Tim Borowski

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Habt Ihr das Interview auf Werder.Tv schon gesehen? Boro ist immer eine positive Ausnahme. Der Mann kann sogar mit Sinn und Verstand reden. Wenn ich mir im Vergleich Interviews von Özil, Marin und Konsorten anhöre, dann sollte man nur noch Boro zum Mikro schicken. Nachdem Baumann nun nicht mehr hier ist, könnte Boro seinen Part übernehmen. Er scheint auch etwas mehr in der Birne zu haben, als unser Kapitän.

Manche Bremer erinnern mich irgendwie bei Interviews an den Proll Podolski.
 
Korrekt. Und was für Boro gilt, das gilt auch für Mertesacker.
Deshalb war ich auch bis zu letzt für Baumann als Kapitän, als die Diskussion hier immer wieder mal aufkeimte, ob Frings ihn nicht ablösen solle.
Ein extrovertierter Spieler, der auch mal auf den Tisch haut ist gut und schön, nur darf die Sachlichkeit dabei nicht auf der Strecke bleiben. Und das Problem sehe ich bei Frings, vor während bzw. unmittelbar nach Pflichtspielen, wo man sich vermutlich auch gern mal von den eigenen Emotionen leiten lässt anstatt sachlich zu urteilen.

Ich würde Frings nicht den Posten wegnehmen wollen, dazu besteht sicher auch kein Grund. Aber Merte und Boro würde ich für mindestens ganauso geeignet halten.
 
Habt Ihr das Interview auf Werder.Tv schon gesehen? Boro ist immer eine positive Ausnahme. Der Mann kann sogar mit Sinn und Verstand reden. Wenn ich mir im Vergleich Interviews von Özil, Marin und Konsorten anhöre, dann sollte man nur noch Boro zum Mikro schicken. Nachdem Baumann nun nicht mehr hier ist, könnte Boro seinen Part übernehmen. Er scheint auch etwas mehr in der Birne zu haben, als unser Kapitän.

Manche Bremer erinnern mich irgendwie bei Interviews an den Proll Podolski.

Hehe, ja hast schon recht. Manchmal ist mir das auch ein bischen unangenehm, wenn ich hier in HH auf die neuesten Eloquenzgrätschen von Frings oder Wiese angesprochen werde.

Aber was solls, aufm Platz is was zählt und so lange die Jungs dem HSV da überlegen sind können die von mir aus in die Kamera labern, was sie wollen! :D
 
Boro ist mit Sicherheit ein kluger Fußballprofi.

Aus meiner Sicht hat sich Özil auch in den Interviews klar gesteigert, und Marin's Interviews fand ich bisher absolut in Ordnung...

auch Frings hat bis vor einem Jahr eigentlich immer zurückhaltende Interviews gegeben, denke man sollte die letzten nicht so hoch hängen...

Solche blamablen Sprüche wie sie Möller oder Matthäus vor laufender Kamera rausgehauen haben, habe ich noch von keinem Werder-Spieler gehört...


Kurzum, die Werder-Spieler sind laut der Pisa Studie eher oben anzusiedeln...
 
Habt Ihr das Interview auf Werder.Tv schon gesehen? Boro ist immer eine positive Ausnahme. Der Mann kann sogar mit Sinn und Verstand reden. Wenn ich mir im Vergleich Interviews von Özil, Marin und Konsorten anhöre, dann sollte man nur noch Boro zum Mikro schicken. Nachdem Baumann nun nicht mehr hier ist, könnte Boro seinen Part übernehmen. Er scheint auch etwas mehr in der Birne zu haben, als unser Kapitän.

Manche Bremer erinnern mich irgendwie bei Interviews an den Proll Podolski.

kann aber auch daran liegen, dass Boro 29!! Jahre ist ehemaliger Nati und sicher schon mehr Interviews und damit rhetorische Routine besitzt als Marin oder Özil. Wenn man sich die derzietigen Poldi Interveiws anschaut hat er sich deutlcih gesteigert... Das wird auch mit den von dir genannten Herren passieren.
 
Es gibt ja auch Rhetorik-Trainer, die man sich zu Rate ziehen kann.

Vergleicht mal den 17-jährigen Boris Becker mit dem 40-jährigen Boris Becker.
Unabhängig davon ob man ihn gerne hört oder nicht, ist hier doch ganze Arbeit geleistet worden.

Das täte dem einen oder anderen Bundesligaspieler auch nicht schlecht.
Vor allem wenn er für die Nationalmannschaft aufläuft und vergleichsweise häufig vor den Mikrofonen auftaucht.

Es ist ja auch eine Imagefrage, wenn nach den Spielen Interviews mit Poldi und Schweini geführt werden und beispielsweise die etwas redegewandteren Mertesacker oder Ballack in der Kabine verschwinden. Warum soll man nicht auch daran arbeiten?
 
Boro hat es wohl nicht so mit Kopfrechnen :-)
Im Interview mit WERDER.TV hat er gesagt: ".. und machen auch immer unsere Tore - das hat man jetzt in den letzten 7 Tagen gesehen, ich glaub wir ham insgesamt 10 Tore gemacht"

also entweder sind es 8 Tage, dann stimmt die Anzahl der Tore, ansonsten sind es 9 Tore ;)
 
Abgesehen davon, daß er leider alt-bekannte, pomadige Szenen hatte, frag ich mich immer mehr, wo er seine Position sieht, bzw. WAS sein Auftrag ist! :zweifeln:

Die defensiv Aufgaben hat er mittlerweile kpl. über Bord geworfen und überlässt sie Lutscher. Das mag gegen BMG klappen, gegen andere nicht.
Seine Rolle wird mir in keinster Weise ersichtlich.

Ja, er hatte altbekannte Szenen und ich glaube, die wird er auch nicht ablegen können. Aber:
Nach einer strategisch guten Mannschaftsleistung, und das war die gegen Gladbach mMn absolut, davon zu sprechen, dass einer seine, speziell defensiven Aufgaben nicht wahrnahm, wirkt mir irgendwie weit hergeholt. Anders als gegen Frankfurt oder in grossen Teilen der letzten Saison wurde erstmal geschaut, was der Gegner macht, um dann über eine gewisse Kompaktheit ins Spiel zu kommen. Immerhin zeigte Gladbach in den Spielen zuvor guten Konterfussball und daher wurde dies von vornherein als schwieriges Spiel angesehen. Und mit Sicherheit ist Gladbach nicht schwächer als Frankfurt. TS lag mE völlig richtig, als er sagte:,, Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht." Genau das finde ich auch. Vor allem wegen dem ,,zu Null!" und der Tatsache, dass dabei trotzdem viele Chancen herausgespielt wurden, sollten dem Team und jedem Spieler auch mal ein wenig Anerkennung zustehen. Ausserdem - was ist falsch daran, wenn ein Boro dann, wenn das Spiel einmal läuft, nachdem Gladbach praktisch der Zahn gezogen wurde, sich mehr nach vorn einschaltet, was sicherlich zu den ihm von Schaaf zugewiesenen Aufgaben zählt? Zumal er das ja auch wirklich kann.

Ich halte es nach wie vor für sehr, sehr fahrlässig, mit Boro, Marin und Özil im Mf und TF als einzigem WIRKLICH defensiv ausgerichtetem Spieler.
Normalerweise stimme ich dem ja zu, weil ich ebenso wenig überzeugt bin von dieser Doppelsechs. Doch wissen wir alle, dass das nunmal TS` Philosophie ist, möglichst viele technisch stärkere und offensiv veranlagte Akteure auf den Rasen zu bringen. Freilich manchmal unter Vernachlässigung deren defensiver Eigenschaften. Dies gilt es nun zu akzeptieren. Zumal offensichtlich besonders Borowski sich dieser Rolle annimmt und sich damit zu identifizieren scheint. Dass Timbo eigentlich schon von seiner Spieauffassung und seinen Möglichkeiten her nicht der typische DM ist, bleibt sicher unstrittig. Aber warum nicht mal anerkennen, dass er`s zumindest versucht? Statt gleich wieder ihm zu unterstellen, dass er seine Rolle sucht und alles anderen überlässt......
 
...Freilich manchmal unter Vernachlässigung deren defensiver Eigenschaften. Dies gilt es nun zu akzeptieren. Zumal offensichtlich besonders Borowski sich dieser Rolle annimmt und sich damit zu identifizieren scheint. Dass Timbo eigentlich schon von seiner Spieauffassung und seinen Möglichkeiten her nicht der typische DM ist, bleibt sicher unstrittig. Aber warum nicht mal anerkennen, dass er`s zumindest versucht? Statt gleich wieder ihm zu unterstellen, dass er seine Rolle sucht und alles anderen überlässt......
Hallo Mick!
Ich weiß nicht, ob ich Boro da etwas "unterstelle", oder ob es schlicht und einfach so war, gegen BMG!?
Er fand def. im Grunde nicht statt. Brauchte er auch nicht, weil BMG offensiv nicht statt fand.
Daher ist das Beispiel BMG auch in meinen Augen sehr verzerrend.
Es wird wohl nur sehr, sehr wenige gegner geben, die uns derart ungestört spielen lassen und selbst bei Rückstand nicht mal im Ansatz versuchen, nach vorne zu spielen. BMG war kein Gegner, sondern eher ein sich ergebendes Opfer.
Da war es natürlich nicht schlimm und sogar nachvolltiehbar, daß Boro sich hauptsächlich zw. Mittellinie und deren 16er aufhielt.
Meine Sorge bezieht sich vielmehr darauf, daß ich die Variante mit Frings als einzigen echten def. ausgerichteten MF-Spieler, gegen gefährlichere Mannschaften als es BMG war, für sehr riskant halte.
Boro, Marin und Özil vorne (wobei Özil und Marin generell sehr wenig nach hinten arbeiten) ist mir persönlich ne Spur zu offensiv.
Hurrafußball in allen Ehren, aber selbst Aktobe konnte uns 3 Tore einschenken. Das kann nicht sein.
 
Wenn ich mich recht erinnere, ging dem Freistoß ein ungeschickter Zweikampf von Frings voraus, was er dann nur 2 Minuten später an ähnlicher Position wiederholt hat
 
Hallo Mick!
Ich weiß nicht, ob ich Boro da etwas "unterstelle", oder ob es schlicht und einfach so war, gegen BMG!?
Er fand def. im Grunde nicht statt. Brauchte er auch nicht, weil BMG offensiv nicht statt fand...

...Da war es natürlich nicht schlimm und sogar nachvolltiehbar, daß Boro sich hauptsächlich zw. Mittellinie und deren 16er aufhielt.
Meine Sorge bezieht sich vielmehr darauf, daß ich die Variante mit Frings als einzigen echten def. ausgerichteten MF-Spieler, gegen gefährlichere Mannschaften als es BMG war, für sehr riskant halte.

Mir kam es auch so vor, als hätte Timbo teilweise 3.Stürmer gespielt, aber die Statistik sagt was anderes...

Boro hat mit Naldo die meisten Zweikämpfe auf Bremer Seite bestritten...
Boro hat davon immerhin 50% gewonnen (Frings 36%)

Aber diese Statistik sagt auch, dass Frings 91 Ballkontakte hatte und Boro nur 49, wobei beide 90 min auf dem Platz standen....

daraus schließe ich, dass Frings einfacher anzuspielen war und öfter auf Ballhöhe als Boro, der sich vielleicht wirklich dem Spiel trotz seiner Zweikampfwerte im Gegensatz zu Frings ein wenig entzogen hat...

Vielleicht erklärt das auch, warum ich bei Timbo ein wenig die Präsenz auf dem Platz vermisse...
 
Er fand def. im Grunde nicht statt. Brauchte er auch nicht, weil BMG offensiv nicht statt fand.
Eben genau das ist doch der Punkt. Oder nicht?

Daher ist das Beispiel BMG auch in meinen Augen sehr verzerrend.
Warum? Umgekehrt könnte doch auch argumentiert werden, dass gegen BMG, wie übrigens auch schon in München, aber im Gegensatz zum ersten Spiel, sehr wenig zugelassen wurde. Wie bereits erwähnt: Warum sollte BMG schwächer einzuschätzen sein als Eintracht Frankfurt?

Es wird wohl nur sehr, sehr wenige Gegner geben, die uns derart ungestört spielen lassen und selbst bei Rückstand nicht mal im Ansatz versuchen, nach vorne zu spielen.
Vielleicht wird es künftig auch sehr, sehr wenige Gegner geben, gegen die Werder so viel zulässt wie gegen Frankfurt, Aktobe oder im Fr.spiel in Aachen? Was nicht üblich für Werder wäre, aber wissen wir`s?

BMG war kein Gegner, sondern eher ein sich ergebendes Opfer.
...welches sich ergab, weil es erst taktisch, dann spielerisch nicht mithalten konnte. Ist das nicht das entscheidende? ;)

Da war es natürlich nicht schlimm und sogar nachvollziehbar, daß Boro sich hauptsächlich zw. Mittellinie und deren 16er aufhielt.
Eben. :svw_applaus: :beer:

Meine Sorge bezieht sich vielmehr darauf, daß ich die Variante mit Frings als einzigen echten def. ausgerichteten MF-Spieler, gegen gefährlichere Mannschaften als es BMG war, für sehr riskant halte.
Boro, Marin und Özil vorne (wobei Özil und Marin generell sehr wenig nach hinten arbeiten) ist mir persönlich ne Spur zu offensiv.
Ehrlich gesagt, teile ich diese Sorge. Auf der anderen Seite nehme ich die Eindrücke von München und gegen Gladbach erstmal mit, sehe die Spiele Frankfurt und Aktobe als möglicherweise seltene Ausreisser in alte Fehler und verbinde damit viel Hoffnung. Irgendwann müssen es Schaaf und das Team doch lernen! Warum nicht endlich jetzt?
 
Aber diese Statistik sagt auch, dass Frings 91 Ballkontakte hatte und Boro nur 49, wobei beide 90 min auf dem Platz standen....

daraus schließe ich, dass Frings einfacher anzuspielen war und öfter auf Ballhöhe als Boro, der sich vielleicht wirklich dem Spiel trotz seiner Zweikampfwerte im Gegensatz zu Frings ein wenig entzogen hat...

Vielleicht erklärt das auch, warum ich bei Timbo ein wenig die Präsenz auf dem Platz vermisse...
Das habe ich ganz genau so gesehen. Es ist vermutlich so, dass Timbo aufgrund seiner nicht optimalen Fähigkeiten in Stellungsspiel und Antizipieren sich meist, um keine Fehler zu machen, irgendwo in der Grauzone des Mittelfeldes bewegt. Mir ist mehrfach aufgefallen, dass er inzwischen schon versucht, die Halbpositionen zuzustellen, auch die AV`s gegebenenfalls zu unterstützen, dabei aber nicht so klug im Raum spielt und auch die Spielsituation manchmal falsch einschätzt. Er muss dazulernen, um dort dauerhaft eine prägende Rolle spielen zu können. Inwieweit das mit 29 noch möglich ist, wird die Saison zeigen.
 
Wenn ich mich recht erinnere, ging dem Freistoß ein ungeschickter Zweikampf von Frings voraus, was er dann nur 2 Minuten später an ähnlicher Position wiederholt hat
Und warum war das so? Weil der Gegner ungebremst mit Anlauf durchs Mittelfeld maschieren konnte.
Genau DAS ist es ja, was mir Sorgen bereitet.

@Werderano
Richtig, es war nur ein Treffer, der aus dem Spiel fiel.
Allerdings kamen die Kasachen ein ums andere Mal auch spielerisch durchaus gefällig bis vor`s Tor. Und dies zu leicht.

@Mick-Werder
Deine Einschätzung, daß Frankfurt und Aktobe nur defensive "Ausrutscher" waren, würde ich gerne teilen, aber dann müsste ich die kpl. letzten Saison`s ausblenden, wo wir oftmals ähnlich anfällig waren.
Deine Hoffnung...
Irgendwann müssen es Schaaf und das Team doch lernen!
in Gottes (und Schaaf`s) Ohr !

Ich hoffe es. Evtl. ist ja die Umstellung zurück zur Raute ein hilfreicher und notwendiger Schritt gewesen.
Die letzten Spiele nahmen mir jedenfalls nicht die Bedenken, daß wir mit Frings als einzigem def. Puffer über die Runden kommen werden.
Auch wenn Boro sich weiter zurückfallen lassen würde, ist und bleibt er für mich für die Position nicht optimal geeignet. Daher wünsche ich mir weiterhin einen wendigen, bissigen 6er.
Die nächsten Spiele werden aufschlußreich, denke ich...
 
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