Torsten Frings

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pala
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Die sportliche Leistungsfähigkeit rechtfertigt kein Gehalt um die 4,2 Millionen Euro Brutto mehr

Wenn eben dieser Spieler signalisiert, daß er auch für weitaus weniger Geld noch ein Jahr bei Werder spielen und dann seine Karriere beenden möchte, zeigt mir das ganz deutlich, daß es da noch andere Gründe gegeben haben muß, die nicht finanzieller Natur waren. Ist aber wie gesagt meine ganz persönliche Meinung, der sich niemand anschließen muß.
 
Wenn eben dieser Spieler signalisiert, daß er auch für weitaus weniger Geld noch ein Jahr bei Werder spielen und dann seine Karriere beenden möchte, zeigt mir das ganz deutlich, daß es da noch andere Gründe gegeben haben muß, die nicht finanzieller Natur waren. Ist aber wie gesagt meine ganz persönliche Meinung, der sich niemand anschließen muß.

Sicher hat es das...es ist ganz selten der Fall, dass solche Entscheidungen nur einen Grund haben.
Aber sein Beispiel kann man auch genauso auf die Spielzeit usw. anwenden.
 
Sehe ich etwas anders, neue Besen kehren zwar gut, aber die alten kennen die Ecken. ;)

Wenn der alte Besen aber an "Betriebskosten" das vielfache des neuen Besens verschlingt und klar ist, dass er bald "hinüber" ist, muss man schauen was man noch ihn ihn investiert. ;)

In meinem Post stand ganz deutlich das Wörtchen "ich". Mir erschließt sich nun so gar nicht, warum man mir nicht "meine" Meinung lassen kann.

Wo wurde dir denn deine Meinung "abgesprochen"? Es wurde nur eine andere kundgetan.
 
Schaut einfach mal auf TF Ausbootung in der NAT11, wie er und Ballack vor der WM ausgemustert worden sind. Beide stehen ür einen autoritären Führungsstil, der bei den hochbezahlten Jungstars im Allgemeinen nicht gut ankommt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass so etwas ähnliches auch bei Werder vorgefallen ist. Seine Leistung war nicht besonders berauschend während der gesamten Saison, so dass die jungen Spieler ihm nicht mehr gefolgt sind??? Ist aber spekulativ.
Auf jeden Fall braucht Werder einen neuen def. MF-Spieler!!! Ob ein Özbek oder jemand anders. Er sollte mind. Entwicklungspotential haben.
 
Mich würde nicht wundern wenn er auf einmal bei Red Bull NY auftaucht ;-)

Ich denke ehr nicht, denn seine Töchter sind ihm heilig und ich glaube nicht, daß er die für ein Jahr aus ihrem Umfeld reißen möchte bzw. damit leben könnte, diese z.B. nur einmal im Monat zu sehen.

Wenn er noch ein Jahr kickt, gehe ich davon aus, daß das in Europa sein wird - die Flugwege sind kurz, so daß man immer mal für 2 Tage nach Bremen jeten könnte.
 
Ich weiß nicht ... naja, und wenn er spielt, dann doch nicht bei meinem Lieblingsverein. Und ich weiß nicht, ob ich zu einem Spiel bei einem anderen Verein fahren würde? :confused: Oder dass ich dann seinen stream gucke und nicht Werder? :confused:
 
Versteh schon was Du meinst, aber muss sich das denn gegenseitig ausschließen?
Irgendwann vereinen sich die beiden ja wieder, hoffentlich.
 
Es ist ein Drahtseilakt, aber:

Wenn jeder mal versucht, genau solche Bilder, die positiven Erinnerungen vergangener Tage und die mit Frings verbundenen Emotionen auszuklammern und nur die Leistungen der letzten Saison zu bewerten, was bliebe dann für eine Diskussion übrig?

Ich will in keinster Weise die Verdienste von Frings in Abrede stellen oder schmälern, aber es muss auch erwähnt werden, dass Frings auf der Königsposition im Mittelfeld agierte und dort trotz vorbildlichem Einsatzes und einer guten Präsenz nicht mehr dazu in der Lage war, die Mittelfeldreihe vernünftig zu organisieren und Druck auf den Ballführenden Spieler des Gegners auszuüben.

Es muss erwähnt werden dürfen, dass die guten Zweikampfwerte in erster Linie der Tatsache geschuldet sind, dass er (ähnlich wie Bargfrede) gar nicht in die wirklich wichtigen Zweikämpfe hereinkam. Wie viele Chancen der jeweiligen Gegner wurden durch raumgreifende Pässe in den Rücken der Viererkette ermöglicht, weil im Mittelfeld eben kein angemessener Druck auf den Ballführenden Spieler ausgeübt wurde?

Die Zeit von Frings war abgelaufen - und ich würde mir wünschen, dass Frings das selbst einsieht und entweder seine Schuhe an den Nagel hängt, oder aber in einer Liga seine Zelte aufschlägt, in der das Niveau deutlich niedriger ist, als es das in der Bundesliga ist. Die MLS wäre aufgrund ihres Spieltempos sicherlich ein Ziel, das für Frings sinnvoll wäre.
 
Es ist ein Drahtseilakt, aber:

Wenn jeder mal versucht, genau solche Bilder, die positiven Erinnerungen vergangener Tage und die mit Frings verbundenen Emotionen auszuklammern und nur die Leistungen der letzten Saison zu bewerten, was bliebe dann für eine Diskussion übrig?

Ziemlich viel von einem, der auszog nicht aufzugeben.

Ich will in keinster Weise die Verdienste von Frings in Abrede stellen oder schmälern, aber es muss auch erwähnt werden, dass Frings auf der Königsposition im Mittelfeld agierte und dort trotz vorbildlichem Einsatzes und einer guten Präsenz nicht mehr dazu in der Lage war, die Mittelfeldreihe vernünftig zu organisieren und Druck auf den Ballführenden Spieler des Gegners auszuüben.

Tust Du aber. Warum tat er das teilweise nicht, weil er in der Abwehr aushelfen mußte aufgrund der vielen Verletzungen. Weil da viele Einzelspieler auf dem Platz standen, die ihr eigenes Ding durchziehen wollen und sich nicht in den Dienst der Mannschaft gestellt haben.

Es muss erwähnt werden dürfen, dass die guten Zweikampfwerte in erster Linie der Tatsache geschuldet sind, dass er (ähnlich wie Bargfrede) gar nicht in die wirklich wichtigen Zweikämpfe hereinkam. Wie viele Chancen der jeweiligen Gegner wurden durch raumgreifende Pässe in den Rücken der Viererkette ermöglicht, weil im Mittelfeld eben kein angemessener Druck auf den Ballführenden Spieler ausgeübt wurde?

Siehe vorhergehender Absatz.


Die Zeit von Frings war abgelaufen - und ich würde mir wünschen, dass Frings das selbst einsieht und entweder seine Schuhe an den Nagel hängt, oder aber in einer Liga seine Zelte aufschlägt, in der das Niveau deutlich niedriger ist, als es das in der Bundesliga ist. Die MLS wäre aufgrund ihres Spieltempos sicherlich ein Ziel, das für Frings sinnvoll wäre.

Da stellst Du ihm aber ein echtes Arnutszeugnis aus.
 
Gibt es vielleicht auch fachliche Argumente, die Deinen Widerspruch begründen?

Immerhin ist es so, dass die Notwendigkeit, dass Frings als Verteidiger auflaufen musste, nur höchstselten gegeben war, wenn mich nicht alles täuscht, dann war es sogar nur ein einziges mal. Und auch, wenn es zweifellos richtig ist, dass eine Mittelfeldreihe nicht aus einem einzelnen Spieler besteht, so gehört es zu den Aufgaben des modernen "6ers", das Mittelfeld zu organisieren und dafür Sorge zu tragen, dass Druck auf den ballführenden Spieler ausgeübt wird. Das Frings diesen Ansprüchen in der vergangenen Saison nur noch selten genügte, ist ein normaler, dem Zahn der Zeit geschuldeter, Vorgang.

In dieser Feststellung sehe ich keine Schmälerung der Verdienste von Frings, schließlich geht es nur darum, festzuhalten, dass ein Spieler seinen Zenit nach vielen, vielen guten und sehr guten Jahren ganz natürlich überschritten hat und höchsten Bundesligastandards nicht mehr gerecht werden kann. Mit nunmehr 34 Jahren und seinen -sicherlich auch den Kreuzbandrissen geschuldeten- Schnelligkeitsdefiziten war es absehbar, dass dieser Tag kommen würde.

Auch erachte ich die Empfehlung, seine Karriere, so er sie denn fortsetzt, in der MLS fortzusetzen, kein Armutszeugnis für Frings, denn ein Spieler wie Frings sollte in meinen Augen sein eigenes Denkmal nicht durch falschen Ehrgeiz zerstören. Den Anforderungen eines ambitionierten Bundesligisten wird er nicht mehr gerecht und es wäre klug, eine Liga zu wählen, in der man zu den Besten gehört. Die MLS wäre eine solche Liga.
 
Wenn jeder mal versucht, genau solche Bilder, die positiven Erinnerungen vergangener Tage und die mit Frings verbundenen Emotionen auszuklammern und nur die Leistungen der letzten Saison zu bewerten, was bliebe dann für eine Diskussion übrig?
Tja, was bliebe dann übrig?! Vielleicht die Tatsache, daß er auch in dieser letzten Saison in der Summe noch zu den Besten Spielern gehörte? Das er oftmals der letzte war, der sich drohenden Niederlagen entgegenstemmte, während viele seiner Kollegen bereits mit hängenden Schulter den Schlusspfiff herbei sehnten? Oder das er auch aufgrund seiner Erfahrung, Laufbereitschft, Einsatzfreudigkeit und Präsenz einen erheblichen Anteil daran hatte, daß der absolute Supergau vermieden wurde?
...nicht mehr dazu in der Lage war, die Mittelfeldreihe vernünftig zu organisieren und Druck auf den Ballführenden Spieler des Gegners auszuüben.
Da wird´s dann schnell recht abstrakt, das Fehlverhalten von Mitspielern einem anderen anzulasten. Wesley stand bspw. in der RR kpl. neben sich, Bargfrede spielte insgesamt eine Saison, die man lediglich mit sehr viel Wohlwollen noch als "durchwachsen" bezeichnen könnte, Marin steht sinnbildlich für den def.verweigernden MF-Spieler, Hunt ist nicht weiter erwähnenswert. Und TF ist dann also nicht in der Lage gewesen, irgendwas zu "organisieren". Ach, interessant.
Es muss erwähnt werden dürfen, dass die guten Zweikampfwerte in erster Linie der Tatsache geschuldet sind, dass er (ähnlich wie Bargfrede) gar nicht in die wirklich wichtigen Zweikämpfe hereinkam.
Eine ebenfalls recht eigenwillige Interpretation. Ähnlich bizarr, als würde man einem Torschützenkönig attestieren, er hätte bei seinen 28 Toren lediglich "unwichtige" Tore erzielt und schön waren sie auch nicht.
Aber man lernt nie aus, man kann also reihenweise unwichtige Zweikämpfe gewinnen. Hm, ich war bis dato immer der Meinung, daß letztlich jeder Zweikampf, sofern er innerhalb des Spielfeldes stattfindet, eine gewisse Wichtigkeit inne hat.
:zzz: Natürlich. Seit Jahren.
Aber nun gut, Deine sachlichen Einschätzungen sind gewissermaßen größtenteils selbsterklärend, wenn ich mir als Querverweis Deine Einschätzung bzgl. unseres Keepers vor Augen führe, der sich hinter solch Koryphäen wie Fährmann einreihen muß.
 
Ist es abstrakt, von einem vermeintlichen Schlüsselspieler zu erwarten, dass er andere Spieler besser macht? Ich denke nicht. Zumal Frings vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein solcher Spieler war.

Der Frings von 2005/06 bspw. war absolut dazu in der Lage, durch seine eigene Leistung, durch seine körperliche Leistungsfähigkeit, die sich durch Zweikampfstärke und Lauffreude bemerkbar machte, sowie sein strategisches Organisationstalent seine Mitspieler aufzuwerten. Sowohl in der Nationalmannschaft, als auch auf Vereinsebene.

Diese Fähigkeit ist Frings im Laufe der Jahre absolut abhanden gekommen, weil er zuletzt -auch aufgrund von mehreren kleineren Verletzungen- immer wieder mit sich selbst zu kämpfen hatte.

Ähnlich wie im Fall Wiese bedeutet das nicht, dass Frings an sich nun zu den schlechteren gehörte, allerdings bedeutet es, dass er den Ansprüchen, die man auf seiner Position stellen muss, nicht mehr gewachsen ist. Nicht in Relation zu den eigenen Mitspielern, sondern in Relation zu dem, was in anderen Clubs auf dieser Position rumrennt.

Da muss man einfach festhalten, dass Spieler wie Sahin oder Gündogan, Rolfes, Schweinsteiger und der mittlerweile in Mailand spielende van Bommel ihm den Rang mehr als abgelaufen hatten.

Wie jedes Team braucht Werder allerdings Spieler, die ihre Mitspieler besser machen. In der Vergangenheit waren wir mit diesen Spielern reich gesegnet. Johan Micoud, Naldo, Mesut Özil, Claudio Pizarro, Diego - und eben auch Torsten Frings.

Dass gerade Frings diesem (Selbst-)Anspruch nicht mehr gerecht werden kann, ist für alle Seiten ein Problem, denn es veranlasst Werder, auf seiner Position zu handeln. Notgedrungen, weil seine Position im Mittelfeld im Fußball dieser Tage mittlerweile die mit Abstand wichtigste ist.

Wobei ich auch einräume, dass man durchaus mit Frings hätte verlängern können, wenn man auf dieser Position nichts mehr macht, denn ich stimme zu, dass weder Bargfrede, noch Wesley diese Position wirklich besser ausfüllen werden.
 
Ist es abstrakt, von einem vermeintlichen Schlüsselspieler zu erwarten, dass er andere Spieler besser macht? Ich denke nicht. Zumal Frings vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein solcher Spieler war.
Ich bin generell, egal bei welchem Kicker, absolut kein Freund der These, daß ein Spieler irgend einen anderen "besser" machen könnte.
Ich denke vielmehr, daß man auf die generelle Zusammenstellung der Truppe gucken muß und sich fragen muß, ob Spieler X oder Y generell überhaupt die Klasse hat, um neben, vor, oder hinter einem anderen Spieler zu funktionieren.
Daher glaube ich auch insbesondere 2004, wo wir eine ideale sportliche und auch charakterliche Mischung im Team hatten, daß das letztlich der Grund für den Erfolg war und nicht etwa ein Micoud, der für sich gesehen natürlich grandios war, der seine Nebenleute wirklich und direkt "besser" machte. Ich behaupte mal, sie waren zu der Zeit ganz einfach gut und passten ideal zu ihm.
Ähnlich verhält bzw. verhielt es sich bei uns in der letzten Saison. Nur leider andersrum. TF hatte keinen PB in der Form der vorletzten Saison neben sich und ein Wesley, ob er dafür nun generell geeignet ist oder nicht, hatte grade nach seiner Verletzung mehr mit sich selbst und der eigenen Leistung zu kämpfen, als das er eine wirkliche Hilfe im Def.verbund hätte sein können. Dazu kamen etliche experimentelle Umstellung im DM (Fritz bspw) die ebensfalls nicht zu einem eingespielten Verbund führen konnten.
Da muss man einfach festhalten, dass Spieler wie Sahin oder Gündogan, Rolfes, Schweinsteiger und der mittlerweile in Mailand spielende van Bommel ihm den Rang mehr als abgelaufen hatten.
Nicht wirklich. Grade ein Schweinsteiger, der nicht völlig zu unrecht vom Boulevard zum "Chefchen" degradiert wurde, spielte eine miese Saison. Bei Gündogan bin ich sehr gespannt, wie/ob er sich in DO zurechtfinden wird, Rolfes zeigte nicht zuletzt in der NM, als evtl. TF-Nachfolger oft grausame Leistungen und ein v.Bommel diente zuletzt beim FCB höchstens noch als "Abschreckungsargument" für entgegenkommende Spieler, denen ihre Knochen wichtig waren. Einzig Sahin würde ich in der Aufzählung aktuell klar vor TF sehen.
Wobei ich auch einräume, dass man durchaus mit Frings hätte verlängern können, wenn man auf dieser Position nichts mehr macht, denn ich stimme zu, dass weder Bargfrede, noch Wesley diese Position wirklich besser ausfüllen werden.
Und genau DAS ist für mich der unverständliche Teil, dieser nun doch recht fixen Trennung! Eine Abgabe bzw. Trennung sollte immer unter der Berücksichtigung möglicher Alternativen erfolgen. Und genau diese fehlen mir derzeit. Denn intern drängte sich in der letzten Zeit nun wahrlich niemand auf, der leistungstechnisch zurecht Ansprüche auf TF´s Position geltend machen könnte. Ob sich jemand mit dieser Qualität noch verpflichten lassen wird, bleibt in meinen Augen mehr als fraglich! Daher hätte ich TF gerne noch ein Jahr hier gesehen, da neben der rein sportlichen Komponente auch eine nicht zu vernachlässigende Hierarchische Komponente fehlt. Denn all die Hunts Marins Eckicis Wesleys und BArgfredes werden im MF diese Lücke wohl kaum schließen können. Mit sehr viel Wohlwollen könnte ich mir das höchstens derzeit noch bei Boro vorstellen. Unwahrscheinlich.
Ich bin also recht gespannt, wen KA für diese vakante Position noch aus den Hut zaubern wird. Bzw. OB diesbzgl. überhaupt etwas passiert.
Falls nicht, wäre das nicht nur äußerst riskant, es würde mir auch ein großes Stück die Hoffnung nehmen, daß die kommende Saison nun wirklich besser als die letzte werden wird.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top