VfL Wolfsburg

Wird der VFL Woflsburg auf Dauer die Nummer 2 in Deutschland?

  • Ja ich denke schon

    Votes: 18 4,1%
  • Nein, das werden sie nie schaffen

    Votes: 339 76,5%
  • Hm Ich denke sie werden auch die Bayern hinter sich lassen

    Votes: 13 2,9%
  • Mir egal

    Votes: 73 16,5%

  • Total voters
    443
Richtig guter Artikel, spricht wohl vielen aus der Seele! :tnx:

Daran sieht man, dass über den VFL Wolfsburg mittlerweile nur gesprochen wird,
wenn es um überwiegend Negatives geht. Schade, dass sie (noch) nicht ganz unten drin hängen. Schön, dass sie es (bis jetzt) nicht nach weiter nach oben geschafft haben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Meisterschaft 2009 wirklich ne Eintagsfliege bleibt.:tnx:
 
Naja, in diesem Fall wäre sie dann eh jetzt gewesen.
Bei Allofs aber z.B. nicht. Und ob er dann so schnell einen neuen Trainer präsentieren könnte, wenn er erst ab Januar in WOB gearbeitet hätte?

Das wäre ein sehr guter Forumsbeitrag gewesen. Aber für einen Beitrag in einem überregionalen Blatt ist mir das doch bisschen zu einseitig. Auch wenn es nur die WELT ist, kommt man einfach nicht seriös rüber mit Aussagen wie "WOB hat höchstens das Potential für die Zweite Liga."
 
Ich finde, dass man es dennoch nicht vergleichen kann, ob ein Konzern einen ortsansässigen Verein sponsort oder ob ein Scheich sich irgendeinen Verein rauspickt, die Mehrheit der Aktien erwirbt und dann als sein Spielzeug ansieht. Das Wolfsburg nicht vom sportlichen Erfolg abhängig ist, dass ist natürlich richtig. Dennoch haben die letzten Jahre gezeigt, dass gute Arbeit entscheidend ist, ob man erfolgreich ist oder nicht. Meister zu werden mit der Mannschaft von 2009 war ne riesige Leistung, denn Dzeko und Grafite waren vorher sicher nicht die Topstars. Und die letzten beiden Jahre zeigen, dass man mit Geld allein nichts erreicht, wenns im ganzen Gefüge nicht passt.

Und das Hecking jetzt wechselt hat für mich keinen faden Beigeschmack. Ganz ehrlich. Er hat die Ausstiegsklausel, also kann er gehen. Er verlässt Nürnberg mit einem großen Vorsprung auf Platz 16 in relativ ruhigem Fahrwasser und sieht nun die Chance für sich, mal bei nem Verein zu arbeiten, wo er nicht jede Saison die besten Spieler verliert und immer wieder neue Mannschaft aufbauen muss. Kann ich vollkommen nachvollziehen.
 
Positiv kann man sehen, dass Hecking auf absehbare Zeit kein Thema bei Werder wird. Gleiches gilt folglich für TS in Bezug auf WOB.
 
Ich finde, dass man es dennoch nicht vergleichen kann, ob ein Konzern einen ortsansässigen Verein sponsort oder ob ein Scheich sich irgendeinen Verein rauspickt, die Mehrheit der Aktien erwirbt und dann als sein Spielzeug ansieht. Das Wolfsburg nicht vom sportlichen Erfolg abhängig ist, dass ist natürlich richtig.

Der Begriff "Spielzeug" kam ja mW erst mit RA bei Chelsea richtig in Mode. Vorher gab's allerdings auch schon zwei ganz populäre Beispiele in Mailand. Die haben weit weniger Beachtung genossen, vielleicht weil man ihnen mehr "Herzblut" unterstellt?

Der springende Punkt ist jedenfalls nicht, ob es ein Milliardär ist oder ein Großkonzern, der das Geld reinpumpt. Es geht darum, dass immens viel Geld von außen reingepumpt wird. Und anders als bei gewöhnlichen Sponsoren ist das Ziel hierbei nicht wirtschaftlicher, sondern sportlicher Natur. Hört sich vielleicht seltsam an. Aber die Allianz invesitert in Bayern München, so wie sie in andere Marketingmaßnahmen investieren.

Und in WOB ist mMn nicht absehbar, dass die Investitionen sich tatsächlich auszahlen. Das, was von VW reingepumpt wird, steht in keinem Verhältnis zu den Werbe- bzw. Image-Effekten. Und da unterscheiden die sich nicht mehr von PSG, ManCity und Co..
 
Wenn Hecking die ersten Spiele nicht das erreicht was sich die VW-Herren vorstellen ist er schneller wieder weg als er gucken kann.

Das glaube ich nicht. Diese Saison ist das einzige Ziel nicht mehr in Abstiegsgefahr zu geraten. Erst nächste Saison, wenn er seine eigene Mannschaft aufbauen kann, wird er an den Ergebnissen gemessen. KA ist doch keiner, der für Schnellschüsse bekannt ist. Der wird Hecking Zeit geben.
 
Kann ihm ja egal sein. Reichlich Geld kriegt er trotzdem. Und kein Mensch weiß, wie geschickt Allofs bei Anfindungsverhandlungen ist. :lol:

Das ist im Grunde richtig. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass etwaige Abfindungszahlungen bei Bundesliga-Trainern schon im Vertrag festgeschrieben werden. Die Höhe dürfte sich normalerweise nicht nach dem Einzelfall bemessen, da die ordentliche Kündigung eines Trainers vor dem Arbeitsgericht so gut wie nie Bestand haben dürfte. Falko Götz bei Holstein Kiel mal ausgenommen.
 
Als wenn er der erste Trainer ist, der ausm Vertrag rausgekauft wurde. :zzz: Man kann es jetzt auch übertreiben und muss nicht so tun als wenn da ganz neue Dimensionen erreicht wurden. Ich finde die Aufregung darüber schon ziemlich lächerlich.
Naja, in diesem Fall wäre sie dann eh jetzt gewesen.

Ich finde schon, dass es hier bei Wolfsburg etwas anders ist. Erst mal haben sie schon Allofs aus einem laufenden Vertrag geholt und dann jetzt einen Trainer von einem direkten weiteren Konkurrenten. Ich emfinde das schon als sehr unschönes Thema.
 
Ich finde schon, dass es hier bei Wolfsburg etwas anders ist. Erst mal haben sie schon Allofs aus einem laufenden Vertrag geholt und dann jetzt einen Trainer von einem direkten weiteren Konkurrenten. Ich emfinde das schon als sehr unschönes Thema.

Absolut. Gleich zweimal in einer Saison solche Geflogenheiten an den Tag zu legen wirft sicher kein gutes Bild. Klingt nach alter Hoeneß Taktik. Direkte Konkurrenten zu schwächen....
 
Ich möchte mal gerne wissen, wie diese beiden künftig ihren (begehrten und mit Wechselabsichten liebäugelnden) Spielern glaubhaft machen wollen, das Verträge zum Einhalten da sind...
?? Das haben die beiden doch extrem verdeutlich. VW zahlt so viel und lange bis man gerne kommt/bleibt. War doch ein ganz klares Signal. Das läuft dann wie bei nem guten Manager, nochma nen dicken Bonus, wenn man seinen Vertrag auch erfüllt.....

Das wäre ein sehr guter Forumsbeitrag gewesen. Aber für einen Beitrag in einem überregionalen Blatt ist mir das doch bisschen zu einseitig. Auch wenn es nur die WELT ist, kommt man einfach nicht seriös rüber mit Aussagen wie "WOB hat höchstens das Potential für die Zweite Liga."
Naja so steht das auch nicht unbedingt da. O-Ton: "der von seiner natürlichen Anziehungskraft her wohl maximal in der Zweiten Liga spielen würde". Und diese Aussage halte ich für nicht falsch und auch nicht für einseitig. Wolfsburg hat ungefähr so viel Geschichte wie........kein Ahnung selbst Heddesbach oder Bronkow haben mehr Geschichte als diese Retortenstadt. Und selbiges gilt halt auch für den Fußballclub. Und darauf bezieht sich die Aussage wohl. Die einzige Anziehungskraft ist die Kohle. Und damit unterscheidet man sich imho nochmal deutlich von Vereinen wie PSG (auch Retorte, aber Großstadt) oder ManCity (Tradition und geschichtsträchtige Stadt). Und wenn man zu nem Pokalspiel gerademal 10000 (und damit geradema n Drittel dessen was möglich wäre) Zuschauer locken kann, dann ist das nicht mal zweitliga Niveau. Und auf sowas bezieht sich die Aussage wohl (denke ich).

Absolut. Gleich zweimal in einer Saison solche Geflogenheiten an den Tag zu legen wirft sicher kein gutes Bild. Klingt nach alter Hoeneß Taktik. Direkte Konkurrenten zu schwächen....
Hm also diese Schwächung der Konkurrenz durch Hoeneß ist doch auch nicht so richtig. Man hat ja niemanden gekauft, um ihn absichtlich auf die Bank zu setzen, sondern die Leute sind halt nicht eingeschlagen. Wann haben uns die Bayern denn mal geschwächt ohne, daß die Spieler ihnen direkt geholfen hätten? Basler, Ismael, Klose, keine Ahnung, die hat man ja nicht für die zweite gekauft.
Und selbiges tut Golfsburg ja auch nicht. Man bekommt halt niemand anderen als Hecking, weil niemand auf dem Markt ist bzw andere Trainer halt nicht so h*rig sind. Für KA gilt das selbe, ist ja kein schlechter Mann und eher als Verstärkung Golfsburgs gedacht denn als Schwächung von Werder.
 
Wolfsburg zahlt Ablöse
Möglich wurde der Transfer durch eine Klausel im Arbeitspapier von Hecking, die ihm einen Wechsel für eine Ablösesumme von 750.000 Euro ermöglicht. Allofs zückte das Scheckheft, den Club-Verantwortlichen waren die Hände gebunden: "Ohne die Klausel hätte ich Dieter nicht gehen lassen. Er ist als Fachmann und Mensch ein enormer Verlust und hinterlässt eine funktionierende Mannschaft", sagte Bader.
http://bundesliga.t-online.de/vfl-wolfsburg-so-lief-der-deal-mit-hecking-/id_61449104/index
 
Back
Top