Korrekt, auf diesen Synergieeffekten basiert ja auch das im WK-Artikel vorgestellte Finanzierungsmodell. Ein solcher Transfer kann einen immensen und mehrschichtigen Zweitnutzen implizieren:
einerseits das, was sich in "Heller und Pfennig" ausrechnen läßt (Trikotverkaufe) sowie die nicht finanziell meßbaren Dinge wie z.B. höhere Wahrnehmung von Außen, daraus resultierneder Imagegewinn und auch einen zusätzlichen internen Schub, um aus der Malaise der letzten 5 Jahre herauszukommen. Das kann aber auch nur dann funktionieren, wenn alle Zahnräder ineinander greifen, insbesonders die des sportlichen, weil sonst ist wie z.B. bei der Olic-Rückholaktion des HSV die Euphorie schnell wieder verflogen.
Auch unter dem letztgenannten Aspekt ist es wichtig, daß KF hier eine Mitverantwortung trägt und die Mehrheit des AR hinter diesem Projekt steht. Dabei ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, denn eine solche Aktion kann man sich nicht "mal eben" aus dem Ärmel schütteln, sondern bedarf gerade in Zeiten klammer Kassen einer längerfristig durchdachten Strategie. Denn daß Pizarros Vertrag bei den Buyern zum Ende der letzten Saison auslief, war ebenfalls lang genug bekannt wie die Tatsache, daß man die Altlasen im Kader loswerden mußte. Demzufolge lag wahrscheinlich der Plan der GF, daß im Falle der erfolgten "Entsorgung" der Altlasten CP zu Werder zurückholen zu wollen, nicht erst seit seit einem Monat in der Schublade und der AR war demenstprechend früh in das Projekt involviert.
Dies läßt somit auch die Vermutung zu, daß das Projekt CP ein zusätzliches Argument dafür war, in den sauren Apfel des "Verschenkens" von Elia & Co. - welches gerade in Anbetracht der Gehälter, insbesonders dem von EE ohnehin das kleinere Übel war und ist (Schalke 04 scheint es nebenbei bemerkt dagegen vorzuziehen, Kevin-Prince Boateng "durchzufüttern"... ) - zu beißen und mit der Aussicht, CP wieder im Werder-Trikot zu sehen, erst recht von der Mehrheit des AR befürwortet wurde.