Und der Schiedsrichter ist....

Wie war der Schiri?

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Zitat von fotbollsälskare;3123183:
Gegen Paderborn wurde ein Freistoss vor dem Strafraum verweigert - das war kein Elfmeter, denn das eigentlich fand außerhalb des Strafraumes statt, im Strafraum fiel der Spieler aufgrund dessen dass er auf den Ball trat um in nach hinten abzulegen.
Die gelbrote Karte gegen Paderborn war schon recht hart, ja IMHO übertrieben.

Es geht um das "halten" von Galvez oder? Das war für mich ein ganz normaler Zweikampf. Auch fande ich die Gelb-Rote ansich ok, allerdings hätte vrancic schon vorher fliegen müssen, aufgrund wiederholtem taktischen Foul.

Zum Schiedsrichter: Zwei reguläre Tore abgepfiffen ansonsten für den kontaktlosen Fußball gesorgt. Ganz schwache Nummer.

Ich bleibe dabei das die deutschen Schiedsrichter die schlechtesten irrer Zunft sind. Vielleicht kann man sich ja mal 2-3 englische Schiedsrichter ausleihen, die unsere vernünftig schulen.
 
Ich fand unser Tor in der 2. Halbzeit zurecht abgepfiffen. Luki springt schon in den Torwart rein, der dadurch den Ball nicht mehr fangen kann. Aber unser anderes "Tor" in der 1. Hz wäre regulär gewesen, zudem noch das 1:0. Wobei man natürlich nicht weiß, ob Paderborn mit dem Pfiff nicht schon abgeschaltet hatte, sodass man das Tor eventuell noch hätte verhindern können. Aber da hat er sowieso alles gegen uns gepfiffen, was im Paderborner Strafraum lief. Und man muss dazu sagen; wenn er da Foul von Selke pfeift, MUSS er das 2:0 auch abpfeifen.

Die gelbrote war auch ein Witz, allerdings hat der Schiri vermutlich gedacht, dass Heinloth Kroos auf den Fuß steigt. Dann kann man durchaus gelb geben. War jedoch nicht der Fall, insofern ärgern sich da die Paderborner zurecht.

Trotzdem wäre es schön, wenn es mal wieder ein Spiel gibt, wo der Schiri mal nicht eine eventuell spielentscheidende Situation gegen uns pfeift. Glaub, die letzten 7 Spiele waren nur die Spiele gegen Freiburg und Mainz ohne großartige Fehlentscheidungen, und gegen Hamburg hatte es glücklicherweise keine Auswirkungen gehabt. Selbst meinem Schwager (Bayern-Fan) ist das schon aufgefallen.

Aber gut, würden wir mal wieder besser spielen, würden wir vielleicht gar nicht über diese furchtbaren Schiri-Leistungen reden müssen.
 
Die gelbrote war auch ein Witz, allerdings hat der Schiri vermutlich gedacht, dass Heinloth Kroos auf den Fuß steigt. Dann kann man durchaus gelb geben. War jedoch nicht der Fall, insofern ärgern sich da die Paderborner zurecht.
Ich finde diese Auslegung immer sehr.... sagen wir mal diskutabel. Denn was ist wenn Kroos nicht abspringt, dann wird ihm in der Szene dennoch "das Bein gestellt". Also springt er vorher ab, wodurch er kontrolliert stürzen kann. Ein Einhaken, wie das Heinloth in der Szene behauptet, kann ich beim besten Willen nicht sehen. Soll Kroos sich von Heinloth einen netten Pferdekuss geben lassen und eine Verletzung riskieren? Ich finde, in der Szene darf sich keiner beschweren. Wie gesagt, springt Kroos in der Szene nicht ab, rempelt Heinlioth in trotzdem um, ohne dass er den Ball berührt.
 
Ich fand unser Tor in der 2. Halbzeit zurecht abgepfiffen. Luki springt schon in den Torwart rein, der dadurch den Ball nicht mehr fangen kann. Aber unser anderes "Tor" in der 1. Hz wäre regulär gewesen, zudem noch das 1:0. Wobei man natürlich nicht weiß, ob Paderborn mit dem Pfiff nicht schon abgeschaltet hatte, sodass man das Tor eventuell noch hätte verhindern können. Aber da hat er sowieso alles gegen uns gepfiffen, was im Paderborner Strafraum lief. Und man muss dazu sagen; wenn er da Foul von Selke pfeift, MUSS er das 2:0 auch abpfeifen.
:tnx:
Lukimya hat klar gefoult, das muss er zwingend abpfeiffen.

Vor dem vermeintlichen 1-0 für Werder gab es ja kaum eine Berührung. Und selbst wenn die Paderborner nach dem Pfiff aufhören zu spielen, wäre der Schuss wohl kaum zu verteidigen gewesen...


Die gelbrote war auch ein Witz, allerdings hat der Schiri vermutlich gedacht, dass Heinloth Kroos auf den Fuß steigt. Dann kann man durchaus gelb geben. War jedoch nicht der Fall, insofern ärgern sich da die Paderborner zurecht.
Ich fand es auch viel zu hart. Aber da er vorher wie ein Basketballschiedsrichter bei jeder Berührung Foul gepfiffen hat, kann ich es noch irgendwie nachvollziehen. Wenigstens blieb er hier seine Linie treu...


Trotzdem kann ich so eine kleinliche Regelauslegung kaum nachvollziehen. Wären die Paderborner im Strafraum etwas aktiver gewesen und hätte er 4 lachhafte Elfmeter für Werder pfeiffen müssen. Auch wenn ich sie dankend angenommen hätte :ugly: So etwas kann doch niemand wollen...
 
Ich fand unser Tor in der 2. Halbzeit zurecht abgepfiffen. Luki springt schon in den Torwart rein, der dadurch den Ball nicht mehr fangen kann.

War aber außerhalb des 5-Meter-Raumes. Dort ist der Torwart "nur" ein normaler Spieler ohne besondere Rechte.
Klar, folgt man der Linie von Meyer (ALLES für Werder im 16er wird weggepfiffen) ist das stringent da zu pfeiffen. Normalerweise hätte man das aber laufen lassen können, da der Torwart sich einfach nicht durchsetzt.
 

Für mich war das kein Foul weil:
1. Es außerhalb des 5ers geschehen ist und Luki nicht in den Mann gesprungen war, sondern normal zum Kopfball hochgestiegen ist.
2. Luki von einem Paderborner unterlaufen wurde und somit sein Hinterteil Richtung TW bewegte. Sollte dieser Kontakt wirklich zum Abpfiff geführt haben - was selbst im 5 er lächerlich und kleinlich gewesen wäre - dann wäre es ein Foul ausgelöst durch einen Paderborner Spieler.

Ach ja: Ich habe die Bilder so jedenfalls auf SKY wahrgenommen und hatte mich bei der Wiederholung geärgert, das lediglich die Perspektive vom Toraus gezeigt wurde, denn aus der Perspektive hätte ich u.U. auch ein Foul gesehen ;-)
 
Zitat von fotbollsälskare;3123277:
Für mich war das kein Foul weil:
1. Es außerhalb des 5ers geschehen ist und Luki nicht in den Mann gesprungen war, sondern normal zum Kopfball hochgestiegen ist.
Das sehe ich anders. Er ist voll in den Mann gesprungen, sonst hätte der Torwart den Ball ohne Probleme bekommen.

Zitat von fotbollsälskare;3123277:
Ach ja: Ich habe die Bilder so jedenfalls auf SKY wahrgenommen und hatte mich bei der Wiederholung geärgert, das lediglich die Perspektive vom Toraus gezeigt wurde, denn aus der Perspektive hätte ich u.U. auch ein Foul gesehen
Aus welcher Perspektive konnte man denn zu einer anderen Meinung kommen?
 
Herr Meyer kommt aus dem Norden, ( Braunschweig ) da kann man nicht erwarten das er für W. Bremen pfeift !
Aber das größte bei Herrn Meyer finde ich immer ,seine wage Vermutung wie weit stelle ich die Mauer weg bei einen Freistoß ?
Meistens endet sie immer bei 6,40 Meter.
Er sollte sich wirklich auf seine Spiele mit Bayern M. freuen da bekommt er immer eine Note 2....:daumen:
 
Ich finde diese Auslegung immer sehr.... sagen wir mal diskutabel. Denn was ist wenn Kroos nicht abspringt, dann wird ihm in der Szene dennoch "das Bein gestellt". Also springt er vorher ab, wodurch er kontrolliert stürzen kann. Ein Einhaken, wie das Heinloth in der Szene behauptet, kann ich beim besten Willen nicht sehen. Soll Kroos sich von Heinloth einen netten Pferdekuss geben lassen und eine Verletzung riskieren? Ich finde, in der Szene darf sich keiner beschweren. Wie gesagt, springt Kroos in der Szene nicht ab, rempelt Heinlioth in trotzdem um, ohne dass er den Ball berührt.

:tnx:

Die gelbe Karte war schon deswegen berechtigt, weil der Paderborner mit offener Sohle auf Kroos zugeht. Ob er ihn dann trifft oder nicht, ist dabei völlig egal. Gelb damit mMn voll vertretbar.
 
Wird aber so angewandt.

Ist dann allerdings eher uninteressant in unserem Fall, da es ja eh nicht im besagten Raum war.
Eine eindeutige, international gültige Regel für Sonderrechte im Fünfmeterraum gabe es eigentlich nie.

Seit der Saison 2012/2013 gibt es allerdings die eindeutige Anweisung an die deutschen Schiedsrichter, den Torhütern im Fünfmeterraum keine Sonderrechte zu gewähren. Der Irrtum hält sich aber hartnäckig, wobei es nicht nur um den Schutz des Torhüters geht, sondern viele auch glauben, der Torhüter dürfe in "seiner Zone" mehr als außerhalb.

Ich hatte als Schiedsrichterbeobachter kürzlich eine heftige Diskussion mit einigen Eltern, die meinten, im Fünfmeterraum dürfe der Torhüter den gegnerischen Stürmer einfach umrennen, wenn der Torhüter auf dem Weg zum Ball sei. Auch das stimmt eben nicht. Der junge Schiedsrichter, den ich begleitet habe, hatte völlig korrekt Eltmeter gepfiffen und wurde unter Verweis auf die nicht (mehr) existierende Fünfmeterraum-Regel von den anwensenden "Experten-Eltern" heftig angegangen.
 
Ich glaube in einer gewissen Hinsicht stimmt diese Regel auch einfach. Grundsätzlich ist es egal, wo ein Torhüter gefoult wird oder foult. Foul bleibt Foul. Die Relevanz im 5-Meter-Raum kommt ja nur dadurch zustande, dass der Torhüter hier quasi aufgeschmissen ist, wenn er blockiert wird oder dergleichen, da er da stehen muss und dementsprechend automatisch in die Enge getrieben wird. Passiert das weiter draußen, ist das eigene Blödheit, wenn er sich ins Getümmel wirft. Hätte ja nicht rausgehen müssen.

Jetzt mal auf Lukis Beispiel bezogen:
Luki macht hier nichts großartig anderes als z.B. Prödl gegen Schalke, nur ist Prödl größer. Auch Kruse macht da nichts anderes als der Schalker Keeper damals. Wäre Kruse einfach im Kasen geblieben, wäre der Ball wohl einfach zu ihm gekommen. Aber er stürzt sich außerhalb seiner Zone ins Getümmel, wo schon Luki samt Gegenspielern zum Kopfball hochsteigen. Wäre das Ganze im 5-Meter-Raum passiert, hätte man es durchaus für mich als Foul auslegen können, da der Torhüter aktiv bedrängt worden wäre. So bedrängt er sich aber selbst.

Entscheidend ist für mich eben hier nicht die Zone, sondern ob der Torhüter sich selbst in Bedrängnis bringt oder dies durch den Gegner passiert. Unabhängig von wirklichen Fouls, die immer Fouls bleiben, egal wo sie passieren.
 
Es ist schon so eine Sache mit den Fußballregeln und deren Auslegung.

Die Praxis weicht doch sehr von der Theorie (den eigentlichen Regeln) ab. Es hat sich ja auch eingebürgert, zu sagen, "das war zwar ein Foul, für einen Elftmeter reicht es aber nicht".

Rein regeltechnisch ist das purer Unsinn. Ein Foul ist ein Foul ist ein Foul. Außerhalb des Sechzehners ist es mit direktem Freistoß und innerhalb des Sechzehners mit Strafstoß zu ahnden. Die Regel lässt da keinerlei Spielraum.

In der Praxis tut sich ein Schiri natürlich viel schwerer damit, ein Foul im Strafraum zu ahnden als eins an der Außenlinie. Man könnte darüber diskutieren, ob das so sein sollte.
 
Es ist schon so eine Sache mit den Fußballregeln und deren Auslegung.

Die Praxis weicht doch sehr von der Theorie (den eigentlichen Regeln) ab. Es hat sich ja auch eingebürgert, zu sagen, "das war zwar ein Foul, für einen Elftmeter reicht es aber nicht".

Das erinnert mich an den Sky-Reporter von gestern: als mal wieder eine Bremen Aktion im Paderborner Strafraum abgepfiffen wurde, sagte er: "Kann man abpfeifen, aber ein wirkliches Vergehen von Selke habe ich da nicht gesehen." :roll:
 
Es ist schon so eine Sache mit den Fußballregeln und deren Auslegung.

Die Praxis weicht doch sehr von der Theorie (den eigentlichen Regeln) ab. Es hat sich ja auch eingebürgert, zu sagen, "das war zwar ein Foul, für einen Elftmeter reicht es aber nicht".

Rein regeltechnisch ist das purer Unsinn. Ein Foul ist ein Foul ist ein Foul. Außerhalb des Sechzehners ist es mit direktem Freistoß und innerhalb des Sechzehners mit Strafstoß zu ahnden. Die Regel lässt da keinerlei Spielraum.

In der Praxis tut sich ein Schiri natürlich viel schwerer damit, ein Foul im Strafraum zu ahnden als eins an der Außenlinie. Man könnte darüber diskutieren, ob das so sein sollte.

:tnx:
 
+Ammerlandbremer+

Die Eltern sind bei Jugendspielen oftmals die Allerschlimsten - habe ich oftmals erlebt. Aber ich hatte dann ein einfaches Mittel, die Eltern wurden mindestens 20 Meter vom Spielfeld plaziert. Dazu wurden wir angewiesen !
Hat sich bewährt.
 
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