Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Es ist ja schön, dass du diesen deutlichen Wandel in den letzten Spielen siehst, aber ich glaube, dass du mit dieser Einschätzung ziemlich alleine datsehst. Denn die meisten hier haben doch wohl eher gesehen, dass die Mannschaft mehr gelaufen ist, sich mehr eingebracht hat und damit das System ein Stück weit besser umgesetzt haben. Trotzdem waren in allen der drei letzten Spiele immer noch so einige Lücken im defensiven Mittelfeld zu sehen und es brannte nicht nur einmal lichterloh. Ob die starken Vorstellungen gegen H96 und Stuttgart nun rein am schwachen Auftreten der beiden Gegner lagen, will ich nicht gerade behaupten, aber nur an einem neuen Defensivkonzept von Werder lagen sie ganz bestimmt nicht.

Insofern wäre es schön, wenn du mal zwei Gänge zurückschaltest und nicht jeden als Blindfisch abstempeln würdest, der nicht mit dir auf einer Linie ist, was den großen Wandel bei Werder angeht. Nach so langer Zeit mit defensiven Schwächen und in einer Saison, die von Inkonstanz nur so geprägt ist, empfinde ich nicht als falschen Ansatz, erstmal ein wenig abzuwarten, wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden. Man kann sich auch über Siege Werders freuen, selbst wenn im Hinterkopf eine gewisse Skepsis mitschwingt.



:tnx:



Also, dafür habe ich aber noch ganz schön viele offensive Abspielfehler gesehen, die für mich auch ein Zeichen dafür sind, dass die Laufwege bei weitem noch nicht so automatisiert sind, wie du es meinst.

Na dann bin ich doch mal sehr gespannt wie Du mir ansonsten DEINE fachliche Sicht der Dinge erklären würdest! WIE konnte es uns konkret gelingen Hannover derart zu dominieren und Stuttgart, trotz verschlafenem Beginn in Halbzeit 1 und 2 zu schlagen? Unseren großen, großen Angstgegner gegen den wir in den letzten Jahren ja "immer verloren haben" und "in Stuttgart erst recht". Erklärs mir bitte! Ich bin unwissend!
 
Na dann bin ich doch mal sehr gespannt wie Du mir ansonsten DEINE fachliche Sicht der Dinge erklären würdest! WIE konnte es uns konkret gelingen Hannover derart zu dominieren und Stuttgart, trotz verschlafenem Beginn in Halbzeit 1 und 2 zu schlagen? Unseren großen, großen Angstgegner gegen den wir in den letzten Jahren ja "immer verloren haben" und "in Stuttgart erst recht". Erklärs mir bitte! Ich bin unwissend!

Musst du dich schon in Ironie flüchten, anstatt vernünftig zu antworten? :roll:

Aber gut: gegen Hannover kamen mMn zwei Dinge zu tragen: erstens ein unbändiger Willen unserer Jungs, Hannover fast zu überrollen. Was da gelaufen und gepresst wurde (besonders in der zweiten HZ) war wirklich ungewöhnlich. Ich schrieb schon damals im Spieltagsthread, dass mich das Spiel an alte Europapokalschlachten erinnerte, wo man auf Teufel komm raus nach vorne stürmte und fast alles oder nichts spielte. Als Beispiel mag ich nur Sokratis nennen, der als IV in der zweiten HZ mehr am gegnischeren Strafraum als am eigenen zu sehen war. Natürlich gab es auch in diesem Spiel große Lücken, die der Gegner meistens nicht zu nutzen wagte und zwei drei mal zwar zu nutzen versuchte, sich dabei aber ziemlich kläglich anstellte.

Gegen Stuttgart ist man die erste viertel Stunde ziemlich ins Schwimmen gekommen und hat - trotz eher defensiver Grundausrüstung - den Schwaben in ein paar Situationen viel zu viel Raum gelassen, was ja auch in den ersten Minuten gleich zu Chancen führte. Als der erste Druck so langsam nachließ, wagte man sich mehr nach vorne und kam - auch durch eher überschaubere Abwehrarbeit des VfB - zu ersten guten bis sehr guten Chancen. Ab da konnte man von Minute zu Minute mehr die Verunsicherung der Stuttgarter sehen. Werders 1-0 half dann mit. nach dem 1-0 wurde Werder dann aber wieder - wie so oft - passiver und es lag eher an der Stuttgarter Verunsicherung, dass diese da nicht mehr Nutzen draus schlagen konnten, denn an Werders gutem Spiel. Der Anfang der zweiten HZ war dann in gewisser Weise vergleichbar mit dem Beginn der ersten HZ, nur dass die Stuttgarter diesmal sogar das Tor trafen. War es in der ersten HZ der Pfostenschuss von KdB, so war es jetzt dieses Tor, dass den Hallowacheffekt bei Werder auslöste und man wieder dagegen hielt. Die unglaublichen Fehler der Stuttgarter Abwehr spielten Werder dann sehr gut in die Karten und eigentlich wirkte es schon nach dem 2-1 so, als wäre das Spiel gegessen. Den Rest des Spieles hat Werder sehr gut und effektiv heruntergespielt.

So, wo ist jetzt das neue Defensivkonzept, dass du da zu sehen vermagst?
 
Musst du dich schon in Ironie flüchten, anstatt vernünftig zu antworten? :roll:

Aber gut: gegen Hannover kamen mMn zwei Dinge zu tragen: erstens ein unbändiger Willen unserer Jungs, Hannover fast zu überrollen. Was da gelaufen und gepresst wurde (besonders in der zweiten HZ) war wirklich ungewöhnlich. Ich schrieb schon damals im Spieltagsthread, dass mich das Spiel an alte Europapokalschlachten erinnerte, wo man auf Teufel komm raus nach vorne stürmte und fast alles oder nichts spielte. Als Beispiel mag ich nur Sokratis nennen, der als IV in der zweiten HZ mehr am gegnischeren Strafraum als am eigenen zu sehen war. Natürlich gab es auch in diesem Spiel große Lücken, die der Gegner meistens nicht zu nutzen wagte und zwei drei mal zwar zu nutzen versuchte, sich dabei aber ziemlich kläglich anstellte.

Gegen Stuttgart ist man die erste viertel Stunde ziemlich ins Schwimmen gekommen und hat - trotz eher defensiver Grundausrüstung - den Schwaben in ein paar Situationen viel zu viel Raum gelassen, was ja auch in den ersten Minuten gleich zu Chancen führte. Als der erste Druck so langsam nachließ, wagte man sich mehr nach vorne und kam - auch durch eher überschaubere Abwehrarbeit des VfB - zu ersten guten bis sehr guten Chancen. Ab da konnte man von Minute zu Minute mehr die Verunsicherung der Stuttgarter sehen. Werders 1-0 half dann mit. nach dem 1-0 wurde Werder dann aber wieder - wie so oft - passiver und es lag eher an der Stuttgarter Verunsicherung, dass diese da nicht mehr Nutzen draus schlagen konnten, denn an Werders gutem Spiel. Der Anfang der zweiten HZ war dann in gewisser Weise vergleichbar mit dem Beginn der ersten HZ, nur dass die Stuttgarter diesmal sogar das Tor trafen. War es in der ersten HZ der Pfostenschuss von KdB, so war es jetzt dieses Tor, dass den Hallowacheffekt bei Werder auslöste und man wieder dagegen hielt. Die unglaublichen Fehler der Stuttgarter Abwehr spielten Werder dann sehr gut in die Karten und eigentlich wirkte es schon nach dem 2-1 so, als wäre das Spiel gegessen. Den Rest des Spieles hat Werder sehr gut und effektiv heruntergespielt.

So, wo ist jetzt das neue Defensivkonzept, dass du da zu sehen vermagst?

das war keine "Flucht in Ironie"!! :lol::lol::lol: Das war der Versuch auch mal was fachlich gehaltvolles aus Dir heraus zu holen! Etwas das über abgedroschene Flosskeln wie "unbändigen Einsatz gezeigt" und vergangene "Europapokalschlachten" hinaus geht! Ergebnis: Versuch gescheitert! :roll:

Dann gebe ich Dir mal nen kleinen Denkanstoss, Du Stratege: Schau Dir die Spiele gegen Hannoi und gegen den VfB noch mal an und sag mir dann was Dir an dem Verhalten unserer Jungs nach Ballbesitz bzw. vor ALLEM nach BallVERLUST auffällt! Wie staffeln sie sich? Wie stehen sie im Raum? Wie orientieren sich die restlichen Spieler die nicht in Ballnähe sind zu ihnen??? Vielleicht kommst Du irgendwann von selber drauf? :daumen:
 
Das Problem bei Werder ist, dass sie ein sehr komplexes System mit nur einem eher falschen 6er spielen, was gerade zu Beginn einer jeden Partie einen hohen Organisationsgrad und gute Orientiertheit auf dem Platz erfordert. Durch die Jugend und Unerfahrenheit passieren ganz automatisch eine Menge Fehler in den ersten 15 min, weil sich Jeder erst auf dem Platz einfinden muss. Zudem gibt es ja auch immer einen Gegner, der versucht, möglichst schnell ein Tor zu schießen. Daher sieht Werder oft in der ersten Minuten des Spiels zu jeder Hz nicht gut aus. Dieses durfte man auch in Stuttgart sehen.
Geht der VFB nämlich 1:0 in Führung, wächst die Verunsicherung und das Spiel läuft ganz anders. Gott sei dank ist das nicht passiert und Werder konnte sein Positionsspiel ab der 20. min aufziehen und kam dann zu guten Chancen und letztendlich zum Torerfolg und zum verdienten Auswärtssieg beim Angstgegner, was sehr hoch einzustufen ist!
 
das war keine "Flucht in Ironie"!! :lol::lol::lol: Das war der Versuch auch mal was fachlich gehaltvolles aus Dir heraus zu holen! Etwas das über abgedroschene Flosskeln wie "unbändigen Einsatz gezeigt" und vergangene "Europapokalschlachten" hinaus geht! Ergebnis: Versuch gescheitert! :roll:

Dann gebe ich Dir mal nen kleinen Denkanstoss, Du Stratege: Schau Dir die Spiele gegen Hannoi und gegen den VfB noch mal an und sag mir dann was Dir an dem Verhalten unserer Jungs nach Ballbesitz auffällt! Wie staffeln sie sich? Wie stehen sie im Raum? Wie orientieren sich die restlichen Spieler die nicht in Ballnähe sind zu ihnen??? Vielleicht kommst Du irgendwann von selber drauf? :daumen:


Sie staffeln/formieren sich,sowie es jeder Trainer sich wünsch,kompakt und raumdeckend "teils" und pressen...mehr nicht :)

Sicherlich ist dies ein Fortschritt,vorallem zu einigen anderen Spielen,
dennoch traten seeehr viele Lücken nach Fehlpässen im OM auf die zu Kontern einladen ( wie gegen Hannover ).
 
Das Problem bei Werder ist, dass sie ein sehr komplexes System mit nur einem eher falschen 6er spielen, was gerade zu Beginn einer jeden Partie einen hohen Organisationsgrad und gute Orientiertheit auf dem Platz erfordert. Durch die Jugend und Unerfahrenheit passieren ganz automatisch eine Menge Fehler in den ersten 15 min, weil sich Jeder erst auf dem Platz einfinden muss. Zudem gibt es ja auch immer einen Gegner, der versucht, möglichst schnell ein Tor zu schießen. Daher sieht Werder oft in der ersten Minuten des Spiels zu jeder Hz nicht gut aus. Dieses durfte man auch in Stuttgart sehen.
Geht der VFB nämlich 1:0 in Führung, wächst die Verunsicherung und das Spiel läuft ganz anders. Gott sei dank ist das nicht passiert und Werder konnte sein Positionsspiel ab der 20. min aufziehen und kam dann zu guten Chancen und letztendlich zum Torerfolg und zum verdienten Auswärtssieg beim Angstgegner, was sehr hoch einzustufen ist!

das war fachlich mMn schon mal ein erster, guter Denkansatz! :daumen::tnx:
 
Das Problem bei Werder ist, dass sie ein sehr komplexes System mit nur einem eher falschen 6er spielen, was gerade zu Beginn einer jeden Partie einen hohen Organisationsgrad und gute Orientiertheit auf dem Platz erfordert. Durch die Jugend und Unerfahrenheit passieren ganz automatisch eine Menge Fehler in den ersten 15 min, weil sich Jeder erst auf dem Platz einfinden muss. Zudem gibt es ja auch immer einen Gegner, der versucht, möglichst schnell ein Tor zu schießen. Daher sieht Werder oft in der ersten Minuten des Spiels zu jeder Hz nicht gut aus. Dieses durfte man auch in Stuttgart sehen.
Geht der VFB nämlich 1:0 in Führung, wächst die Verunsicherung und das Spiel läuft ganz anders. Gott sei dank ist das nicht passiert und Werder konnte sein Positionsspiel ab der 20. min aufziehen und kam dann zu guten Chancen und letztendlich zum Torerfolg und zum verdienten Auswärtssieg beim Angstgegner, was sehr hoch einzustufen ist!

:tnx:
nur die ersten 10-15 minuten jeder Halbzeit sind dennoch wichtig,und streckenweise auch spielbeeinflussend.Und diese "Schnarchnasigkeit" gehört abgestellt,sowie grobe Fehler im Offensivspiel,wo man Gegner, bei nur einem 6er ( angelernt ) einlädt zu "tödlichen" Kontern
 
Sie staffeln/formieren sich,sowie es jeder Trainer sich wünsch,kompakt und raumdeckend "teils" und pressen...mehr nicht :)

Sicherlich ist dies ein Fortschritt,vorallem zu einigen anderen Spielen,
dennoch traten seeehr viele Lücken nach Fehlpässen im OM auf die zu Kontern einladen ( wie gegen Hannover ).

Na das hast zumindest DU ja schon mal gut erkannt! :daumen::D aber das ist beileibe nicht alles! Schau weiter hin! Dieser Umstand ist nur der erste Teilaspekt. Nur zu! Nicht aufhören! Mach weiter! :)

P.S.: Noch ein kleiner Denkanstoss: WIE standen wir denn noch in der Hinrunde? Kannst Du da Unterschiede ausmachen?
 
Na das hast zumindest DU ja schon mal gut erkannt! :daumen::D aber das ist beileibe nicht alles! Schau weiter hin! Dieser Umstand ist nur der erste Teilaspekt. Nur zu! Nicht aufhören! Mach weiter! :)


Zumindest das "Raumdeckend" wäre für mich nen Aspekt fürs "Konzept".

Aber warum läuft dies nicht über Jahre hinweg?
Das ist für mich ein Kriterium,für dat der Trainer herhalten muss,egal welch individuelle Klasse die Spieler haben oder welche Qualität die Spieler haben.

Und um mir noch mehr anzusehen,zu analysieren etc. dazu fehlt mir persönlich auch schlichtweg die Zeit und ggf die Bezahlung ;) es sei denn Werder, würde da Münzen springen lassen :D:D:D
 
Zumindest das "Raumdeckend" wäre für mich nen Aspekt fürs "Konzept".

Aber warum läuft dies nicht über Jahre hinweg?
Das ist für mich ein Kriterium,für dat der Trainer herhalten muss,egal welch individuelle Klasse die Spieler haben oder welche Qualität die Spieler haben.

Und um mir noch mehr anzusehen,zu analysieren etc. dazu fehlt mir persönlich auch schlichtweg die Zeit und ggf die Bezahlung ;) es sei denn Werder, würde da Münzen springen lassen :D:D:D

Du bist n cleverer Typ! Du gefällst mir! :D :beer: zumindest einer hier der Augen im Kopf hat und sich die Mühe macht mal hinzugucken!
 
Du bist n cleverer Typ! Du gefällst mir! :D :beer: zumindest einer hier der Augen im Kopf hat und sich die Mühe macht mal hinzugucken!


Clever naja,man versucht irgendwo immer nen Spagat zu finden,aber ich nehme das Kompliment mal gerne an ;)

Dennoch sehe ich bis Dato skeptisch dem Verlauf entgegen,nur ich kann es net ab,wenn man nun vieles über dem grünen Klee lobt und die Defizite,die, trotz der 2 Siege noch vorhanden sind,ausblendet oder durch Ergebnisse überspielt :)

:bier::bier::bier:
 
Sie staffeln/formieren sich,sowie es jeder Trainer sich wünsch,kompakt und raumdeckend "teils" und pressen...mehr nicht :)

Sicherlich ist dies ein Fortschritt,vorallem zu einigen anderen Spielen,
dennoch traten seeehr viele Lücken nach Fehlpässen im OM auf die zu Kontern einladen ( wie gegen Hannover ).

Eben. Und eben auch nichts, was man nicht auch schon in der Hinrunde sehen konnte. An positiven, wie auch eben negativen Dingen.
 
Clever naja,man versucht irgendwo immer nen Spagat zu finden,aber ich nehme das Kompliment mal gerne an ;)

Dennoch sehe ich bis Dato skeptisch dem Verlauf entgegen,nur ich kann es net ab,wenn man nun vieles über dem grünen Klee lobt und die Defizite,die, trotz der 2 Siege noch vorhanden sind,ausblendet oder durch Ergebnisse überspielt :)

:bier::bier::bier:

Es war hier schon immer so und es wird auch immer so sein: Es gibt zum einen die Leute für die wird das Glas immer halb leer sein und zum anderen diejenigen für die es immer halb voll sein wird. Erstere werden sich nach dem Spiel hinsetzen und aus dem Spiel heraus ziehen was alles schlecht gelaufen ist, letztere werden sich hinsetzten und versuchen das Gute heraus zu stellen.
Nur weil man hier die guten Dinge heraus stellt heisst das noch lange nicht das es die schlechten Dinge nicht gibt! Sie werden lediglich nicht so stark erwähnt, es sei denn sie sind prägnant und klärungsbedürftig! Nun, woran könnte es liegen das viele hier eher die Positiven Dinge erwähnen?
Ich weiss nicht ob Du in Deinem Leben je längere Zeit Leistungssport auf einem höheren Niveau betrieben hast? Dort haben negative Gedanken und Zweifel keinen Platz! Man sollte sich der Schwächen bewusst sein, an ihnen arbeiten, aber auf die eigenen Stärken vertrauen!

Ein weiteres Beispiel gefällig: Wenn Du Dich an Deine Kindheit zurück erinnerst, so wird Dir im Sandkasten aufgefallen sein, dass es im Grunde zwei prägnante Arten von Kindern gab: Zum einen diejenigen die sich die Mühe machten in langer Kleinarbeit schöne Sandburgen zu bauen und zum anderen die für die es nichts schöneres gab als kreischend in diese Burgen zu springen und diese zu zerstören.

So und nun darfst Du mal raten zu welcher Kategorie welche Art von Menschen gehören ... Prost! :beer:
 
@ Tante ;)

Leistungssport in vielen Bereichen,leider nie was konsequentes ausser in 2 1/2 Bereichen,aber da meine Eltern die schulische "Ausbildung" vorgezogen haben,was verständlich ist,passt es schon :)

Aber zurück zum Thema,ob halbvoll oder halbleer,diese ewige Diskussion wird es immer geben,und dies ist auch gut so,sonst wäre es hier seeeeeeehr lanweilig ;)

Warum nun viele die positiven Dinge erwähnen,weiß ich persönlich nicht,und dort wird gerne auf die Vergangenheit zurückgegriffen.
Verständlich,sei es wegen dem Erfolg,Sympathie oder der geringen Erwartung geschuldet,wie auch immer.
Dies habe ich eine geraume Zeit auch getan,und über vieles hinweg gesehen,aber dennoch,kam eins nach dem anderen :)
Und irgendwo steht man dann am Schneideweg....und DANN....bezieht man sich auf Fakten und Umstände...sei es Teamintern oder Transferbedingt etc.
Den Weg habe ich für mich bis dato entschieden,und der sollte auch anhand meiner letzten Kommentare einigermaßen offensichtlich sein...

Aber wenn ich dem süßen Beispiel mit den Sandburgen folge...
So wäre ich eher derjenige,der sich mühevoll die Sandburgen Jahr für Jahr aufbaut,und irgendwann zur HÄLFTE zerschlägt aus WUT,dennoch in der Hoffnung,sie nochmal aufbauen zu dürfen. :):bier:
 
[...]
Nur weil man hier die guten Dinge heraus stellt heisst das noch lange nicht das es die schlechten Dinge nicht gibt! Sie werden lediglich nicht so stark erwähnt, es sei denn sie sind prägnant und klärungsbedürftig! [...]

Zusätzlich dazu:

1. gibt es genügend Leute, die nichts anderes im Sinn haben als nur das negative herauszustellen.
2. ist dies mMn nicht immer der richtige Thread. Nicht alle, wenn auch einige Kritikpunkte, sind dem Trainer anzudichten, sondern eben einem Spieler (Labbadia ist ja auch nicht ursächlich dafür Schuld, dass Kvist einen rabenschwarzen Tag hat), dem Team insgesamt (Gesamtsituationsthread wäre hier besser) bzw. auch äußeren Faktoren allgemein (ebenfalls Gesamtsituationsthread).

Jetzt, nachdem ich den Sieg genug genossen habe, meine Kritikpunkte an den Trainer, wo er mE zumindest Einfluss drauf nehmen kann:

1. Schlafmützigkeit nach den Anpfiffen: das muss eindeutig besser werden. Im worum habe ich einen Beitrag gelesen, dessen Inhalt ich mich da gerne anschließe: Oftmals wirkt das warm machen vor dem Anpfiff zu leger, zu viel Hacke, Spitze, eins zwei drei, statt einfach konzentriert Pässe, Abschlüsse und selbstverständlich Muskelvorbereitung zu machen.

2. Petersen trifft mir zu oft noch die falschen Entscheidungen, will sich durchbeißen, anstatt den Ball an den besser postierten Mitspieler abzugeben. Das sollte auch schnell abgestellt werden. Gegen Stuttgart ist mir das ein paar mal aufgefallen, einmal stand Hunt so was frei und bereit, dass hätte eine gute Situation werden können. Stattdessen hat sich NP in drei Abwehrspieler verrannt.

3. Ich will von Elia den schnelleren Abschluß sehen. MMn zögert der Junge zu oft, schlägt noch einen Haken und hat dann vier statt zwei Beine im Schussweg. Auch hier kann der Trainer bzw. das Trainerteam mal ansetzen.

Im übrigen sind diese drei Punkte sicher nicht erschöpfend, es gibt sicher mehr zu verbessern. Allerdings sind sie konkret und verstecken sich nicht hinter irgendwelchen allgemeinen Floskeln wie "Defensivspiel".
 
@ Tante ;)

Leistungssport in vielen Bereichen,leider nie was konsequentes ausser in 2 1/2 Bereichen,aber da meine Eltern die schulische "Ausbildung" vorgezogen haben,was verständlich ist,passt es schon :)

Aber zurück zum Thema,ob halbvoll oder halbleer,diese ewige Diskussion wird es immer geben,und dies ist auch gut so,sonst wäre es hier seeeeeeehr lanweilig ;)

Warum nun viele die positiven Dinge erwähnen,weiß ich persönlich nicht,und dort wird gerne auf die Vergangenheit zurückgegriffen.
Verständlich,sei es wegen dem Erfolg,Sympathie oder der geringen Erwartung geschuldet,wie auch immer.
Dies habe ich eine geraume Zeit auch getan,und über vieles hinweg gesehen,aber dennoch,kam eins nach dem anderen :)
Und irgendwo steht man dann am Schneideweg....und DANN....bezieht man sich auf Fakten und Umstände...sei es Teamintern oder Transferbedingt etc.
Den Weg habe ich für mich bis dato entschieden,und der sollte auch anhand meiner letzten Kommentare einigermaßen offensichtlich sein...

Aber wenn ich dem süßen Beispiel mit den Sandburgen folge...
So wäre ich eher derjenige,der sich mühevoll die Sandburgen Jahr für Jahr aufbaut,und irgendwann zur HÄLFTE zerschlägt aus WUT,dennoch in der Hoffnung,ich würde sie nochmal aufbauen. :):bier:

Ich persönlich denke das hat auch immer etwas mit Dankbarkeit bzw. Verbundenheit denjenigen Leuten gegenüber zu tun die so viel für unseren SVW getan haben. Doch irgendwann ist auch dieser Kredit einmal aufgebraucht und die Sorge um die aktuelle Situation überwiegt. Weshalb auch ich mich in letzter Zeit genötigt sah hier ein bisschen Tacheles zu reden.
Wie Du schon ganz richtig sagtest: Es ist gut und richtig das es diese beiden, ich nenne sie mal "Fraktionen", gibt! Denn so entstehen Reibungspunkte, es entstehen fruchtbare Diskussionen (auch mal verbal etwas hitzig). Wichtig dabei ist mMn das am Ende der Diskussion ein fruchtbares Ergebnis steht das uns hier im Forum (in Form von Erkenntnis) oder den Verein (evtl. um 17 Ecken und vom Hörensagen) in Form von umsetzbaren Tipps, weiter bringen. All das wäre nicht möglich wenn wir hier im Einheitsbrei untergehen würden! :beer:
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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