Habe mal exemplarisch diese Passage zitiert, weil sie für mich irgendwie immer latent über der ganzen Trainerdiskussion zu schweben scheint....Da die Verantwortlichen genau wissen, was damals nach Otto passiert ist...
Fernab der Frage, ob, und wenn ja, wann ein Trainerwechsel sinnvoll/notwendig wäre, beschleicht mich immer das Gefühl, daß man fast reflexartig und mit Angst in der Stimme darauf hinweist, "was damals nach otto so alles kam..."
Das war seinerzeit sicherlich eine schwierige Zeit, auch wenn im nachhinein wahrlich nicht alles so schlecht war, wie man meinen könnte, da zumindest ein AdM durchaus sinnvolle Dinge wie die Viererkette einführte.
Dennoch habe ich das Gefühl, daß man fast selbstverständlich (etwas überspitzt formuliert) in einer Nach-TS-Ära eine ähnliche Zeit erleben könnte, ja fast müsste.
Natürlich kann einem keiner die Garantie geben, daß das nicht in ähnlicher Form nochmal vorkommen könnte, gleichzeitig darf diese Angst auch nicht zu lähmender Untätigkeit führen.
Wie gesagt, mir schwingt nur diese Angst vor einer erneuten Zeit der Unkonstanz in Sachen Trainer teilweise etwas zu sehr mit, da sich durch Veränderungen auch immer neue Möglichkeiten und neue Ideen ergeben. Ob diese am Ende dann besser oder schlechter sein werden, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

)Vision von Fußball, den er von seiner Mannschaft sehen will, die vielen fachlich hervorragenden Trainern abgeht und den Unterschied zu Trainern wie LvG ausmachen. Vielleicht fehlen aber manchmal neue Ansätze in grundlegenden Bereichen und sei es in der defensiven Struktur der Mannschaft oder in der Vorbereitung auf den Gegner, um dieser Vision näher zu kommen.
Da ist doch keinerlei Weiterentwicklung feststellbar und darum geht´s. Und wenn ich mir zum gefühlten 100. Mal ein Tor nach einer EIGENEN Ecke fange, sollte man dann schonmal hinterfragen warum es TS nicht auf die Reihe bekommt eine passende Zuordnung zu finden. Jetzt mal Umbruch hin oder her...