Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Mick, bei Dir klingt das immer, als gäbe es den EINEN Grund dafür, dass die Mannschaft schlechte Phasen durchlebt. Den gibt es nicht. Es gibt unterschiedliche Gründe. Deine gebetsmühlenartig vorgetragenen Schlussfolgerungen, leiden ganz besonders unter dem Aspekt, dass Du die Verantwortlichkeit für schwache Spiele, immer auf die eine Gleichung reduzierst, die Du in erster Linie beim Trainer aufrechnest:

...das Verfallen in alte Strukturen
...mangelnde Einstellung auf den Gegner
...blindes Anrennen
...Thomas Schaaf´s Sturheit...

Das ist mir alles zu dünn und berücksichtigt in keinster Weise die Umstände, die dazu führen können, dass das Spiel in Köln 0-0 ausgeht, dass wir zum Auftakt gegen Frankfurt verlieren und dann eine Serie starten.

Das, wie Du es bezeichnest "Wie" ist nun einmal mehreren Faktoren geschuldet, die nicht allein mit einem taktischen System erklärbar ist.

Was die Arbeit von Schaaf angeht, vertraue ich in erster Linie den Erfolgen, die er dem Verein brachte. In zweiter Linie denjenigen, die tagtäglich mit ihm zusammenarbeiten. Es wird sich wohl kein Spieler finden, der ihm mangelnde Kompetenz oder mangelnde Flexibilität vorwerfen. Im Gros hat er jeden Spieler weitergebracht: Frings, Ismael, Kris, Hunt, Mertesacker, Naldo, Wiese, Fritz, Özil, Marin, Boenisch und nicht zuletzt auch Diego. Frag doch, wen Du willst: Alle werden mit Hochachtung von seiner Person und Arbeit sprechen. Wenn Diego so etwas sagt, dann bin ich mir sicher, er wird es auch so meinen. Was hat er davon, es anders zu formulieren, als er denkt? Was hat das mit seiner jetzigen Situation zu tun? Ist seine jetzige Situation, nicht viel mehr ein Beleg, für die gute Arbeit Schaaf´s?

P.S. dass Du ihm Blödheit attestierst, habe ich auch nicht geschrieben. Aber Stur ist der kleine Bruder von blöd.
 
Zitat von Lothar Matthäus;750472:
.....die Du in erster Linie beim Trainer aufrechnest:
Finde ich nicht, denn:
Hat vielschichtige Gründe, die im traditonsgemäß zu ruhigen und lieben Umfeld liegen, nicht allein am Trainer.
Ebenso wie oben genannt.
Da vermisse ich in der Tat taktische und psychologische Mittel, was grösstenteils der Trainerstab zu verantworten hat.
Der Begriff "Sturheit" wurde seit geraumer Zeit nicht von mir genannt. Aus gutem Grund.

Das ist mir alles zu dünn und berücksichtigt in keinster Weise die Umstände, die dazu führen können, dass das Spiel in Köln 0-0 ausgeht, dass wir zum Auftakt gegen Frankfurt verlieren und dann eine Serie starten.
Wie erklärst Du dir dann, dass Werder in der gesamten Schaaf-Ära (Ausnahme 03/04) auf ähnliche Weise a) durchwachsen in die Saison startet, b) eine Serie bis Weihnachten hinlegt, c) im Schnitt jeweils miserable Ergebnisse in der ersten Hälfte der Rückrunde/Spieltage 18-26 liefert und d) einen starken Saison-Schlussspurt hinlegt (ST 27-34)? Das alles mit völlig unterschiedlichen Spielerkadern und zur jeweiligen Periode unterschiedlichen Vorraussetzungen (Verletzten-/Gesperrten).... In der Summe ein bisschen viele Zufälle, meinst Du nicht? Und keine Möglichkeit, dies mal zu hinterfragen und zu analysieren?

Es wird sich wohl kein Spieler finden, der ihm mangelnde Kompetenz oder mangelnde Flexibilität vorwerfen. Im Gros hat er jeden Spieler weitergebracht: Frings, Ismael, Kris, Hunt, Mertesacker, Naldo, Wiese, Fritz, Özil, Marin, Boenisch und nicht zuletzt auch Diego. Frag doch, wen Du willst: Alle werden mit Hochachtung von seiner Person und Arbeit sprechen.
Das habe ich auch immer betont! :tnx:
 
@Chief Justice
Komisch, erst ist man hier ein Generalkritiker, dann immer ein Schönredner, dann wieder ein Nörgler/Erfolgsfan. Immer so etwa in diesem rhytmischen Ablauf. Solche Schwarz-Weiss-Denken (nicht nur Du, sondern viele, viele) nerven unglaublich. Naja, nichts für ungut.:beer:

Ich denke das dürfte eigentlich unser erster Disput sein. Jeder hat halt seine Meinung. Erfolg von Werder wollen wir ja alle :svw_applaus:
Meine Meinung ist nunmal, dass das was Thomas Schaaf bisher geleistet hat und was unsere Mannschaft in dieser Saison angeboten hat insgesamt über (fast) jeden Zweifel erhaben ist.
In diesem Sinne :beer:
 
Wie erklärst Du dir dann, dass Werder in der gesamten Schaaf-Ära (Ausnahme 03/04) auf ähnliche Weise a) durchwachsen in die Saison startet, b) eine Serie bis Weihnachten hinlegt, c) im Schnitt jeweils miserable Ergebnisse in der ersten Hälfte der Rückrunde/Spieltage 18-26 liefert und d) einen starken Saison-Schlussspurt hinlegt (ST 27-34)? Das alles mit völlig unterschiedlichen Spielerkadern und zur jeweiligen Periode unterschiedlichen Vorraussetzungen (Verletzten-/Gesperrten).... In der Summe ein bisschen viele Zufälle, meinst Du nicht? Und keine Möglichkeit, dies mal zu hinterfragen und zu analysieren?

zu a) Wir standen nach dem 4. Spieltag auf dem dritten Rang, 08/09 saisongemäß 10., 07/08 waren wir Zweiter, 06/07 Dritter, 05/06 Zweiter, 04/05 Dritter, 03/04 Erster. So schlecht waren die Starts imho nicht. ;)

Natürlich sind da Analogien. Aber gerade das ist doch nicht mit taktischer Ausrichtung erklärbar, sondern deutet doch viel eher auf Belastungen, Ausfälle und Formtäler hin. Wir haben in jedem von mir angesprochenen Jahr, CL gespielt. Das belastet. Schau Dir andere Klubs an, Stuttgart, Schalke, Hamburg, Wolfsburg... Außer den Bayern, die naturgemäß einen breiter aufgestellten Kader haben, hat es kaum eine Mannschaft geschafft, die Doppelbelastung geräuschlos aufzufangen. Da stehen wir doch ganz gut dar, mit unser 6-fachen Qualifikation für den internationalen Wettbewerb.

Welchen Zusammenhang Du da mit der Arbeit des Trainers ausmachen willst, ist mir immer noch schleierhaft. Der Begriff "goldener Oktober" in fußballerischer Hinsicht, ist doch Bremer Ursprung und weist ja auch schon darauf hin, dass es in jedem Jahr Umstellungen gibt, auf die sich das Team einspielen muss. Und Werder hat in jedem Jahr Leistungsträger, Säulen unseres Spieles, abgegeben. Für mich ein Hinweis auf Schaaf´s grandiose Arbeit, diese Leistungslöcher immer wieder aufzufangen. Ein typische "das Glas ist halbleer"-Diskussion. Wie ist das jetzt zu bewerten: Sich aus dem Tief zu befreien oder überhaupt in dieses Tief zu geraten? Du wirst bei näherer Beschäftigung feststellen, das ist nun einmal im Fußball so.
 
Zitat von Lothar Matthäus;750516:
zu a) Wir standen nach dem 4. Spieltag auf dem dritten Rang, 08/09 saisongemäß 10., 07/08 waren wir Zweiter, 06/07 Dritter, 05/06 Zweiter, 04/05 Dritter, 03/04 Erster. So schlecht waren die Starts imho nicht. ;)

Natürlich sind da Analogien.
Erklärbar ist das Ganze m.E. höchstens damit, dass sich immer wieder eingeredet wurde, dass in der letzten Saison alles absolut richtig war, wenn ich Deiner "sinngemässen" Bewertung mal folgen darf, was schließlich dazu führt, dass die neue Saison mit "alten" Fehlern beginnt. Bis Weihnachten wird sich dann zusammengerissen, bis der starke Kader eine gute Winterplatzierung erreicht. Das wiederrum veranlasst erneut zu dem Glauben, dass alles absolut richtig war und die Rückrunde beginnt "entsprechend". Nachdem wir dann wieder mühsam aus dieser Krise rauskommen, spurtet das Team zu einer guten Endplatzierung oder zu einem Pokalsieg. Was wiederrum zu Augenwischerei führt und zu Beginn der neuen Saison "altbekannte" Probleme bringt. Das in zyklischer Folge. Jahr für Jahr. Das war übrigens schon so, als wir zwischen 99-03 um die Teilnahme am UEFA-Cup spielten, nur eben auf niedrigerem (Punkte-) Niveau.

Die entscheidende Frage ist aber letztlich, was möglich wäre, würde sich mit den Gründen für diese "Analogie" konsequent auseinandergesetzt (was ja recht offensichtlich nicht geschieht). Oder ist das immer ein Stück weit eingeplant, weil gemeint wird, dass die anderen Serien im zweiten und vierten Saisonquartal sonst nicht möglich wären?

Das alles hat etwas mit druckförderndem Klima, bewusstem und gezieltem Hochhalten der Konzentration sowie dem "Nichtzufriedengeben" mit bisher Erreichtem zu tun. Will sagen: In Bremen (das betrifft natürlich alle - Trainer, Management, Medien, Umfeld) wird`s einfach zu schnell bequem.

Aber gerade das ist doch nicht mit taktischer Ausrichtung erklärbar, sondern deutet doch viel eher auf Belastungen, Ausfälle und Formtäler hin. Wir haben in jedem von mir angesprochenen Jahr, CL gespielt. Das belastet.
Schau Dir andere Klubs an, Stuttgart, Schalke, Hamburg, Wolfsburg... ….. Da stehen wir doch ganz gut da, mit unserer 6-fachen Qualifikation für den internationalen Wettbewerb.
…..Und Werder hat in jedem Jahr Leistungsträger, Säulen unseres Spieles, abgegeben.
Sehr richtig. Tatsache ist aber auch, dass Werder unabhängig davon (zum Beispiel haben wir zu Saisonbeginn noch relativ wenig Belastung, starten dennoch immer ähnlich) Jahr für Jahr die üblichen Probleme zu genau den gleichen Saisonzeitpunkten einholen. Warum ist das so?
Für mich ein Hinweis auf Schaaf´ s grandiose Arbeit, diese Leistungslöcher immer wieder aufzufangen. Ein typische "das Glas ist halbleer"-Diskussion. Wie ist das jetzt zu bewerten: Sich aus dem Tief zu befreien oder überhaupt in dieses Tief zu geraten? Du wirst bei näherer Beschäftigung feststellen, das ist nun einmal im Fußball so.
Bei näherer Beschäftigung mit dem Thema – und das ist nicht nur im Fussball so –stelle ich immer wieder fest, dass Fehlerminimierung zur Gewinnoptimierung führt. Ich weiss aber auch, dass sich Werder bereits am Optimum befand/befindet, ich weiss, das TS immer sehr viel Qualität aus den ihm vorgegebenen Mitteln herausholt. Trotzdem darf doch die Frage erlaubt sein, ob es nicht machbar wäre, an den negativen Seiten dieser Zyklen zu arbeiten, oder? Ob so nicht noch ein klein wenig mehr möglich wäre? So eine "Glas-Zwei-Drittel-Voll-oder-nicht" Diskussion..... ;)
 
Thomas Schaaf ist ein Mensch. Menschen machen Fehler.Ergo macht auch Thomas Schaaf Fehler.
Und darüber darf man auch diskutieren.

Nicht zu diskutieren ist m.E. ob er der richtige Trainer für Werder ist.Ich hoffe sehr dass er noch lange bleibt und wir weiter über seine Erfolge jubeln und über seine (vermeintlichen) Fehler streiten dürfen.
 
Mick, ich will das alles jetzt gar nicht negieren. Aber ich stelle fest...

...dass gleiche Fehler nicht zwangsläufig gleichen Ursachen unterliegen
... wir immer noch auf einem hohen Niveau jammern. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre waren nicht optimal, aber sehr gut. Möglicherweise wäre in der einen oder anderen Saison mehr raus zu holen gewesen, aber so ist Fußball. Das weißt Du ebenso gut wie ich, dass das Optimum Perfektion voraussetzt. Die ist nicht gegeben, bei keinem Verein der Welt.
... dass zumindest ich mit dem Erreichten mehr als zufrieden bin. Gemessen an den Möglichkeiten holen wir sehr viel da raus und ich habe Zweifel, große Zweifel, dass es mehr sein könnte.
... dass gute Ergebnisse nicht vor Verbesserung schützt und man immer kontinuierlich an sich arbeiten muss. Ich bin davon überzeugt, dass an den Dingen, die nicht optimal laufen, gearbeitet wird. Nur man darf dabei nicht vergessen, dass Veränderungen Zeit brauchen. Was wurde im letzten Jahr schwadroniert, Thomas Schaaf habe sich verbraucht und hätte keinen rechten Antrieb mehr. Die Wahrheit ist, er hat sich in diesem Jahr wieder einmal neu erfunden.

@WÜ-HB: So isses.
 
Zitat von Lothar Matthäus;751108:
Ich bin davon überzeugt, dass an den Dingen, die nicht optimal laufen, gearbeitet wird. Nur man darf dabei nicht vergessen, dass Veränderungen Zeit brauchen.
Diese Überzeugung ist schwerlich zu übernehmen. Mittlerweile sind das dann fast 11 Jahre, dass daran, wie Du meinst "gearbeitet" wird... Seltsam, dass sich nichts spürbar ändert - an den beschriebenen Trends zu bestimmten Saisonzeitpunkten. Welche Zeit brauchen wir noch? :confused:

Ansonsten stimme ich mit dem von Dir geschriebenen überein. :tnx:


@WÜ-HB
Machen wir hier was anders?
Und wer hat "TS für Werder" in Frage gestellt?
 
Mick, deine Theorien sind immer sehr schön und wortreich vorgetragen. Ich denke, dass da auch einiges dran sein dürfte.
Ich kann es einfach auch nicht als Zufall sehen, dass Werder immer eine kleine oder größere Krise zu Beginn der einzelnen Saisonhälften durchmacht. Wenn etwas quasi schon zur Tradition geworden ist, kann es mMn nicht mehr ausschließlich durch über die einzelnen Jahre inkonstante Faktoren wie Verletzungen, Äbgänge, Formkrisen usw. erklärt werden.

Aber deine These vom Mangel an taktischer Flexibilität ist doch ebenso inkonstant. Natürlich scheint es uns schwer zu fallen, unser Spielsystem dem Gegner und der eigenen Form anzupassen...das steht außer Frage. Aber da wir in jeder Saison zu Beginn gegen andere Gegner spielen, lässt sich diese alte Tradition damit ja auch nicht ausschließlich erklären.
Daher hat mMn auch Karlotto recht, wenn er sagt, dass du das vielleicht zu eindimensional siehst.

Die Diskussion mit dem fehlenden Druck in Bremen ist ja auch schon alt und auch das wird seinen Teil dazu beitragen. Irgendwie scheint Werder den "Gang an die Spitze" nur widerwillig zurücklegen zu wollen und sich immer gern kleiner zu machen als der Verein eigentlich ist.
Sinnbildlich passen da diese Zitate eigentlich ganz gut für eine teilweise ungesunde Einstellung, dass sich vielleicht zu schnell zufrieden gegeben wird: (sorry, dass ich sie gerade von dir nehme ;))

Zitat von Lothar Matthäus;751108:
- Die Ergebnisse der vergangenen Jahre waren nicht optimal, aber sehr gut. Möglicherweise wäre in der einen oder anderen Saison mehr raus zu holen gewesen, aber so ist Fußball.
-dass zumindest ich mit dem Erreichten mehr als zufrieden bin. Gemessen an den Möglichkeiten holen wir sehr viel da raus und ich habe Zweifel, große Zweifel, dass es mehr sein könnte.


Aber würde eine "Skandal-geilere" Medienlandschaft am Spiel der Mannschaft wirklich so viel ändern? Bzw. würden wir dadurch nicht auch wieder positive Punkte verlieren (z.b. dass sich Talente hier ruhig entwickeln können)?
Vom Verein herrscht mMn schon eine angemessene Erwartungshaltung. KA sagt jedes Jahr, dass es der Anspruch sei um die CL-Plätze mitzuspielen...dafür wird er regelmäßig hier gescholten. Sicher hast du teilweise natürlich Recht, aber es ist mir ebenfalls zu einfach, diese Formschwankungen der ganzen Mannschaft nur auf das fehlende druckförderne Klima zu schieben. Die Spieler wollen doch auch was erreichen, wissen dass sie hier auch weg vom Fenster sind, wenn sie keine Leistung bringen.
 
Aber würde eine "Skandal-geilere" Medienlandschaft am Spiel der Mannschaft wirklich so viel ändern? Bzw. würden wir dadurch nicht auch wieder positive Punkte verlieren (z.b. dass sich Talente hier ruhig entwickeln können)?
Vom Verein herrscht mMn schon eine angemessene Erwartungshaltung. KA sagt jedes Jahr, dass es der Anspruch sei um die CL-Plätze mitzuspielen...dafür wird er regelmäßig hier gescholten. Sicher hast du teilweise natürlich Recht, aber es ist mir ebenfalls zu einfach, diese Formschwankungen der ganzen Mannschaft nur auf das fehlende druckförderne Klima zu schieben. Die Spieler wollen doch auch was erreichen, wissen dass sie hier auch weg vom Fenster sind, wenn sie keine Leistung bringen.

Liebe Kastemato :)

Wo habe ich denn behauptet, dass Formschwankungen auf fehlenden Druck zurück zu führen sind? Ich habe es vielmehr so empfunden, dass der mediale Friedhof (mal überzogen ausgedrückt), uns eher zugute gekommen ist und uns die Möglichkeit eröffnet, junge Spieler zu fördern, dass sie das Leistungsoptimum aus sich herausholen können. Man darf auch nicht vergessen, dass sich mit dem wachsenden Erfolg, auch die Berichterstattung über unseren Verein verändert hat - dementsprechend müsste das ja auch Einfluss auf die Leistungskurve haben. Hat es aber nur bedingt - erst waren die schwachen Leistungen da, dann kam das entsprechende Medienecho.

Ambitionierte Spieler kommen ja gerade hierher, weil sie was erreichen wollen und nicht, um die Ruhe zu genießen. Gerade hier ist es ja so, dass die Verträge stark leistungsbezogen gestaltet werden und damit der Leistungsanspruch an den Profi entsprechend hoch ist.
 
Zitat von Lothar Matthäus;751405:
Liebe Kastemato :)

Wo habe ich denn behauptet, dass Formschwankungen auf fehlenden Druck zurück zu führen sind? Ich habe es vielmehr so empfunden, dass der mediale Friedhof (mal überzogen ausgedrückt), uns eher zugute gekommen ist und uns die Möglichkeit eröffnet, junge Spieler zu fördern, dass sie das Leistungsoptimum aus sich herausholen können. Man darf auch nicht vergessen, dass sich mit dem wachsenden Erfolg, auch die Berichterstattung über unseren Verein verändert hat - dementsprechend müsste das ja auch Einfluss auf die Leistungskurve haben. Hat es aber nur bedingt - erst waren die schwachen Leistungen da, dann kam das entsprechende Medienecho.

Ambitionierte Spieler kommen ja gerade hierher, weil sie was erreichen wollen und nicht, um die Ruhe zu genießen. Gerade hier ist es ja so, dass die Verträge stark leistungsbezogen gestaltet werden und damit der Leistungsanspruch an den Profi entsprechend hoch ist.

Noch viel lieberer Lotter-Lothar, du heißt doch auch nicht Mick, oder!?;)
Der hatte das nämlich aufgeführt...
Ich gebe euch beiden zu Teilen Recht
 
Das alles hat etwas mit druckförderndem Klima, bewusstem und gezieltem Hochhalten der Konzentration sowie dem "Nichtzufriedengeben" mit bisher Erreichtem zu tun. Will sagen: In Bremen (das betrifft natürlich alle - Trainer, Management, Medien, Umfeld) wird`s einfach zu schnell bequem.

Hast du dafür ein Beispiel aus einem anderen Verein, wie das aussehen soll? Also konkrete Beispiele? Mir fehlt bei deinen Ausführungen nämlich oft der praktische Ansatz. ;)
 
mick_werder, du glaubst auch, dass du der einzige bist, der durchblickt, oder?:rolleyes: auf welche indizien stützt du deine theorie, dass nach einem 6:0 mannchaft und trainer abdrehen? weil die fans hier im forum und ausserhalb dies tun? ich bitte dich. und nur du als fan erkennst dies, schaaf und allofs und alle spieler sind aber nicht in der lage, diese misstände zu erkennen? einzig und allein du? das ist pubertär.
du schreibst, die erfolge zum ende der spielzeiten hin, würden den blick für "altbekannte" probleme verwischen. ich frage mich, was das für probleme sein sollen, wenn wir am ende der saison oben stehen. dass wir nicht jedes spiel gewinnen? oh mein gott, so geht es ausnahmelos jeder mannschaft.

"Die entscheidende Frage ist aber letztlich, was möglich wäre, würde sich mit den Gründen für diese "Analogie" konsequent auseinandergesetzt (was ja recht offensichtlich nicht geschieht). Oder ist das immer ein Stück weit eingeplant, weil gemeint wird, dass die anderen Serien im zweiten und vierten Saisonquartal sonst nicht möglich wären?


Das alles hat etwas mit druckförderndem Klima, bewusstem und gezieltem Hochhalten der Konzentration sowie dem "Nichtzufriedengeben" mit bisher Erreichtem zu tun. Will sagen: In Bremen (das betrifft natürlich alle - Trainer, Management, Medien, Umfeld) wird`s einfach zu schnell bequem."

Tut mir Leid, die das sagen zu müssen, viellicht merkst du es selber nicht und mir ist auch egal ob du hier sonst als erfolgsfan oder sonstwas gilst, das verfolge ich nicht, - aber diese aussagen strotzen vor schnodderiger arroganz und kindlichem gequengel weil werder nicht jedes spiel so toll spielt, dass der kleine mick sich unterhalten fühlt.

Edit: Und wie kommst du zu der verquasten aussage, werder würde sich nicht auf gegner einstellen? was meinst du, was die die ganze woche machen? sich geil fühlen und ihre eier kraulen weil sie ja so toll sind?
 
Wir müssen die Leidenschaft mitnehmen

Ich finde, man merkt Thomas Schaaf deutlich an, dass ihm die Entwicklung der Spieler wirklich zu Herzen geht. Das scheint mir auch der Grundstein für seinen Erfolg zu sein. Es ist ihm wirklich wichtig, dass sich seine Spieler immer weiter steigern.
Er wirkt richtig emotional, wenn er darüber spricht (nicht nur für TS Verhältnisse), dass man man jungen Spielern beibringen muss, nicht nur in ihrem eigenen Bereich gut zu spielen, sondern auch insgesamt mannschaftsdienlich zu spielen.


Das mag jetzt nur meine Interpretation sein, aber ich vermute, dass da im Prinzip auch etwas Ansporn/Kritik an Moreno mitschwingt (wie auch an anderen jungen Spielern). Ich vermute hier einfach mal, dass TS von Moreno nicht nur Tore/Vorlagen sehen möchte, sondern auch ein gutes Spiel nach hinten, wie es Pizarro immer wieder vormacht.
 
Ist schon verrückt, wenn hier beim kleinsten dezenten Hinweis, nach bestimmten Spielen nicht zu überdrehen, klar unterlegt mit Beispielen aus der Vergangenheit, die zudem nicht gerade Ausnahmen von der Regel waren und den deutlich konkreten Beispielen des (taktischen Fehl-) Verhaltens auf dem Platz bei den Spielen gegen Wolfsburg und in Köln, derart ein Fass aufgemacht wird.

Dabei wurde weder Thomas Schaaf in Frage gestellt, noch die in den früheren Jahren und auch bis heute errungenen Erfolge und hervorragende Arbeit des Vereins. Ein kleiner gut gemeinter Ratschlag auf geringe nuancenhafte Veränderungen, die ganz sicher möglich wären, um noch ein wenig mehr in Richting Ideal erreichen zu können und schon so ein Aufruhr?

Interessanterweise sind es dann einige dieser User, die hier "Schaaf ist nicht blöd" und "vollstes Vertrauen in den Trainer setzen" propagieren und an anderer Stelle dauernd dessen Aufstellungen, Ein- oder Auswechslungen anzweifeln.

Mir wird`s persönlich hier zu ärgerlich. Glücklicherweise bin ich heute und nächste Woche in Hamburg mal wieder live im Stadion, wo sich einiges einfach viel, viel besser beurteilen lässt, als die Fernsehbilder der letzten drei Wochen.


PS: @CrystalPalace
Praktische Ansätze wurden schon genug gebracht. Lies im "Gang-an-die-Spitze-Thread" unter Allgemeines/Altes Forum. Und schau Dir mal an, was bei Vereinen los ist, die Punkte verschenken und was bei denen schon vorher los ist, wenn sie noch ausreichend punkten, aber sich auf dem Feld Nachlässigkeiten andeuten - nicht nur Bayern, auch Dortmund, Schalke, Hamburg, Köln. Dann wirst Du schnell verstehen, was ich meine.
 
Ist schon verrückt, wenn hier beim kleinsten dezenten Hinweis, nach bestimmten Spielen nicht zu überdrehen, klar unterlegt mit Beispielen aus der Vergangenheit, die zudem nicht gerade Ausnahmen von der Regel waren und den deutlich konkreten Beispielen des (taktischen Fehl-) Verhaltens auf dem Platz bei den Spielen gegen Wolfsburg und in Köln, derart ein Fass aufgemacht wird.

Dabei wurde weder Thomas Schaaf in Frage gestellt, noch die in den früheren Jahren und auch bis heute errungenen Erfolge und hervorragende Arbeit des Vereins. Ein kleiner gut gemeinter Ratschlag auf geringe nuancenhafte Veränderungen, die ganz sicher möglich wären, um noch ein wenig mehr in Richting Ideal erreichen zu können und schon so ein Aufruhr?

Tja, einige wünschen halt keine Kritik am Trainer. Das Schaaf hier Großartiges leistet, ist doch fast allen hier klar und gerade Mick hat das immer wieder betont. Dass Schaaf aber leider auch immer wieder in dieselben Fallen fällt, ist -zumindest für mich- auch unbestritten. Über die gleichen Dinge wurde seit der Mesiterschaft 2004 nämlich tatsächlich immer wieder diskutiert und gewisse Regelmäßigkeiten (alle oben genannt) in den Fehlern Schaafs und eine gewisse Verweigerung, aus diesen dauerhaft zu lernen, existiert tatsächlich. Gerade heute steht wieder ein Spiel bevor, bei dem man beobachten kann, ob Schaaf wirklich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Mal sehen, ob wir heute ein Mittel gegen eine wohl hauptsächlich mauernde und konternde Mannschaft finden...
 
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