Seit längerer Zeit lese ich hier im Forum nur mit,aber jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden,weil die Entwicklung des Vereins mir nicht gefällt. Das größte Problem sehe leider ich bei Thomas Schaaf. Darum möchte ich auf verschiedene Ansatzpunkte eingehen und sie genauer analysieren.
1.Kader:
Einige sehen den Kader und das vorhandene Spielermaterial als unausreichend für die El an und behaupten,dass mit diesem Kader nicht mehr möglich ist,da die Konkurrenz besser aufgestellt ist. Diese Meinung kann ich nicht teilen. Natürlich ist Bayern, Dortmund und Schalke besser aufgestellt,aber die restlichen Mannschaften sind keineswegs besser. Man kann nicht pauschal sagen,dass eine Mannschaft nur wegen einen besseren Kaders vor Bremen liegt. Nach den Namen zu beurteilen,kann Werder locker mit den Mannschaften (Leverkusen,Stuttgart,BMG usw.), die momentan vor uns liegen,locker mithalten.
Sehen wir uns mal die Spieler von Werder genauer an:
Wiese: Deutschlands 2. Nationaltorhüter, ich glaub,dass man dazu nicht mehr viel sagen muss.
Mielitz: Klasse Ersatztorhüter,der in den zahlreichen Spielen,in denen er einspringen musste,gezeigt hat,dass er ein guter Torhüter werden kann. Natürlich hat er noch nicht diese Ausstrahlung (für manche ein Kritikpunkt),die ein Wiese hat,aber man darf nicht vergessen,dass man sich diese erst in Spielen erarbeiten muss
Ignjovski: Man sieht,dass er Potenzial hat, aber er ist in seinen Aktionen noch zu hektisch. Aber man darf sich nicht wundern,weil er bis jetzt auf 5 verschiedenen Positionen eingesetzt wurde. Wie soll ein Spieler so Routine bekommen? Außerdem ist das sein 1. Jahr in der 1. Bundesliga und somit ist er noch in der Lernphase.
Prödl: Guter Innenverteidiger mit Kopfballstärke,die in der Offensive bei Standards und in der Defensive sehr gut zu gebrauchen ist. Auch am Boden ist er gut,natürlich nicht so stark wie ein Sokratis. Falls Naldo gehen sollte, hätte ich keine Bedenken bei Prödl
Sokratis: Was soll man zu unserem Griechen noch sagen? Woche für Woche eine bärenstarke Leistung, für mich einer der besten IV in der Bundesliga.
Affolter: guter Back-Up,mehr nicht,aber auch nicht weniger.
Naldo: Leider dauerverletzt,aber falls er gesund ist,gehört er auch zu den besten IV der Bundesliga
Schmitz: Für mich eine positive Überraschung in der HR, gute Flanken und auch in der Defensive wirklich zu gebrauchen. Ruhig am Ball und als Mittelfeldspieler (zB zuletzt gegen Dortmund) einsetzbar. Manchmal ist sein Stellungsspiel nicht das Beste,aber er ist noch nicht zu alt,dass er es nicht mehr lernen kann. Für das Geld wirklich eine Bereicherung.
Hartherz: Man sieht sein Potenzial, machte am Anfang paar gute Spiele,aber leider baut er von Woche zu Woche ab. Er sprintet manchmal einfach stur nach vorne,verliert den Ball und fehlt dann hinten. Seine Flanken sind auch noch ausbaufähig,außerdem hat er noch nicht so den richtigen Körperbau,aber auf alle Fälle ist man auf der linken Seite mit ihm und Schmitz gut aufgestellt. Mit seinen jungen Jahren eine gute Alternative für die Zukunft. Zur Zeit würde ich Schmitz an seiner Stelle lieber sehen.
Fritz: Unser Kapitän,an ihm scheiden sich wohl die Geister. Für mich ist er im Mittelfeld besser aufgehoben als auf der RV-Position. Mit seiner Erfahrung kann er die jungen Spieler noch weiterhelfen. Viele sehen ihn zu schlecht,was meiner Meinung nach nicht stimmt. Natürlich ist er nicht mehr so gut wie früher,aber zumindest spielt er solide. In der HR hat er mich positiv überrascht.
Bagfrede: junger Spieler, der seine Zerstörerqualitäten bereits mehrfach unter beweis gestellt hat, ihm fehlt einfach noch Spielaufbaukomponente, mit einer Systemumstellung (später mehr) würde er entlastet werden und könnte sich auf seine Stärken konzentrieren
Trybull: extrem talentierter Spieler, der eine sehr gute Spielübersicht hat und auch die notwendige Technik mitbringt. Sehr gut geeignet für die Position der Doppelsechs,die den Spielaufbau übernimmt. Wenn er noch an Körpermasse zulegt, steht ihm eine große Zukunft bevor. Aufgrund der fehlende Körpermasse kann er sich auf links halt noch nicht ganz so gut durchsetzen,wie gewünscht.
Ekici: Wer die Spiele von ihm in Nürnberg gesehen hat, weiß,was er kann. Man darf jetzt nicht den Fehler begehen ihn sofort aufzugeben. Ein Gündogan kommt in Dortmund jetzt auch erst in Fahrt.
Qualität ist auf alle Fälle vorhanden. In Nürnberg spielte er auch nicht die Spielmacherposition,er braucht das Spiel vor sich.
Hunt: Ehrlich gesagt,ich bin kein großer Hunt-Fan, letztes Jahr war das nichts,jedoch hat er sich dieses Jahr verbessert. Spielt für mich solide,jedoch erschließt sich mir nicht,warum manche ihn als Rettung sehen,obwohl er meistens nur durchschnittlich spielt.
Junu: Mir war klar,dass er nicht der neue Herzog gleich wird. Man sieht jedoch seine gute Technik und seinen Siegeswillen.Außerdem gehört er zu den Wenigen,der das Direktspiel verinnerlicht. Auf der SM-Position wäre er stärker.
Marin: Was ist aus ihm geworden? Er war ein klasse Spieler,der mit seinen Dribblings für Gefahr sorgte.Aber jetzt? Man sieht nur noch selten erfolgreiche Dribblings, er kommt auch zu selten in den gegnerischen Strafraum. Seine Qualitäten hat er sicherlich nicht verlernt,aber er spielt einfach auf der falschen Position. Er kann mindestens 1 bis 2 Spieler ausdribbeln,aber wenn er in der Mitte spielt,dann sind halt gleich 4 andere Spieler da. Die gute Übersicht für die SM-Position hat er nicht und ich versteh bis heute nicht,wieso er jedesmal auf der Sm-Position ran muss.
Arnautovic: Wer in ihm noch keine Entwicklung gesehen hat,der muss blind sein. Überragende Technik, gute Übersicht, guter massiger Körper, Spritzigkeit, Kreativität und auch der Mut zum Besonderen, das vereinigt Arni. Die Spiele bis zur roten Karte waren wirklich sehr gut,leider hat diese ihm aus dem Rhythmus gebracht,aber er hat sich wieder rangekämpft mit seinen Jokertoren und wie wird es ihm gedankt? Richtig,ein Rosenberg wird im ohne ersichtlichem Grund vorgezogen.
Der Junge braucht Vertrauen und wenn er dieses bekommt,dann wird er auch ein Topspieler.
Rosenberg: Er ist nicht wirklich schlecht,aber auch nicht wirklich gut. Er hat sich verbesserter,er spielt jetzt mehr mit,aber mehr als Durchschnitt ist er leider nicht. Die Argumente.dass er zu den besten Stürmer gehören würde,falls alle Pfostentreffer reingegangen wären,find ich, ehrlich gesagt lächerlich. Bei Arni würden einige behaupten,das es Unvermögen ist und bei Rosenberg behaupten die gleichen Personen,dass es Pech ist.
Pizarro: Eine Legende, mehr braucht man nicht zu sagen. Man darf jedoch nicht den Fehler machen,sich nur auf Pizarro zu verlassen,weil das Spiel noch ausrechenbarer wird.
Füllkrug: junger Stürmer mit Potenzial
Wenn man sich den Kader jetzt nun ansieht,sieht man,dass dieser mindestens El-fähig ist und noch viel Potenzial in ihm steckt. Doch wer ist verantwortlich,dieses Potenzial zu nützen? Der Trainer!
2.System/falsch besetzte Positionen
Ich kann diese Raute nicht mehr sehen und anscheinend bin ich nicht der Einzige. Immer die gleiche fehlbesetzte Aufstellung, ich kann mich an kein einzig gutes Spiel mit der Raute in den letzten 2 Jahren erinnern. Woran das liegt? Jeder gegnerische Trainer weiß,was wir spielen und wie wir zu einem Torerfolg kommen wollen: durch die Mitte! Das ist zu leicht ausrechenbar. Man hat es gestern wieder gesehen: Tuchel stellt seine Taktik auf die Tannenbaumformation um und schon klappt bei Werder nichts mehr. Wer das Spiel gegen Augsburg gesehen hat,wird auch bemerkt haben,dass wir kaum Chancen hatten und nur durch einen perfekten Schuss von Füllkrug das Tor gemacht haben. Toll herausgespielt war da nichts. Aber woran liegt es,dass wir trotz einem guten Kader nicht gut spielen?
Betrachten wir uns mal die Spieler ,bei denen sich ihre gelernte und jetzige Position unterscheidet.
Fritz: gelernter RV → MF: das macht meiner Meinung nach noch Sinn,weil er dort besser spielt
Trybull: gelernter DMF → linke Halbposition: sicher besser auf der Doppel-6,weil seine Spielübersicht Bagfrede entlasten würde und die fehlende Körpermasse keine große Rolle spielen würde
Iggy: gelernter DMF → RV,LV,DMF,RA,LA : 5 verschiedene Positionen,da kann man keine Routine bekommen
Ekici: ganz ehrlich,ich weiß nicht genau,was er gelernt hat,aber in Nürnberg hat er sicher nicht SN gespielt, er wurde aber als SM geholt,darum verwundert es mich nicht,dass er bis jetzt noch nicht als SM Fuß gefasst hat
Marin: gelernter RA/LA → SM, verschenkt auf dieser Position, ihm fehlt einfach die Übersicht und seine Dribblings in den gegnerischen Strafraum sind in der Mitte kaum erfolgreich,weil zu viele Gegenspieler um ihm herumstehen. Die Gegner haben sich immer gefürchtet,falls Marin in den Strafraum gezogen ist,weil sie keinen Elfmeter verschulden wollten. Aber auf dieser Position ist es ihm einfach nicht möglich.
Arnautovic: gelernter RA/LA → ST, jeder hat bereits gemerkt,dass Arni kein richtiger Knipser ist,aber dafür andere Qualitäten mitbringt: gute Physis,Technik,Übersicht, strammer Schuss usw.
Aber wenn er Im Strafraum steht,dann bringt es ihm nichts.Er muss mit Geschwindigkeit auf den Gegenspieler kommen und seine Technik im 1gegen1 nutzen und den Spielaufbau unterstützen. So beraubt man ihm nur seine Stärken. Viele sehen Arni auf Außen, manche auch auf der Sm/HS-Position. Auch ein Koller (österreichischer Nationaltrainer) hat Arni schon auf der SM-Position eingesetzt.
Juno: linke Halbposition/ SM → rechte Halbposition: Wenn ich mich nicht täusche,hat er selbst gesagt,dass er sich auf der SM besser fühle und die rechte Halbposition für ihm neu ist. Gestern spielte er anfangs auf SM (war nicht schlecht),musste dann aber später Marin weichen und man sah danach nicht mehr viel von ihm.
Was sieht man nun? 6 Spieler spielen auf Positionen,die sie nicht gelernt haben oder mit denen sie nicht richtig zurecht kommen.Man beraubt ihnen ihre Stärken, Wie sich so was auf die Psyche auswirkt,ist wieder ein anderes Thema.
Wieso stellt man nicht einfach mal auf 4-5-1 oder 4-3-3 um? Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert.
Wer ist aber dafür zuständig? Richtig,der Trainer!
3.Aufstellungen und das Leistungsprinzip oder auch genannt Nibelungentreue:
Was ich immer mehr bei Thomas Schaaf vermisse, ist das Aufstellen nach Leistungsprinzip.
Ich finde es gut,dass ein Trainer einen Spieler X wegen einen schlechten Spiel nicht sofort im nächsten Spiel durch einen anderen Spieler Y ersetzt. Aber irgendwann muss man einen Spieler,der in einem kleinen Formtief steckt auswechseln. Man macht ihm und dem Team damit keine Freude,wenn man ihn dann trotzdem spielen lässt,obwohl ein anderer Spieler zZ einfach besser ist:
Mir stellen sich folgende Fragen bei folgenden Spielern:
Wieso wurde ein Hunt letztes Jahr durch die gesamte Saison Woche für Woche aufgestellt,obwohl es nicht mit Leistung gerechtfertigt war und es Alternativen gab?
Wieso wurde ein Schmitz einfach abgesägt und bekommt keine neue Chance,obwohl ein Hartherz zur Zeit etwas schwächelt?
Wieso wird ein Rosenberg einem Arnautovic jedes Wochenende vorgezogen,obwohl Rosenberg es mit seiner Leistung nicht zurückzahlt und ein Arnautovic eine aufstrebende Form aufzeigt?
Manche haben dafür eine einfache Erklärung: Die Spieler bieten sich im Training mehr an.
OK,das lass ich einmal durchgehen,aber auf Dauer bringt es dem Punktekonto nichts,wenn der eine im Training besser ist und dafür im Spiel schlechter ist als der andere: Natürlich muss ich meinen Spielern motivieren,damit sie im Training nicht lustlos auftreten,aber irgendwie muss man es doch hinbekommen,dass die beste Spieltagself am Spieltag spielt und nicht die beste Trainingself.
Wer ist für die Motivation,Training und Aufstellung verantwortlich? Richtig,der Trainer!
4.Auswechslungen während des Spiels/ Reaktionen am Spielfeldrand
Die Auswechslungen sind manchmal nicht nachvollziehbar. Meistens reagiert Thomas Schaaf zu spät oder auf den Spielverlauf bzw das Ergebnis. Die Wechsel finden erst meistens zur 70 Minute statt,das ist meiner Meinung nach zu spät. Jedoch hat sich das bereits gebessert.
Gestern hingegen wird kurz nach der Pause das komplette Auswechselkontingent aufgebraucht.
Jemand im Forum hat zu Bedenken gegeben,dass das eigentlich ein Schuldeingeständis des Trainers war ,da er die falsche Startaufstellung gewählt hat. Zum Glück hat sich gestern keiner verletzt,weil sonst hätte man mit 10 Spielern weiterspielen müssen.
Des öfteren schweben die Stürmer in der Luft,weil kein Zuspiel aus dem Mittelfeld kommt (zb steht man dort in der Unterzahl, Raute (4) gegen 4-5-1 (5)), dann opfert Thomas Schaaf jedoch einen weiteren Mittelfeldspieler um einen 3. Stürmer zu bringen. 3 Stürmer bekommen auch nicht mehr Zuspiele aus dem Mittelfeld,nur weil jetzt 3 Stürmer vorne stehen,weil das überforderte Mittelfeld jetzt noch mehr geschwächt wurde.
Desweiteren steht Thomas Schaaf am Spielfeldrand komplett regungslos und für mich wirkt sein Blick leer. Manche kritisieren Klopp oder Tuchel,dass sie zu viel rumschreien oder sich aufregen,aber mir ist ein Trainer,der Emotionen zeigt und mitfiebert lieber als ein Trainer,der nur tatenlos zusieht. Natürlich zeigt Thomas Schaaf auch Reaktionen,aber leider nicht sehr viele. Aber das ist eher eine persönliche Vorliebe
5.Umbruch/Verletzte
Manche sehen für die negative Entwicklung keinen Fehler beim Trainer,sondern weisen auf die Verletzungsmisere hin und den nötigen Umbruch. An der Verletzungsmisere kann der Trainer wirklich nichts,aber dieser zwang den Trainer zu einem Art Umbruch. Hätte ein Trybull eine Chance gehabt,hätte sich ein Hunt nicht verletzt? Die Frage lässt sich nicht beantworten.
Aber was verbindet man mit dem Wort Umbruch? Junge Spieler einsetzen und junge,kostengünstige Spieler verpflichten? Natürlich gehört das dazu,aber das ist noch lange kein Umbruch,eher eine Umstellung. Viele Vereine müssen sparen und ältere Spieler durch junge Talente ersetzen. Somit würden viele Vereine einen Umbruch durchführen.
Für mich gehört zu einem Umbruch,dass man das vorhandene Spielermaterial analysiert und ein Konzept entwickelt,dass die Stärken betont. Dazu gehört auch eine Umstellung des Systems, gezielte Kaderplanung und evtl sogar ein Trainerwechsel. Thomas Schaaf hat man vieles zu verdanken,aber rechtfertigt dieses,dass sein Trainerposten unantastbar ist? Nach einer so langen Zeit, sind manche Dinge standardisiert und man verliert auch den objektiven Blick auf das Ganze. Nach einer bestimmten Zeit sind gewisse Dinge normal geworden oder werden als gut betrachtet und nicht hinterfragt,weil sie in die letzten Jahre auch funktioniert haben.Jedoch darf man nicht vergessen,dass sich die Zeiten und das Umfeld auch ändern können,darum muss man gewisse Dinge auch mal wieder kritisch hinterfragen. Auch den Trainer,der früher sehr erfolgreich war und vieles für den Verein geleistet hat. Ein Umbruch setzt dies voraus.
6.Trainerdiskussion
Ich mag Thomas Schaaf als Mensch auch sehr gerne,aber irgendwann hat jeder mal seinen besten Zeiten hinter sich. Wenn man sich die letzten 2 Jahre ansieht,sehe ich keinen Aufwärtstrend,eher einen Negativtrend. Viele sehnen sich nach Spieler wie Micoud,Herzog,Diego oder Özil,aber diese Zeiten sind vorbei. Man muss den Blick wieder nach vorne richten und vielleicht schafft ein neuer Trainer einen neuen Diego hervorzubringen. Ich bezweifle auch,dass ein Schaaf,falls ein Spieler wie Diego wieder in der Mannschaft ist,an alte Zeiten anknüpfen kann.
Andere Trainer schaffen mit geringen Etat und schlechteren Spielern einen besseren Fußball zu spielen (siehe zZ Freiburg, BMG usw).
Manche glauben,dass ein neuer Trainer keine bessere Leistung aus der Mannschaft holen kann als Thomas Schaaf,aber wie soll man das herausfinden,wenn man den anderen keine Chance gibt?
7.Fazit:
Eigentlich dürfte man sich nicht beschweren,wenn man sich die Tabelle ansieht,jedoch sagt diese nicht wirklich viel über die Leistungskraft Werders aus,weil einerseits andere Teams geschwächelt haben und andererseits Werder manche Siege glücklich für sich entschieden hat. Die Spielkultur hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht übermäßig verbessert,was womöglich die Tabellenveränderung wahrscheinlich vermuten lässt. Auch einstudierte Laufwege sehe ich seit fast 2 Jahren nicht mehr.
Letztendlich kann man nie sagen,ob ein Trainerwechsel mehr Erfolg verspricht,aber um das Herauszufinden muss man diesen Schritt auch riskieren.
Viele wollen einen neuen Herzog in Bremen sehen,der den Verein wieder zur alter Stärke führt,aber vielleicht ist nicht einen neuer Herzog auf der Spielmacherposition die Lösung,sondern der alte Herzog auf der Trainerbank. Auch wenn der Herzog Tuchel oder Büskens heißen wird.