(Un)gesunde Ernährung - Discounter, Bio, vegetarisch & Co. ...

Bist du Vegetarier?


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Also ich mag Steaks und Burger.

Aber ich vermute, der meint diese unsäglichen Bio-Fressbuden, die an den Küsten überall sprießen.
 
Genau :D

"......entspricht dem heutigen Lifestyle einer modernen Frau,“ sagt Hanni Rützler, Food-Trendexpertin und Ernährungswissenschaftlerin

Na, wenn sich aus dem Trend nicht noch irgendwie Geld rausschlagen läßt ...

".....Was sich hierzulande gerade etabliert, hat sich in den USA bereits einen festen Platz in der Esskultur gesichert...."

Klar, woher sonst?;)
Wenn man durchschnittlich vernunftbegabt ist, sollte das reichen.

Na, ich sag mal, ein wenig mehr Esskultur in der US-amerikanischen XXXL-Steak- und Burgerkultur (und wo es sich sonst schon verbreitet hat) in Form von Gemüse oder Salaten kann nicht schaden. Vor allem der dort vorherrschenden Dickleibigkeit nicht.
 
In Australien tötet die Produktion von Getreide mehr Tiere als die Fleischproduktion: Klick! und Klick!

Was ist das eigentlich für eine Quelle? Hältst du die für seriös? Selbst nach dem Googeln der Freisinnigen Partei ist mir nicht klar, wer das ist? :confused:

Außerdem bezieht sich der Vergleich auf extensive Weidewirtschaft in Australien und nicht, wie bei uns, auf intensiven Mastbetrieb, wo die Tiere (vor allem Schweine) ebenso mit Getreide gefüttert werden.
Ich finde das an den Haaren herbeigezogen.

Dann darfst du auch nicht mehr Autofahren, das tötet Milionen von Fliegen .... und atmen auch nicht. :cool:
 
Zitat von Stürmerbraut;2521261:
Was ist das eigentlich für eine Quelle? Hältst du die für seriös? Selbst nach dem Googeln der Freisinnigen Partei ist mir nicht klar, wer das ist? :confused:

Um eine freisinnige Partei geht es dabei nicht, und die englischsprachige Originalquelle ist ja hinterlegt.

Zitat von Stürmerbraut;2521261:
Außerdem bezieht sich der Vergleich auf extensive Weidewirtschaft in Australien und nicht, wie bei uns, auf intensiven Mastbetrieb, wo die Tiere (vor allem Schweine) ebenso mit Getreide gefüttert werden.
Ich finde das an den Haaren herbeigezogen.

Dann darfst du auch nicht mehr Autofahren, das tötet Milionen von Fliegen .... und atmen auch nicht. :cool:

Natürlich bezieht sich die Quelle explizit auf den Vergleich mit Rinder- und Känguruhhaltung in Australien und lässt sich nicht ohne weiteres auf Schweinemast in Europa übertragen. Dennoch finde ich den Aspekt - auch in seiner begrenzten Anwendbarkeit - hochinteressant, weil er belegt, dass Gut und Böse in dieser Frage keinesfalls eindeutig verteilt sind.

Man muss die Argumente des Autors und seine Schlussfolgerungen nicht teilen, aber sie bieten zumindest Anlass, ausgetretene Argumentationspfade wenigstens streckenweise zu verlassen.
 
Habe mich mal aufgrund eines Posts vom User svw123

Ich hab ja gesagt es ist nicht teuer genug.

Proteine bekomme ich hauptsächlich über Tofu, extrudiertes Soja, Seitan, Bohnen und sonstige Hülsenfrüchte.

Also 500g für 2-3€ ist schon arg billig. aber egal:
200g Tofu kosten ca. 2€,
Extrudiertes Soja ca. 2€/kg
der Rest (Seitan und Hülsenfrüchte) ist noch günstiger


im Hauptsponsorenthread rein interessehalber im Netz umgeschaut und bin auf diese Seite gestossen.

Hier sind mir die folgenden Textpassagen

Hersteller von vegetarischen Burgern, Bolognese und Geschnetzeltem nutzen das strukturierte Sojaeiweiß für unzählige Kreationen. Mit Hilfe von geschmacksverstärkenden Zutaten, Verdickungsmitteln und anderen Helfern erreichen viele Produkte optisch und geschmacklich eine große Ähnlichkeit mit Fleisch.

und

Durch die Zugabe von Gewürzen und Geschmacksverstärkern, oft auch Sojaeiweiß, Verdickungsmitteln und Konservierungsstoffen, werden Konsistenz, Geschmack und Aussehen ihren fleischlichen Vorbildern angepasst

und

Bei einigen fleischfreien Würstchen, Hackbällchen und Veggie-Nuggets entdeckte das Öko-Test-Magazin zudem Rückstände von Weichmachern, Pestiziden und gentechnisch veränderten Bestandteilen – auch bei Bioware.

aufgefallen.

Gesund hört sich das ganze durch die Zusätze nicht an. Ist das eine gängige Praxis oder gibt es "natürliche" Alternativen, um neben der Konsistenz des Fleisches auch den Geschmack ähnlich hinzubekommen.

Das wiederum bringt mich zur nächsten Frage. Warum muss eigentlich bei einem Fleischersatzprodukt die Konsistenz und der Geschmack dem des Fleisches ähneln? Das steht für mich im Widerspruch zu der Entscheidung von Vegetariern oder Veganern, die aus diversen Gründen kein Fleisch und/oder tierische Produkte mehr verzehren möchten.
 
Das wiederum bringt mich zur nächsten Frage. Warum muss eigentlich bei einem Fleischersatzprodukt die Konsistenz und der Geschmack dem des Fleisches ähneln? Das steht für mich im Widerspruch zu der Entscheidung von Vegetariern oder Veganern, die aus diversen Gründen kein Fleisch und/oder tierische Produkte mehr verzehren möchten.

Das ganze macht marketing-technisch doch Sinn. Wenn ich mich entscheide mich vegetarisch zu ernähren und nach einem Ersatz für die konventionelle Bratwurst suche, greife ich eben nach der Wurst, die genau so aussieht, wo aber "rein pflanzlich" drauf steht.
Und es gibt z.B. auch Tofu, der einfach in Blockformat gefasst ist und absolut nicht nach Fleisch schmeckt.
 
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