Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Zitat von neuegrünewelle;3219605:
Erfolgreich absolviert? Na klasse. Kennst Du noch das Ziel vor der Saison damals? Und unseren Kader (da gabs noch einen Sokratis, de Bruyne, Hunt etc.)?
Und was verstehst Du unter erfolgreich? Man war seit dem 9.2.13 sieglos, hat in den letzten 13 sieglosen Spielen gerade mal 6 (!!!!) Pünktchen geholt und sich mit Hängen und Würgen gerade noch mit nur 34 Punkten retten können.

Niemand behauptet, dass das eine tolle Saison war. Es gab reichlich Probleme. Wir haben aber eine sehr viel versprechende Hinrunde gespielt, ehe wir in der Rückrunde eingeknickt sind. Negativserien kommen im Fußball mal vor.

Zitat von neuegrünewelle;3219605:
Und das auch nur, weil mit Fürth (21) und Düsseldorf (30) und RM Hoffenheim (31) die drei letzten unten grottenschlecht waren.

Wie hohl diese "und das nur, weil"-Argumente sind, habe ich schon erklärt. Ich mache es aber gerne noch einmal. Du könntest genau so sagen, dass die Bayern die letzte Meisterschaft gewonnen haben, weil die Konkurrenten Wolfsburg (69 Punkte), Mönchengladbach (66) einfach zu schlecht waren. Und was sagt das aus?

Zitat von neuegrünewelle;3219605:
Über den damals gespielten völlig emotionslosen Schlafwagenfußball schweigen wir besser...

Den Fußball unter Schaaf als "Schlafwagenfußball" zu bezeichnen, ist wirklich originell. Darauf muss man erst mal kommen. Das ist ja völlig absurd. Man muss ja vorsätzlich über 90% der Spiele ausblenden und sich auf die schwächsten Auftritte beschränken, um Schaafs Fußball nicht unterhaltsam zu finden.
Wie bezeichnest Du denn den Fußball, der danach unter Dutt gespielt wurde?

Zitat von neuegrünewelle;3219605:
Natürlich hat Schaaf durch seinen Rausschmiss an Ansehen verloren. Wer so dickköpfig an seinem Trainerstuhl und Vertrag klebt, obwohl JEDER sah, das er nichts, absolut gar nichts mehr bewirken konnte, zudem völlig leer und ausgebrannt wirkte, den muß man dann eben entlassen.

Wieso war er dickköpfig? Er hatte einen Vertrag, fertig.
Ob er nun leer oder ausgebrannt wirkte, spielt dabei keine Rolle.
Wie man sieht, steckte überhaupt kein Konzept, nicht einmal eine Idee hinter der Entlassung. Es war nichts weiter als blinder Aktionismus.
Da haben eher andere an Ansehen verloren, bzw. verhindert, dass sie Ansehen gewinnen.

Zitat von neuegrünewelle;3219605:
Das war jetzt aber auch mein letzter Kommentar zu Deinen "Beiträgen", die man einfach nicht mehr ernst nehmen kann.

Tip an Dich: Nun, wo Dein Idol wieder als Trainer arbeitet, wechsel doch als Fan zu H96. Da wird doch jetzt alles gut mit dem Übertrainer...:D

Danke für Deine Mühe, meine Beiträge, die Du gar nicht ernst nehmen kannst, bisher so ausführlich zu kommentieren! Finde ich ehrenhaft von Dir.

Auf Deine Tipps verzichte ich aber. Ich bin und bleibe Werderaner.
Ich sehe Schaaf auch nicht als Übertrainer. Aber er hat die Bundesliga über viele Jahre mit attraktivem, begeisterndem Fußball bereichert.
Wenn er es schafft, mit H96 einen ähnlich begeisternden Fußball zu bieten, dann ist das eine Bereicherung für die Bundesliga, auf die ich mich freue.
Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg für seine neue Tätigkeit.
 
Es stimmt natürlich, dass man das vor der Saison angestrebte Ziel nicht erreicht hat. Das ist aber keine Katastrophe, es wurde einfach zu hoch angesetzt. Dann hatte man einen schlechten Lauf, ist in den Abstiegskampf geraten, aber ist nicht abgestürzt, sondern hat den Abstiegskampf erfolgreich absolviert und die Katastrophe verhindert. Dass ein Saisonziel nicht erreicht wird, ist normal. Wer immer sein Saisonziel erreicht, muss sich fragen, ob es nicht viel zu niedrieg angesetzt war.

Es geht nicht nur ums Nichterreichen. Man hat diese vielmehr meilenweit verfehlt. Nicht nur ein Mal.

Warum hätte er nach der Saison 03/04 in den Ruhestand gehen sollen? Weil der Erfolg nicht zu toppen war? Das wäre doch mutlos, sich da zurückzuziehen. Er hat die Herausforderung angenommen und auch da nach noch sehr gute Arbeit geleistet.
Warum er jemals hätte zurücktreten sollen, ist mir schleierhaft.

Allein der letzte Satz ist demaskierend. Zumal meine Äußerungen sich darauf beziehen, dass Schaafs Ruf während der letzten Jahre seiner Tätigkeit in Bremen nicht gelitten haben soll. Aber dass dann eine Grundsatzfrage gestellt wird, um von der ursprünglich angeleierten Diskussion abermals abzulenken, ist wenig überraschend.

Niemand behauptet, dass das eine tolle Saison war. Es gab reichlich Probleme. Wir haben aber eine sehr viel versprechende Hinrunde gespielt, ehe wir in der Rückrunde eingeknickt sind. Negativserien kommen im Fußball mal vor.

Angesichts dieser Logik, dem seinerzeit praktizierten Fußball und 6 Punkten aus 13 Spielen sprichst du gleichzeitig von Grottenfußball unter Dutt und einer überfälligen Entlassung? Wie passt das bitte zusammen?


Ansonsten: Wenn man das eigene Saisonziel nach unten korrigiert, dieses dann noch eher schwammig formuliert um dann selbst unter diesem schwammig formulierten noch Limbo tanzt, dann kann man nicht erwarten, für das Vermeiden des absoluten worst case Szenarios noch gefeiert zu werden. Im Endeffekt bleibt es dann ein Sch... ergebnis. Nur halt ohne den großen Reinfall als Topping. Und es ist ja nun nicht gerade so, dass Schaaf zuletzt nur eine Saison lang nicht geliefert hat.

Wie hohl diese "und das nur, weil"-Argumente sind, habe ich schon erklärt. Ich mache es aber gerne noch einmal. Du könntest genau so sagen, dass die Bayern die letzte Meisterschaft gewonnen haben, weil die Konkurrenten Wolfsburg (69 Punkte), Mönchengladbach (66) einfach zu schlecht waren. Und was sagt das aus?

Hohl ist eher, den 10 Punkte - Vorsprung der Bayern mit den mickrigen 3 Punkten, die Werder am Ende besser war, als die Absteiger bzw. der Reli - Platz gleichzusetzen.
 
Es geht nicht nur ums Nichterreichen. Man hat diese vielmehr meilenweit verfehlt. Nicht nur ein Mal.

Es gehört zum Fußball, dass man manchmal seine Ziele erreicht und manchmal nicht. Soll es jetzt etwa jedesmal bei Nichterreichen einen Trainerwechsel geben? Das wäre doch total krank.

Angesichts dieser Logik, dem seinerzeit praktizierten Fußball und 6 Punkten aus 13 Spielen sprichst du gleichzeitig von Grottenfußball unter Dutt und einer überfälligen Entlassung? Wie passt das bitte zusammen?

Hä?
6 Punkte aus 13 Spielen sind sehr wenig. Unabhängig davon war der Fußball unter Dutt Grottenfußball, nämlich das schlimmste, was ich jemals von Werder gesehen habe. Von einer überfälligen Entlassung Dutts habe ich nicht gesprochen. Wo soll das gewesen sein?

Ansonsten: Wenn man das eigene Saisonziel nach unten korrigiert, dieses dann noch eher schwammig formuliert um dann selbst unter diesem schwammig formulierten noch Limbo tanzt, dann kann man nicht erwarten, für das Vermeiden des absoluten worst case Szenarios noch gefeiert zu werden. Im Endeffekt bleibt es dann ein Sch... ergebnis. Nur halt ohne den großen Reinfall als Topping. Und es ist ja nun nicht gerade so, dass Schaaf zuletzt nur eine Saison lang nicht geliefert hat.

Wer spricht denn davon, dass Schaaf für diese Saison gefeiert werden sollte? Meine Güte, man kann es auch übertreiben. Die Mannschaft hat in dieser Saison das Ziel nicht erreicht. So etwas kommt vor. Wenn man ein bisschen simpel gestrickt ist, macht man das alleine am Trainer fest.

Hohl ist eher, den 10 Punkte - Vorsprung der Bayern mit den mickrigen 3 Punkten, die Werder am Ende besser war, als die Absteiger bzw. der Reli - Platz gleichzusetzen.

Hohl ist, in diesem Beispiel eine Gleichsetzung zu sehen. Es ging nur darum, diese dumme Argument "es klappte nur, weil andere weniger Punkte geholt haben" zu entlarven. Denn die kann man immer bringen, wenn man nicht gerade selber letzter geworden ist. Ob nun 3, 10 oder 20 Punkte dazwischen liegen, spielt doch keine Rolle.
 
Es gehört zum Fußball, dass man manchmal seine Ziele erreicht und manchmal nicht. Soll es jetzt etwa jedesmal bei Nichterreichen einen Trainerwechsel geben? Das wäre doch total krank.

Jedes Mal? Zähl mal nach bei Schaaf zuletzt.

Hä?
6 Punkte aus 13 Spielen sind sehr wenig. Unabhängig davon war der Fußball unter Dutt Grottenfußball, nämlich das schlimmste, was ich jemals von Werder gesehen habe. Von einer überfälligen Entlassung Dutts habe ich nicht gesprochen. Wo soll das gewesen sein?

Und der unter Schaaf war kein Grottenfußball? Ich frage anders: Fandest du die Entlassung Dutts richtig und falls ja, warum eine Trennung von Schaaf angesichts von 6 Punkten aus 13 Spielen nicht!?

Wer spricht denn davon, dass Schaaf für diese Saison gefeiert werden sollte? Meine Güte, man kann es auch übertreiben. Die Mannschaft hat in dieser Saison das Ziel nicht erreicht. So etwas kommt vor. Wenn man ein bisschen simpel gestrickt ist, macht man das alleine am Trainer fest.

Wenn man simpel gestrickt ist, macht man den Trainer dafür verantwortlich, möglichst viel aus den ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial herauszuholen und dieses weiterzuentwickeln. Beides geschah mMn zuletzt äußerst unzureichend.

Hohl ist, in diesem Beispiel eine Gleichsetzung zu sehen. Es ging nur darum, diese dumme Argument "es klappte nur, weil andere weniger Punkte geholt haben" zu entlarven. Denn die kann man immer bringen, wenn man nicht gerade selber letzter geworden ist. Ob nun 3, 10 oder 20 Punkte dazwischen liegen, spielt doch keine Rolle.

Also hättest du Schaaf in der Beinahe-Abstiegssaison des HSV mit katastrophalen 27 Punkten ebenso gratuliert, wenn er und Werder mit sagenhaften 29 Punkten den Klassenerhalt fabriziert hätten? Nur mal so hypothetisch gefragt.

Es ist doch nun einmal so, dass man sich artig bei den anderen bedanken konnte und am Ende relativ wenig Punkte für den Klassenerhalt benötigt wurden. Der einst komfortable Vorsprung schmolz seinerzeit bedenklich und auch schnell, sodass ich froh war, dass am Ende der Konkurrenz die Spieltage ausgingen.
 
Jedes Mal? Zähl mal nach bei Schaaf zuletzt.

Und wie viele Spielzeiten gab es, in denen er hervorragende Tabellenplätze erreicht hat?

Und der unter Schaaf war kein Grottenfußball? Ich frage anders: Fandest du die Entlassung Dutts richtig und falls ja, warum eine Trennung von Schaaf angesichts von 6 Punkten aus 13 Spielen nicht!?

In den meistens Saisons war der Fußball unter Schaaf alles andere als Grottenfußball.
Über die Entlassung Dutts äußere ich mich nicht. Ich fand es ja schon falsch, dass er überhaupt eingestellt wurde. Aber eine Negativserie von x Punkten aus y Spielen würde ich natürlich bei Dutt anders bewerten als bei Schaaf. Letzterer hat sich durch seine über viele Jahre herausragenden Leistungen so etwas wie einen Kredit erarbeitet. Da muss man es auch aushalten, wenn es mal nicht so perfekt läuft.

Wenn man simpel gestrickt ist, macht man den Trainer dafür verantwortlich, möglichst viel aus den ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial herauszuholen und dieses weiterzuentwickeln. Beides geschah mMn zuletzt äußerst unzureichend.

Es ist leider unklar, wie viel man wirklich aus diesem Spielermaterial hätte herausholen können.
Ich sehe nicht, dass wir nach Schaaf attraktiveren oder erfolgreicheren Fußball sehen.


Also hättest du Schaaf in der Beinahe-Abstiegssaison des HSV mit katastrophalen 27 Punkten ebenso gratuliert, wenn er und Werder mit sagenhaften 29 Punkten den Klassenerhalt fabriziert hätten? Nur mal so hypothetisch gefragt.

Es ist doch nun einmal so, dass man sich artig bei den anderen bedanken konnte und am Ende relativ wenig Punkte für den Klassenerhalt benötigt wurden. Der einst komfortable Vorsprung schmolz seinerzeit bedenklich und auch schnell, sodass ich froh war, dass am Ende der Konkurrenz die Spieltage ausgingen.

Wenn 29 Punkte für Platz reichen, dann bleibt man mit 29 Punkten in der Liga. Wenn in der nächsten Saison 35 Punkte nur für Platz 17 reichen, dann steigt man mit 35 Punkten ab. Es geht hier nicht um Gratulationen, aber ich würde den 15. Platz mit 29 Punkten bevorzugen.
 
Und wie viele Spielzeiten gab es, in denen er hervorragende Tabellenplätze erreicht hat?

Nun ist es in der Leistungsgesellschaft und erst recht im Profifußball so, dass man vergangene Erfolge immer wieder neu bestätigen muss und es nicht ausreicht, sich auf Lorbeeren der darüberhinaus längst vergangenen Zeiten auszuruhen. Oder wolltest du ihm aufgrund der Verdienste der Vergangenheit jede Saison eins zu eins anrechnen? Über zu geringen Kredit in Verbindung mit Schaaf bei Werder zu sprechen ist für mich völlig absurd.

In den meistens Saisons war der Fußball unter Schaaf alles andere als Grottenfußball.
Über die Entlassung Dutts äußere ich mich nicht. Ich fand es ja schon falsch, dass er überhaupt eingestellt wurde. Aber eine Negativserie von x Punkten aus y Spielen würde ich natürlich bei Dutt anders bewerten als bei Schaaf. Letzterer hat sich durch seine über viele Jahre herausragenden Leistungen so etwas wie einen Kredit erarbeitet. Da muss man es auch aushalten, wenn es mal nicht so perfekt läuft.

Und hier wird wieder glorifiziert ohnegleichen. Schaaf hat in seiner letzten Saison bei Werder zu Beginn der Hinrunde noch einige ordentliche Auftritte abgeliefert. Der Rest größtenteils Fußball zum Abgewöhnen mit miserablen Resultaten trotz deutlich höherer Qualität im Kader als aktuell. Und ich finde nicht, dass man es aushalten muss, wenn Saisonziele eines Profifußballclubs mehrfach hintereinander deutlich verfehlt werden. Von "es läuft mal nicht so perfekt" waren wir weit entfernt, obwohl manch einer das seinerzeit nur als "Tick" bezeichnet hatte. Dann folgte besagte Rückrunde...

Zum Rest deines Posts erspare ich mir längere Kommentare. Nur soviel. Eine Punktzahl wie bspw. 29 Punkte sind Sch... Wenn die dann zum Klassenerhalt reichen, hat die Sch... halt ein Schleifchen drum, bleibt aber Sch...! Und sollte einem Trainer dann völlig zurecht den Job kosten, es sei denn, er trainiert einen absoluten Underdog.
 
Nun ist es in der Leistungsgesellschaft und erst recht im Profifußball so, dass man vergangene Erfolge immer wieder neu bestätigen muss und es nicht ausreicht, sich auf Lorbeeren der darüberhinaus längst vergangenen Zeiten auszuruhen. Oder wolltest du ihm aufgrund der Verdienste der Vergangenheit jede Saison eins zu eins anrechnen? Über zu geringen Kredit in Verbindung mit Schaaf bei Werder zu sprechen ist für mich völlig absurd.

Für mich ist es nicht absurd. Er wurde völlig übereilt in einer planlosen Aktion rausgeschmissen.


Und hier wird wieder glorifiziert ohnegleichen. Schaaf hat in seiner letzten Saison bei Werder zu Beginn der Hinrunde noch einige ordentliche Auftritte abgeliefert. Der Rest größtenteils Fußball zum Abgewöhnen mit miserablen Resultaten trotz deutlich höherer Qualität im Kader als aktuell. Und ich finde nicht, dass man es aushalten muss, wenn Saisonziele eines Profifußballclubs mehrfach hintereinander deutlich verfehlt werden.

Ich kann so etwas aushalten. Einige können es offenbar nicht.
Dass seitdem wesentlich bessere Resultate eingefahren werden, kann man wohl nicht sagen. Aber das stört dann wahrscheinlich auch nicht. Man hat aus irgendeinem schleierhaften Grunde trotzdem Recht.


Von "es läuft mal nicht so perfekt" waren wir weit entfernt, obwohl manch einer das seinerzeit nur als "Tick" bezeichnet hatte. Dann folgte besagte Rückrunde...

Wir sind doch hier nicht bei den Bayern. Da kann man doch wohl auch mal eine Negativserie aushalten, ohne dass gleich Köpfe rollen müssen.

Zum Rest deines Posts erspare ich mir längere Kommentare. Nur soviel. Eine Punktzahl wie bspw. 29 Punkte sind Sch... Wenn die dann zum Klassenerhalt reichen, hat die Sch... halt ein Schleifchen drum, bleibt aber Sch...! Und sollte einem Trainer dann völlig zurecht den Job kosten, es sei denn, er trainiert einen absoluten Underdog.

Natürlich sind 29 Punkte Mist. Aber danach hast Du mich gefragt. Und wenn Du mit 29 drin bleibst, ist die Katastrophe vermieden. Wenn Du mit 35 Punkten absteigst, ja was dann? Dann spielst Du nächste Saison 2. Liga, und es interessiert niemanden mehr, wie viele Punkte dazu geführt haben.

Ich halte nichts von dem Automatismus, dass Negativserien dem Trainer den Job kosten müssen. Das ist mir zu primitiv.
 
Er wurde völlig übereilt in einer planlosen Aktion rausgeschmissen.

Post des Tages! Und das nach knapp 2,5 Jahren :lol:

Ich kann so etwas aushalten. Einige können es offenbar nicht.
Dass seitdem wesentlich bessere Resultate eingefahren werden, kann man wohl nicht sagen. Aber das stört dann wahrscheinlich auch nicht. Man hat aus irgendeinem schleierhaften Grunde trotzdem Recht.

Da ist er wieder, der ominöse Vergleich mit den Nachfolgern, um Schaafs letzte Amtsjahre in einem besseren Licht erstrahlen zu lassen. Ohne dass das eine direkt mit dem anderen zu tun hat. Und selbst wenn man vergleichen würde, so könnte man Schaafs letzte Performances mit Werder in etwa gleich, leicht besser oder leicht schlechter als das bewerten, was Dutt in der Vergangenheit oder Skripnik jetzt liefern. Und die werden beide von dem, was ich hier lese, als eher unterdurchschnittlich gesehen. Zeigt auch, mit was Schaaf hier mittlerweile verglichen wird.

Wir sind doch hier nicht bei den Bayern. Da kann man doch wohl auch mal eine Negativserie aushalten, ohne dass gleich Köpfe rollen müssen.

4 Punkte aus 9 Spielen garniert mit Fußball zum Gruseln oder 6 aus 13 mit ähnlichem Gegurke bei seinerzeit höheren Ansprüchen haben schon nichts mehr mit einer kurzen schlechten Phase zu tun. Da geht es dann nämlich zwangsläufig um die Existenz in der jeweiligen Liga.
 
Da ist er wieder, der ominöse Vergleich mit den Nachfolgern, um Schaafs letzte Amtsjahre in einem besseren Licht erstrahlen zu lassen. Ohne dass das eine direkt mit dem anderen zu tun hat. Und selbst wenn man vergleichen würde, so könnte man Schaafs letzte Performances mit Werder in etwa gleich, leicht besser oder leicht schlechter als das bewerten, was Dutt in der Vergangenheit oder Skripnik jetzt liefern. Und die werden beide von dem, was ich hier lese, als eher unterdurchschnittlich gesehen. Zeigt auch, mit was Schaaf hier mittlerweile verglichen wird.

Was ist an diesem Vergleich ominös?
Man trifft doch Entscheidungen für die Zukunft.
Wenn man einen verdienstvollen Trainer rausschmeißt, dann sollte man doch davon überzeugt sein, dass der Nachfolger deutlich mehr aus der Mannschaft herausholt. Insofern gehört zu einer Reflektion über die Entscheidung auch der Blick darauf, was der oder die Nachfolger geleistet haben.
Und wenn da kein deutlicher Sprung nach oben zu erkennen ist, dann muss man zugeben, dass der Rausschmiss nicht das Rezept war, das zurück in die Erfolgsspur geführt hat.
 
Was ist an diesem Vergleich ominös?
Man trifft doch Entscheidungen für die Zukunft.
Wenn man einen verdienstvollen Trainer rausschmeißt, dann sollte man doch davon überzeugt sein, dass der Nachfolger deutlich mehr aus der Mannschaft herausholt. Insofern gehört zu einer Reflektion über die Entscheidung auch der Blick darauf, was der oder die Nachfolger geleistet haben.
Und wenn da kein deutlicher Sprung nach oben zu erkennen ist, dann muss man zugeben, dass der Rausschmiss nicht das Rezept war, das zurück in die Erfolgsspur geführt hat.

Unfassbar, dass noch immer einem unserer Totengräber hinterhergetrauert wird. Der Fehler war nicht, dass TS entlassen wurde, sondern dass das viel zu spät geschah und dass neben ihm nicht gleichzeitig die Führungsetage ausgetauscht wurde.
Und wenn du schon TS mit Dutt oder Skripnik vergleichen möchtest, solltest du dir dazu auch mal die dazugehörigen Mannschaften und Transfers anschauen..
KATS haben (mit einigen weiteren Entscheidungsträgern) einen Top- Verein an den sportlichen und wirtschaftlichen Abgrund geführt. Wer das nicht sehen möchte, ist entweder blind oder aber komplett desinteressiert gegenüber dem SVW.
 
Unfassbar, dass noch immer einem unserer Totengräber hinterhergetrauert wird. Der Fehler war nicht, dass TS entlassen wurde, sondern dass das viel zu spät geschah und dass neben ihm nicht gleichzeitig die Führungsetage ausgetauscht wurde.
Und wenn du schon TS mit Dutt oder Skripnik vergleichen möchtest, solltest du dir dazu auch mal die dazugehörigen Mannschaften und Transfers anschauen..
KATS haben (mit einigen weiteren Entscheidungsträgern) einen Top- Verein an den sportlichen und wirtschaftlichen Abgrund geführt. Wer das nicht sehen möchte, ist entweder blind oder aber komplett desinteressiert gegenüber dem SVW.

:tnx:

Leider sind Eichin und die nachfolgenden Trainer nur noch die Verwalter des zuvor angerichteten sportlichen und finanziellen Kahlschlages. TS hat nicht nur mit seinem Vorhaben, unbedingt wieder die Wende zu schaffen, obwohl für alle klar ersichtlich war, dass er nichts mehr bewirkt, dem Verein geschadet, sondern auch noch durch das konsequente Aussitzen seines Vertrages einiges an Ansehen verloren.

Das Thema TS und Werder sollte eigentlich für immer durch sein und ich hoffe, ihn hier nie wieder in irgendeiner Funktion sehen zu müssen.
 
Unfassbar, dass noch immer einem unserer Totengräber hinterhergetrauert wird. Der Fehler war nicht, dass TS entlassen wurde, sondern dass das viel zu spät geschah und dass neben ihm nicht gleichzeitig die Führungsetage ausgetauscht wurde.

TS als Totengräber zu bezeichnen, ist schon äußerst respektlos.
Wenn man TE als Totengräber bezeichnen würde, müsste man hier sicher mit einer Sperre rechnen.
Wann wäre denn Deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt gewesen, TS zu entlassen? 2004?

Und wenn du schon TS mit Dutt oder Skripnik vergleichen möchtest, solltest du dir dazu auch mal die dazugehörigen Mannschaften und Transfers anschauen..

Mannschaftskader sind immer im Wandel. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass es nach Schaafs Rausschmiss nicht gerade steil nach oben gegangen ist.
Klar, dass die Schaaf-Hater auch dafür Gründe finden.

KATS haben (mit einigen weiteren Entscheidungsträgern) einen Top- Verein an den sportlichen und wirtschaftlichen Abgrund geführt. Wer das nicht sehen möchte, ist entweder blind oder aber komplett desinteressiert gegenüber dem SVW.

Haben KATS nicht auch Anteil daran, dass dieser Verein über viele Jahre ein Top-Verein war?
 
:tnx:

Leider sind Eichin und die nachfolgenden Trainer nur noch die Verwalter des zuvor angerichteten sportlichen und finanziellen Kahlschlages. TS hat nicht nur mit seinem Vorhaben, unbedingt wieder die Wende zu schaffen, obwohl für alle klar ersichtlich war, dass er nichts mehr bewirkt, dem Verein geschadet, sondern auch noch durch das konsequente Aussitzen seines Vertrages einiges an Ansehen verloren.

Das Thema TS und Werder sollte eigentlich für immer durch sein und ich hoffe, ihn hier nie wieder in irgendeiner Funktion sehen zu müssen.
Starker Tobak. Schaaf war immerhin mehr als 40 Jahre als Spieler und Trainer erfolgreich für diesen Verein tätig.

Ihn dann in keinerlei Funktion mehr hier sehen zu wollen, ist schon ziemlich "meinungsstark".

Solltest Du jemals auch nur ein Tausendstel dessen für Werder leisten, was Schaaf geleistet hat, könnte ich mir vielleicht überlegen, Deine Meinung ganz vielleicht ernst zu nehmen.:D
 
Zitat von neuegrünewelle;3219717:
Nicht nur...Leider führ(t)en sie den Kahlschlag weiter fort mit kräftiger Beihilfe noch einiger anderer Herren...

Ja. das kann man so sehen. Wenn wir die perfekt passenden Personen für die jeweiligen Positionen hätten, stünden wir trotz unserer wirtschaftlichen Lage besser da. Aber man muss zur Zeit halt mit dem leben, was einem zur Verfügung steht und dann das Beste hoffen.
 
Unfassbar, dass noch immer einem unserer Totengräber hinterhergetrauert wird. Der Fehler war nicht, dass TS entlassen wurde, sondern dass das viel zu spät geschah und dass neben ihm nicht gleichzeitig die Führungsetage ausgetauscht wurde.
Und wenn du schon TS mit Dutt oder Skripnik vergleichen möchtest, solltest du dir dazu auch mal die dazugehörigen Mannschaften und Transfers anschauen..
KATS haben (mit einigen weiteren Entscheidungsträgern) einen Top- Verein an den sportlichen und wirtschaftlichen Abgrund geführt. Wer das nicht sehen möchte, ist entweder blind oder aber komplett desinteressiert gegenüber dem SVW.

:tnx::tnx::tnx: Genau so sieht's aus... Witzigerweise wird hier auch oft nur KA als Alleinschuldiger hingestellt, der mit den Transfers daneben lag. Dabei hatte ein TS entscheidenden Anteil an diesen Verpflichtungen, die wurden nicht gegen seinen Willen, sondern mit seiner Abstimmung verpflichtet!
 
Ich werde Schaaf immer für die tollen Jahre und den hervorragenden Fußball dankbar sein. Das waren richtig geile Jahre. Trotzdem darf man doch nicht die Augen vor den vorallem letzten 2 Jahren mit ihm verschließen. Das war nix und die Trennung war auch mMn überfällig. Die Entscheidung pro Dutt habe ich bei der Trainervorstellung schon nicht verstanden und werde ich auch nie verstehen. Unattraktiver unerfolgreicher Fußball der auf Glück basierte und oben drauf noch dummes Geschwafel. Für mich ist Dutt einer der größten Schwätzer. Werder hat sich mit dem Stadion sein eigenes Grab geschaufelt. Wir brauchen einen kreativen Trainer wie es mMn Hasenhüttl ist. Back to the topic: Ich bezweifle stark das Schaaf zu Hannover passt. Abstiegskampf und dürftiges Spielerpotential. Ich hoffe Hannover landet hinter uns
 
Also, ich habe in der letzten Phase von TS als Trainer auch sehr stark Kritik geäußert und fand die Trennung von TS als Trainer sinnvoll und überfällig. Jetzt aber so zu tun, als hätten TS und KA den Verein runter gewirtschaftet, geht mir viel zu weit und zeigt eigentlich auch nur, dass die Leute, die so etwas schreiben, noch nicht lange dabei sind!
1. Als nach der Rehhagel-Ära sah es um Werder nicht gut aus. Ein Ad de Mos kam und man hatte den Eindruck, als könnten die Werder-Spieler keinen Fußball mehr spielen.
2. Ein Sidka konnte an diesem Eindruck nichts ändern.
3. An die Ära Dörner kann ich mich kaum erinnern. War da was?
4. Magath wollte sogar unseren Kugelblitz verkaufen!
und dann?

Dann kam Thomas Schaaf. Klaus Allofs holte über die Südamerika-Connection von Jürgen Born einen jungen peruanischen Spieler, den niemand kannte. Das war Claudio Pizarro! Zusammen mit Ailton brachten sie das Publikum im Weser-Stadion wieder zum Staunen. Über den DFB-Pokal ging es dann Ende der 1990er Jahre wieder ins internationale Geschäft! Und selbst, wenn dann mal Arsenal zu Gast im Weserstadion war und man den Eindruck hatte, dass, wenn Werder die Gäste etwas ärgerte, sie den Schalter umlegten und mal eben ein Tor machten, es war eine Mannschaft auf dem Platz. Da gab es ein taktisches System, das funktionierte. Es nannte sich "Raute". In der Folge hatten KA und TS ein glückliches Händchen. Dabei waren das nicht alle Weltklassestars. Ein Stalteri, Magnin, Schulz, ja selbst ein Borowski waren keine Weltfußballer. Sie konnten sich aber in ein Team einbringen und haben "Gras" gefressen.
Ich kann mich auch daran erinnern, dass die Abwehr stabilisiert werden musste. Da wurden dann "alte Hasen" verpflichtet, die ihre besten Jahre schon erlebt hatten. Da fallen mir ein Frank Verlast und ein Julio Cesar ein. Die hatten ein Stellungsspiel, das ich mir von so manchem Werder-Abwehrspieler wünschen würde. Ein Andreas Reinke kam damals mit seinem Bully nach Bremen und brachte Stabilität.
Und nicht zu vergessen: Der Transfer von Johan Micoud. Wenn ich den Namen nur eintippe, dann kriege ich Gänsehaut! Alleine die Tatsache, dass so ein Fußballer jemals in Bremen im Weserstadion die Raute getragen hat, ist ein Verdienst von KA und TS, den ich niemals vergessen werde!
Und trotzdem uns immer wieder die guten Spieler weggekauft wurden, kamen neue dazu: Klasnic, Klose, Özil.
Nicht TS und KA waren und sind Schuld an der Misere! Nein, es sind die Fans und der Verein selbst!
Nach vielen Jahren CL hätte man sich aktiv nach einem Investor umschauen müssen. Stattdessen hat man immer gedacht, Werder könnte ein Gegenmodell zu den Bayern sein. Das Image von Freiburg und sportlich trotzdem in der CL! Stadionname, Investor....alles ein Tabu! Leute, die Welt ist nicht Fifa 15 aus dem Hause EA Sports. Warum sollten Vereine wie Bayern, Barcelona, Madrid etc. denn so viel Geld für Spieler ausgeben, wenn es so einfach wäre, die Talente nur so heranzuziehen? Dieser Mythos, dass wir nur Talente einsammeln müssen (Ausbildungsverein) und damit dann international spielen, wo sich die jungen Spieler wie auf ner Tupperparty präsentieren und wir dann Millionen an Transferüberschüssen erwirtschaften, ist doch ein Treppenwitz der Geschichte!
Wenn man sich die Ära KA und TS richtig anschaut, dann kann man auch relativ genau erkennen, wann es KA nicht mehr gelang, die guten Transfers zu machen. Das fing mit der Demission von Jürgen L. Born an. KA übernahm dann meines Erachtens die Aufgaben, die Born vorher auch wahrnahm. Dann hat sich die Fußballwelt weiter gedreht. Heute verdienen Fußballer selbst in Russland Millionengehälter. Solche Transfers wie damals Micoud wird es deswegen heute aus meiner Sicht gar nicht mehr geben. Aber da sind ja Leute im Verein, die sich den ganzen Tag mit dem Fußball machen und die Entwicklung des Fußballgeschäfts besser beurteilen können sollten als ich. Allerdings scheint es über Nacht so gekommen zu sein, das hinter den Bayern und Dortmund plötzlich Werksvereine auftauchen, die mit warmen Millionen von großen Aktiengesellschaften ausgestattet werden.
Also, ich halte für TS für einen der größten Werder Trainer, der diesen Verein zu einem Erfolg geführt hat, den dieser noch nie gesehen hatte und vielleicht auch nie mehr sieht! Die Fans und der Verein haben aber diese Zeit nicht genutzt, um aus dem sportlichen Erfolg heraus, den Verein in die globalisierte Fußballwelt zu führen, weil sie ans rosa Einhorn glaubten!
Ich wünsche TS insgesamt viel Erfolg! In diesem Jahr hoffe ich aber, dass er im direkten Vergleich den Kürzeren zieht!
 
Fakt ist das Werder eine gute Ausgangslage mit vielen Millionen verspielt hat. Wer letztendlich die Verantwortung trägt können wir nicht beurteilen. Verstehe aber nicht was du in deinem Post mit den Fans meinst? Was sollen denn bitte die Fans falsch gemacht haben? Die Unterstützung war und ist doch selbst heute noch gegeben.
 
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