Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
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Werder ist ein Wirtschaftsunternehmen, dass sich aktuell am Markt orientieren muss und eine Verantwortung für seine Mitarbeiter hat. Vergleiche einmal heute die Berichte über Hertha BSC, bei der Mitarbeiter mit geringem Salär entlassen werden, um Gelder einzusparen. Da fehlt mir jede Art für Verständnis dafür.

Korrekt, mit einem zwei- bis dreistelligem Millionenumsatz haben Fußballbundesligisten die Wirtschaftskraft von Unternehmen des Mittelstands, da kann man nicht mehr mit dem Totschlagargument auffahren, daß sich ein solcher Vergleich verbietet, weil im Profisport andere Faktoren zu tragen kommen.

Wenn die Fehler leitender Angestellte so gravierend sind, daß aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen werden müssen, dann macht es für die betroffenden Menschen keinen Unterschied, ob ihr kündigender Arbeitgeber ein "normales" Unternehmen oder ein Fußballbundesligst ist - erst recht nicht, wenn die Verantwortlichen trotz des Mißmanagements auf ihren Posten bleiben.


Werder ist mehr als TS und ein wichtiger Baustein für Bremen. Dem Erfolg muss man dann auch einmal unpopuläre Massnahmen unterordnen.

Zumindest dann, wenn diese unpopuläre Massnahmen den Anschein erwecken, die einzige Möglichkeit zu sein, die Kuh vom Eis zu bekommen.
 
Korrekt, mit einem zwei- bis dreistelligem Millionenumsatz haben Fußballbundesligisten die Wirtschaftskraft von Unternehmen des Mittelstands, da kann man nicht mehr mit dem Totschlagargument auffahren, daß sich ein solcher Vergleich verbietet, weil im Profisport andere Faktoren zu tragen kommen.
Es ist nicht ohne Grund ein Totschlagargument. Es stimmt einfach. Ein paar Vergleiche kann man sicherlich ziehen, aber das hält sich in Grenzen.

Wenn die Fehler leitender Angestellte so gravierend sind, daß aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen werden müssen, dann macht es für die betroffenden Menschen keinen Unterschied, ob ihr kündigender Arbeitgeber ein "normales" Unternehmen oder ein Fußballbundesligst ist - erst recht nicht, wenn die Verantwortlichen trotz des Mißmanagements auf ihren Posten bleiben.
Solange kein Missmanagement nachgewiesen wird, hinkt dieser Vergleich gewaltig. Das ist genau der Vergleich, der hier fehl am Platze ist, weil normale Wirtschaftsunternehmen anders ticken. Es ist eben ein Unterschied, ob sportlich etwas nicht läuft oder wirtschaftlich, weil der sportliche Aspekt nie irgendwie berechnet werden kann. Und Missmanagement kann in einem Verein auch sehr schwer beurteilt werden, schon gar nicht von Außen. Eigentlich überhaupt nicht von Außen.

Und entgegen der Meinung einiger hier, ist es eben kein Fakt, dass KATS für die Lage verantwortlich sind. Es ist zwar Fakt, dass Fehler begangen wurden, aber es ist nicht so, dass diese Fehler von vornherein als solche zu erkennen gewesen wären, jedenfalls die meisten. Dass es für einige klar wie Kloßbrühe war, spielt keine Rolle. Denn die haben gelinde gesagt sowieso keine Ahnung. Und das gilt genauso für mich und alle anderen hier.


Btw. Entlassungen? Ernsthaft? Abgänge von Spielern mit Entlassungen gleichsetzen ist schon arg dämlich.
 
Es ist nicht ohne Grund ein Totschlagargument. Es stimmt einfach. Ein paar Vergleiche kann man sicherlich ziehen, aber das hält sich in Grenzen.

Abgesehen davon, daß ein Proficlub nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sportlich erfolgreich sein muß/möchte, sind die Übergänge fließend. Und andere Branchen haben ebenfalls ihre typischen Eigenarten.



Btw. Entlassungen? Ernsthaft? Abgänge von Spielern mit Entlassungen gleichsetzen ist schon arg dämlich.

Wo werden denn in dem von syker1983 geschriebenen und von mir zitierten Absatz
Werder ist ein Wirtschaftsunternehmen, dass sich aktuell am Markt orientieren muss und eine Verantwortung für seine Mitarbeiter hat. Vergleiche einmal heute die Berichte über Hertha BSC, bei der Mitarbeiter mit geringem Salär entlassen werden, um Gelder einzusparen. Da fehlt mir jede Art für Verständnis dafür.

Entlassungen mit Abgängen von Spielern gleichgesetzt? Diese Zeilen geben imho ziemlich deutlich zu verstehen, daß hiermit das Team hinter einer Mannschaft, sprich Geschäftsstellenmitarbeiter, Wäschepersonal etc. gemeint ist. Motzen ohne zu Glotzen ist wohl eher arg dämlich...
 
Deiner Argumentation, eisbaer, kann ich nicht folgen.
Keiner unterstellt KATS, dass beide sehenden Auges und bewußt Fehler gemacht hätten, die sie hätten vermeiden können. Dies würde nämlich den Tatbestand der groben Fahrlässigkeit nach sich ziehen und eine sofortige Entlassung ohne Abfindung bedingen.
Weder KA noch TS haben dies gemacht!!! Hat aber auch keiner behauptet.
KATS sind aber in der sportlichen Gesamtverantwortung seit Jahren tätig. Damit müssen sie eine Vision der Werdermannschaft entwickeln und keine Utopie.
Sie sind beide in dieser Verantwortung und der haben sie sich zu stellen, was in jedem anderen Wirtschaftsbetrieb normal ist. Das bedeutet Konsequenzen u.U. für die Betroffenen im Misserfolgsfall.
Zum Thema Entlassungen:
- das hat nichts mit Dämlichkeit zu tun, wenn ich es unmöglich finde, dass Bundesligisten ihren Hauptangestellten (Profis) weiterhin hohe Prämien und Gehälter zahlen, obgleich diese sportlich abgestiegen sind, und gleichzeitig Menschen im unteren Gehaltsegment des Vereins die Kündigung ausgesprochen wird.
- Hierzu habe ich auf Hertha BSC und dem heutigen Presseartikel der BILD hingewiesen, in dem einige dieser entlassenen Personen benannt worden sind. Ich behaupte, dass diese Menschen zusammen weniger als 100-150T€/a verdienen. Das vergleiche einmal mit einem Jahresgehalt von Kobiashvilli, der einen W. Stark angegriffen hat und jetzt bis zum Jahresende auf der Tribüne hockt.
 
Abgesehen davon, daß ein Proficlub nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sportlich erfolgreich sein muß/möchte, sind die Übergänge fließend. Und andere Branchen haben ebenfalls ihre typischen Eigenarten.
Eben. Und diese Eigenarten im Profisport sind es, die es so schwer machen, es mit anderen Unternehmen zu vergleichen. Bestes Beispiel dafür ist das angesprochene Missmanagement. Wenn es denn wirklich so klar erkennbar ist, dass Verantwortliche den Verein in den Ruin stürzen, dann sollten diese selbstverständlich auch entlassen werden. Aber wann ist denn sowas mal so dermaßen deutlich? Gefühlt 70% der Entlassungen im Profisport sind reinster Aktionismus. 29,9% wären dann durchdachte Änderungen, weil man das Konzept ändert und 0,1% wirkliche Entlassungen wegen Missmanagement. Kann mich da auch an keinen Fall erinnern.


Entlassungen mit Abgängen von Spielern gleichgesetzt? Diese Zeilen geben imho ziemlich deutlich zu verstehen, daß hiermit das Team hinter einer Mannschaft, sprich Geschäftsstellenmitarbeiter, Wäschepersonal etc. gemeint ist. Motzen ohne zu Glotzen ist wohl eher arg dämlich...

Ruhig Brauner. ;)
Hab dich missverstanden.
 
KATS sind aber in der sportlichen Gesamtverantwortung seit Jahren tätig. Damit müssen sie eine Vision der Werdermannschaft entwickeln und keine Utopie.
Sie sind beide in dieser Verantwortung und der haben sie sich zu stellen, was in jedem anderen Wirtschaftsbetrieb normal ist. Das bedeutet Konsequenzen u.U. für die Betroffenen im Misserfolgsfall.
Richtig. Sollten sie ihre Ziele nicht umsetzen können, müssen sie ihren Hut nehmen. Aber beurteile das mal von Außen. Das ist unmöglich. Misserfolg heißt ja nicht, dass man nicht die EL schafft. Die genauen Umstände kennen wir nicht. Das bleibt alles intern.
Zum Thema Entlassungen:
- das hat nichts mit Dämlichkeit zu tun, wenn ich es unmöglich finde, dass Bundesligisten ihren Hauptangestellten (Profis) weiterhin hohe Prämien und Gehälter zahlen, obgleich diese sportlich abgestiegen sind, und gleichzeitig Menschen im unteren Gehaltsegment des Vereins die Kündigung ausgesprochen wird.
Darum gings ja auch nicht. Ich hatte was falsch verstanden. ;)
Wobei ganz ehrlich: Irgendwo muss man anfangen mit den Entlassungen und das beginnt dann dort, wo man drauf verzichten kann. Entlässt man normale Mitarbeiter, passiert für den Verein nicht viel. Entlässt man die Sportler, bzw. verkauft sie, droht der entgültige Ruin.
Mal davon abgesehen, man kann Fußballer nicht so einfach entlassen. Das geht nur in beidseitigem Einverständnis, wie mir scheint. Ansonsten wäre das z.B. bei einem Albert Streit passiert. Oder bei Tosic bei uns, da war es beidseitig.
 
Mal davon abgesehen, man kann Fußballer nicht so einfach entlassen. Das geht nur in beidseitigem Einverständnis, wie mir scheint. Ansonsten wäre das z.B. bei einem Albert Streit passiert. Oder bei Tosic bei uns, da war es beidseitig.

Fußballprofis gelten arbeitsrechtlich als "normale" Arbeitnehmer (mit Zeitverträgen), von daher unterliegen sie auch den entsprechenden gesetzlichen Kündigungsschutz, sofern sie sich nicht vorsätzlich etwas zu Schulden kommen lassen (z.B. Diebstahl). Eine vorzeitige Kündigung bzw. eine Vertragsauflösung im beiderseitigem Einverständnis durch den Arbeitgeber hat i.d.R. die Zahlung einer Abfindung zur Folge - bei Trainerentlassungen wird es ja genau so gehandhabt.
 
Fußballprofis gelten arbeitsrechtlich als "normale" Arbeitnehmer (mit Zeitverträgen), von daher unterliegen sie auch den entsprechenden gesetzlichen Kündigungsschutz, sofern sie sich nicht vorsätzlich etwas zu Schulden kommen lassen (z.B. Diebstahl). Eine vorzeitige Kündigung bzw. eine Vertragsauflösung im beiderseitigem Einverständnis durch den Arbeitgeber hat i.d.R. die Zahlung einer Abfindung zur Folge - bei Trainerentlassungen wird es ja genau so gehandhabt.

Richtig. Vermutlich mit dem Sachgrund gemäß § 14 Abs. 1 S.2 Nr. 4 (Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung rechtfertig) TzBfG
 

„Werder steht über allem“

Schaaf: „Dass wir die internationalen Ränge anstreben, ist klar. Wir haben hier nach wie vor einen sehr hohen Anspruch, wollen viel erreichen.“
Schaaf: „Wir liegen gut bei den Transfers, haben sehr gute Spieler dazubekommen. Ich freue mich auf die Mannschaft – und darauf, ein Gebilde zusammenzusetzen, das interessanten Fußball spielen kann.“
Schaaf: „Die Harmonie, das Zusammenarbeiten muss zuerst passen – erst dann kommt der einzelne“

Sehr gut. Danke. :svw_applaus:
 
Abwarten bis zu den ersten Spielen, maddin.
Bislang hat Werder sehr viel Qualität im Kader verloren und wenig dazu bekommen. Kaderkosten deutlich reduziert, was auch bitter notwendig war.
 
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