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Bist du Vegetarier?


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Das ganze macht marketing-technisch doch Sinn. Wenn ich mich entscheide mich vegetarisch zu ernähren und nach einem Ersatz für die konventionelle Bratwurst suche, greife ich eben nach der Wurst, die genau so aussieht, wo aber "rein pflanzlich" drauf steht.
Und es gibt z.B. auch Tofu, der einfach in Blockformat gefasst ist und absolut nicht nach Fleisch schmeckt.


Okay, für die Produzenten macht das Sinn, aber wenn ich mich aus ethischen Gründen entschliessen würde, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten, würde es mir im Traum nicht einfallen, als Alternative ein Produkt zu konsumieren, das mich optisch und geschmacklich an das erinnert, was ich strikt ablehne.

Mehr Sinn machen diese "Fakes", wenn ich mich aus rein gesundheitlichen Gründen für eine Ernährungsumstellung entscheiden würde und und den Geschmack trotzdem nicht missen möchte.

Apropos Tofu. Kann man ihn in dieser Blockform so konsumieren oder muss er auf eine bestimmte Weise zubereitet werden?
 
Der Kampf gegen die Schweinemast kann auch ohne Hirn geführt werden: Klick!


ich würde sagen falschverstandene tierliebe
ganz heftig fand ich den kommentar unter dem peta artikel, dass es besser sei, dass die tiere tod seien, um nicht auf der straße leben zu müssen:crazy:
peta finde ich ohnehin etwas suspekt:ugly:
 
Okay, für die Produzenten macht das Sinn, aber wenn ich mich aus ethischen Gründen entschliessen würde, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten, würde es mir im Traum nicht einfallen, als Alternative ein Produkt zu konsumieren, das mich optisch und geschmacklich an das erinnert, was ich strikt ablehne.

Mehr Sinn machen diese "Fakes", wenn ich mich aus rein gesundheitlichen Gründen für eine Ernährungsumstellung entscheiden würde und und den Geschmack trotzdem nicht missen möchte.

Apropos Tofu. Kann man ihn in dieser Blockform so konsumieren oder muss er auf eine bestimmte Weise zubereitet werden?

Es gibt durchaus Vegetarier, die ein Schnitzel gerne essen, aber es nicht können, weil da halt Fleisch drin ist. Dann panierst du halt was anderes. :)
Hab ich auch schon gemacht, paniert schmeckt eh vieles besser. :D
 
Hm, vielleicht ist meine Frage etwas falsch rübergekommen, aber sie ist durchaus ernst gemeint, so wie auch mein Beitrag #340.

Konkret erwäge ich tatsächlich eine Ernährungsumstellung aus, nun, nennen wir es mal gesundheitlichen Gründen, und wollte wissen, inwieweit industriell hergestellte vegetarische Fleischersatzprodukte empfehlenswert sind.

Vollständig auf Fleisch werde ich totzdem nicht verzichten, aber hier in Zukunft auf die Qualität und die Quantität achten.
 
Jaja, so kann man sich alles schönreden wenn man nur möchte:
"Andere potentielle Sponsoren haben auch Dreck am Stecken"
"Peta bringt doch selber Tiere um"
"keiner kann und soll mir verbieten was ich esse"
"Videos sind doch alles Fake"

Ich mag weder die extremen "Fleisch-Nazis" noch die extremen "Vegetarier-Nazis" und darf da mal Attila Hildmann auszugsweise zitieren:

SPIEGEL ONLINE: Sie repräsentieren einen neuen Veganer-Typus. Weniger verbissen und dogmatisch. Wie kommt das an?

Hildmann: Ich möchte niemanden verurteilen, auch wenn ich gerne provokant bin. Das Schlimmste sind Vegetarier oder Veganer, die sich ständig auf ein höheres Podest stellen und mit dem Finger auf andere zeigen. Ich bekomme kaum negatives Feedback von Menschen, die Fleisch essen. Es sind eher die Veganer, die an mir rummäkeln, dass ich nicht perfekt genug sei. Ich finde: Jedes Essen zählt. Du musst nicht zu 100 Prozent vegan essen und leben. Es geht nicht darum, eine neue Religion zu finden. Wir sollten einfach stärker darüber nachdenken, wie unsere Ernährung die Umwelt und uns beeinflusst, und welche Alternativen es gibt.

Ganzes Interview: hier

Genau das ist der Punkt. Soll doch jeder essen was er will, aber nachdenken sollte man drüber. Verantwortungsbewusst sein.

Das Problem ist nur, wenn es um das Thema Verzicht geht dann geht der verwöhnte Durchschnittsdeutsche gerne mal dazu über, Nachdenken, Verantwortung und Ethik komplett auszublenden.

Mehr will ich dazu eigentlich nicht schreiben....
 
Jaja, so kann man sich alles schönreden wenn man nur möchte:
"Andere potentielle Sponsoren haben auch Dreck am Stecken"
"Peta bringt doch selber Tiere um"
"keiner kann und soll mir verbieten was ich esse"
"Videos sind doch alles Fake"

Ich mag weder die extremen "Fleisch-Nazis" noch die extremen "Vegetarier-Nazis" und darf da mal Attila Hildmann auszugsweise zitieren:



Ganzes Interview: hier

Genau das ist der Punkt. Soll doch jeder essen was er will, aber nachdenken sollte man drüber. Verantwortungsbewusst sein.

Das Problem ist nur, wenn es um das Thema Verzicht geht dann geht der verwöhnte Durchschnittsdeutsche gerne mal dazu über, Nachdenken, Verantwortung und Ethik komplett auszublenden.

Mehr will ich dazu eigentlich nicht schreiben....


Was interessiert mich persönlich das Interview? Lässt du dir deine Fleischstücke durch einen Attila irgendwas in den Mund legen?
Ich lasse mir garantiert nix verbieten und gerade dieser Post von dir sollte woanders hingehören, wie der Admin schon sagte. Friss Pappe und werd satt - ganz einfach.
 
Ich mag weder die extremen "Fleisch-Nazis" noch die extremen "Vegetarier-Nazis"





Genau das ist der Punkt. Soll doch jeder essen was er will, aber nachdenken sollte man drüber. Verantwortungsbewusst sein.

Das Problem ist nur, wenn es um das Thema Verzicht geht dann geht der verwöhnte Durchschnittsdeutsche gerne mal dazu über, Nachdenken, Verantwortung und Ethik komplett auszublenden.

Mehr will ich dazu eigentlich nicht schreiben....

Soso, Du magst also nicht die extremen "Vegetarier-Nazis" (im übrigen eine ziemlich unpassende Bezeichnung), schlägst aber dann mit Deiner Bevormundungsstrategie in die gleiche Kerbe.

Wie wäre es mit dem Motto "Leben und leben lassen", einfach mal darüber nachdenken ...
 
Soso, Du magst also nicht die extremen "Vegetarier-Nazis" (im übrigen eine ziemlich unpassende Bezeichnung), schlägst aber dann mit Deiner Bevormundungsstrategie in die gleiche Kerbe.

Wie wäre es mit dem Motto "Leben und leben lassen", einfach mal darüber nachdenken ...

Ok, zugegeben mit den Bezeichnungen: das war bewusst überzeichnet, hätte in der Form nicht sein müssen.
Aber bzgl. des Rest bezweifele ich das du verstanden hast was ich zu sagen gedenke.

@ festermauermann: nein, bist hier nicht der einzige gegen Wiesenhof

@: crackpot: genau die Frage stellte ich mir auch nach deinem Post. Schönen Abend noch :wink:

Jetzt bin ich ja doch inkonsequent....hatte doch geschrieben das ich nicht mehr dazu schreiben wolle und lasse es dann hiermit endgültig.
 
Doch, ich habe schon sehr gut verstanden, was Du mitteilen willst ... ;)

Du denkst, also bist du? Ok, hast scheinbar mehr gelesen und verstanden als jetzt z.B. der Kollege Crackpot.

Aber trotzdem nochmal der Deutlichkeit halber:
Für die Bezeichnung bin ich bereits zurückgerudert, ok.
Aber das was ich da auszugsweise zitiert habe ist ein Interview mit einem bekennenden Veganer. Aber hast du mal gelesen was er da sagt oder ab irgendeinem Punkt gedacht "ok, Veganer, kann mir denken was da jetzt kommt....Quatsch.....überspringen".
Genau das geht doch in die Richtung "Leben und leben lassen"!

Weiter schrieb ich
Soll doch jeder essen was er will, aber nachdenken sollte man drüber. Verantwortungsbewusst sein.

Wo bitte verfolge ich da eine Bevormundungsstratgie?
 

Hmmm....sehe ich das richtig? Dort werden unter anderem Monokulturen wie Soja angeprangert. Ich dachte immer der allerallergrößte Teil des Sojas werde als Futtermittel für die Fleischproduktion benötigt?
Und um Weideflächen (weil Weidefleisch ja besser ist als Massentierhaltung in Ställen) ja auch Waldfläche gekillt wird und somit ja auch sehr wohl weitere Tiere zum Opfer fallen...
 
Hmmm....sehe ich das richtig? Dort werden unter anderem Monokulturen wie Soja angeprangert. Ich dachte immer der allerallergrößte Teil des Sojas werde als Futtermittel für die Fleischproduktion benötigt?
Und um Weideflächen (weil Weidefleisch ja besser ist als Massentierhaltung in Ställen) ja auch Waldfläche gekillt wird und somit ja auch sehr wohl weitere Tiere zum Opfer fallen...

Lies doch mal richtig. Da steht ausdrücklich "vernünftiger Tierzucht."

Beeindruckend... sobald jemand etwas in Richtung Vegetarier kritisiert leuchtet in deren Augen sofort "Massentierhaltung, Massentierhaltung, Massentierhaltung". :D
 
Lies doch mal richtig. Da steht ausdrücklich "vernünftiger Tierzucht."

Beeindruckend... sobald jemand etwas in Richtung Vegetarier kritisiert leuchtet in deren Augen sofort "Massentierhaltung, Massentierhaltung, Massentierhaltung". :D

Lies doch selber mal richtig. Massentierhaltung habe ich überhaupt nur erwähnt als Gegenpunkt zur Weidehaltung um die es eigentlich geht, bzw. uk der ich Stellung genommen habe.
 
Kernaussage des Blogartikels auf den sich der verlinkte Artikel bezieht ist doch folgender: Vegetarier sind nicht zwingend besser zur Umwelt als Fleischesser! Es kommt eben ganz darauf an woher man seine Nahrung bezieht. Der Blogartikel empfiehlt deswegen sich hauptsächlich von regionalen Produkten, die dort auch natürlich vorkommen, zu ernähren, wenn man möglichst umweltschonend leben will. Nicht mehr und nicht weniger!
 
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