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Ich bin sehr froh, dass Werder im Gegensatz zum ebenfalls in einer, etwas weiter nord-östlich gelegenen, Hansestadt ansässigen HxV tatsächlich hanseatisch wirtschaftet. Auch Werder ist ins Risiko gegangen, aber eben meistens überschaubar. Im Fall des Aufbaus einer CL-reifen Mannschaft war das Risiko zu hoch, das Tempo zu krass. In dem Fall wäre man auf internationale Vermarktung angewiesen, um die teure Mannschaft dauerhaft finanzieren und permanent erneuern zu können. Diese internationale Vermarktung lässt sich aber nicht erzwingen. Gerade vor wenigen Tagen sagte Lemke doch in einem Interview, dass den Verantwortlichen seit Jahren vorschwebte, in Asien aktiv zu werden, Trainingslager dort abzuhalten. Der DFB, bzw. die DFL hat diesen Schritt aber angeblich erschwert, weil man den Markt als Verband selbst erst bearbeiten wollte. Internationale Vermarktung hört sich in der Tat gut an, wäre absolut wünschenswert gewesen, lässt sich aber nur schwer umsetzen, wenn man nicht gerade Bayern München, Real Madrid oder Manchester United heißt.