Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

nö, da sind alle spiele unter dutt miteinberechnet. unter anderem natürlich auch das gegen auswärts schwache schalker aber auch die heimspiele gegen freiburg und köln oder das spiel bei der hertha. nur die pokalspiele fehlen, was dutt aber nur zu gute kommt. wenn ich da an den zusammengegurkten erfolg nach verlängerung gegen illertissen denke, wird mir schon wieder schlecht.
was skripnik übrigens innerhalb von 5 spielen geschafft hat (klarer sieg, 3 siege hintereinander) gabs bei dutt innerhalb von 15 monaten nicht ein einziges mal.

OK Vorschlag zur Güte: Wir ziehen einen vernünftigen und plausiblen Vergleich wenn es vergleichbar wird. Sprich wir warten bis die auswärtsschwachen Schalker nach Bremen kommen. Freiburg, Köln, hertha, Leverkusen und die Bayern vorbei sind.

Sprich am Ende der Saison. Und hoffe wir sagen dann, dass es wirklich am Trainer lag.

Haarspalterei: 3 Siege hintereinander meinst du inkl. Pokal? Stimmt gab es unter Dutt nicht da im DFB Pokal raus. Ansonsten sind wir auch schonmal mit 2 Siegen in die Saison gestartet beide Siege zu null.
 
ich brauch nicht mehr abzuwarten um zu erkennen, dass das miese abschneiden der mannschaft zu großen teilen auf dutt geht. einfach weil einem das schon ins gesicht gesprungen ist bevor skripnik überhaupt das ruder übernommen hat. die amtsübernahme skripniks sollte nur mittlerweile dazu geführt haben, dass selbst der blindeste das nun sehen kann. scheint aber nicht so.
wie dem auch sei: ich werde mich nichg mehr groß zu dutt äußern, auch wenn mich die vergeudete zeit ohne geringste individuelle oder mannschaftliche entwicklung noch immer richtig nervt. aber dutt ist, gott sei dank, geschichte.
die auswärtsschwachen schalker kommen diese saison übrigens nicht mehr nach bremen. da haben sie leider schon 3:0 gewonnen.
übrigens hattest du recht: die aussagen skripniks vor dem spiel gegen paderborn waren gift für die mannschaft.
 
OK sehe ich das richtig das ihr (maddin und du tsubasa) eure Argumentation einzig auf das Spiel gegen Paderborn stützt sowie einem Vergleich der seinen Namen nicht verdient? Vielleicht ist es

Nocheinmal: Ich find es super, dass wir Punkte holen.
Aber wir müssen auch nun nicht so tun als wenn der Messias (Viktor) hier auf einmal einen zauberfussball praktiziert.

Gegen Paderborn habe ich eine ansprechende Leistung gesehen, hätte aber mal gerne gesehen wenn Paderborn die 1-2 Chancen vor der HZ genutzt hätte und Selke der Buh Mann gewesen wäre mit seinen 2 vergebenen Chancen.

Locker bleiben und freuen, dass wir nun 3 Partien erfolgreich gestaltet haben, aber das hattenw ir auch schon unter Schaaf und Dutt mit Anti fussball sonst wären wir wohl schon in der 2. Liga.
UND noch sind wir nicht gerettet.

Auf deine emotionalen Spitzen (Blinder etc. gehe ich bewusst nicht ein)
 
OK sehe ich das richtig das ihr (maddin und du tsubasa) eure Argumentation einzig auf das Spiel gegen Paderborn stützt

nein, das siehst du falsch. wo wir wieder beim sehen wären. denn wenn man nicht sieht, dass sich seit amtsübernahme taktisch so einiges getan hat, was zb organisation der abwehr, verringern der abstände zwischen mannschaftsteilen, gemeinschaftliches verschieben, laufwege ohne ball betrifft, der sieht halt wirklich verdammt schlecht.
 
nein, das siehst du falsch. wo wir wieder beim sehen wären. denn wenn man nicht sieht, dass sich seit amtsübernahme taktisch so einiges getan hat, was zb organisation der abwehr, verringern der abstände zwischen mannschaftsteilen, gemeinschaftliches verschieben, laufwege ohne ball betrifft, der sieht halt wirklich verdammt schlecht.

Ok und blenden aus gegen wen wir gespielt haben unterm Strich auch einfach die Portion Glück hatten die in den ersten Spielen bspw. Petersen gegen Hoffenheim gefehlt hat? Sag doch einfach das du Viktor super findest weil seit Jahren Werderaner und aus der Jugend usw. usf. ist doch legitim. Dann muss man aber keine abstrusen Vergleiche ziehen.

Wie gesagt ich sehe, dass wir endlich das Glück des tüchtigen haben und es aufwärts geht.Alles andere bewerte ich dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Jeder Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt entbehrt sich jeder Grundlage.
 
Ok und blenden aus gegen wen wir gespielt haben unterm Strich auch einfach die Portion Glück hatten die in den ersten Spielen bspw. Petersen gegen Hoffenheim gefehlt hat? Sag doch einfach das du Viktor super findest weil seit Jahren Werderaner und aus der Jugend usw. usf. ist doch legitim. Dann muss man aber keine abstrusen Vergleiche ziehen.

Wie gesagt ich sehe, dass wir endlich das Glück des tüchtigen haben und es aufwärts geht.Alles andere bewerte ich dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Jeder Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt entbehrt sich jeder Grundlage.

wieso sollte der einer grundlage entbehren. als grundlage dienen mir 15 monate dutt und 5 spiele skripnik. für einen ersten vergleich durchaus brauchbar. die gegner sind erstmal irrelevant wenn man nur auf die eigene struktur im spiel achtet.
und hör mir ja auf mit diesem glück / pech schwachsinn. das wurde hier schon etliche male durchgekaut. das einzige spiel bei dem bremen diese saison unter dutt pech hatte, war jenes gegen hoffenheim. gegen leverkusen und hertha hatte man hingegen sogar gewaltiges glück. du willst hier ja aber auch den sieg gegen paderborn zu teilen mit glück erklären weil irgendwelche 2 chancen der paderborner vor der pause nicht genutzt wurden. :ugly: mit dir braucht man sich also weniger über glück und pech unterhalten.
ob skripnik ne werdervergangenheit hatte oder nicht, spielt für mich in der bewertung seiner trainerarbeit kaum eine rolle. ich finde 4 siege aus 5 spielen reichen aus um sich lobend über ihn zu äußern. desweiteren sehe ich in skripnik auch keinen messias, sondern lediglich einen sehr tallentierten trainer. allerdings einer mit keiner bundesligaerfahrung und einen, der daher sicher noch viel zu lernen hat und hoffentlich viel lernen wird. umso verheerender für die bewertung dutts ist es doch, dass sich die mannschaft in der kürze unter einem auf dieser ebene unerfahrenen trainer strukturell so deutlich verbessert hat gegenüber der zeit unter dutt. und das ohne überhaupt vorbereitungsphasen zur verfügung zu haben.
du warst ja nachweislich einer der fraktion "selbst pep oder tuchel könnte aus dieser mannschaft kaum mehr rausholen".
da könnte ich also eher entgegnen: sag doch einfach, dass du hier dutt immer vehement verteidigt hast und den schwarzen peter immerzu der mannschaft zugeschoben hast und dies nicht als eigenen irrtum einsehen willst. ich kann auch zugeben, dass ich zu beginn die idee dutt als trainer zu wählen als eine gute empfand. siehe da: ich hatte mich geirrt. passiert.
 
Die gegner sind erstmal irrelevant wenn man nur auf die eigene struktur im spiel achtet.

Danke, reicht.:beer:

Klar wenn die Truppe weder unter Schaaf noch unter Dutt und bei Viktor warte ICH erstmal ab eine Entwicklung nimmt dann liegt es nunmal an der Truppe. Und wenn ich mir dann die Marktwerttabelle anschaue (siehe auch Radio Bremen Interview) liegen wir nunmal nicht unter den TOP10. Sondern eher am unteren Ende des Mittelfelds.

Aber OK du freust dich über Viktor und ich mich einfach über 3 Punkte.
 
Der Vorteil des Trainerwechsels liegt zunächst einmal darin, dass diese Stimmung endlich verschwunden ist, die ersten träumen schon wieder vom Europapokal. Ist natürlich unsinnig, aber es zeigt doch, wie sehr sich hier etwas an der trübseligen Grundstimmung verändert hat, die wir vor dem Wechsel hatten....
Wenn der Trainerwechsel wirklich so gewaltig ist, dann wirst du die Messlatte doch wohl auch höher setzen ?!
Es kann doch nicht sein, dass wir angeblich von Trabant(Dutt) nach Porsche(Skripnik) sprichwörtlich einen Gang runterschalten. Wenn wir mit dem alten Trabant Platz 12 erreichten, dann wollen eben einige mit dem neuen Porsche 911 nach Europa.
Der Platz12-Kader hat sich nicht zur neuen Saison verschlechtert. Z.B. ist Aaron Hunt weg, aber dafür haben di Santo und Bartels gezündet.
Ich habe nichts gegen Europa Träumerei(wir sind nur Konsumenten). Man darf dann aber nicht enttäuscht sein, wenn es fehlschlägt.

Der bisher größte Trainerwechsel dieses Jahrzehnts war für mich der von Lucien Favre nach Gladbach. (Ersetzung von Michael Frontzeck)
Favre hatte erst am 23. Spieltag(15. Feb 2011) die Mannschaft übernommen. Damals war die Borussia auf dem letzten Platz mit 16 Punkten. Anschließend wurden in 12 Spielen bis zum Saisonende 20 Punkte geholt.

Viktor Skripnik hat nun doppelt soviel Zeit zum Klassenerhalt, und ich nehme es niemanden übel, wenn durch diese Skripnik Euphorie dann die Messlatte folgerichtig höher gesetzt wird.

Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist der Versuch, diesen Aufbruch, den Viktor hier in wenigen Wochen erzielt hat und ebenso die klaren Verbesserungen in Konzept, Taktik und Aufstellung, kleinzureden. Warum sollte man das tun? Wem hilft das? Robin Dutt hilft es nicht, der bleibt entlassen und ziemlich sicher für die Bundesliga verbrannt.

Den Erfolg von Viktor Skripnik kleinzureden - bringt genausowenig - wie RD's Trainerleistung nach seiner Entlassung schlechtzureden. Das kommt alles nach 10 Monaten als Boomerang zurück. Einige Skripnik Befürworter bringen ebenfalls RD immer wieder neu ins Gespräch. Solange das der Fall ist, wird die Diskussion nicht aufhören. Und wir haben in diesem Thread bereits eine Menge an Wiederholung von Argumenten bzgl. Skripnik vs. Dutt. Aber ich glaube du bist auch scharf drauf über solche Trainerangelegenheiten argumentativ zu streiten.
 
Ok und blenden aus gegen wen wir gespielt haben unterm Strich auch einfach die Portion Glück hatten die in den ersten Spielen bspw. Petersen gegen Hoffenheim gefehlt hat? Sag doch einfach das du Viktor super findest weil seit Jahren Werderaner und aus der Jugend usw. usf. ist doch legitim. Dann muss man aber keine abstrusen Vergleiche ziehen.

Wie gesagt ich sehe, dass wir endlich das Glück des tüchtigen haben und es aufwärts geht.Alles andere bewerte ich dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Jeder Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt entbehrt sich jeder Grundlage.

Petersen fehlt leider in so ziemlich jedem Spiel das Glück. Könnte es nicht statt dessen auch am Können liegen?

Zur Trainerfrage: Robin Dutt und Thomas Schaaf sind beides absolute Fachleute. Man holt nämlich nicht mit Glück die Titel eines Schaaf und Dutt trainiert nicht mehrere Jahre Bundesliga und wird zum DFB berufen wäre er jemand der nichts von seinem Beruf versteht. Die Gründe für das Scheitern sowohl von Schaaf als auch von Dutt sehe ich relativ ähnlich. Beide haben eine klare Idee davon wie man Fußball zu spielen hat. Thomas Schaaf gingen zunehmend die Spieler abhanden (warum das so war ist eine andere Diskussion) um seine Idee des Fußballs umzusetzen und er war nicht bereit hierauf als Trainer zu reagieren. Robin Dutt hatte nie die Spieler um seine Art des Fußballs umzusetzen. Manchmal hatte ich das Gefühl, er wollte so eine Art Dortmund 2.0 bei uns installieren und ich glaube ihm das er überzeugt war das bei uns auch hinzubekommen. Jedoch hätte er sehen müssen, und das hat ihn zuguterletzt seinen Job gekostet, das er die Spieler überfordert, das sie nicht das auf den Platz bekommen was er von ihnen erwartet. Er scheint mir ein guter Theoretiker ohne aber ein echtes Gespür (bei Werder) für seine Mannschaft zu entwickeln.

Was macht nun Skripnik in so kurzer Zeit so viel besser? Klar, die Ergebnisse, am Ende zählen die Punkte. Aber blenden wir die Punkte mal aus. Skripnik lässt nicht dieses extreme Pressing spielen (was bei Werder leider zu häufig kopflos war), unter ihm spielen wir unkomplizierter. Nicht der lange Ball nach vorne und dann pressen auf den zweiten Ball, wie bei Dutt, sondern klare und einfache Passwege. Dadurch das die Spieler nicht wild dem nächsten Pressingopfer hinterher rennen (und dann den Raum hinter ihnen ungedeckt lassen den der Gegner dann leicht bespielen kann) sondern eher mal die Position im Raum halten, bilden sich Strukturen, gewinnen wir Kompaktheit und das wiederum bildet sich in der besser werdenden Passstatistik ab. Bei Dutt wurde oft der (lange) Risikopass gesucht, jeder zweite davon oft direkt zum Gegner. Bei Skripnik ist es der kurze aber sichere Pass, das mündet in weniger Arbeit für die Abwehr da automatisch weniger Konter gefahren werden. Und je öfter die Manschaft diese Strukturen abrufen kann, umso sicherer wird sie.

Wie sich das nun über die Saison betrachtet in Punkten umrechnen wird, das bleibt zunächst mal abzuwarten. Wir werden noch genug Spiele verlieren, mit dem Schiedsrichter hadern, vergebenen Torchancen hinterher weinen und ganz sicher noch lange gegen den Abstieg spielen. Aber, und da bin ich recht sicher, wir werden nicht mehr das Dutt'sche Puzzeln erleben (um hier mal einen treffenden Vergleich eines vorherigen Postings aufzugreifen) bei dem sich jeder Fan Woche für Woche fragen wird wohin das eigentlich führen soll, wo da das System ist. Und auch Skripnik wird besser werden, sein Team kennenlernen, die Balance finden zwischen offensivem Fußball und falscher Zurückhaltung wie in Hamburg. Ein Favre (der natürlich bessere Einzelspieler hatte) hat mit einem ganz ähnlichen Konzept in kurzer Zeit für einen großen Umschwung gesorgt, hat seinen Spielern einen klaren, geradlinigen Fußball eingeimpft, kompakt und schnell, genau auf die Stärken seiner Spieler ausgelegt, so dass diese besser werden können. Ich habe ein gutes Gefühl das unsere Spieler in Skripniks System besser werden können weil sie nicht weiter verzweifelt nach der praktischen Umsetzung in des Trainers Theorie suchen müssen, sondern: spielen!
 
Petersen fehlt leider in so ziemlich jedem Spiel das Glück. Könnte es nicht statt dessen auch am Können liegen?

Ich würde es eher im dem Abrufen bzw. Nicht-Abrufen des Könnens begründen. Denn wenn er völlig talentarm wäre, dann wäre er seinerzeit wohl kaum von den Buyern geholt worden bzw. hätte er in der Leihsaison wohl kaum 11 Tore für Werder geschossen.


Was macht nun Skripnik in so kurzer Zeit so viel besser? Klar, die Ergebnisse, am Ende zählen die Punkte. Aber blenden wir die Punkte mal aus. Skripnik lässt nicht dieses extreme Pressing spielen (was bei Werder leider zu häufig kopflos war), unter ihm spielen wir unkomplizierter. Nicht der lange Ball nach vorne und dann pressen auf den zweiten Ball, wie bei Dutt, sondern klare und einfache Passwege. Dadurch das die Spieler nicht wild dem nächsten Pressingopfer hinterher rennen (und dann den Raum hinter ihnen ungedeckt lassen den der Gegner dann leicht bespielen kann) sondern eher mal die Position im Raum halten, bilden sich Strukturen, gewinnen wir Kompaktheit und das wiederum bildet sich in der besser werdenden Passstatistik ab.

:tnx:
 
Was Dutt und Skripnik unterscheidet?

Guckt euch den Doppelpass an!

Skripnik 1000%ig authentisch, sympathisch, witzig. Bei Dutt hätte man wahrscheinlich ständig mit dem Kopf geschüttelt. Sicher hat der Dutt auch einiges an Fussballwissen, aber man kann Stand jetzt absolut sicher zusammenfassen: Dutt und Bremen das hat nicht gepasst. Dutt passt vielleicht nach Freiburg, Frankfurt, Köln oder Stuttgart, aber nicht nach Bremen. Skripnik passt dagegen wie die Faust aufs Auge. Das merken wiederum die Spieler und schon hat man das Ergebnis, was wir nun haben.
Auch wenn wir wieder Spiele verlieren. Ich kann Werder nur gratulieren zu diesem Trainerwechsel. Ich gucke mir endlich wieder liebend gerne Interviews vom Trainer an :daumen:
 
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