Reinhard Grindel, der für die CDU im Bundestag sitzt, soll neuer DFB-Präsident werden, obwohl er sich Anfang 2014 bei einer Abstimmung über ein Gesetz zur Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung enthalten hat (582 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen).
Kommentar Kicker: Es wäre ein Skandal im Skandal
Die
FAZ weist darauf hin, dass er von der SPD im Plenum für seine Arbeit bei der Neufassung des Gesetzes gelobt worden sei und Grindel relativiert, dass er sich aus dogmatischen Gründen enthalten habe, da das Gesetz nicht ausreichend bestimmt gewesen sei.
Man wird sehen.
Bisheriger Werdegang:
"Zunächst war er Journalist, zuletzt Studioleiter fürs ZDF in Berlin und Brüssel. Als CDU-nah galt er schon damals, bereits mit 16 Jahren war er in die Union eingetreten. 2002 wechselte er die Seiten und zog erstmals in den Bundestag ein. Sein erstes richtiges Amt im Fußball übernahm der Rotenburger im Jahr 2011 als Vizepräsident des Niedersächsischen Verbandes, schon 2013 stieg er zum Schatzmeister des DFB auf. Seine Kür zum Favoriten der Amateure hat wohl auch damit zu tun, dass es keine richtige Alternative gibt. Und dass mancher Landesfürst hofft, Grindels politischer Hintergrund könnte beim Lösen der WM-Affäre noch von Nutzen sein." (
SZ)
Ein früheres
Wahl-Werbe-Video mit Ortsschild Scheeßel ist auf jeden Fall ein Hammer!