Vergabe WM-/EM-Turniere

Wen juckt die UEFA. Dann ist Europa halt nicht dabei.

Dann haben wir bald Verhältnisse wie beim Boxen - jeder Verband hat seinen eigenen Weltmeister.
Genau. Und am Ende kann man wegen mir gerne noch ein Finale spielen. Europa gegen den Gewinner des Rests, wie auch immer die Kac.ke dann heißen wird.

Die Einnahmen gehen dann zu 100% in die Nachwuchsarbeit des Siegerlandes oder einen gemeinnützigen Zweck und da meine ich keine goldene Zahnprotese für Trump.
 
Infantino muss aufpassen das es ihn jetzt nicht überrollt ( wobei ich es sehr genießen würde ). Klassischer Fall von : "weit aus dem Fenster gelehnt und dann mit dem Gesicht gebremst". Scheint aber ein weltweiter Trend zu sein die Schraube zu überdrehen um sich dann zu wundern das sie abreißt und anschließend zu behaupten das ja der Hersteller Mist gebaut hat.
 
Infantino muss aufpassen das es ihn jetzt nicht überrollt ( wobei ich es sehr genießen würde ). Klassischer Fall von : "weit aus dem Fenster gelehnt und dann mit dem Gesicht gebremst". Scheint aber ein weltweiter Trend zu sein die Schraube zu überdrehen um sich dann zu wundern das sie abreißt und anschließend zu behaupten das ja der Hersteller Mist gebaut hat.
Ich hatte mir so nen kleinen Boykott tatsächlich auch schon für die WM gewünscht. Und wenn es nur einzelne Spieler gewesen wären, speziell nach der Rücknahme der roten Karte für die Amis, aber auch schon davor. Trotzdem natürlich verständlich, dass man als Spieler zum größten Turnier, das die WM ja immer noch ist, hinfahren möchte, wenn man das kann.

Aber gut, dass jetzt hier mal Schluss ist. Würde dem Fußball allgemein auch gut zu Gesicht stehen, mal wieder nen Gang runterzuschalten. Vielleicht fängt man mal das Überlegen an nach diesem Vorfall, dass es beim Fußball schon lange nicht mehr hauptsächlich um den Sport geht, dann hätte dieser Schweizer Kasper wenigstens irgendwas Gutes bewirkt mit seiner Aktion.
 
Ich befürchte, das ein "Gang" erst dann runtergeschaltet wird, wenn das vom "Markt / Kunden" gewünscht ist. So sehr ich das System ja auch verabscheue, so klar ist es auch, das im Grunde nichts weiter getan wird , als bei der größten Schnittmenge aller Kunden, das meiste Geld abzugreifen. Auch wenn es der "Kunde" nur ungern hört, aber lässt er ein Produkt "fallen" oder konsumiert er es weniger / anders , muss sich auch das Produkt verändern um markttauglich zu bleiben. Am Ende sind wir alle ein bisschen Mitschuld.

Das unser Lieblingssport "ausgeschlachtet" wird unter den fadenscheinigsten Argumenten, ist auch ein Ergebnis davon, das der Kunde sich in Teilen "gerne" belogen lassen hat und in anderen Teilen kaum Widerstand gezeigt hat. Vermutlich auch aus Bequemlichkeit und ein Achselzucken a la "ach was kann ich da schon machen?".
 
Ich befürchte, das ein "Gang" erst dann runtergeschaltet wird, wenn das vom "Markt / Kunden" gewünscht ist. So sehr ich das System ja auch verabscheue, so klar ist es auch, das im Grunde nichts weiter getan wird , als bei der größten Schnittmenge aller Kunden, das meiste Geld abzugreifen. Auch wenn es der "Kunde" nur ungern hört, aber lässt er ein Produkt "fallen" oder konsumiert er es weniger / anders , muss sich auch das Produkt verändern um markttauglich zu bleiben. Am Ende sind wir alle ein bisschen Mitschuld.

Das unser Lieblingssport "ausgeschlachtet" wird unter den fadenscheinigsten Argumenten, ist auch ein Ergebnis davon, das der Kunde sich in Teilen "gerne" belogen lassen hat und in anderen Teilen kaum Widerstand gezeigt hat. Vermutlich auch aus Bequemlichkeit und ein Achselzucken a la "ach was kann ich da schon machen?".
Damit hast du wohl leider absolut recht und ich muss dir da vollkommen zustimmen.
 
Am Ende ist es nur mal wieder die Angst einiger, ihren Einfluss zu verlieren.

Egal wer als Investor eingestiegen wäre, er hätte nicht mehr oder weniger Einfluss auf die eigentlichen Wettbewerbe gehabt, als heute auch schon.

Aber klar. In 50 Jahren könnte ja irgendwann, der Fall eintreten, dass ... keiner weiss es wirklich, aber jeder fühlt sich berufen zu behaupten, dass dann alles ganz ganz schlimm wird.
 
Am Ende ist es nur mal wieder die Angst einiger, ihren Einfluss zu verlieren.

Egal wer als Investor eingestiegen wäre, er hätte nicht mehr oder weniger Einfluss auf die eigentlichen Wettbewerbe gehabt, als heute auch schon.

Aber klar. In 50 Jahren könnte ja irgendwann, der Fall eintreten, dass ... keiner weiss es wirklich, aber jeder fühlt sich berufen zu behaupten, dass dann alles ganz ganz schlimm wird.
Naja, schön ist es jedenfalls nicht mehr.
Spontan am Samstagmorgen aufwachen und zum Fußball zu fahren, die Zeiten sind leider lange vorbei, außer Du hast Bock auf Hoffenheim.
Die haben den Fußball schon gut vermarktet und schlagen halt immer mehr Profit aus allem und solange das der gemeine Fan mitmacht und da zähl ich mich ganz klar dazu, wird das auch nicht mehr anders werden.

Nur allein ihre blöden Regeln mit dem VAR oder selbst der gelben Karte für das Trikot ausziehen (seit 2004 übrigens) find ich affig, damit machst Du halt den Sport auch irgendwo kaputt und ganz besonders leidet halt die Emotion bei Fan und auch beim Spieler drunter. Wenn man sich nicht mal als Spieler freuen darf wie man möchte, da fängt's doch auch schon an.
Wenigstens das würde ich wieder zurückhaben wollen. Aber wie heißt es so schön bei uns?
Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Das ist hier leider ein Negativbeispiel dazu.
 
Nun an den (unsinnigen) Regeln, hätte sich ja nichts geändert. Die FIFA hätte weiterhin die Hoheit über die Regeln gehabt. Ich finde auch, die Regeln sind garnicht das Problem. Viel mehr das Festhalten an Regeln, auch wenn sie sich als total unsinnig herausstellen.

Ich befürchte eher, dass die großen Verbände Angst hatten, dass sie nach und nach ihre Vormachtstellung verlieren, wenn die kleinen Verbände plötzlich ähnliche finanzielle Mittel bekommen würden.

Dem Fan kann man natürlich offiziell die Angst vor dem pösen Kapitalismus verkaufen. Am besten noch, dass SAP oder Siemens die Bierpreise im Stadion erhöht. Da ist dann bei 90% Schluss mit lustig.
 
Nun an den (unsinnigen) Regeln, hätte sich ja nichts geändert. Die FIFA hätte weiterhin die Hoheit über die Regeln gehabt. Ich finde auch, die Regeln sind garnicht das Problem. Viel mehr das Festhalten an Regeln, auch wenn sie sich als total unsinnig herausstellen.

Ich befürchte eher, dass die großen Verbände Angst hatten, dass sie nach und nach ihre Vormachtstellung verlieren, wenn die kleinen Verbände plötzlich ähnliche finanzielle Mittel bekommen würden.

Dem Fan kann man natürlich offiziell die Angst vor dem pösen Kapitalismus verkaufen. Am besten noch, dass SAP oder Siemens die Bierpreise im Stadion erhöht. Da ist dann bei 90% Schluss mit lustig.
Meinst beim Bier hört die Freundschaft dann auf.
:mrgreen:
 
Infantino muss aufpassen das es ihn jetzt nicht überrollt ( wobei ich es sehr genießen würde ). Klassischer Fall von : "weit aus dem Fenster gelehnt und dann mit dem Gesicht gebremst". Scheint aber ein weltweiter Trend zu sein die Schraube zu überdrehen um sich dann zu wundern das sie abreißt und anschließend zu behaupten das ja der Hersteller Mist gebaut hat.
Richtig..erstmal über Grenzen gehen und eskalieren , vielleicht geht' s ja gut. Wenn ja , noch ein Stück weiter.
Erst wenn dann Gegenwind kommt , rudert man zurück und dann wird alles verharmlost." Haben die anderen falsch verstanden , war ja nicht so gemeint ...
Egal ob Infantino oder sein Kumpel mit den orangenen Haaren...

Aber ich denke , die Pläne sind nur zunächst aufs Eis gelegt , nun wird man überlegen was man besser machen kann , an Feinheiten schrauben , versuchen Mehrheiten zu kaufen usw..
Und irgendwann wieder einen Versuch starten.

Trump hat in seiner ersten Amtszeit auch nicht alles durchbekommen. Dann hat er 4 Jahre genutzt um sein " Project 25 " vorzubereiten, wichtige Verbindungen zu schaffen , die richtigen Leute dafür an die Macht zu kriegen , Justiz, Behörden , Konzernbosse usw..

Und Infantino zieht sich zwar erstmal zurück , aber das ist noch nicht das Ende.
 
Ich befürchte, das ein "Gang" erst dann runtergeschaltet wird, wenn das vom "Markt / Kunden" gewünscht ist. So sehr ich das System ja auch verabscheue, so klar ist es auch, das im Grunde nichts weiter getan wird , als bei der größten Schnittmenge aller Kunden, das meiste Geld abzugreifen. Auch wenn es der "Kunde" nur ungern hört, aber lässt er ein Produkt "fallen" oder konsumiert er es weniger / anders , muss sich auch das Produkt verändern um markttauglich zu bleiben. Am Ende sind wir alle ein bisschen Mitschuld.

Das unser Lieblingssport "ausgeschlachtet" wird unter den fadenscheinigsten Argumenten, ist auch ein Ergebnis davon, das der Kunde sich in Teilen "gerne" belogen lassen hat und in anderen Teilen kaum Widerstand gezeigt hat. Vermutlich auch aus Bequemlichkeit und ein Achselzucken a la "ach was kann ich da schon machen?".
Richtig..Ein paar Banner im Stadion ,oder leerer Block für 15 Minuten und böse Kommentare im Netz bewirken nix.
Solange genug Leute bereit sind die Eintrittspreise zu bezahlen - so what ?
WM Tickets für 1000 Euro , na und ?
Interessiert doch die FIFA nicht ,daß der normale Fußballfan sich das nicht leisten kann , aus afrikanischen Ländern noch weniger als bei uns.
Dann kaufen eben reiche Menschen die Tickets , nur um prahlen zu können bei diesem Event dabei zu sein.
Stadion voll - Ziel erreicht
Da geht noch mehr..Größere Stadien und 1500 Euro Eintritt , Irgendwann wird nach dem Spiel ein Meet & Greet mit den Stars verkauft.
1'Minute quatschen ,Hand schütteln und Selfie mit Messi und Co 10.000 Ocken ...Und auch sowas kriegen sie verkauft..
Spielzeitunterbrechungen nach 15 ,30 , 60 ,75 Minuten. Noch mehr Werbezeit..


Naja , gibt Leute die kaufen jedes Jahr ein neues Trikot und zig Sachen aus dem Shop.
3 Abos um alles zu sehen , egal.
Alle meckern aber solange genügend mitmachen geht die Preisspirale nur nach oben..

Gibt Leute die geben für Dazn,Sky,Amazon Prime,Magenta,Netflix,Disney, Spotify monatlich mehr aus als ihre Mietnebenkosten.
 
Interessiert doch die FIFA nicht ,daß der normale Fußballfan sich das nicht leisten kann

Tatsächlich ist ausgerechnet der "normale Fussballfan" überhaupt nicht betroffen.

Inflationsbereinigt und unter Berücksichtigung der Durchschnittseinkommen, kostet eine Karte für ein einfaches Gruppenspiel 2026 in den USA, im Mittel nur 15% mehr als 1990 in Italien.
Oder anders: 1990 hat man 2 bis 3 Stunden arbeiten müssen für ein einfaches Ticket. 2026 sind es 2,25 bis 4 Stunden.

Aber das meinte ich in meinem letzten Beitrag. In der Diskussion ist viel Angstmacherei und Unwissenheit mit dabei. Da wird dem normalen Fussballfan eingeredet, der reiche, weisse Mann will ihm seinen Lieblingssport wegnehmen.
 
Wenn es den "nur" um den / einen Ticketpreis gehen würde, könnte man sicherlich ein Auge zudrücken und meinen :"na ja, so ein bisschen Geld muss ja auch sein , gibt ja auch viele Kosten und Stars kicken nicht umsonst". Allerdings ist eben so nicht ! Wie wir an dieser WM und auch schon an denen zuvor , erlebt haben geht es zwar in erster Linie darum, die schönste Nebensache der Welt immer mehr zu monetisieren, in zweiter Linie aber mittlerweile ( mit der ersten Linie immer stärker verwoben ), zu politarisieren.

Die Beispiele sind mittlerweile endlos. Es ist eben nicht "nur" eine Frage des Geldes sondern auch und im speziellen, politische Agenda und die Unterstützung repressiver Systeme.

Dieser Sport sollte "vereinen" ( so wird es immer wieder suggeriert ) über alle Grenzen hinweg und der Gedanke ist nach wie vor, ein romantisch - naiver Schönling aber die Wege dahin und das ( derzeitige ) Ergebnis , ist ein hässlicher , gieriger und schmieriger Typ.
 
WM 1978 - Veranstaltung die menschenrechtsfeindliche Militätdiktatur in ein besseres Licht zu rücken
WM 2014 - Zwangsumsiedlung von Menschen um Stadien zu bauen

Es ist jetzt also nicht so, dass das eine Erfindung von Infantino und Trump ist.
 
Tatsächlich ist ausgerechnet der "normale Fussballfan" überhaupt nicht betroffen.

Inflationsbereinigt und unter Berücksichtigung der Durchschnittseinkommen, kostet eine Karte für ein einfaches Gruppenspiel 2026 in den USA, im Mittel nur 15% mehr als 1990 in Italien.
Oder anders: 1990 hat man 2 bis 3 Stunden arbeiten müssen für ein einfaches Ticket. 2026 sind es 2,25 bis 4 Stunden.

Aber das meinte ich in meinem letzten Beitrag. In der Diskussion ist viel Angstmacherei und Unwissenheit mit dabei. Da wird dem normalen Fussballfan eingeredet, der reiche, weisse Mann will ihm seinen Lieblingssport wegnehmen.
Also ich müsste für ein 1000 Euro Ticket schon mehr als 2,5 oder 4 Stunden arbeiten.
 
Also ich müsste für ein 1000 Euro Ticket schon mehr als 2,5 oder 4 Stunden arbeiten.

Man kann sich natürlich auch absichtlich dumm stellen, wenn man die Realität nicht verträgt.
Erst redest du vom "normalen Fussballfan" und jetzt geht es plötzlich um 1000 Euro Tickets.

Aber schon gut Pipi Langstrumpf, ich will dich auf deiner Anti-Kapitalismus-Mission nicht weiter stören.
 
Man kann sich natürlich auch absichtlich dumm stellen, wenn man die Realität nicht verträgt.
Erst redest du vom "normalen Fussballfan" und jetzt geht es plötzlich um 1000 Euro Tickets.

Aber schon gut Pipi Langstrumpf, ich will dich auf deiner Anti-Kapitalismus-Mission nicht weiter stören.
Hab auch in allen Beiträgen von dieser Summe geredet im Zusammenhang mit dem normalen Bürger.
Und der beitrag 994 war sarkastisch gemeint.
 
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