TSG 1899 Hoffenheim

Klopp zeigt in Interviews zum Beispiel wenigstens mal ein Lächeln oder macht mal Scherze und das auch in schlechteren Zeiten. Stanislawski nicht.

Klopp bekommt auch mehr interviews als sein kollege aus Hoffenheim.
da kann man immer schoen in die kamera strahlen. da man es bei stani weniger sieht ist er gleich weniger humorvoll... okay! dann hat stani wohl mehr ernsthaftigkeit, als klopp. mit ner guten mannschaft kann ich halt auch mehr glänzen...
 
Klopp bekommt auch mehr interviews als sein kollege aus Hoffenheim.
da kann man immer schoen in die kamera strahlen. da man es bei stani weniger sieht ist er gleich weniger humorvoll... okay! dann hat stani wohl mehr ernsthaftigkeit, als klopp. mit ner guten mannschaft kann ich halt auch mehr glänzen...

In der Auftsiegssaison hat Stani auch wenig Humor gezeigt, obwohl alles super war.
 
Ich finde den Vergleich mit Klopp nicht gut. Klopp ist ja nicht nur ein Motivator und Dampfplauderer, sondern zudem eloquent, intelligent und humorvoll. Diese drei Eigenschaften verbinde ich nicht mit Holger Stanislawski.

Klopp ist auch einer, der Betreuer des Ex-Clubs beiseite schubst, für verbale Entgleisungen gegenüber Schiris und 4. Offiziellen leistete schon fast 40.000 € Strafe "blechen" mußte, Reporter als "Seuchenvogel" tituliert oder sie mit "Hören Sie mir doch zu verdammte Scheiße, er zieht nur das Bein hoch" anmault. Diese Eigenschaften verbinde ich nicht mit Holger Stanislawski.

;)
 
Schaaf zeigt meiner Ansicht nach auch wenig Humor und lacht wenig. Und jetzt?


Meinst Du das Ernst?

@Bremen

Ich habe auch nicht sagen wollen, dass ich ein Klopp-Fan bin. Nur ich sehe sein Auftreten eben anders an. Außerdem finde ich hat Klopp so eine fast schön hoeneßartige Subjektivität, das finde ich fast schon wieder gut. Ich mag Menschen, die während des Spiels auf 180 sind und alles durch ihre Vereinsbrille sehen. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren. Diese Objektivität ist doch schrecklich und der Tod des Fantums.
 
Meinst Du das Ernst?@Bremen

Ich habe auch nicht sagen wollen, dass ich ein Klopp-Fan bin. Nur ich sehe sein Auftreten eben anders an. Außerdem finde ich hat Klopp so eine fast schön hoeneßartige Subjektivität, das finde ich fast schon wieder gut. Ich mag Menschen, die während des Spiels auf 180 sind und alles durch ihre Vereinsbrille sehen. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren. Diese Objektivität ist doch schrecklich und der Tod des Fantums.

:lol: ja klar ist das sein absoluter Ernst:D
 
Klopp betoucht mir zu sehr seine Spieler (bestes Beispiel: Klopp und Zidan in Mainz) und teilweise auch die gegnerischen Spieler nach Spielende.
 
Es ging aber weniger um Klopp als um Stani. Und bei dem hatte ich, abgesehen von seiner notorischen Humorlosigkeit (die ihn von einem extrem lustigen Zeitgenossen wie Schaaf sehr unterscheidet), im Zusammenhang mit dieser Bestechungs-Affäre bei St. Pauli den Eindruck, dass es ihm an den nötigen intellektuellen Fähigkeiten mangelt, so ein Geschehen sinnvoll einzuordnen. Seine Statements dazu waren für mich mit Fremdschämen verbunden und seitdem vermute ich, dass er nicht der Supertrainer ist, zu dem er gerne gemacht wurde, weil es auf St. Pauli ganz gut lief (was aber eben auch lokalen Besonderheiten geschuldet sein kann).
 
zumal es mit seiner Befähigung als Trainer eher wenig zu tun hat.

Das glaube ich wiederum überhaupt nicht. Trainer müssen eine heterogene Gruppe von über 20 Menschen führen. Nimm, nur als Beispiel, den legandären Umgang von Otto Rehhagel mit Mario Basler, der schwierig ar, oft zu spät kam und sonstwie disziplinlos war. Über den hat er dann einfach regelmäßig Witze gerissen, das Team hat gelacht, Basler hat trotzdem gespielt. Solche Dinge sind extrem wichtig, um eine Gruppe zu führen. Ich glaube einfach dass Trainer wie Stanislawski oder auch Rangnick einfach auf die Dauer Scheisslaune im Team verbreiten.
 
Es ging aber weniger um Klopp als um Stani. Und bei dem hatte ich, abgesehen von seiner notorischen Humorlosigkeit (die ihn von einem extrem lustigen Zeitgenossen wie Schaaf sehr unterscheidet), im Zusammenhang mit dieser Bestechungs-Affäre bei St. Pauli den Eindruck, dass es ihm an den nötigen intellektuellen Fähigkeiten mangelt, so ein Geschehen sinnvoll einzuordnen. Seine Statements dazu waren für mich mit Fremdschämen verbunden und seitdem vermute ich, dass er nicht der Supertrainer ist, zu dem er gerne gemacht wurde, weil es auf St. Pauli ganz gut lief (was aber eben auch lokalen Besonderheiten geschuldet sein kann).

und was sagst du dann dazu:
Stanislawski über Starke

Stanislawski ist halt einfach ein anderer Typ als Klopp, ihm aber den Humor abzusprechen halte ich dann doch für sehr gewagt!
 
Das glaube ich wiederum überhaupt nicht. Trainer müssen eine heterogene Gruppe von über 20 Menschen führen. Nimm, nur als Beispiel, den legandären Umgang von Otto Rehhagel mit Mario Basler, der schwierig ar, oft zu spät kam und sonstwie disziplinlos war. Über den hat er dann einfach regelmäßig Witze gerissen, das Team hat gelacht, Basler hat trotzdem gespielt. Solche Dinge sind extrem wichtig, um eine Gruppe zu führen. Ich glaube einfach dass Trainer wie Stanislawski oder auch Rangnick einfach auf die Dauer Scheisslaune im Team verbreiten.

Ich stimme dir in dem Punkt sicher zu das Trainer eben auch was die Menschenführung angeht gefragt sind.
Allerdings siehst du das glaube ich zu einseitig:
Erstens heißt es nicht das er humorlos ist, weil du seine Art von Humor nicht teilst.
und
Zweitens bedeutet es ja nicht das der Trainer Scheisslaune im Team verbreitet, nur weil er nicht gerade der größte Komiker ist. Menschenführung kann ja auch durchaus unterschiedlich aussehen, da gibt es ja kein Patentrezept.
 
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