Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

ist risiko damit gegangen sternberg drinzulassen. das ist richtig. der hat sich aber in der zweiten halbzeit gefangen und im grunde war das so ein spiel, was sternberg in seiner entwicklung enorm weiterbringen könnte.

Hatte dann auch in der zweiten Halbzeit einige gute Szenen wo er den Ball abfangen konnte. Habe echt einen Stumlauf über seine Seite befürchtet, aber Bellarabi versuchte es dann ja meist bei GS, der sich etwas besser machte gegen ihn.
 
Wobei ein Heung-min Son mischt gerne auf beiden Seiten mit... da ist ein Sternberg evtl. besser zugeordnet, als Garcia.
 
Hand aufs Herz, Leudz, wer hätte einen Bellarabi nicht gerne im Team? ;)
Ich denke, gegen den sehen nicht wenige AVs alt aus...
Mist, dass der uns damals durch die Lappen ging. :roll:

Von daher gesehen, Sternberg hatte heute wunderbares Training On The Job gehabt und wir mussten noch nicht mal auf unsere 3 Punkte verzichten... :bier:

Im Nachhinein hat das Skrippo nicht falsch gemacht.^^
 
das ist quatsch. skripniks qualitätsmerkmal ist nicht, dass er ein bremer ist, sondern dass er ein verdammt guter trainer ist. und verdammt gute trainer bringen mannschaften nunmal zu guten leistungen.

Nur weil etwas nicht Deiner Meinung entspricht, ist es kein Quatsch!

Dutt ist auch ein guter Trainer. Hat er in Freiburg gezeigt. Aber da passte er hin, während er weder zu Leverkusen, noch zu Werder passte!

VS ist zweifellos ein guter Trainer, aber hier passt er auch noch wie Faust aufs Auge!

Werder ist kein Verein, in dem Du eine sog. "Trainerschlampe" installieren kannst. Hier ticken die Uhren etwas anders. Es muss einfach passen. Und es sollte auch jemand sein mit Vereinsgeschichte. Das hat sich bisher bewährt. Na klar, König Otto war kein Bremer, er wurde aber zu einem.

Was auch richtig wichtig ist mMn: ein Trainer, der selbst mal Spieler war. Dem nimmt man das mehr ab als einem Theoretiker. Und ein ehem. Werderspieler als Werdertrainer ist dann das Nonplusultra!
 
Nur weil etwas nicht Deiner Meinung entspricht, ist es kein Quatsch!

dass nur ein "bremer" werder trainieren kann, ist sogar riesengroßer quatsch. laut meiner meinung.
und dutt halte ich nicht für einen guten trainer. auch nicht aufgrund seiner zeit in freiburg, wo viele fans übrigens auch nicht viel von ihm halten.
tuchel bspw. hätte hier sicher auch einiges an erfolg gehabt. einfach weil er ein guter trainer ist.
 
Dutt war kein schlechter Trainer, nur eben nicht der richtige. Er hat eine vollkommen andere Richtung gewählt, die letztendlich die falsche war für uns. Seine Fehlentscheidung war, dass er den Kader zu schlecht bewertet hat. Dazu kam das Pech, dass aus den guten Partien am Anfang der Saison kein Sieg eingefahren werden konnte.
Aber Dutt ist nicht grundsätzlich ein schlechter Trainer. In der zweiten Liga wäre er glaube ich sehr gut aufgehoben.
 
Nur weil etwas nicht Deiner Meinung entspricht, ist es kein Quatsch!

Dutt ist auch ein guter Trainer. Hat er in Freiburg gezeigt. Aber da passte er hin, während er weder zu Leverkusen, noch zu Werder passte!

VS ist zweifellos ein guter Trainer, aber hier passt er auch noch wie Faust aufs Auge!

Werder ist kein Verein, in dem Du eine sog. "Trainerschlampe" installieren kannst. Hier ticken die Uhren etwas anders. Es muss einfach passen. Und es sollte auch jemand sein mit Vereinsgeschichte. Das hat sich bisher bewährt. Na klar, König Otto war kein Bremer, er wurde aber zu einem.

Was auch richtig wichtig ist mMn: ein Trainer, der selbst mal Spieler war. Dem nimmt man das mehr ab als einem Theoretiker. Und ein ehem. Werderspieler als Werdertrainer ist dann das Nonplusultra!

Dutt hat es als Trainer bis in die Bundesliga geschafft. Dass er aber ein guter Bundesligatrainer sei, behauptet auch in Freiburg niemand, mit dem ich gesprochen habe. Er ist eben ein schlechter bundesligatrainer, das weiß inzwischen nach Leverkusen und Bremen jeder.

Otto Rehhagel, den Du hier ansprichst, war bis zu seinem Engagement in Bremen eine Trainerschlampe, aber er passte hier zu den handelnden Personen und wurde deshalb installiert. Wenn einer passt, dann ist es egal wo er herkommt. Dutt passte nicht, da kam sein Geschwäbel und sein aufgesetztes "Mogn Mogn" nur noch erschwerend hinzu.

Der Grund, warum Skripnik jetzt der richtige Mann war, lag doch nicht darin, dass er Werderspieler war, sondern dass er der erfolgreiche und gute Trainer der eigenen U23 war. Wer hätte denn sonst gewusst, dass man zum Beispiel Aycicek oder Sternberg mal bedenkenlos bringen kann, wenn es die Situation erfordert? Bei Dutt spielten diese Spieler keine Rolle. Zudem kann er jungen Spielern etwas vermitteln und bringt sie weiter, das wussten auch alle von ihm. Sein Vorteil war, dass er den Verein, die Mannschaft und die Talente, die ja da sind, alle kannte und einschätzen konnte. Er musste sich nicht erst einfinden oder sich ein Bild machen, sondern wusste sofort, was man anders machen musste als Dutt.

Im Gegensatz zu Wackelpudding-Dutt hat er auch mit den Spielern der zweiten Reihe eine klare, gerade Linie gefahren. Er hat Leuten wie Elia, Obraniak und Petersen eine Chance gegeben, um ihnen dann zu sagen, dass ihre Leistungen seinen Vorstellungen nicht genügten und sie gebeten, sich anderweitig zu orientieren. Das ist nicht nur fair, sondern auch für den Verein und seine Finanzlage wichtig. Dann hat er dafür gesorgt, dass endlich im Tor der Hebel angesetzt wird und dass wir die Abwehr verstärken. Neben mannschaftlichen und taktischen Fehlern haben bei uns viel zu oft individuelle Böcke die Gegentore verursacht, gerade in der Abwehr und im Tor.

Gestern hatten wir auch kein gutes Mittel gegen Bellarabi und Sternberg hat da durchaus Lehrgeld gezahlt. Trotzdem sieht man an solchen Aufstellungen, dass man da mit Absicht nach Gegenspieler aufstellt. Der sehr robuste, körperlich hart spielende Volland verlangt vielleicht eher nach einer Kante wie Garcia, gegen den sehr wendigen Bellarabi brauchst Du eher einen schnelleren Mann wie Sternberg, auch wenn der auf Bundesliga-Niveau defensiv noch klar zulegen muss. Aber da fand ich es auch respektabel, dass skripnik den Mut hat, auf den Kerl zu setzen, den hier vor einigen Wochen keiner auf dem Schirm hat. Man hat zudem das Gefühl, dass Garcia diese Konkurrenz sehr gut tut und er in Hoffenheim schon besser war als in der desolaten Hinrunde.

Dass Viktor und Torsten alte Werderaner sind, die wissen, wie es hier läuft und die den Spielern vielleicht auch dies und das erzählen können, ist eine gute Story, ein schöner Nebeneffekt. Mehr aber nicht.
 
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