Bremen
Moderator
Man könnte Deinen vorletzten Kommentar ja so auffassen, dass man den Trainerwechsel vorgenommen hat, um ein Sinken zu vermeiden und in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.
Ich erkläre mal mit einem Auszug aus einem Interview mit KDF:
QuelleWas hat denn den Ausschlag für die Trennung gegeben?
Fischer:Wir haben am Montag angefangen, über die vergangene Saison und die Neuausrichtung zu sprechen. Wir, das waren die drei Geschäftsführer und Thomas Schaaf. Ein Thema war: Was geschieht eigentlich, wenn die ersten Transfers kommen? Wer wird dann durchs Dorf getrieben, weil die Ein- oder Verkäufe nicht richtig sein sollen? Was passiert eigentlich, wenn wir das erste Freundschaftsspiel verlieren? Und was geschieht, wenn wir nicht gleich furios in die Saison starten? Kommt dann sofort wieder die Kritik von außen, haben wir dann wieder die jetzige Situation? Ich erinnere nur daran: Das letzte halbe Jahr war eigentlich nicht aushaltbar. Thomas Schaaf hat ganz klar gesagt, er hält diesen Druck weiter aus. Die Frage war nun, ob wir diesen Druck gemeinsam aushalten. Am nächsten Tag haben wir dann mit Thomas Schaaf gemeinsam entschieden, dass es für Werder, für alle, die beste Lösung ist, wenn wir uns einvernehmlich trennen.
Man darf fragen, aber eine aussagekräftige Erkenntnis kann man erst zum Ende der Saison geben und nicht schon nach dem 18. Spieltag.Da darf man ja mal nachfragen, ob das denn gelungen ist, und kommt dann leider zur Erkenntnis, dass dies nicht der Fall ist.
Außerdem muss man mal fragen dürfen, warum man in der von Dir beschriebenen Seenot nicht dem Steuermann vertraut und weiter das Ruder überlässt, von dem man weiß, dass er es kann. Stattdessen geht man ein unnötiges Risiko ein.
Gegenfrage: würdest du als Reeder, einen Steuermann, der innerhalb kurzer Zeit zweimal das Schiff beinahe zum Kentern gebracht hat, weiterhin ans Ruder lassen?


