Vor allem irritiert mich, dass das Eine Unrecht das andere Unrecht aufwiegen soll. Jedenfalls verstehe ich diese Diskussion derart.
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Habe ja schon ein paar Seiten zuvor geschrieben, dass die Art der Schmähgesänge und Aktionen (Fadenkreuz) nicht in Ordnung finde und ablehne. Allerdings gehört das zum Fussball. Seit ich denke kann gibt es Gesänge und Aktionen die unterste Schublade sind. Von wirklich körperlicher Gewalt will ich gar nicht erst reden. Aber es ist nun mal Teil des Fussballs. Wenn ich mich auf das Feld begebe muss ich damit leben lernen.
Und ich bin - das wissen ja einige hier Forum politisch aktiv - und ich bin auch schon mal unverhältnismäßig ausgerastet. Und was man nicht nur im Wahlkampf an Beschimpfungen aushalten muss, ist zum Teil auf dem gleichen Niveau. Auch Gewalterfahrungen hat man schon machen müssen. Und dabei mach ich in erster Linie Kommunal und bremische Landespolitik (also besser Kommunalpolitik). Nur leider gehört es nun einmal dazu, dass man als politisch aktiver Bürger, kein Bürger, kein Mensch mehr ist, sondern Politiker und auch wirklich so ziemlich viele glauben sie dürften sich alles erlauben. Gehört nun einmal (leider) zum Geschäft dazu. Darüber kann man sich beklagen, man kann seine Aktivitäten einstellen. Das muss man wissen, wenn man sich auf diesem Feld bewegt.
Und genau das ist der "Vorwurf", den ich in Richtung Hopp mache: Er hat sich eben auf ein Feld bewegt, in dem es nicht gerade zimperlich zugeht. Und das hat er sich offensichtlich nicht bewusst gemacht.
Habe ja auch schon mal gesagt und dazu stehe ich, dass ich das Modell Hoffenheim tatsächlich in gewisser weise sympathisch finde, da es hier wirklich um einen Verein geht, mit dem Hopp langjährig verbunden ist, da er da selbst gekickt hat. Das ist kein dummdämliches Marketingspielzeug wie die Red-Bull-Clubs, bei denen es nur um die Vermarktung der Gummibärchenbrause geht, oder wie die englischen Modelle, wo es wirklich entweder nur Spielzeuge oder reine Renditeobjekte sind.

@Felis
Ja, beim Fussball geht es um Emotionen. Vielleicht kann es auch mal "unter die Gürtellinie" gehen, wobei dieses oft ein subjektiver Eindruck ist.
Emotionen hin oder her. Ein Stadion ist kein rechtsfreier Raum. Auch dort gelten die einschlägigen Gesetze. Oder darf ich dann etwa beispielsweise unter dem Vorwand der "Emotionen" den H.itlergruß zeigen oder zum Rassenhass anstacheln?
Oder sind etwa Spielabrüche wegen Schlägereien in den untersten Ligen damit gerechtfertigt, weil Emotionen im Spiel sind?
Die TSG ist mit ihrer Aktion eindeutig zu weit gegangen. Die BVB-Fans mit ihren Gesängen aber auch.
Bei aller Rivalität sollte der Respekt im Miteinander nicht verloren gehen. Aber dieser Respekt fehlt sowohl im Fussball, als auch in der Gesellschaft.

Jemand der mit einer Entwicklung Reich geworden ist die zich tausend Arbeitsplätze gekostet hat und gefühlt mehr Menschen geschadet als geholfen hat.
...inwiefern das?

Natürlich gab es schon immer Schmähgesänge, aber heißt es dann, dass sie auf einmal in Ordnung sind? Über "Zieht den Bayern die Lederhosen aus" kann ich noch lachen, über "Hopp, Ups, ich muss meine Wortwahl ändern" nicht mehr. Da haben wir verschiedene Meinungen. Natürlich gehören im Fußball Emotionen dazu und das ist auch gut so, dennoch sollte ein gewisses Niveau bewahrt werden.



Weltklasse, einfach weltklasse
Nicht der Typ, sondern sein hässliches Grinsen und diese unglaubliche Dreistigkeit.
Hier nochmal in größer: http://img268.imageshack.us/img268/8210/i8fb3c363.jpg
...

Borussen- und Schalke-Fans echauffieren sich unisono über den Einsatz einer Lautsprecheranlage - das muss man erst mal schaffen.
:applaus:n einem Interview mit der "Rhein Neckar Zeitung" ergänzte der Mäzen: "Wahrscheinlich wäre es das Klügste, diese schlimmen Beleidigungen zu ignorieren. Aber ich bin auch nur ein Mensch." Und: "Es tut weh, so beleidigt zu werden." Die abschließende Formulierung, bei der Hopp zwar zugibt, dass der Lautsprecher-Installateur "der TSG 1899 Hoffenheim einen Bärendienst erwiesen hat", birgt Brisanz. Sein Nachsatz lautet: "Aber wenn er seinen Arbeitsplatz verliert, wäre ich todunglücklich."
Was ich auch nicht verstehe ist, warum so ein intelligenter Mensch wie Hopp, der Milliarden gemacht hat, dünnhäutig wie ein kleines Kind reagiert.

Auch Panzerwagen haben eine weiche Stelle
Man könnte es jetzt psychologisch begründen: als erfolgreicher Unternehmer sieht er seine Handlungsweise stets als die richtige ansieht und seine Mitarbeiter müssen salopp formuliert letztenendes nach seiner Pfeiffe tanzen, so daß er gewaltige Probleme damit hat, wenn eine Gruppierung von Menschen = Gästefans sich in seinem Einflußbereich nach eigenem Ermessen artikulieren.
Es ist gut möglich, dass ihm in den letzten Jahren seines Berufslebens wenige Menschen mal widersprochen haben und er damit gar nicht mehr umgehen kann. Dennoch ist er ja nun schon etwas länger als Mäzen von Hoffe dabei und sollte sich ein bisschen cleverer Verhalten. Oder die Leute um ihn herum, sollten ihn mal vernünftig beraten.