Ich gebe zu, da ist ein Gefuehl dabei, eines des sich-nicht-abfinden wollen mit der Niederlage, aber, wen wuerdet Ihr lieber verpfeifen ohne mit Konsequenzen zu rechnen, eine lieben Vorstand aus einer mittelgrossen Stadt, die durchaus auch fuer Ihre Ruhe bekannt ist, oder sich mit dem Vorsteher eines ukrainischen Vereins anlegen, der starke Verbindung in die Politik hat und auch schon mal in einer Wut das Auto eines Spielers mit einem Baseballschlaeger zertruemmert hat.
Weit hergeholt, das aendert nichts daran, das der Pokal in der Ukraine ist, aber so ganz sauber laeuft der Fussball nicht.
In diesem Zusammenhang kann ich mich noch an eine Radio "Phone-in Fussballshow" in der BBC erinnern, in der jemand abgewuergt wurde als er vor ein paar Wochen einen Elfmeter ansprechen wollte, der Man U in Old Trafford unberechtigt zugesprochen worden ist. Man U lag bis zur 50. Minute 2:0 gegen Tottenham hinten, nach dem Elfmeter brach Tottenham voellig ein und verliert das Spiel 5:2. Als der Anrufer darauf zu sprechen kam, dass ja durchaus riesige kommerzielle Interessen hinter Man U stehen und das es vielleicht kein Interesse an einem offenen Wettbewerb besteht, legte der Host der Show einfach den Hoerer auf. Ich finde das durchaus berechtigt da mal nachzuforschen.
Hinter Donetsk stehen auch riesige Kommerzielle Interessen. Wer weiss, wie der Schiedsrichter vor dem Spiel unter Druck gesetzt worden ist. Fair war der nicht.
Ich meine warum gibt es fuer diesselbe Aktion bei Werder Gelb und bei den Ukrainern nichts? Eine Fehlentscheidung ist ja gut, aber gleich zwei. Und, wenn Du dann die 50/50 Dinger gegen Werder pfeifst kann man freilich zu dem Eindruck gelangen nach dem Spiel, das wir verdient verloren haben, weil wir gegen 12 Mann und nicht 11 gespielt haben. Woher die gelbe Karte fuer Hugo und Diego kamen ist mir eh schleierhaft.
Es leben die Verschwoerungstheorien und zumindest bis zum Pokalfinale werde ich mit diesem Gedanken spielen.
