a) ist nachzuvollziehbar, wenn man Konkretes wüsste, b) dagegen dürfte kein glaubwürdiges Argument darstellen, Entlassungen in der Liga sind an der Tagesordnung und auch bei Werder vor der Schaaf-Ära
Ja, Entlassungen sind an der Tagesordnung - Finde ich persönlich z.B. bescheuert, aber das ist meine Meinung.
Viel wichtiger ist doch die Frage: Welche Art von Fußball will ich als Verein spielen lassen?
Möchte ich mit hohem Ballbesitz agieren und das Spiel selber machen?
Möchte ich Defensiv stehen, wenig Ballbesitz, kontern?
Ich wage doch einfach mal zu behaupten, nicht jeder Trainer, kann jede geforderte "Spielphilosophie" auch auf den Platz bringen.
Das folgende sind einfach ein paar Gedankenspiele und Fragen, die ich mal so in den Raum stellen will. Denkanstöße ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit.
Wenn ich jetzt weiter davon ausgehe, dass Werder das Spiel machen will, dominant auftreten möchte mit hohem Ballbesitz, dann entspricht das sehr wahrscheinlich nicht den Vorlieben jedes einzelnen Fans und kann - gerade wenn eine Mannschaft verunsichert ist und sich erst neu finden muss - ziemlich unansehlich werden.
Sollte ich als Verein jetzt deswegen meine Philosophie aufgeben?
Sollte ich, wenn ich einen Trainer habe, der die von mir selbst gewünschte Philosophie vertritt, diesen Trainer feuern, weil die Ergebnisse nicht stimmen?
Gibt es, für Werder erreichbar, aktuell Trainer, die für eine ähnliche offensive, dominante Spielführung stehen?
Die Gedankenspiele um einen Trainerwechsel dürfen nicht geführt werden, ohne sich zu überlegen, wie man in der Zukunft als Verein auf dem Feld auftreten möchte.
Man kann die besten Trainer der Welt im 1-2 Jahre Takt holen, wenn jeder die Mannschaft anders spielen lässt wirst du kaum dauerhaft gute Ergebnisse haben.