Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich weiß nicht. Jedenfalls wurde aber selbst in dieser Phase, als Werder "gebremst" spielte, bis auf 2 Unachtsamkeiten, die den gegnerischen Chancen voraus gingen, taktisch gut und stabil gespielt. Ich persönlich hatte auch in dieser Phase die feste Überzeugung, das Werder noch mehr als ein Tor macht und gewinnt.
Solche Gefühle gab es die gesamte letzte Saison nicht.
 
@Fdb
Für mich auch.

Ansonsten....
Viele der vergangenen schweren taktischen Fehler wurden in sehr überraschender Weise komplett abgestellt. Stichwörter Absicherung, Spiel ohne Ball, Arbeit gegen den Ball und eigene Spieler hinter den Ball bekommen. Alle diese taktischen Dinge wurden sehr viel besser gemacht als in den letzten Jahren. Und daran wird der Trainer wohl entscheidenden Anteil haben. .
Das Werder gerade in taktischer Hinsicht ungewohnt gut agierte, zeigten die Aussagen von Kurz, das seine Mannschaft es zu keinem Zeitpunkt geschafft hätte, die "Werder-Raute zu stellen" sprich ihre grundsätzlichen Risiken in eigene Vorteile umzumünzen, so wie es so viele Gegener über Jahre geschafft haben.

Gerade diese disziplinierte Leistung und mannschaftliche Geschlossenheit sowie das viel direktere Spiel im MF geben mir durchaus Mut für die Saison.

Eine Raute, die etwas von ihrer Offensivkraft einbüsst, dafür viel an Stabilität gewinnt - das könnte durchaus die Grundlage für eine erfolgreiche Saison werden.
:tnx:

@Sofatester
Das ist das Gefühl, wenn eine Mannschaft schlau spielt und Souveränität vermittelt.
 
Dann tausch wegen mir Marin mit Ekici und wir verlagern unsere Schwäche vom linken AV auf den rechten AV. Ändert das wirklich grundlegend etwas an der Problematik?

Im übrigen sehe ich auch keinen Defensivvorteil der Raute. Im Gegenteil durch einen zusätzlichen DM könnte man flexibler reagieren als mit nur einem. Und Ballverluste auf den Halbpositionen sind hier genauso gefährlich wenn nicht noch schlimmer wie bei einem 4-5-1 mit den beiden offensiven Außen. Vorallem bei einer Raute mit Marin auf einer Außenposition hätte ich erhebliche Bauchscmerzen.
 
:stirn:

Du wirfst zwei unterschiedliche Sachverhalte fälschlicherweise in einen Pott. Nachwuchsförderung und Spielphilosophie sind abgesehen davon, daß man die Spielweise der Profis in den Nachwuchsbereich übertragen kann, doch zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, so hatten wir in der Nachwuchsförderung schon einen jahrzehntelangen Vorsprung, denn dies war einer der Bausteine für die Titel in der Ära Rehhagel und auch in der Double-Saison hatten wir mit Boro, Schulle und Valdez drei Nachwuchsleute oft auf dem Platz standen. In Zeiten wo Werder bereits eine gezielte Nachwuchsförderung betrieb, haben Andere, die uns heute dahingehend den Rang abgelaufen haben, das Geld noch mit vollen Händen ausgegeben. Nachwuchsleute hatten doch dort oft doch nur eine Chance, wenn sie wie z.B. Lars Ricken zufällig in deren Hinterhöfen kickten und die gute Nachwuchsförderung war auch eines der Gründe, warum sich so manches Talent für Werder Bremen entschied, selbst wenn von woanders ein besser dotiertes Angebot vorgelegen hat.

Abgesehen davon ist es ist schon amüsant, daß das Erwähnen einer negativen Veränderung gleich wieder so interpretiert/unterstellt wird, daß KATS ihren Kredit verpielt hätten.

Ich glaube nicht, dass es zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte sind und schon gar nicht, dass man sie nicht "in einen Pott werfen" darf. (s.o.: Vereinsphilosophie und Nachwuchsförderung)

Es stimmt, wenn Du schreibst, dass Werders Erfolge auch der hervorragenden Nachwuchsarbeit zu verdanken ist, aber es war nicht der einzige Grund.

In der Ära Rehhagel wurden, im Gegensatz zur Ära KATS, häufig ältere, erfahrene Spieler ablösefrei geholt, die bei anderen Vereinen unzufrieden waren, oder deren Karriere fast vorbei schien (Allofs, Burgsmüller, usw.)

In der Ära KATS kamen und kommen (Ignjovski) junge Spieler nicht deswegen zu Werder, weil wir so ein gutes Jugendkonzept haben (Internat, Jugendmannschaften), sondern, weil es Schaafs Stärke ist, aus ihnen "Stars" zu machen. Das unterscheidet ihn von vielen seiner Kollegen in der Bundesliga.

Gute Internate und Jugendförderungen haben auch andere Bundesligisten, zumal es seit der katastrophalen EM 2000 in Belgien/Niederlande für jeden Bundeligisten vorgeschrieben ist.

Von einem "jahrzehntelangen Vorsprung" zu sprechen/schreiben, halte ich für falsch, um nicht zu sagen arrogant.

Dass andere Vereine nicht auf die Jugend gesetzt haben, stimmt so nicht. Es hängt halt immer von der jeweiligen Situation der Vereine und dem Anspruch an den Kader ab. Wenn ein Verein permanent Champions-League spielt, reicht die Jugendarbeit in der Regel nicht, um das Niveau zu halten. Das war auch der Grund, warum Werder in den letzten Jahren häufiger "teuere Spieler" einkaufen musste, selbst gegen die eigene "Philosophie". Vereine wie Mönchengladbach, Freiburg, Nürnberg, Hertha usw. haben schon lange auch hervorragende Jugendarbeit geleistet und dadurch Erfolge erzielt. Nur eben nicht so erfolgreich wie Werder unter KATS. "Jahrzehntelanger Vorsprung" stimmt einfach nicht, auch wenn "Du das nicht wahrhaben willst"!
 
Ich weiß nicht. Jedenfalls wurde aber selbst in dieser Phase, als Werder "gebremst" spielte, bis auf 2 Unachtsamkeiten, die den gegnerischen Chancen voraus gingen, taktisch gut und stabil gespielt. Ich persönlich hatte auch in dieser Phase die feste Überzeugung, das Werder noch mehr als ein Tor macht und gewinnt.
Solche Gefühle gab es die gesamte letzte Saison nicht.

:tnx: So ging es mir auch !!
 
@Bremen:
Welche Talente hat man in den letzten 10 Jahren nicht gefördert?

Ich habe nicht behauptet, daß in den letzten 10 Jahren Talente nun gar nicht gefördert wurden:

... aber wenn ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Profimannschaft rangeführt wird - was in Anbetracht der leeren Kassen durchaus Sinn macht und von TS in den letzten 3 Jahren (wobei man die letzte Saison wegen der vielen Verletzten außenvor lassen muß) ziemlich vernachlässigt wurde

Die Darstellung von einer Nichtförderung von Talenten in 10 Jahren drückt man sicherlich anders aus, oder?

Es ergibt sich jedenfalls eine deutlich Schieflage des Bildes, wenn Werder Bremen selbst verlauten hat, daß man aufgrund des wirtschaftlichen Nachteils auf den Nachwuchs setzten muß, aber gleichzeitig die U23-Spieler in den Spielzeiten 08/09 und 09/10 kummuliert auf nur 6 Bundesligaeinsätze kommen (08/09 Husejinovic 3 Andersen, Perthel Oherl je 1, 09/10 Husejinovic 3, Mielitz 2 Ayik 1).
 
Jedoch sollte man offen genug sein, anzuerkennen, das etwas ganz anders läuft, als man es sich gedacht hatte.
Ich habe durchaus kein Problem damit, irgendwelche Fehleinschätzungen meinerseits zuzugeben, allerdings weiß ich nicht, wo jetzt etwas "ganz anders lief", als ich es bspw gedacht hätte.
Ich bin nicht davon ausgegangen, daß wir gegen Lautern unter die Räder kommen werden. Egal mit welcher Aufstellung. Und ich glaube auch im nachhinein nicht, daß das Spiel negativer gelaufen wäre, wenn man bspw. auf Wagner/MA gesetzt hätte und Ekici von Beginn an gebracht hätte. Ich würde sogar soweit gehen, daß wir evtl. sogar noch früher erfolgreich gewesen wären.
Viele der vergangenen schweren taktischen Fehler wurden in sehr überraschender Weise komplett abgestellt... ...Alle diese taktischen Dinge wurden sehr viel besser gemacht als in den letzten Jahren.
Puh, nach einem Spiel gegen einen Gegner, der, bei allem Respekt, nun wahrlich kein Gradmesser war,(dabei ist es letztlich völlig egal wie sie in der letzten Saison gegen uns spielten) bereits eine Bilanz zu ziehen, was wir taktisch nun alles besser gemacht haben, ist in meinen Augen reichlich verfrüht!
Wenn einen der gegner nicht unter Druck setzt, weil ihn dazu die Mittel (und Spieler) fehlen und er im Spiel nach vorne recht behäbig und unpräzise agiert, kann es einem natürlich recht sein und die 3 Punkte nimmt man gerne mit, allein schon deshalb, weil es die generelle Lage etwas beruhigt. Anhand dieses Spiels allerdings auf eine angeblich nun erfolgte, taktische Veränderung/Verbesserung zu verweisen, halte ich für verfrüht.
Der Trainer hat damit zugleich psychologisch richtig gehandelt, die Pleitenheim-Elf quasi "auf Bewährung" antreten zu lassen (nur Merte für Boro, Papas auf RAV und Fritz ins MF verschoben).
Wenn es klappt, war es natürlich richtig, besonders psychologisch.;)
Hätten wir verloren, hätte man sicherlich genügend Argumente gefunden, warum die Hheim-"Versager" erneut ihr Unwesen treiben durften und die Everton-Elf nicht ihre Chance erhielt.
Wie gesagt, wenn man gewinnt, hat man bekanntlich alles richtig gemacht. Zumindest oberflächlich gesehen.
Ich sehe bei uns, und das will ich gerne anerkennen, daß die Mannschaft im Ganzen beherzt, diszilpiniert und engagiert zu Werke ging. Das wohl.
Allerdings traue ich dem "Braten" noch nicht, da ich schon oft der naivien Hoffnung verfallen war, daß die Mannschaft nun "wisse worum es geht". Leider hielt das oft nicht länger als ein Spiel, ich hoffe, das ist nun anders.
Ebenfalls positiv ist sicherlich zu bewerten, daß wir personell nicht mehr so arg gebeutelt sind, wie zuletzt.
Er hätte im Nachhinein betrachtet nur Wesley für Bargfrede und dann Ekici für Marin bringen sollen und er hätte Thy, der am Ende sichtlich platt wirkte, raus nehmen und dafür Wagner oder Arnautovic bringen sollen. Bei dem jetzt wieder breiten Kader sollte das Wechselkontingent möglichst immer genutzt werden. Es wäre armselig, auf dem Wege der Nichteinwechslung von Spielern Prämien (Gehalt) sparen zu wollen.
:tnx: Richtig, den Gedanken bzgl. gesparter Prämie hatte ich noch gar nicht. Interessanter Ansatz.
Grade auch ohne Doppelbelastung sollte man darauf achten, daß alle einigermaßen auf ihre Einsatzzeiten kommen.
 
Hat man sich einlullen lassen oder vielmehr versucht, das Spiel zu kontrollieren? Das sah für mich eher so aus, als habe man das Tempo bewußt herausgenommen.

:tnx:

So sah es für mich auch aus. Denn nach dem Lattentreffer kontrollierte Werder wieder das Spiel und und ging zurecht in Führung und hat den Sieg über die Runden gebracht. Von Lautern kam nix Substantielles mehr, obwohl sie nunmehr in Rückstand geraten waren und erst recht das Heft des Handeln in die Hand nehmen mussten. Nun, das haben sie versucht, nur Werder hat es ihnen das nicht gewährt. Wie? Das wurde hier schon erläutert.
 
Entgegen aller Diskussionen werden wir uns nun bis nächsten Sonntag gedulden müssen, um zu sehen, welchen Stellenwert "die neue Ordnung" im Bremer Spiel haben wird. Die AV's sind sehr gut besetzt, Merte ist da, das ZM hat ganz gut funktioniert und es ergeben sich Möglichkeiten. Lev. muss Gas geben, wir dagegenhalten. Ich bin riesig gespannt, wie unser Trainer aufstellen wird!! Bringt er Pizza neben Rosi, sollte den Pillen eigentlich die Muffe gehen...
Ich traue dem "Braten" auch noch nicht so ganz, sollten wir uns dennoch beim selbsternannten Meisterschaftsanwärter behaupten, geht das schon in eine klare positive Richtung. Das wird ein ganz wichtiger Maßstab für die kommenden Spiele!
 
Jedoch sollte man offen genug sein, anzuerkennen, das etwas ganz anders läuft, als man es sich gedacht hatte.
Ich habe durchaus kein Problem damit, irgendwelche Fehleinschätzungen meinerseits zuzugeben, allerdings weiß ich nicht, wo jetzt etwas "ganz anders lief", als ich es bspw gedacht hätte.
Ich bin nicht davon ausgegangen, daß wir gegen Lautern unter die Räder kommen werden. Egal mit welcher Aufstellung. Und ich glaube auch im nachhinein nicht, daß das Spiel negativer gelaufen wäre, wenn man bspw. auf Wagner/MA gesetzt hätte und Ekici von Beginn an gebracht hätte. Ich würde sogar soweit gehen, daß wir evtl. sogar noch früher erfolgreich gewesen wären.
:confused:
Sofatester behauptet weder irgendwas Vergleichbares im Extrem von "unter die Räder kommen", noch spricht er von Aufstellungen. Sondern vom Spiel, der Ausrichtung und dem Verlauf an sich.
Viele der vergangenen schweren taktischen Fehler wurden in sehr überraschender Weise komplett abgestellt.
.... Alle diese taktischen Dinge wurden sehr viel besser gemacht als in den letzten Jahren.

Puh, nach einem Spiel gegen einen Gegner, der, bei allem Respekt, nun wahrlich kein Gradmesser war,(dabei ist es letztlich völlig egal wie sie in der letzten Saison gegen uns spielten) bereits eine Bilanz zu ziehen, was wir taktisch nun alles besser gemacht haben, ist in meinen Augen reichlich verfrüht!
Wenn einen der gegner nicht unter Druck setzt, weil ihn dazu die Mittel (und Spieler) fehlen und er im Spiel nach vorne recht behäbig und unpräzise agiert, kann es einem natürlich recht sein und die 3 Punkte nimmt man gerne mit, allein schon deshalb, weil es die generelle Lage etwas beruhigt. Anhand dieses Spiels allerdings auf eine angeblich nun erfolgte, taktische Veränderung/Verbesserung zu verweisen, halte ich für verfrüht.
Auch hier bezieht sich Sofatester direkt auf das Spiel, Du verallgemeinerst es, um die Unwichtigkeit "eines Spiels" herausstellen zu können. Das geht dann natürlich noch besser, wenn zwischendurch mit ..... der Zusammenhang wegretouchiert wird.


Das nur mal am Rande.......
 
:confused:
Sofatester behauptet weder irgendwas Vergleichbares im Extrem von "unter die Räder kommen", noch spricht er von Aufstellungen. Sondern vom Spiel, der Ausrichtung und dem Verlauf an sich.

Auch hier bezieht sich Sofatester direkt auf das Spiel, Du verallgemeinerst es, um die Unwichtigkeit "eines Spiels" herausstellen zu können. Das geht dann natürlich noch besser, wenn zwischendurch mit ..... der Zusammenhang wegretouchiert wird.


Das nur mal am Rande.......

Danke für die Übersetzung! :p
 
Allein, wie Özil jetzt integraler Bestandteil in Offensiv und Defensivbewegung des Teams ist. Bei uns war Özil eher noch ein absolutes Sicherheitsrisiko, weil er den gegnerischen Spieler zwar begleitete, aber eher davon fastziniert war, wie dieser den Spielzug erfolgreich beendet als das er effektiv eingriff. Jetzt hat er gelernt, wie man die Offensivbemühungen effektiv einschränkt, behindert oder gar einen Ball zurückerobert.
:tnx: Das unterscheidet Schaaf von Mourinho. Ein bisschen. ;)
 
@Sofatester:
Hat man sich einlullen lassen oder vielmehr versucht, das Spiel zu kontrollieren? Das sah für mich eher so aus, als habe man das Tempo bewußt herausgenommen.

Ich bin zwar nicht Sofatester, möchte aber doch anmerken, dass es völlig falsch gewesen wäre, das Tempo bewusst herauszunehmen, zumal von echter Kontrolle nichts zu sehen war und der Spielstand dieses eigentlich gar nicht erlaubt hat.

Für mich steht außer Frage, dass man sich hat einlullen lassen, schließlich ist dieses Einlullen des Gegners eine in der Vergangenheit häufig und erfolgreich praktizierte Methode der Lauterer, um ins Spiel zu kommen. Auch und gerade gegen Mannschaften wie Werder, die Probleme haben, die Konzentration hoch zu halten, wenn das Tempo aus dem Spiel heraus ist.

Im Übrigen nimmt man das Tempo nicht aus dem eigenen Spiel, sondern aus dem Spiel des Gegners.
 
Dazu muß sich der Nachwuchs allerdings auch aufdrängen, was ich bei Thy nicht erkennen kann. Für mich wirkt es eher so, als wolle man im Zuge des "Umbruchs" nun etwas krampfhaft einen Nachwuchsmann, quasi demonstrativ, einbauen.

Ich denke, Du schätzt Thy völlig falsch ein. Ich bin weiß Gott kein großer Fan der personellen und taktischen Maßnahmen Schaafs, sehe die Personalie Thy aber absolut positiv, da er Elemente ins Spiel einbringt, die weder Wagner, noch Arnautovic nachhaltig untermauern können.

Thy bewegte sich am Samstag gut, beteiligte sich hervorragend an der Defensivarbeit und schaffte Räume für Rosenberg, strahlte in der Anfangsphase sogar Torgefahr aus, als Trapp mit einem tollen Reflex das 0:1 aus Lauterer Sicht verhinderte.

Er erfüllt alle Anforderungen, die es bedurfte, um am vergangenen Samstag in der Anfangself zu stehen: Technisch gut, läuferisch stark, taktisch gut geschult und absolut gewillt, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, vor allem aber kompatibel zu Markus Rosenberg, was ein ganz wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Sturmduos ist.


Darüber hinaus kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Eigengewächse es bei Werder so schwer haben. Als würde es schon nicht reichen, dass Schaaf es ihnen schwierig macht, werden sie auch noch von den Fans in Frage gestellt. Trinks und Thy sind herausragende Talente ihres Jahrgangs und elementare Bestandteile der DFB-Auswahlteams. Sie sind nicht so spektakulär und dominant, wie es ein Mario Götze in Dortmund ist, allerdings werden sie hier weit unter Wert wahrgenommen, wie es einst bei Simon Rolfes, Martin Harnik und Max Kruse der Fall war.

Muss es erst wieder so weit kommen, dass diese Jungs erst verliehen und dann ganz abgegeben werden?

Junge Spieler machen Fehler, doch diese Fehler sind in meinen Augen absolut verzeihbar, solange das Talent und der Wille zur Entwicklung vorhanden sind. Der Prophet im eigenen Lande zählt in der Regel recht wenig, doch diejenigen, die ihn zu schätzen wissen, sind in den letzten Jahren gut damit gefahren.

Allein Schalke 04 generierte (aus der Not heraus) durch Eigengewächse wie Neuer, Hoogland, Özil, Fährmann, Höwedes, Draxler, Baumjohann oder Matip Transferwerte, die heute zusammen die 50 Millionen Euro locker übersteigen. Leverkusen schaffte mit Adler, Castro, Reinartz und Oczipka gleich vier Eigengewächse im eigenen Kader zu integrieren und zudem vielversprechende Talente wie Tobias Steffen und Christoph Kramer an Zweitligisten zu verleihen, wo sie sich weiterentwickeln und ihren Marktwert steigern können.

Weder Schalke, noch Leverkusen waren in den letzten Jahren signifikant besser besetzt, was die U17 und U19-Mannschaften betrifft. Es ist oft nur eine Frage der besonderen Situation (wie etwa bei Schalke und Stuttgart) und/oder der Philosophie (Leverkusen). Ich würde mir wünschen, dass Werder diesen Weg aufgrund einer Philosophie geht, um nicht irgendwann aus der Not heraus einen solchen Weg gehen zu müssen.
 
Auch hier bezieht sich Sofatester direkt auf das Spiel, Du verallgemeinerst es, um die Unwichtigkeit "eines Spiels" herausstellen zu können.
Ach Herrgott, ist es wieder Erbsenzählzeit?!:zweifeln:
Ihr macht hier grade nach einem Spiel gegen einen Gegner, der einen über fast 90 Min in Ruhe ließ und eine sehr dankbarer "Starthilfe" darstellte, ein Fass auf, wie taktisch gut das nun alles war. Und das man anscheinend "aus den Jahren" gelernt hat. Ich bitte Dich(euch)!
Grade Du wirst wissen, wie oft wir uns schon über taktische Dinge gefreut hatten und der Hoffnung erlagen, daß TS nun sein System eher auf Ordnung und Disziplin ausgerichtet hatte, statt auf Spektakel, um dann im nächsten Spiel wieder bitter enttäuscht zu sein, aufgrund der vogelwilden Spielweise. Auch wenn man das Spiel unterm Strich recht souverän gewann, werde ich den Teufel tun und anhand dieses Spiels irgendetwas für die Zukunft zu prognostizieren. Das Spiel für sich war in Ordnung, keine Frage.
 
Ich bin zwar nicht Sofatester, möchte aber doch anmerken, dass es völlig falsch gewesen wäre, das Tempo bewusst herauszunehmen, zumal von echter Kontrolle nichts zu sehen war und der Spielstand dieses eigentlich gar nicht erlaubt hat.

Für mich steht außer Frage, dass man sich hat einlullen lassen,


Im Übrigen nimmt man das Tempo nicht aus dem eigenen Spiel, sondern aus dem Spiel des Gegners.

Völlig falsch, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, wenn der Gegner drückt? Nichts anderes haben die Bayern jahrelang perfektioniert. Eigenartige Sichtweise?:confused:

Für 10 Minuten hat man sich evtl. "einlullen" lassen, wenn es Dich befriedigt. Über 80 Minuten hatte Werder Ball, Gegner und Spiel "unter Kontrolle".

"Im Übrigen nimmt man das Tempo aus dem eigenen Spiel und/oder dem des Gegners.
 
Ich denke, Du schätzt Thy völlig falsch ein. Ich bin weiß Gott kein großer Fan der personellen und taktischen Maßnahmen Schaafs, sehe die Personalie Thy aber absolut positiv, da er Elemente ins Spiel einbringt, die weder Wagner, noch Arnautovic nachhaltig untermauern können.

Das weißt Du jetzt schon?


Thy bewegte sich am Samstag gut, beteiligte sich hervorragend an der Defensivarbeit und schaffte Räume für Rosenberg, strahlte in der Anfangsphase sogar Torgefahr aus, als Trapp mit einem tollen Reflex das 0:1 aus Lauterer Sicht verhinderte.

:tnx: Torgefahr durch Werder? Das hast Du gestern ganz anders formuliert!

Er erfüllt alle Anforderungen, die es bedurfte, um am vergangenen Samstag in der Anfangself zu stehen: Technisch gut, läuferisch stark, taktisch gut geschult und absolut gewillt, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, vor allem aber kompatibel zu Markus Rosenberg, was ein ganz wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Sturmduos ist
.

Das muss sich erst noch über mehrere Spiele hinweg bestätigen. Zumindest standen sie sich nicht gegenseitig auf den Füßen.

Darüber hinaus kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Eigengewächse es bei Werder so schwer haben. Als würde es schon nicht reichen, dass Schaaf es ihnen schwierig macht, werden sie auch noch von den Fans in Frage gestellt. Trinks und Thy sind herausragende Talente ihres Jahrgangs und elementare Bestandteile der DFB-Auswahlteams
.

Das ist, entschuldige bitte, beides Quatsch! Borowski, Hunt, Mielitz, Schindler u.a. sind Eigengewächse. Ganz zu schweigen von denen, die den Verein verlassen haben.

Sie sind nicht so spektakulär und dominant, wie es ein Mario Götze in Dortmund ist, allerdings werden sie hier weit unter Wert wahrgenommen, wie es einst bei Simon Rolfes, Martin Harnik und Max Kruse der Fall war.

Das Problem bei Rolfes und Kruse war nicht mangelnde Wertschätzung sondern deren eigene Ungeduld. Mit beiden hätte Werder gern weitergearbeitet, ebenso wie Diekmeier u.a..


Muss es erst wieder so weit kommen, dass diese Jungs erst verliehen und dann ganz abgegeben werden?

Wenn sie konstante Leistungen bringen, dürfen sie häufig bleiben. Das war so, ist so und wird bei Werder vermutlich so bleiben.;)

Junge Spieler machen Fehler, doch diese Fehler sind in meinen Augen absolut verzeihbar, solange das Talent und der Wille zur Entwicklung vorhanden sind.

:tnx:

Der Prophet im eigenen Lande zählt in der Regel recht wenig, doch diejenigen, die ihn zu schätzen wissen, sind in den letzten Jahren gut damit gefahren.

Das galt insbesondere für S04, wie Du vielleicht weißt?

Allein Schalke 04 generierte (aus der Not heraus) durch Eigengewächse wie Neuer, Hoogland, Özil, Fährmann, Höwedes, Draxler, Baumjohann oder Matip Transferwerte, die heute zusammen die 50 Millionen Euro locker übersteigen. Leverkusen schaffte mit Adler, Castro, Reinartz und Oczipka gleich vier Eigengewächse im eigenen Kader zu integrieren und zudem vielversprechende Talente wie Tobias Steffen und Christoph Kramer an Zweitligisten zu verleihen, wo sie sich weiterentwickeln und ihren Marktwert steigern können.

Der Vergleich hinkt. S04 (s.o.) steht nicht gerade für einen "nachahmenswerten Umgang" mit Jugendspielern. Dass sie mehr Auswahl haben als Werder, ist auch der Größe des Vereins, der Größe des Einzugsgebiets und der Bedeutung des Clubs im Einzugsgebiet geschuldet.

Weder Schalke, noch Leverkusen waren in den letzten Jahren signifikant besser besetzt, was die U17 und U19-Mannschaften betrifft. Es ist oft nur eine Frage der besonderen Situation (wie etwa bei Schalke und Stuttgart) und/oder der Philosophie (Leverkusen). Ich würde mir wünschen, dass Werder diesen Weg aufgrund einer Philosophie geht, um nicht irgendwann aus der Not heraus einen solchen Weg gehen zu müssen
.

Was meinst Du damit? Innerhalb der letzten 2 Jahre war S04 in der U17 wohl nicht besser besetzt, davor schon! Bayer Leverkusen verfolgt unter Völler eine ähnliche Philosophie wie Werder unter KATS. Dass sie im Moment vor Werder stehen, hat mit der starken Belastung Werders der letzten 7 Jahre zu tun. Gönnen wir es dem "Werksclub" doch einfach mal vorübergehend.;)

;)
 
Er erfüllt alle Anforderungen, die es bedurfte, um am vergangenen Samstag in der Anfangself zu stehen: Technisch gut, läuferisch stark, taktisch gut geschult und absolut gewillt, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, vor allem aber kompatibel zu Markus Rosenberg, was ein ganz wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Sturmduos ist.
Nun gut, jedem seine Meinung, aber nimm es mir nicht übel, daß ich diesbezüglich nunmal eine andere habe.
"stellt sich in den Dienst der Mannschaft", "gewillt" sind für mich zwar nett gemeinte Komplimente, allerdings dann doch seehr wachsweich.
Hieße das im Umkehrschluß, daß MA oder SW nicht gewillt wären und sie sich egomanerweise nicht in den Dienst der Mannschaft stellen.
Ich sehe es da recht pragmatisch und vielleicht etwas "old shool", aber hier ging es um die Besetzung des Sturms für ein emminent wichtiges BL-Spiel. Zuvor hatte er in Hheim schon gezeigt, daß dieses Paar Schuhe offensichtlich noch zu groß ist, was auch keiin Drama ist. Nach einem wieterem Spiel verdichtet sich bei mir diese Ansicht noch mehr. Das er und Rosi in irgendeiner Form "harmonieren" kann ich beim besten Willen nicht feststellen. Wie bereits in Hheim, macht für mich viel mehr jeder sein Ding, ohne das ein nennenswertes zusammenspiel stattfindet. Das gefiel mir persönlich bei MA/SW schon besser, da suchte und fand man sich durchaus regelmäßig.
Zudem ist und bleibt nunmal ein elementar wichtiges Kriterium für einen Stürmer, die Torgefahr. Während man bei Rosi mit 3 Toren aus 2 Spielen sicherlich Argumente für seine Aufbietung finden konnte, sieht es bei Thy dann doch relativ mager aus. Das war in der Summe für einen nominellen Stürmer einfach zu wenig, was er vor dem Tor vorzuweisen hatte. Zudem fiel auf, daß er sich in vorderster Front nicht entscheidend durchsetzen konnte.
Darüber hinaus kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Eigengewächse es bei Werder so schwer haben. Als würde es schon nicht reichen, dass Schaaf es ihnen schwierig macht, werden sie auch noch von den Fans in Frage gestellt.
Das ist für mich, bei allem Respekt, Humbug. Wieso haben es Eigengewächse hier schwerer? Und wie macht TS es ihnen schwer??
TS macht es eine Thy zur zeit sogar sehr leicht, da er ohne wirklich groß aufzufallen, zum Start gleich mal 90 Min durchspielen darf.
Und was das "in Frage stellen" angeht, ist es doch nur logisch, daß man ganz nüchtern bei der Wahl des Personals einzig auf dessen Qualitäten guckt und weniger darauf, ob dieser nun alt oder jung, gekauft oder Eigengewächs ist, da das alles recht unwichtig ist und kein wirkliches Kriterium sein kann und darf.
Ich habe ehrlich gesagt teilweise das Gefühl, daß man geblendet von der BVB-Truppe nun auf Teufel komm raus und ja, auch "krampfhaft", nun junge Spieler aus der eigenen Reihe quasi einbauen muss. Weil es grade so wahnsinnig "in" ist.
Wenn DO, Lev und auch GE diese Jungs in ihren Reihen hat, die bereits "reif" für die BL sind, schön für die. Das heißt nur noch lange nicht, daß diese Ausnahmetalente bei uns zum einen ebenso vorhanden sind und zum anderen bereits so weit sind, nun konstant eingesetzt zu werden.
In meinen Augen reicht das was LT aktuell zeigt, keineswegs, um Leute wie Wagner und MA aus sportlicher Sicht auf die Bank zu binden.
Wenn Du das anders siehst, sei´s Dir gegönnt.
...unter Wert wahrgenommen, wie es einst bei Simon Rolfes, Martin Harnik und Max Kruse der Fall war. Muss es erst wieder so weit kommen, dass diese Jungs erst verliehen und dann ganz abgegeben werden?
Das ist für mich sehr viel Legende. Denn grade bei einem Rolfes war seinerzeit nicht unbedingt erkennbar, wie sein Weg weitergehen würde. Es gibt immer Spieler, die oftmals andernortes erst ihre Leistungen abrufen, weil sie dort evtl. noch besser reifen können oder dann überhaupt erst soweit sind. Ebenso wie sich Talente bei uns erst richtig entwickelten, verhält es sich auch mal andersrum. Wobei ich insbesondere Leuten wie Diekmeier oder Kruse nicht unbedingt nachweine.
 
Ach Herrgott, ist es wieder Erbsenzählzeit?!:zweifeln:
Ihr macht hier grade nach einem Spiel gegen einen Gegner, der einen über fast 90 Min in Ruhe ließ und eine sehr dankbarer "Starthilfe" darstellte, ein Fass auf, wie taktisch gut das nun alles war. Und das man anscheinend "aus den Jahren" gelernt hat. Ich bitte Dich(euch)!
Grade Du wirst wissen, wie oft wir uns schon über taktische Dinge gefreut hatten und der Hoffnung erlagen, daß TS nun sein System eher auf Ordnung und Disziplin ausgerichtet hatte, statt auf Spektakel, um dann im nächsten Spiel wieder bitter enttäuscht zu sein, aufgrund der vogelwilden Spielweise. Auch wenn man das Spiel unterm Strich recht souverän gewann, werde ich den Teufel tun und anhand dieses Spiels irgendetwas für die Zukunft zu prognostizieren. Das Spiel für sich war in Ordnung, keine Frage.

Erbsenzählzeit ist hier im Forum doch immer. :zzz:
Man kann nicht sagen, das uns der Gegner die ganze Zeit über in Ruhe gelassen hätte. Richtig ist, das der Gegner ganz offensichtlich taktisch darauf eingestellt war, die typischen und seit Jahren von Werder immer wieder gezeigten Schwächen im Rautensystem auszunutzen.

Richtig ist auch, das Werder diese Schwächen im gesamten Spiel so gut wie gar nicht zeigte und wir es statt dessen schafften, die gegnerische Spielanlage durch ein sehr geschicktes Pressing schon im Aufbau so zu stören, das der Gegner weder in der Lage war, ein durchdachtes Kombinationsspiel noch ein Konterspiel aufzuziehen.

Was bei Werder neu war gegenüber früheren positiven Ansätzen war, das wir viel mehr schnelles, direktes Spiel im MF hatten, das es viel mehr unterschiedlich angelegte Spielzüge gab. Beides macht es einem Gegner schwerer, sich auf unser Spiel einzustellen. Was ganz neu war, war die Art des Verschiebens und die Tatsache, das wir bis auf ein paar Ausnahmen immer sofort oder sehr schnell mindestens 6 Spieler hinter dem Ball hatten und oft Überzahlsituationen beim Attackieren des Gegners. Neu war auch, das ein Aaron Hunt sich bereits, bevor ein Ball erobert war, sich häufig gut frei lief und dann die Bälle oft schnell abspielte, wenn er ihn hielt, dann öfter nur bis ein Mitspieler im richtigen freien Raum war. Das hatte m.E. schon eine neue Qualität.

Ergo: Wir haben dem Gegner unser Spiel aufgezwungen und unser Spiel über ca. 78 Minuten durchgebracht. In den restlichen 12 Minuten waren wir stark genug nicht mehr als Nadelstiche zuzulassen (bzw. der Gegner zu schwach, mehr zu leisten).
Der Gegner schaffte es durch eigene Tempoverschleppung und unter Ausnutzung der im Zuge der unglücklichen Wechsel zwischenzeitlich entstandenen Unordnung etwa 12 Minuten lang besser ins Spiel zu kommen. Er schaffte es aber zu keiner Zeit, selber das Spiel zu bestimmen.
In etwa zusammen hängend mit der Hereinnahme von Wesley für Marin war diese 12-Minuten-Phase dann bald wieder zu Ende und Werder spielte wiederum taktisch und individuell überlegen.

Deine Kritik ist daher nicht richtig.

Dann darauf zu verweisen, das es diese hoffnungsvollen Momente, in denen man von einer generellen Verbesserung des taktischen Verhaltens bei Werder ausging, schon früher gab und man danach wieder durch taktisch selten dämlich geführte und verlorene Spiele enttäuscht wurde, ist nichts anderes als ein "Rückzugsgefecht".

Denn wir alle wissen nicht, wie es diesmal ist: War das nur eine positive Ausnahme gegen eine weniger tolle Bundesligamannschaft oder bringt unser Team diese verbesserte taktische Fähigkeit nun öfter oder sogar regelmäßig auf den Platz.

Das ist in der Tat eine sehr spannende Frage und eine tolle Aufgabe für den Trainer.

Unfair ist es, dem Trainer von vornherein die Fähigkeit dafür abzusprechen, gerade nachdem die Mannschaft im ersten Spiel bewiesen hat, das es geht.

In einem gebe ich Dir vollauf Recht: Leverkusen wird so eine Art Nagelprobe werden. Wir werden auch da nicht nur aufs Ergebnis, sondern auch auf das Spiel schauen.
 
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