Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Das seh ich genauso.

Deshalb blendet man bei der Beurteilung von Eichin diese Blöd-Geschichte am besten mal völlig aus. Das verändert mein Bild von ihm überhaupt nicht.

So ist es! Leider. Man muss nicht BLÖD lesen, um bei Eichin einen Hang zur Selbstherrlichkeit festzustellen.

:tnx: Den Quatsch, den Budde immer wieder absondert, kann man in der Tat nicht ernst nehmen.

Dass er ihn absondert und zwar öffentlich ist dagegen ernst zu nehmen, weil es eher ungewöhnlich ist!
 
worüber wird hier eigentlich in Bezug auf Eichin gerade gesprochen? Und ich meine jetzt nicht die Meinung einiger über seine Aussendarstellung.. Sind er und Viktor sich nicht grün? :confused:

Im Kern gehts darum, dass ein Bild Praktikant am 01.02. um 00:02, kurz nach dem Vorglühen für die Disco, noch schnell nen "Artikel" rausgeschissen hat und nun wird diskutiert ob Eichin, der ja nach wie vor "nicht Werder" (:lol:) verkörpert, rausgeschmissen werden sollte oder nicht.

So zumindest die extrem komprimierte Form...
 
Ich sehe es so:

Die BILD hat keinen Grund, eine gezielte, aus der Luft gegriffene Kampagne gegen Eichin zu fahren. Unter den Werderfans erntet er eher Zustimmung und die Kommentare der BILD-Leser unter dem Artikel sind noch deutlicher als hier im Forum. Die stehen hinter Eichin aus denselben Gründen, aus denen auch die BILD Eichin am Anfang gehypet hat: Er hat diese Aura des "Starken Mannes", der mit "eisernem Besen" durchkehrt und "unpopuläre Entscheidungen" trifft und durchsetzt, er spricht also exakt den autoritären Charakter an, der die BILD liest und schreibt. Eichin ist also vom Typus her der ideale BILD-Liebling, sowohl für Leser als auch für die Schreiber.

Der Grund, warum die BILD das lanciert, scheint eher darin zu liegen, dass es Auflage bringt, dass es für Diskussionen sorgt, wenn man solche Stories über internen Streit zu berichten hat. Das bedeutet offenbar, dass Quellen im Verein oder Leute mit einer Nähe zu solchen Quellen gezielt die BILD nutzen, um solche Dinge zu lancieren. Dafür wäre meiner Ansicht nach der nachvollziehbarste Grund, dass interne Kritik bei Eichin entweder ungehört verhallt oder zu negativen Konsequenzen führt. Wenn er sich intern genauso kritikfähig verhält wie in Interviews, dann würde ich auch eher hintenrum etwas tratschen als ihn direkt zu konfrontieren, weil man dann ja Angst haben müsste, rausgeworfen oder massiv angegriffen zu werden.

Richtig ist aber auch: Eichin mit seiner geringen Bindung zum Verein kann vieles in Bewegung setzen, in etlichen Bereichen einmal aufräumen, in denen es notwendig ist und Einsparungen vornehmen, die im Verein auf Widerstand stoßen. Was aber auf Dauer nicht geht, ist eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens. Wenn er da die Kurve nicht kriegt, dann muss man, sobald die schwarze Null da ist, Eichin für seine Sanierungsarbeit danken und sich trennen.
 
Ich sehe es so:

Die BILD hat keinen Grund, eine gezielte, aus der Luft gegriffene Kampagne gegen Eichin zu fahren. Unter den Werderfans erntet er eher Zustimmung und die Kommentare der BILD-Leser unter dem Artikel sind noch deutlicher als hier im Forum. Die stehen hinter Eichin aus denselben Gründen, aus denen auch die BILD Eichin am Anfang gehypet hat: Er hat diese Aura des "Starken Mannes", der mit "eisernem Besen" durchkehrt und "unpopuläre Entscheidungen" trifft und durchsetzt, er spricht also exakt den autoritären Charakter an, der die BILD liest und schreibt. Eichin ist also vom Typus her der ideale BILD-Liebling, sowohl für Leser als auch für die Schreiber.

Der Grund, warum die BILD das lanciert, scheint eher darin zu liegen, dass es Auflage bringt, dass es für Diskussionen sorgt, wenn man solche Stories über internen Streit zu berichten hat. Das bedeutet offenbar, dass Quellen im Verein oder Leute mit einer Nähe zu solchen Quellen gezielt die BILD nutzen, um solche Dinge zu lancieren. Dafür wäre meiner Ansicht nach der nachvollziehbarste Grund, dass interne Kritik bei Eichin entweder ungehört verhallt oder zu negativen Konsequenzen führt. Wenn er sich intern genauso kritikfähig verhält wie in Interviews, dann würde ich auch eher hintenrum etwas tratschen als ihn direkt zu konfrontieren, weil man dann ja Angst haben müsste, rausgeworfen oder massiv angegriffen zu werden.

Richtig ist aber auch: Eichin mit seiner geringen Bindung zum Verein kann vieles in Bewegung setzen, in etlichen Bereichen einmal aufräumen, in denen es notwendig ist und Einsparungen vornehmen, die im Verein auf Widerstand stoßen. Was aber auf Dauer nicht geht, ist eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens. Wenn er da die Kurve nicht kriegt, dann muss man, sobald die schwarze Null da ist, Eichin für seine Sanierungsarbeit danken und sich trennen.

Gut zusammengefasst, kann man so unterschreiben. :tnx:
 
Na ja, sehr gut sieht aber schon anders aus. Da waren doch einige schlimme Flops dabei, der schlimmste sicherlich die Fehleinschätzung, dass Dutt hier der richtige Mann sei. Hinzu kommen Makiadi und Obraniak als teure Fehltransfers, Petersen nehme ich auch aus der Wertung, dessen Verpflichtung war nach 11 Toren in der Saison zuvor alternativlos. Der Eindruck, dass er und VS sich nicht grün sind, drängt sich zudem in der Tat auf und verfestigt sich auch bei mir nach solchen Auftritten wie bei sky gestern. [...]

Dass Eichin immer noch ein Fortschritt zum späten Allofs ist, sehe ich auch. Sehr gute Arbeit hingegen...not!

1899% Zustimmung :tnx:
 
Ehrlich gesagt finde ich es unglaublich, wie hier von manchem Hobbypsychologen aufgrund eines Interviews das Verhältnis von TE und VS gedeutet wird :crazy:
Vielleicht könnte man ja auch aufgrund der Schiefstellung seiner Krawatte seine politische Richtung vermuten :zzz:
Würde er im Trainingsanzug dastehen, würden hier einige Spezialagenten im Forum daraus schließen, dass er kurz vor der Privatinsolvenz steht...
Nicht jeder ist einem sympathisch, nicht jeder vertritt die eigene Meinung und hat dadurch eine andere Vorstellungen von guter bzw. schlechter Arbeit. Aber manchmal denke ich, dass bei manchem Angestellten von Werder das Haar in der Suppe gesucht wird. Wir können froh sein, dass Klausi sich aus dem Staub gemacht hat. Die positive Denkweise "Das Glas ist halbvoll" und nicht halbleer sollten sich einige aneignen :beer:
 
Na ja, sehr gut sieht aber schon anders aus. Da waren doch einige schlimme Flops dabei, der schlimmste sicherlich die Fehleinschätzung, dass Dutt hier der richtige Mann sei. Hinzu kommen Makiadi und Obraniak als teure Fehltransfers, Petersen nehme ich auch aus der Wertung, dessen Verpflichtung war nach 11 Toren in der Saison zuvor alternativlos. Der Eindruck, dass er und VS sich nicht grün sind, drängt sich zudem in der Tat auf und verfestigt sich auch bei mir nach solchen Auftritten wie bei sky gestern. Dazu würde schon passen, dass er Labbadia wollte, einen Anzug tragenden Blender, der außer viel leerem Geblubber Eichins Rolle als großen Macker nicht gefährdet, ähnlich wie Dutt übrigens. Neben dem schönen Bruno hätte der toughe Thomas wohl auf der Bank gesessen und dabei zugesehen, wie jener den Verein weiter in die Grüte fährt. Dass es eben doch am Trainer liegt, merk man schon daran, wie viele Punkt RD aus 9 Spielen geholt hat und wie viele VS mit zudem deutlich attraktiverem Fußball.
Dass Eichin immer noch ein Fortschritt zum späten Allofs ist, sehe ich auch. Sehr gute Arbeit hingegen...not!

:tnx::tnx::tnx: Kann man unterschreiben!
 
Ehrlich gesagt finde ich es unglaublich, wie hier von manchem Hobbypsychologen aufgrund eines Interviews das Verhältnis von TE und VS gedeutet wird

Es ist ja nicht nur das eine Interview, sondern auch die "Nebengeräusche" bei der Leihe von Casteels, die Raum für solche Spekulationen lassen. Daß Trainer und Sportdirektor nicht immer einer Meinung sind, daran gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen, aber wenn binnen 2 Wochen Unstimmungkeiten derart ans Licht der Öffentlichkeit kommen, dann könnte durchaus etwas im Busch sein.
 
Ich denke die Verantwortlichen haben einen guten Job gemacht, klar wäre es schöner gewesen 1-2 "Mitläufer" direkt zu verkaufen statt nur auszuleihen, aber anscheinend war das nicht möglich.
Wenn wir Ludo, Elli und Pete im Sommer loswerden,...sparen wir schon ordentlich an Gehälter + die Ablösesummen. Prödl, Juno und Fritz werden auch gehen, haben alle auch nicht gerade kleine Gehälter,....und für Franco werden wir den einen oder anderen Euro bekommen.
Dazu muss man sagen das die Jungen Wilden sich bis dahin auch etwas weiterentwickelt haben bzw. das man gutes, kostengünstiges Personal hat.
Wir müssen diese Saison überstehen und können für die nächste punktuelle Verbesserungen dazuholen.
Ich denke somit hat man die Gehaltskosten gesenkt, die Jugend eingebaut, den ein oder anderen Euro für Neuzugänge, und man schreibt wieder schwarze Zahlen!!! Welche Vorgaben gab es noch???

Das sowas alles Zeit kostet ist klar, aber die Verantwortlichen und das Trainerteam sind auf einem sehr guten Wege!!!
 
Es ist ja nicht nur das eine Interview, sondern auch die "Nebengeräusche" bei der Leihe von Casteels, die Raum für solche Spekulationen lassen. Daß Trainer und Sportdirektor nicht immer einer Meinung sind, daran gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen, aber wenn binnen 2 Wochen Unstimmungkeiten derart ans Licht der Öffentlichkeit kommen, dann könnte durchaus etwas im Busch sein.

Nur muss das nicht immer negativ sein. Reibung kann Energie erzeugen, zu besseren Lösungen führen als wenn Trainer und Sportdirektor immer derselben Meinung sind und am Ende kommen Spieler wie Ekici und Obraniak...
 
@ maddin

Sehe ich auch so, aber mir ging es in meinem vorherigen Beitrag darum, wie Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden. Denn wenn sie so verlaufen wie in der Causa Casteels und mit dem gestrigen Sky-Interview, und das auch noch zusammen in einem kurzen Zeitfenster, dann öffnet man den Gerüchten über eine nicht stimmigen Chemie Tür und Tor.
 
Das stimmt natürlich. Andererseits darf man auch nicht den Fehler machen, diesen Diskussionen zu sehr nachzulaufen und ihnen zu viel Bedeutung beizumessen. Für mich ist es ersteinmal sehr positiv, dass wir einen Cheftrainer mit einer dezidierten Meinung und einem positiven Standing im Verein haben. Das sind nämlich gute Voraussetzungen dafür, dass ein Verein erfolgreich arbeiten kann, dafür ist ein starker Trainer die Grundvoraussetzung. Ohne Leute wie Weisweiler, Happel, Rehhagel, Schaaf, Klopp etc. hätte es viele langjährige Bayern-Konkurrenten nie gegeben. Da war der Trainer oft der wichtigste Erfolgsfaktor.

Wenn ein solcher Trainer mal mit seinem Manager nicht übereinstimmt und intern oder meinetwegen auch teilweise extern unterschiedliche Meinungen aufkommen, dann stört das erst dort, wo gegeneinander gearbeitet wird. Wäre das aber der Fall, hätten wir nicht im Winter diesen Kaderumbau hinbekommen, da müssen ja Rädchen ineinander gegriffen haben, da muss es ja ein produktives Miteinander gegeben haben. Das kann auch mit Reibung einhergegangen sein, aber man darf auch nicht vergessen, dass sich das alles erst noch einspielen muss.

Vieles, was über Außendarstellung oder interne Scharmützel jetzt diskutiert wird, wird, wenn es wieder mehr Fußball und brauchbare Ergebnisse gibt, bald keinen mehr interessieren.
 
@maddin: Größtenteils Zustimmung, insbesondere zum letzten Satz.

Wie Du schon schriebst, kann Reibung auch leistungsfoerdernd sein. Dass es Reibung gibt, ist noch nicht außergewöhnlich. Interessant wäre es zu erfahren, worin diese Differenzen bestehen. Dass es derzeit, auch öffentlich sichtbar, kriselt, muss angesichts des sportlichen Aufschwungs seit dem Antritt Skripniks verwundern. Worum könnte es bei den Meinungsverschiedenheiten gehen? Um Sportliches? Da gibt der Erfolg Skripnik derzeit ja eigentlich Recht.
 
Für mich ist es ersteinmal sehr positiv, dass wir einen Cheftrainer mit einer dezidierten Meinung und einem positiven Standing im Verein haben. Das sind nämlich gute Voraussetzungen dafür, dass ein Verein erfolgreich arbeiten kann, dafür ist ein starker Trainer die Grundvoraussetzung. Ohne Leute wie Weisweiler, Happel, Rehhagel, Schaaf, Klopp etc. hätte es viele langjährige Bayern-Konkurrenten nie gegeben. Da war der Trainer oft der wichtigste Erfolgsfaktor.
1899% Zustimmung :tnx:


Wenn ein solcher Trainer mal mit seinem Manager nicht übereinstimmt und intern oder meinetwegen auch teilweise extern unterschiedliche Meinungen aufkommen, dann stört das erst dort, wo gegeneinander gearbeitet wird. Wäre das aber der Fall, hätten wir nicht im Winter diesen Kaderumbau hinbekommen, da müssen ja Rädchen ineinander gegriffen haben, da muss es ja ein produktives Miteinander gegeben haben. Das kann auch mit Reibung einhergegangen sein, aber man darf auch nicht vergessen, dass sich das alles erst noch einspielen muss.
Grundsätzlich ja, aber wenn z.B. TE Casteels ausleiht und VS trotzig öfffentlich verkündet, daß Werder keinen vierten Keeper braucht, dann scheint es zumindest in diesem Fall kein produktives Miteinander gegeben zu haben.

Das stimmt natürlich. Andererseits darf man auch nicht den Fehler machen, diesen Diskussionen zu sehr nachzulaufen und ihnen zu viel Bedeutung beizumessen.

[...]

Vieles, was über Außendarstellung oder interne Scharmützel jetzt diskutiert wird, wird, wenn es wieder mehr Fußball und brauchbare Ergebnisse gibt, bald keinen mehr interessieren.
Richtig, aber wenn einige Beiträge hier den Eindruck vermitteln, daß beim sicherlich nicht fehlerfreien TE sehr zielorientiert jedes Haar in der Suppe gesucht wird, so möchte ich heute nicht ausschließen, daß auch diese Angelegenheit eines Tages auf der Liste seiner Verfehlungen hier wieder auftaucht.
 
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