nicht in die 1. Liga. Sorry. Normal kann der Prödl das auch ist ihm nur verunglückt wie er selbst zugegeben hat.
 
Leute, ihr wollt doch jetzt nicht den dritten Tag hintereinander über diese eine Szene diskutieren und euch streiten, ob Casteels Anteil an Prödls Fehler jetzt 10, 20 oder gar 50% ist? Dass Casteels einen kleineren und Prödl einen sehr viel größeren Anteil an der Szene hat, ist ja wohl schon seit Mittwoch Abend allgemeiner Konsenz.
 
der ball von casteels ist aber dazu gedacht, dass werder das spiel von hinten aufbaut. und dafür ist es schlecht, direkt einen spieler wie prödl in not zu bringen, der nur eine halbwegs sinnvolle anspielstation hat.

Wir drehen uns im Kreis. "Einen Spieler wie Prödl", das hört sich für mich jetzt wie eine Bestätigung dafür an, das man Prödl -wenn er angegriffen werden könnte- gar nicht anspielen darf. Oder umgekehrt, hätte in der exakt selben Spielsituation Theo dort gestanden, dann hätte man das ihm als Fehler ankreiden müssen, im umgekehrten Fall aber Casteels, weil der hätte wissen müssen das Prödl zu schlecht ist? Und dann bliebe für mich als Resumee auch nur festzustellen das am Anfang der Fehlerkette eigentlich Skripnik steht. Denn wenn Theo nach vorne rückt, und Prödl dafür nach Außen geht, Kroos sich in die Mitte zurückfallen lässt, Prödl aber außen keine echte Anspielstation weil technisch zu schwach ist, dann ist das Konzept dieser Grundordnung im Spielaufbau falsch und damit Sache des Trainerteams. Für so einen Holzfuß halte ich Prödl aber nicht. Der Mann ist immerhin Nationalspieler.
 
Auch mit einem 1:0 kann man Zeichen setzen :applaus:

Ich hatte nach unserem Tor nicht das Gefühl, dass was anbrennen könnte!
Fand ich gut! Es hätte mE nur ein Tor nach einem groben individuellen Fehler fallen können. Von daher, alles richtig gemacht!

Und der Fritz: wieder mal stark!

Ein wirklich wichtiger Sieg! Klasse!
 
Abstiegskampf ist damit wohl abgehakt. Müsste schon mit dem Deubel zugehen und Werder alles verlieren. Mission (fast) erfüllt. Wer hätte das nach dem Kölnspiel gedacht, dass man schon nach dem 24.ST. kaum noch zittern muss?
Welttrainer!!
 
Ein ungemein wichtiger Sieg heute. Kein tolles Spiel, aber mal wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jetzt müsste es schon sehr komisch laufen, sollte man nochmal in Bedrängnis bekommen.

Glückwunsch an Skrippo, sein Team und die Mannschaft :daumen:
 
Back
Top