In diesem "Artikel" geht es um eine Gesamtbetrachtung des Engagements des Trainers Schaaf bei Eintracht Frankfurt, nicht um einzelne sportliche Aspekte, die ansonsten noch konkreter und differenzierter hätten ausgeführt werden müssen.
Das Beispiel "Schuld an Gegentoren liegt
vor allem an den Spielern" wurde beispielhaft ausgewählt, um an ihm die offenbar mangelhafte Selbstreflexion der Spieler festzumachen. Weitere Beispiele sind angebliche Kommunikationsprobleme (Unterbrechungen von Traininsgssituationen, Selbstplanung der Freizeit im Trainingslager), ohne dass ein einziges davon genauer ausgeführt wurde. Es geht u die Frage, warum sich Spieler unzufrieden äußern und wie ein Teil der Presse dieses aufnimmt und verarbeitet.
Mittelpunkt des Artikels ist die Frage, wie es zu der derzeit kolportierten Situation im Verein kommen konnte, ohne dabei irgendein Szenario, oder jedhafte Verantwortung Schaafs dafür auszuschließen.
Es wird eine Gemengelage beschrieben, die plausibel ist und die Zerrrissenheit des Vereins wiedergibt. Das sportliche Abschneiden spielt bei der Bewertung der Situation, insbesondere durch die Rundschau zuletzt (siehe Auszüge aus der oben verlinkten "Muppet-Show), nur eine untergeordnete Rolle. In Wahrheit geht es um den unausgeprochenen und dringlichen Wunsch, nach der ersten Teilnahme am Europacup im letzten Jahr nach langen 20 Jahren (seit 1994) endich wieder eine führende Rolle in der Bundesliga zu spielen. In Wahrheit geht es darum, dass Schaaf von Anfang an nicht der Wunschtrainer war, dass er wohl insbesondere auf Bruchhagens Wunsch hin und nach Absagen anderer Alternativen verpflcihtet wurde. In Wahrheit geht es darum, dass Bruchhagen selbst als " Lame Duck" gilt, und sich einige Zirkel im Verein einen sofortigen Neuanfang wünschen und sich schon jetzt um den designierten Aufsichtsrats-Vorsitzenden Steubing scharen.
Der "Artikel" hinterfragt genau das!
