@ 666_Werder:
Der Beitrag ist mit Absicht populistisch und ironisch und entstand als Reaktion auf:
Ich denke, die die gemeint sind, werden sich schon angesprochen fühlen.
sowie den Bildbeitrag bezüglich des gestrigen Spiels im DFB-Pokal. Das zeigen der Arschbacken verwenden die Freiburger (die Spieler jubelten so) Spieler anscheinend zum Torjubel. War am Sonntag im Zweitligaspiel schon so.
Auch wenn es nicht an mich gerichtet ist

:
Auf mich trifft eventuell vieles zu, jedoch bin ich nicht (romantisch) neo-sozialistisch. Sowas wurde mir schon im Rahmen meines BWL-Studiums ausgetrieben. Ich habe auch schon mehrfach erwähnt, dass ich an sich nicht gegen das "Geldgeben" des Herrn Hopp bin. Ich empfinde es zwar als Wettbewerbsverzerrung, jedoch gibt es derartige viele im modernen Fußball und eine Schwarz-Weiß-Einteilung ist in der Realität sowieso nicht möglich.
Das Leute sich in jede Richtung manipulieren lassen, ist klar und sieht man vielfältig. Trotzdem gibt es im Moment im Fußball eine (meines Erachtens) extreme Beeinflussung. Zum einen ist da der Axel-Springer-Verlag, welcher nicht gerade journalistische Ideale wie Überparteilichkeit oder Neutratlität . repräsentiert. Diese ist vielen bewusst, trotzdem gelingt es ihnen viele Leute (mich eingeschlossen) zumindst teilweise zu beeinflussen. Ein Versuch dagegen vorzugegen bzw. diese aufzuzeigen ist meines Erachten legititm.
Des Weiteren empfinde ich die Marketingkampagne (nichts anderes ist es) des TSG achtzehn99 Hoffenheim ebenso als Beeinflußung, nicht bzw. weniger verwerflich als erstere, trotzdem in meinen Augen unschön. Dazu kommt die seltsame Haltung des DFB.
Bis zum letzten Sonntag war mir Hoffenheim mehr oder weniger egal, aber aufgrund regionaler Nähe war ich als neutraler Fußballfan im Stadion. Was ich den nächsten Montag lesen musste, schockierte mich jedoch.
Wenn man dann immer die gleichen (Pro-) Argumente hört und noch viel schlimmer auf die eingenen nicht eingegangen wird und man immer wieder hört, es wäre nur Neid, der Verein wäre wirtschaftlicht gut geführt, hat eine gute Jugendarbeit (da widerspricht doch keiner) etc. dann geht mir das ziemlich gegen den Strich. Dieses sind so richtige Totschlagargumente geworden und egal auf welches anderes Argument von der Gegenseite kommt erwidert und zerstören doch jede sinnvolle Diskussion (die Gegenseite verfährt ebenso mit Tradition...). Eventuell hergestellte Bezüge zu diesem Verlag und ähnliches sind in der Tat übertrieben (nochmals sorry). Da ich aber die Praktiken dieser Gesellschaften zum Teil selbst erleben durfte, sehe ich das vielleicht etwas kritischer bzw. auch schon zu kritisch. Gerade weil die Beiflussung anderen Meinunge so einfach ist, kommt es so oft dazu.