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Er ist gelernter Stürmer, das hat er auch bis Anfang 20 gespielt. Wenn Du als solcher die Jugendmannschaften durchläufst, lernst Du nicht wirklich, mit welcher Dynamik sich ein Spiel vor Dir entwickelt/entwickeln kann, lernst kaum, taktisch korrekt zu reagieren und antizipieren, Räume zu erkennen, die es zu "bereinigen" gilt usw. Eine "Umschulung" in einem bestimmten Alter ist dann schon schwierig, besonders wenn nicht ausreichend Spielintelligenz vorhanden ist.
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Mal ganz davon ab, daß Deine Hypothese von nicht ausreichender Spielintelligenz bei TF ja absolut dogmatisch klingt und nicht falsifizierbar oder verifizierbar ist, stelle ich mir zusätzlich noch folgende kritische Fragen:
- Ab welchem Alter ist denn ein Fußballspieler ausgereift? Mit 15?! Mit 20?! Mit 25?! Ab wann macht denn eine "Umschulung" nun gar keinen Sinn mehr?!
- Wie konnte TF, trotz der von Dir aufgeführte "nicht ausreichenden Spielintelligenz" und dem angeblichen hohen Alter bei der Umschulung trotzdem bei Profimannschaften und der Nationalmannschaft auf gerade diesen Positionen überzeugen/Karriere machen? Und eben nicht auf seiner Jugend-Position als Stürmer.
- Wenn die Konditionierung von TF auf Stürmer ausgerichtet wäre und sich aufgrund der von Dir ins Feld gebrachten Hypothesen nicht wirklich ändern ließe, ja gerade dann sollte er doch in der Lage sein, zu erkennen, wie sich "ein Spiel vor ihm" entwickelt und welche Räume und Laufwege sich anbieten und das dann auch antizipieren, oder nicht?!
Tut mir leid, aber den von mir zitierten Teil Deines Posts halte zumindest ich für widersprüchlich, dogmatisch und aufgrund der derzeit geltenden Paradigmen in der Lerntheorie und Pädagogik für riskant.

Das nervt, frustriert und nimmt den Spass an der Arbeit.

