Ultra Szene Bremen

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Aber warum bzw. was ist schlimm daran, was ins Internet zu stellen? Es gibt heute kaum noch Organisationen, die keine Internetplattform nutzen.
 
Von den meisten Ultra-Gruppierungen bekommt man ja als Außenstehender gar nichts mit, weil sie sich so abgrenzen. Find mal Infos im Internet, da gibt's fast nichts! Wie soll man da eine Fanszene bilden?

Durch Anwesenheit bei den Spielen, ganz einfach und essentiell. Was für Informationen soll das Internet denn liefern? Heißluftgebläse braucht kein Mensch, vor Ort gilt´s.
 
Dass eine Ultra-Gruppierung aber etwas anderes als ein normaler Fanclub ist, sollte dir doch aber bewusst sein? Sie haben im Internet für neue Mitglieder geworben! Bei denen war das Ziel Masse statt Klasse! Von den Jungs kannten sich 2-3 Leute! Die angeblichen 60 Leute, die sie da erwähnt haben, gab es nicht! Sie haben eine SVZ-Gruppe gegründet, wo sie einfach jeden aufgenommen haben (darunter auch einen Dortmunder)! Dazu haben sie sich ein Logo gebastelt, welches sie von einer Gruppierung von 1860 geklaut haben! Ohne dass sie sich kannten haben die schon davon geredet Aufkleber, Pullover und so weiter zu kreieren! Sie wussten doch gar nicht, ob sie sich überhaupt untereinander verstehen!
An sich finde ich das ja alles gar nicht schlecht, aber das war einfach nur ein Kindergeburtstag! Man hätte ruhig zusammen zum Stadion gehen können, zusammen in der Kurve stehen können, zusammenwachsen und dann hätte man immer noch einen Fanclub/Supporterclub oder ähnliches gründen können! Alleine für die jüngere Generation gar nicht so schlecht!
 
Erstmal: Ja, mir ist klar, dass eine Ultra-Gruppierung etwas anderes ist, als ein normaler Fanclub.

Und wenn das wahr ist, was du schreibst, kann ich die Kritik sehr gut nachvollziehen. Nur glaube ich, dass viele, die Gruppe auf dem Fanboard verurteilt haben, ohne so detaillierte Infos über die Entstehung zu haben.

Die Gründung der Gruppe bei studiVZ inklusive Namen macht Sinn (sonst kann man ja gar nicht organisieren, gemeinsam ins Stadion zu gehen). Alles weitere hätte sich vielleicht wirklich besser mit der Zeit entwickeln müssen. Gerade, dass Argument, dass sie nicht wissen, ob sie sich untereinander verstehen, ist denke ich ein sehr wichtiges. Vielleicht also etwas übereilig.
 
Dass eine Ultra-Gruppierung aber etwas anderes als ein normaler Fanclub ist, sollte dir doch aber bewusst sein? Sie haben im Internet für neue Mitglieder geworben! Bei denen war das Ziel Masse statt Klasse! Von den Jungs kannten sich 2-3 Leute! Die angeblichen 60 Leute, die sie da erwähnt haben, gab es nicht! Sie haben eine SVZ-Gruppe gegründet, wo sie einfach jeden aufgenommen haben (darunter auch einen Dortmunder)! Dazu haben sie sich ein Logo gebastelt, welches sie von einer Gruppierung von 1860 geklaut haben! Ohne dass sie sich kannten haben die schon davon geredet Aufkleber, Pullover und so weiter zu kreieren! Sie wussten doch gar nicht, ob sie sich überhaupt untereinander verstehen!
An sich finde ich das ja alles gar nicht schlecht, aber das war einfach nur ein Kindergeburtstag! Man hätte ruhig zusammen zum Stadion gehen können, zusammen in der Kurve stehen können, zusammenwachsen und dann hätte man immer noch einen Fanclub/Supporterclub oder ähnliches gründen können! Alleine für die jüngere Generation gar nicht so schlecht!

Man muss noch hinzufügen, dass sie nur über SchülerVZ Mitglieder aufgenommen haben und zudem das Logo nichtmal bearbeitet haben, d.H. der Kerl, der dort auf dem Bild war hatte noch einen blauen Schal um.

Das sagt eigentlich alles über diese Gruppe denke ich.
 
Jeder der Counterstrike spielt oder es mal gespielt hat kennt das. :D

Es gibt unzählige Kiddyclans, die max.´n halbes Jahr bestehen und nix auf die Reihe kriegen mit ihren .de.vu Addressen, Homepagebaukasten usw. :lol:

Anstatt einfach im Stadion oder im OKS Leute aus der Gruppe anzusprechen, an den Treffen teilnehmen, Leute kennenlernen und dann Mitglied zu werden, oder einfach sich vorm Stadion treffen, aber so´n hick hack daraus zu machen? :stirn:

Noch mehr Gruppen brauchen wir nun wirklich nicht. :svw_applaus:
 
Ich glaube sich anderen Ultra Gruppierungen anschließen wollten sie eben nicht. Sie haben extra eine neue Gruppe gemacht, damit sie wie sie sagen nicht zu jedem Auswärtsspiel fahren müssen und so. An sich finde ich es ja okay sich in einer neuen Gruppe zusammenzuschließen: Man trifft sich vor dem Stadion, geht zusammen in die Kurve und lernt einander kennen. Aber dann dieser Mist mit sVZ und so.. Und das Zeichen ist meiner Meinung nach der Höhepunkt. Ich wusste zwar bisher nicht, dass das von 1860 geklaut wurde, aber ich fand es schon vorher lächerlich mit dem blauen Schal und so.
 
Noch mal zurück zu einigen anderen Themen, die hier aufgeworfen wurden.

Ich bin kein (!) Ultra sondern "nur" in einem "normalen" WFC. Aber ich beobachte die Kurve und unsere Stimmung im Stadion ja schon fast seit 18 Jahren!

Solange es die Eastside gab, war die Stimmung in der Ostkurve und auswärts noch mal deutlich besser als heute! (subjektives Empfinden!)

Außerdem wird seit der Auflösung der Eastside bei Fans anderer Vereine oft über den - wie es hier schon einmal angeklungen ist - "Bremer Kindergarten" gespottet!

Mir ist es letztlich egal, wie alt unsere Fans sind. Aber die ganze Entwicklung in den letzten 5 Jahren finde ich schade. Off topic: Die Stimmung wird in der neuen Ostkurve jetzt ja vielleicht auch wieder besser.

Zur Politik:
Ich persönlich finde, dass Politk - egal in welcher Form - nichts im Stadion verloren hat. Für mich ist Fußball, ist Werder, ist das Stadion ein unverzichtbarer Ausgleich zum Alltag. Ich bin auch ein sehr politischer Mensch. Aber im Stadion möchte ich dann wirklich meine Ruhe davon haben.

Meines Erachtens sind "die" Bremer Ultras natürlich nicht "radikal" aber politisch schon sehr links. Wie hier schon richtig geschrieben worden ist, schmuggeln sich auswärts manchmal so'n paar Nazis in den Block, aber diese zähle ich gar nicht zur Bremer Fanszene.

Als wir letzte Saison in Hannover gespielt haben, wurde am gleichen Tag (?)/Wochenende (?) in Dresden wie jedes Jahr der 10.000en Opfern der Luftangriffe gedacht. Daraufhin breitete eine unserer Ultra-Gruppen - ich weiß leider nicht welche genau - ein riesen Plakat aus, darauf stand: "Antifa: Deutsche Täter sind keine Opfer!"

Ich muss ehrlich sagen: Da habe ich mich geschämt! Man kann ja in einer Demokratie meinetwegen die Meinung haben, dass Menschen, die jämmerlich im Krieg verreckt sind, nicht gedacht werden darf. Aber das bei einem Auswärtsspiel im Gästeblock mit einem riesigen Plakat kundzutun, finde ich nicht gut, u.a. deshalb weil dadurch der Eindruck entsteht, alle Werder-Fans würden diese Meinung teilen.

PRO Ultras.
GEGEN Politik im Stadion.
 
Im Grunde pflegt ja auch nur IY diese extrem linke Haltung.

Befürworte sowas auch nicht und frage mich, was das im Fussballstadion verloren hat, aber jedem das seine.
 
Noch mal zurück zu einigen anderen Themen, die hier aufgeworfen wurden.

Ich bin kein (!) Ultra sondern "nur" in einem "normalen" WFC. Aber ich beobachte die Kurve und unsere Stimmung im Stadion ja schon fast seit 18 Jahren!

Solange es die Eastside gab, war die Stimmung in der Ostkurve und auswärts noch mal deutlich besser als heute! (subjektives Empfinden!)

Außerdem wird seit der Auflösung der Eastside bei Fans anderer Vereine oft über den - wie es hier schon einmal angeklungen ist - "Bremer Kindergarten" gespottet!

Mir ist es letztlich egal, wie alt unsere Fans sind. Aber die ganze Entwicklung in den letzten 5 Jahren finde ich schade. Off topic: Die Stimmung wird in der neuen Ostkurve jetzt ja vielleicht auch wieder besser.

Zur Politik:
Ich persönlich finde, dass Politk - egal in welcher Form - nichts im Stadion verloren hat. Für mich ist Fußball, ist Werder, ist das Stadion ein unverzichtbarer Ausgleich zum Alltag. Ich bin auch ein sehr politischer Mensch. Aber im Stadion möchte ich dann wirklich meine Ruhe davon haben.

Meines Erachtens sind "die" Bremer Ultras natürlich nicht "radikal" aber politisch schon sehr links. Wie hier schon richtig geschrieben worden ist, schmuggeln sich auswärts manchmal so'n paar Nazis in den Block, aber diese zähle ich gar nicht zur Bremer Fanszene.

Als wir letzte Saison in Hannover gespielt haben, wurde am gleichen Tag (?)/Wochenende (?) in Dresden wie jedes Jahr der 10.000en Opfern der Luftangriffe gedacht. Daraufhin breitete eine unserer Ultra-Gruppen - ich weiß leider nicht welche genau - ein riesen Plakat aus, darauf stand: "Antifa: Deutsche Täter sind keine Opfer!"

Ich muss ehrlich sagen: Da habe ich mich geschämt! Man kann ja in einer Demokratie meinetwegen die Meinung haben, dass Menschen, die jämmerlich im Krieg verreckt sind, nicht gedacht werden darf. Aber das bei einem Auswärtsspiel im Gästeblock mit einem riesigen Plakat kundzutun, finde ich nicht gut, u.a. deshalb weil dadurch der Eindruck entsteht, alle Werder-Fans würden diese Meinung teilen.

PRO Ultras.
GEGEN Politik im Stadion.

nun als gebürtiger dresdner wäre ich an diesem tag auch gerne in dresden gewesen, nur ist mir werder in diesem falle nun mal wichtiger, schön wenn dann eine werdergruppe das ganze mit aufnimmt.

leider wird an diesem plakat etwas missdeutet. die eigentliche demo geht jedes jahr von den rechten aus, die sich in der opferrolle wähnen, und dieses auf bannern kundtun.

die antifa besschäftigt sich ja nun weniger mit den neutralen bürgern sondern mit den rechten und geht auch nur mit diesen auf konfrontationskurs. daher ist der banner die klassische und meiner meinung nach richtige antwort auf die immer noch vertriebene propaganda der rechten, die die luftangriffe als verbrechen sehen, aber aktion und reaktion mal wieder miteinander vertauschen.

an diesem tag sind aus dem gesamten bundesgebiet busladungen von gegendemonstranten nach dresden gefahren, um mit den bürgern der stadt zusammenzustehen, eine friedliche menschenkette zu formen gegen fremdenhass und gegen das vergessen.
und wie eben auch ich wären sicher die ein oder anderen der bremer ultras dort vorort gewesen, nur war auch ihnen werder wichtiger und sie haben prioritäten gesetzt, die sie auch selber entscheiden koennen.
weiter werde ich das dann auch nicht kommentieren.:18:
 
nun als gebürtiger dresdner wäre ich an diesem tag auch gerne in dresden gewesen, nur ist mir werder in diesem falle nun mal wichtiger, schön wenn dann eine werdergruppe das ganze mit aufnimmt.

leider wird an diesem plakat etwas missdeutet. die eigentliche demo geht jedes jahr von den rechten aus, die sich in der opferrolle wähnen, und dieses auf bannern kundtun.

die antifa besschäftigt sich ja nun weniger mit den neutralen bürgern sondern mit den rechten und geht auch nur mit diesen auf konfrontationskurs. daher ist der banner die klassische und meiner meinung nach richtige antwort auf die immer noch vertriebene propaganda der rechten, die die luftangriffe als verbrechen sehen, aber aktion und reaktion mal wieder miteinander vertauschen.

an diesem tag sind aus dem gesamten bundesgebiet busladungen von gegendemonstranten nach dresden gefahren, um mit den bürgern der stadt zusammenzustehen, eine friedliche menschenkette zu formen gegen fremdenhass und gegen das vergessen.
und wie eben auch ich wären sicher die ein oder anderen der bremer ultras dort vorort gewesen, nur war auch ihnen werder wichtiger und sie haben prioritäten gesetzt, die sie auch selber entscheiden koennen.
weiter werde ich das dann auch nicht kommentieren.:18:

ich stimme mit dir überein, dass das eine reaktion auf die rechte aktion ist, denke aber auch, dass es nicht so sinnvoll ist, das in hannover zu machen. sinnvoll wäre es gewesen, wenn die zweite mannschaft an dem tag in dresden gespielt hätte, diese zu begleiten und dort im stadion die offen rechte dresdener fanszene zu konfrontieren. am besten wäre es noch sportlich dazu beizutragen, dass dieser mistverein weiter absteigt und sich irgendwann nur noch mit abschaum aus leipzig, zwickau, chemnitz, erfurt, halle und berlin in der vierten oder fünften liga bekriegt, wo es kaum noch die falschen trifft.

in der bl gibt es ja nur wenige vereine mit offen rechter anhängerschaft, etwa teile von dortmund, nürnberg und (bis vor kurzem) hertha. da finde ich es richtig flagge zu zeigen, oder bei internationalen spielen gegen die zahlreichen italienischen vereine mit rechter anhängerschaft, wo teilweise die eigenen spieler rassistisch angegangen werden. das sehe ich aber eher als reaktion sinnvoll, denn als bekehrungsinitiative.
 
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