Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

zuerst einmal: yildirim aufzustellen war ein fehler mit ansage. viel zu unrobust und ballverliebt für dieses spiel.
linke seite mit prödl aber gut dicht bekommen. und natürlich: derbysieger! :beer:
dass man übrigens gegen den hsv, der heute sehr geschlossen, eng und hart verteidigt hat (das spiel wurde leider vom schiedsrichter mitgespielt) nicht spielerisch glänzen kann, sollte eigentlich klar sein. auch wenn die einwechslung von öztunali, der von beginn an hätte spielen müssen, dahingehend schon einiges verbessert hat.
 
zuerst einmal: yildirim aufzustellen war ein fehler mit ansage. viel zu unrobust und ballverliebt für dieses spiel.

Zwei Punkte: Erst mal war es ein ganz starkes Zeichen ihn nach 15 Monaten wieder zu bringen! Dann hat Yildirim immerhin stark mit nach hinten gearbeitet, auch wenn naturgemäß noch nicht alles funktioniert hat nach der langen Pause. Die Nummer ist zum Glück gutgegangen aber einen Spieler nach einer derartig langen Pause ohne jede Praxis ausgerechnet im Derby zu bringen ist schon....mutig.
 
zuerst einmal: yildirim aufzustellen war ein fehler mit ansage. viel zu unrobust und ballverliebt für dieses spiel.
linke seite mit prödl aber gut dicht bekommen. und natürlich: derbysieger! :beer:
dass man übrigens gegen den hsv, der heute sehr geschlossen, eng und hart verteidigt hat (das spiel wurde leider vom schiedsrichter mitgespielt) nicht spielerisch glänzen kann, sollte eigentlich klar sein. auch wenn die einwechslung von öztunali, der von beginn an hätte spielen müssen, dahingehend schon einiges verbessert hat.
DEM brauche ich nicht mehr viel hinzugfügen, sehr schön zusammengefasst :tnx::tnx:
 
Skrippos Aufstellung gegen den HSV hat mir gut gefallen - insbesondere war es wichtig, Sternberg auf LV nach seinem sehr schlechten Spiel in Stuttgart durch Prödl zu ersetzen.

Seit Monaten zwingend erforderlich war die Entscheidung, endlich Casteels spielen zu lassen. Ich hoffe, Skrippo bleibt dabei und spielt die Saison mit Casteels zu Ende. Wolf dürfte "nach zahlreichen Versuchen" endlich das Trainerteam davon überzeugt haben, dass seine Leistungen nicht für die Bundesliga ausreichen.

Im nachhinein war Skrippos Pressekonferenz am Donnerstag eine reine Finte. Er hatte ja angekündigt, Sternberg und Wolf würden spielen!

Daumen hoch für Skrippo :daumen:
 
Skrippos Aufstellung gegen den HSV hat mir gut gefallen - insbesondere war es wichtig, Sternberg auf LV nach seinem sehr schlechten Spiel in Stuttgart durch Prödl zu ersetzen.

Seit Monaten zwingend erforderlich war die Entscheidung, endlich Casteels spielen zu lassen. Ich hoffe, Skrippo bleibt dabei und spielt die Saison mit Casteels zu Ende. Wolf dürfte "nach zahlreichen Versuchen" endlich das Trainerteam davon überzeugt haben, dass seine Leistungen nicht für die Bundesliga ausreichen.

Im nachhinein war Skrippos Pressekonferenz am Donnerstag eine reine Finte. Er hatte ja angekündigt, Sternberg und Wolf würden spielen!

Daumen hoch für Skrippo :daumen:

:tnx:

Zudem hat VS durch Pressing früh stören lassen, offensichtlich hat er dahingehend aus seinem Fehler im Hinspiels gelernt. Aber dennoch war es erschreckend, daß unsere Truppe selbst gegen einen spielerisch unterirdischen schwachen HSV kaum spielerische Akzente setzen konnte, das war viel zu wenig, so daß es dank Behrami und di Santo nicht beim torlosen Remis blieb.

Aber trotz allem: 500. Buli-Heimspiel- und Derbysieg :svw_applaus::dance:
 
Da hat Skripnik ja mal alle schön Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), meine Kritik am Festhalten an Wolf somit hinfällig. Danke Skrippa!

Ich habe sehr breit gegrinst, als die Aufstellung bekannt gegeben wurde. Das war mal eine richt gute Finte von Skripnik, als er Wolf und Sternberg eine Einsatzgarantie gab. Auch hier hat man mal wieder den Unterschied zwischen Werder und dem HSV gesehen: die Aufstellung des HSV war genau die, die seit zwei Tagen durch die Medien geisterte, mit der Werderaufstellung hat sicher kaum jemand gerechnet. :daumen:

Auch Prödl als LV hat seine Sache nicht schlecht gemacht, auch wenn nach vorne wenig ging.

Nur Yildrims Einsatz von Anfang an kam noch etwas früh. Hier wäre Ötzunali von Anfang an sicher die bessere Wahl gewesen.
 
zuerst einmal: yildirim aufzustellen war ein fehler mit ansage. viel zu unrobust und ballverliebt für dieses spiel.
linke seite mit prödl aber gut dicht bekommen. und natürlich: derbysieger! :beer:
dass man übrigens gegen den hsv, der heute sehr geschlossen, eng und hart verteidigt hat (das spiel wurde leider vom schiedsrichter mitgespielt) nicht spielerisch glänzen kann, sollte eigentlich klar sein. auch wenn die einwechslung von öztunali, der von beginn an hätte spielen müssen, dahingehend schon einiges verbessert hat.

:tnx:

Sehe ich ganz genauso.
 
Ich habe sehr breit gegrinst, als die Aufstellung bekannt gegeben wurde. Das war mal eine richt gute Finte von Skripnik, als er Wolf und Sternberg eine Einsatzgarantie gab. Auch hier hat man mal wieder den Unterschied zwischen Werder und dem HSV gesehen: die Aufstellung des HSV war genau die, die seit zwei Tagen durch die Medien geisterte, mit der Werderaufstellung hat sicher kaum jemand gerechnet. :daumen:

Auch Prödl als LV hat seine Sache nicht schlecht gemacht, auch wenn nach vorne wenig ging.

Nur Yildrims Einsatz von Anfang an kam noch etwas früh. Hier wäre Ötzunali von Anfang an sicher die bessere Wahl gewesen.

Ich hatte den offiziellen Aufstellungszettel in der Hand und konnte es nicht glauben! Krasser Scheiß - sehr gut gemacht!

Der Wechsel war nötig, wichtig und richtig! Besser geht's nicht! Das Spiel war lahm, doch das Ergebnis ist richtig gut!

Geiler Scheiß! Derbysieger Derbysieger he he...
 
:tnx:

Zudem hat VS durch Pressing früh stören lassen, offensichtlich hat er dahingehend aus seinem Fehler im Hinspiels gelernt. Aber dennoch war es erschreckend, daß unsere Truppe selbst gegen einen spielerisch unterirdischen schwachen HSV kaum spielerische Akzente setzen konnte, das war viel zu wenig, so daß es dank Behrami und di Santo nicht beim torlosen Remis blieb.

Aber trotz allem: 500. Buli-Heimspiel- und Derbysieg :svw_applaus::dance:

Spielerisch war das wirklich (mal wieder) sehr mager. Bei mir überwiegt aber natürlich auch die Freude über den
:megafon:
Derbysieg! :applaus::beer:
 
Spielerisch war das wirklich (mal wieder) sehr mager. Bei mir überwiegt aber natürlich auch die Freude über den
:megafon:
Derbysieg! :applaus::beer:

Für mich war die Leistung für die Umstände, in denen Mannschaft, Verein und Gegner stecken, völlig ok.

Über die sukzessiv nachlassende spielerische Linie darf man sich doch nicht ernsthaft wundern, wenn man zu Transferzeiten die Offensive schon äußerst dünn bestückt und danach mit Lorentzen und Bartels auch noch zwei langfristige Verletzte zu beklagen hat.

Die, die heute gespielt haben, haben ihre Sache größtenteils gut gemacht.
 
:tnx:

Zudem hat VS durch Pressing früh stören lassen, offensichtlich hat er dahingehend aus seinem Fehler im Hinspiels gelernt. Aber dennoch war es erschreckend, daß unsere Truppe selbst gegen einen spielerisch unterirdischen schwachen HSV kaum spielerische Akzente setzen konnte, das war viel zu wenig, so daß es dank Behrami und di Santo nicht beim torlosen Remis blieb.

gerade gegen diesen limitierten hsv, der um seine limitiertheit weiß und sich deshalb hinten reinstellt, räume extrem eng macht und mit härte und robustheit zu werke geht war es doch enorm schwierig spielerisch zu glänzen. das war ein kampfspiel und das war vorher klar. da hätten ganz andere mannschaften ebenfalls probleme gehabt nen schicken ball zu spielen. besonders weil das harte spiel der hamburger durch den schiedsrichter geschützt wurde. gegen mannschaften wie dortmund, leverkusen oder hoffenheim, die nach vorne spielen wollen und bei denen werder automatisch mehr platz bekommt, fällt es naturgemäß viel leichter auch spielerisch zu überzeugen.
das einzige was ich kritisiere ist die aufstellung von yildirim. der war verloren in dem spiel. und es war abzusehen.

und es blieb lange zeit nur wegen stark überhaupt beim remis. rot und einen zwingenden elfmeter hätte es zuvor schon geben müssen.
 
gerade gegen diesen limitierten hsv, der um seine limitiertheit weiß und sich deshalb hinten reinstellt, räume extrem eng macht und mit härte und robustheit zu werke geht war es doch enorm schwierig spielerisch zu glänzen. das war ein kampfspiel und das war vorher klar.

Bis zu einem gewissen Grad sicherlich richtig, aber trotzdem sollte man dies mMn nicht als alleinigen Grund für das wenig überzeugende Angriffspiel sehen. Denn schon beim Heimspiel gegen Mainz, wo es deutlich weniger auf die Socken gab, wirkte das Offensivspiel bis zur ca. 70. Minute wenig einfallsreich. Die absehbare rustikale Spielweise der Hamburger hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, daß es gestern im Vergleich zum Mainz-Spiel noch schlimmer wurde, aber die langen Bälle nach vorne erinnerten doch sehr stark an Zeiten von RD.
 
lange bälle nach vorne sind auch nicht zwingend das falsche rezept. auch wenn ich verstehe, dass man die seit dutt verflucht und nicht mehr sehen kann. es kommt aber eben auf den gegner an. unter dutt haben wir damit zb. dem hsv unter slomka den zahn gezogen. die hatten nämlich den fokus auf ein sehr kompaktes und robust agierendes mittelfeld gelegt und damit dortmund zuvor 3:0 geschlagen. das mittelfeld wurde dann mit langen bällen überbrückt. das war genau richtig und eins der wenigen starken spiele unter dutt.
lediglich der ansatz nur und in jedem spiel langen hafer zu spielen, der führt letztlich und auf lange sicht nach unten.
 
lange bälle nach vorne sind auch nicht zwingend das falsche rezept. auch wenn ich verstehe, dass man die seit dutt verflucht und nicht mehr sehen kann. es kommt aber eben auf den gegner an. unter dutt haben wir damit zb. dem hsv unter slomka den zahn gezogen. die hatten nämlich den fokus auf ein sehr kompaktes und robust agierendes mittelfeld gelegt und damit dortmund zuvor 3:0 geschlagen. das mittelfeld wurde dann mit langen bällen überbrückt. das war genau richtig und eins der wenigen starken spiele unter dutt.

:tnx:

Der HSV hat gestern das Mittelfeld sehr dicht gemacht, so dass sich 20 Spieler auf einem Streifen von 20-30 Metern tummelten. Da kann ein langer Pass hinter die Abwehr schon mal ein probates Mittel sein. MMn war unser Problem auch gar nicht so die fehlende Kreativität, sondern eher die Ungenauigkeiten im Spiel, je mehr es sich dem gegnerischen 16er näherte. Aus vielen Angriffen hätte man mit etwas mehr Genauigkeit viel mehr machen können.
 
In der Skripnik-Tabelle stehen wir übrigens mittlerweile auf Platz 5 mit gerade mal 3 Punkten Abstand auf den 4. (Gladbach) und 4 Punkten auf den 3. (Leverkusen). Unglaublich, was hier seit dem Trainerwechsel passiert ist :daumen:
 
Bis zu einem gewissen Grad sicherlich richtig, aber trotzdem sollte man dies mMn nicht als alleinigen Grund für das wenig überzeugende Angriffspiel sehen. Denn schon beim Heimspiel gegen Mainz, wo es deutlich weniger auf die Socken gab, wirkte das Offensivspiel bis zur ca. 70. Minute wenig einfallsreich. Die absehbare rustikale Spielweise der Hamburger hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, daß es gestern im Vergleich zum Mainz-Spiel noch schlimmer wurde, aber die langen Bälle nach vorne erinnerten doch sehr stark an Zeiten von RD.

:tnx:

Wir haben im Spielaufbau deutliche Defizite. Das braucht man nicht schön reden. Da passen einfach die Pass- und Laufwege häufig nicht bzw. es fehlt ander Präzision. Es schleichen sich immer wieder Ungenauigkeiten- und Unkonzentriertheiten ein, die zu viel zu schnellen Ballverlusten führen. Manchmal ist es dann auch Ungeduld. Gestern gab es vor der Verletzung von Vestergaard so eine beispielhafte Situation. Der HSV stand sehr tief, Vestergaard und Galvez spielten sich den Ball immer wieder hin und her. Dann ging er mal nach Außen auf Prödl, wieder zu Galvez und dann zu Vestergaard. Der hatte dann offensicht keine Lust mehr auf das Spielchen, bewegte sich vier, fünf Meter in die Hälfte des HSV, spielte einen Diagonalball, der wohl zu Theo gehen sollte. Zumindest ging er in einen Raum, wo Theo vielleicht mal irgendwann sein könnte. Allerdings war da kein Mensch. Der Kommentator meinte dann auch gleich, dass das wohl etwas überhastet war.
Natürlich will keiner die ständigen Quepässe sehen. Aber dann müssen sich die Spieler ohne Ball in den Räumen besser bewegen oder man braucht halt einfach dann noch einen Tick mehr Geduld.

Was gestern deutlich besser war als in Stuttgart war die Körpersprache. Die Spieler waren doch heiß und wussten worum es geht. Ich hoffe jetzt wo das Derby rum ist, man meint wieder einen Gang rausnehmen zu können.

Was zu allem überfluss natürlich bei uns hinzukommt. Uns fehlen sehr wichtige Leute und das bei einer ohnehin sehr überschaubaren Qualität in der Breite. Mal ganz davon ab, dass wir ohnehin dringend einen "modernen Sechser" brauchen. Da muss jemand her, der den Taktgeber von der Position aus geben kann.
 
Der HSV stand sehr tief, Vestergaard und Galvez spielten sich den Ball immer wieder hin und her. Dann ging er mal nach Außen auf Prödl, wieder zu Galvez und dann zu Vestergaard. Der hatte dann offensicht keine Lust mehr auf das Spielchen, bewegte sich vier, fünf Meter in die Hälfte des HSV, spielte einen Diagonalball, der wohl zu Theo gehen sollte. Zumindest ging er in einen Raum, wo Theo vielleicht mal irgendwann sein könnte. Allerdings war da kein Mensch. Der Kommentator meinte dann auch gleich, dass das wohl etwas überhastet war.
Natürlich will keiner die ständigen Quepässe sehen. Aber dann müssen sich die Spieler ohne Ball in den Räumen besser bewegen oder man braucht halt einfach dann noch einen Tick mehr Geduld.

Das ist mir auch extrem aufgefallen. Der HSV stand so tief und Werder hat sich so wenig bewegt, das kaum Anspielstationen da waren. Deshalb wurde dann zunehmend der hohe weite Ball gespielt um irgendwie an der ersten Hamburger Abwehrkette vorbei zu kommen. Die Bewegung bei eigenem Ballbesitz wenn es nicht eigenes Umschaltspiel ist, ist letztlich eigentlich (immernoch) mangelhaft.
 
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