Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Ich verstehe, du baust schon mal vor: sollte es mit TS in FFM nicht klappen, dafür aber mit VS bei uns, dann hätte es ja quasi doch mit TS geklappt. Schlauer Zug mit zwei Eisen im Feuer. :daumen: ;)

Ich habe in dem Zusammenhang lediglich unseren derzeitigen Coach zitiert.
Dass Dir dieses Zitat nicht "schmeckt", ist wenig überraschend.

Wir werden sehen, wie es läuft. Einige scheinen ja schon seit Saisonbeginn gewusst zu haben, dass Schaaf im Spiel gegen uns Anfang Dezember nicht mehr auf der Eintracht-Bank sitzen würde.

Schaun`mer mal, oder? ;) :kaffee:
 
Die nächsten drei Gegner heißen Bayern, Gladbach und Dortmund.Außerdem muss man noch nach Hoffenheim und Leverkusen.Könnte ungemütlich werden für TS.

Im Eintracht-Forum ist TS schon längst nicht mehr unumstritten. In erster Linie kreidet man ihm die vielen Gegentore (drittschlechsteste Abwehr und wie bereits oben erwähnt, kommen einige Hochkaräter erst noch), sowie Defizite im Spielaufbau und im Paßspiel der Mannschaft vor. Alles Dinge, die und uns aus seinen letzten Jahren hier auch sehr bekannt vorkommen. Andererseits kann ein Trainer nix dafür, wenn der eigene Mann 2 Minuten vor Ende der Partie den eigenen Keeper überwindet und so ein Punkt flöten geht. Velteztenliste hin oder her, leicht ist es nicht für ihn.
 
Im Eintracht-Forum ist TS schon längst nicht mehr unumstritten. In erster Linie kreidet man ihm die vielen Gegentore (drittschlechsteste Abwehr und wie bereits oben erwähnt, kommen einige Hochkaräter erst noch), sowie Defizite im Spielaufbau und im Paßspiel der Mannschaft vor. Alles Dinge, die und uns aus seinen letzten Jahren hier auch sehr bekannt vorkommen. Andererseits kann ein Trainer nix dafür, wenn der eigene Mann 2 Minuten vor Ende der Partie den eigenen Keeper überwindet und so ein Punkt flöten geht. Velteztenliste hin oder her, leicht ist es nicht für ihn.

Man kennt aber die Frankfurter Mentalität, himmelhochjauchzend/zu Tode betrübt.
Das würde ich nicht zu hoch hängen.
 
Teams von TS sind, wie wir wissen, immer wieder in der Lage, auch gegen die sogenannten "Großen" der Liga zu punkten. Gleichfalls sind sie in der Lage, gegen die "Kleinen" Punkte liegen zu lassen.

Bei Frankfurt haben, wenn ich richtig infoormiert bin, gestern Spieler wie Nelson Valdez, Carlos Zambrano, Constant Djakpa, Kevin Trapp, Martin Lanig und Johannes Flum verletzungsbedingt gefehlt. Seferovic war Rot-gesperrt. Anderson nach Verletzung nur Ersatz. Aus der vermeintlichen Stamm-Abwehr (inklusive Torhüter) hat nur Chandler gespielt.

Bei Frankfurt wird sich höchstwahrscheinlich einiges wieder verbessern, wenn die Verletzten/Gesperrten zurück sind.

Es wird schwer genug für uns, die Frankfurter überhaupt noch zu überflügeln. Wenn es gelingt, könnte es auch daran liegen, was Skripnik kürzlich hiermit zum Ausdruck brachte:




Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/...chaaf_skripnik-denkt-an-mittelfeld-raute.html

Ich kann mich ehrlich gesagt kaum erinnern wann wir mal mit TS in den schlechten Zeiten gegen Grosse übermässig gepunktet haben... Eher gab es übermässig auf en Sack. 0:5 gegen Dortmund, 1:6 gegen Bayern, 0:5 gg Schalke, 0:5 gg Gladbach.
 
Seit wir einen guten und sympathischen Trainer haben, sind meine hoffnungen, am Saisonende vor Thomas zu stehen, wieder erheblich gewachsen.

So sehr ich Schaaf Erfolg gönne, so sehr sehe ich in dieser Mannschaft, die er da trainiert und bei den Verletzten, die die haben, einen Konkurrenten, den wir distanzieren können.
 
Ich kann mich ehrlich gesagt kaum erinnern wann wir mal mit TS in den schlechten Zeiten gegen Grosse übermässig gepunktet haben... Eher gab es übermässig auf en Sack. 0:5 gegen Dortmund, 1:6 gegen Bayern, 0:5 gg Schalke, 0:5 gg Gladbach.

Zumindest gab es in den letzten 3 Jahren unter TS keinen Sieg gegen eine Mannschaft, die zum Zeitpunkt der Partie auf Platz 1-5 lag.
 
Wurde nicht genau das, in besonderem Maße auch von Dir, hier stets eingefordert? :lol:

Haben sich nicht gerade die Kritiker des Ex-Trainers hier häufig massiv drüber aufgeregt, wenn es Reaktionen auf die weiter anhaltenden Sticheleien gab? Haben eben diese User nicht völlig einseitige Sicht- und Denkweisen offenbart?

Naja, vermutlich kommt gleich wieder einer um die Ecke, der diese Reaktion auf Deinen Post anmahnt. :lol: :lol: :face:

Das sagst ausgerechnet du, der sofort und da und auf 180 ist, wenn in irgendeinem Thread der Name Schaaf mal kritisch hinterfragt wird? Interessante Wahrnehmung der Welt...
 
Ausgerechnet vor dem Punktspiel gegen Tabellenführer Bayern München hat Timothy Chandler (24) vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt mangelndes Selbstvertrauen bei sich und den Teamkollegen eingeräumt. "Jeder spielt mit etwas Angst. Fast alle Spieler sind immer noch sehr verunsichert", sagte der US-Nationalspieler im hr-Fernsehen und fügte an: "Der Trainer war sich auch nicht sicher, wen er spielen lassen konnte."
Klingt nicht so schön http://m.11freunde.de/news/316736
 
"Nicht schön" ist ja noch sehr diplomatisch ausgedrückt, ich finde es eher dreist, wenn ein Spieler seinen Trainer derart über die Medien (in diesem Fall dem Hessischen Rundfunk) bloßstellt, weil er damit die Kompetenz seines Vorgesetzten öffentlich unterminiert.

Möglicherweise irre ich mich, aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß in den letzten Jahren irgendein Werder-Spieler sicht derart über seinen Coach äußerte bzw. eine solche Äußerung von den hiesigen Medien bereitgetreten wurde. Aber die im Vergleich zu anderen Standorten mediale Beschaulichkeit in Bremen ist ja eh nur Augenwischerei :O
 
"Nicht schön" ist ja noch sehr diplomatisch ausgedrückt, ich finde es eher dreist, wenn ein Spieler seinen Trainer derart über die Medien (in diesem Fall dem Hessischen Rundfunk) bloßstellt, weil er damit die Kompetenz seines Vorgesetzten öffentlich unterminiert.

Möglicherweise irre ich mich, aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß in den letzten Jahren irgendein Werder-Spieler sicht derart über seinen Coach äußerte bzw. eine solche Äußerung von den hiesigen Medien bereitgetreten wurde. Aber die im Vergleich zu anderen Standorten mediale Beschaulichkeit in Bremen ist ja eh nur Augenwischerei :O

Ob in Bremen oder Frankfurt, das Internet ist allgegenwärtig.

Im übrigen war es auch in Bremen möglich, eine öffentliche "Schlammschlacht" zwischen den "ziemlich besten Freunden" Lemke und Born auszufechten. Es war möglich, dass ein Nieren-kranker Profi öffentlich seinen Vereinsarzt anklagt, dass sich einst ein kroatischer Ersatzspieler öffentlich über seine Nichtberucksichtigung. echauffiert, kürzlich ein französisch-staemmiger polnischer Nationalspieler.

Es war in Bremen möglich, den langjährigen AR-Vorsitzenden öffentlich zu diskreditieren und erfolgreich zum Rücktritt aufzufordern.

Wo ist der Unterschied zu Frankfurt? Es ist keine Frage unterschiedlicher Bedingungen oder Möglichkieten sondern eine des Umgangs damit. Bezeichnenderweise wurde dieser häufig gewählte hanseatische Umgang Werders mit solchen Dingen von ähnlichen Usern als "Schmoren im eigenen Saft", als "Filz", als "Wohlfühloase" verspottet, mehr Transparenz, mehr Offenheit, mehr Modernität gefordert. :zweifeln:
 
@Bremen
Den diplomatischen Ton habe ich bewusst gewählt, damit mir hier niemand unterstellt, ich würde

a) einen planlosen Trainer in Schutz nehmen

Oder

b) einen Taktlosen Spieler nicht ordnungsgemäß abwatschen

Oder

c) den Rückschlägen eines Verdienstreichen Extrainers nachgeifern

Oder

d) versuchen einen mutigen Mahner aus dem Frankfurter Kader zu bashen.

Dieser thread kann nämlich manchmal ein regelrechtes Mienenfeld sein.
 
@ DR AKR

Mir ging es, ich habe es noch einmal extra markiert

[...]wenn ein Spieler seinen Trainer derart über die Medien (in diesem Fall dem Hessischen Rundfunk) bloßstellt, weil er damit die Kompetenz seines Vorgesetzten öffentlich unterminiert.

Möglicherweise irre ich mich, aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß in den letzten Jahren irgendein Werder-Spieler sicht derart über seinen Coach äußerte [...]

um den Tatbestand, daß ein Spieler die Kompetenz des Trainers öffentlich in Frage stellt. Hierzu kann man die Causa Vranjes bzw. Obraniak nicht zählen, denn subjektiven, öffentlich geäußerten Verdruß über eine wiederholte Nichtberücksichtigung kann man nun wahrlich nicht mit der Unterstellung von mangelnder Trainerkompetenz gleichsetzen, auch wenn dieser Weg zweifellos der falsche ist.

Daher sind die anderen öffentlichen Schlammschlachten (die sich bei Werder in den letzten Jahren gehäuft haben, während gleichzeitig immer noch die ach so heilen Werder-Familie proklamiert wurde) sind für die Betrachtung des Trainerkompetenz in Frage stellen vollkommen obsolet. Denn einem direkten Vorgesetzten öffentlich die Fähigkeiten abzusprechen geht über die "üblichen" Schlammschlachten hinaus, sondern geht schon eher in die Richtung von Insubordination.


Zu den medialen Unterschieden zwischen Bremen und Frankfurt: Diese sind unübersehbar, denn:

1. Ist der Konkurrenzkampf der Medien (auch mit ihren Online-Angeboten) in Frankfurt wesentlich härter; hier in Bremen gibt es den Weser-Kurier, der sehr moderat kritisiert, die Blöd und jenseits der Stadtmauern die Kreiszeitung, die im Großraum Bremen wohl über die höchste Fußballkompetenz verfügt. In Frankfurt buhlen dagegen gleich 4 Zeitungen (FAZ, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse, Blöd) + die Umlandblätter um die Gunst der LeserInnen, so daß dort auch "schärfer" berichtet wird, denn bekanntermaßen lassen sich schlechte Nachrichten immer noch am besten verkaufen.

2. Sind die Bremer Medien in Bezug auf Werder "von Natur aus" zurückhaltend als anderswo. Ob es an der zurückhaltenden Bremer Mentalität liegt, oder es noch die Nachwirkungen der WLOR-Ära sind, wo mit Ausnahme von Rolf Töpperwien, dem Radio Bremen Unterhaltungsmoderator Karl-Heinz Calenberg sowie dem WK-Sportchef Heinz Fricke (der jeden noch so grottigen Kick als Fußballfest hochstilisierte - @Norge, da ist er wieder :D ) beinahe jeder Journalist in Generalverdacht stand, Werder ans Bein pinklen zu wollen und dementsprechend kuschte, um überhaupt an Informationen über Werder zu kommen, kann man nicht beurteilen. Vermutlich ist es aber eine Kombination aus beidem.

3. Gerade die Eintracht ist ähnlich wie z.B. Schalke oder der 1.FC Köln immer für Negativschlagzeilen gut, denn der Spitzname "Zwietracht Zankfurt" kommt ja nicht von ungefähr,
 
In Zeiten globalisierter Wert- und, hier besonders entscheidend, Informationsstroeme spielt der Standort der lokalen Mediendienstleister, bzw. deren Anzahl und Dichte nur noch eine untergeordnete Rolle. Informationen wollen aufgenommen und dafür transportiert werden. Entfernungen und Transportmittel sind zweitrangig, solange es dankbare Abnehmer und eben auch Lieferanten dafür gibt.

An ersteren dürfte es bei der Fußballbegeisterung in Europa und speziell in Deutschland kaum mangeln. Bei zweiten kommt es eben darauf an, welche Motivationen es gibt, den Medien, wo auch immer sie sitzen, entsprechende Informationen zuzutragen.

Rund um Werder hat man Interna jahrzehntelang auch als solche behandelt. Zuletzt gefiel man sich darin, einige transparent zu machen. In Berlin, einer traditionell stark als Medienstandort geprägten Stadt, verhält es sich bzgl. Hertha derzeit eher umgekehrt.

Die lokale Nähe von Verlagen, Sendern, Portalen spielt heutzutage für die Berichterstattung kaum noch eine Rolle.
 
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