Stuttgart 21

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Das ist kein Parteipolitisches Problem! Aber daran wird mal wieder offensichtlich, dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst. Da kann man sich den Mund fusselig reden. Du wirst immer erst schauen, wer hats gesagt, welcher Partei gehört er an?

Es ist kackegal welche Partei endlich mal nen ergibnissoffenen Prozess anstößt und wirklich nach einem geeigneten Ort sucht. Wir werden dieses Ding solange an den Hacken haben, dass wir uns sogar noch mehr Sorgen darüber machen dürfen, ob wir alle nachfolgenden Generationen in diese Aufbewahrungsproblematik einbinden können, da unsere Dokumentation eher kurzfristiger Natur ist.
*Kopfschüttel*
 
Mal abgesehen, ob die Entscheidung für Gorleben richtig ist oder nicht. Kann ich gar nich beurteilen. Es gibt aber wohl Gesteinsformationen, die besser geeignet sein sollen. Haben sich Unionsparteien und FDP darauf festgelegt Gorleben ersteinmal weiter zu erkunden.

Rot/Grün hat in der Endlagerfrage gar nichts gemacht und die Hände in den Schoß gelegt. Sogar die Erkundung Gorlebens gestoppt. Und daher ist zynisch von Vertretern dieser Partei heute auf die nichgelöste Endlagerfrage hinzuweisen, wenn es um die Atomenergie geht.

Habe im Übrigen im Ausgangspost zu dieser Diskussion lediglich gesagt, dass wir in der Endlagerfrage schon viel weiter sein könnten, wenn Rot/Grün nicht für 10 Jahre alles gestoppt hätten.
 
"Die Menschen"! Glaube die größte Demo in Stuttgart hatte ungefähr 100 000 Teilnehmer. Das ist nicht mal ein Sechstel der Stuttgarter Bevölkerung. Wenn man dann noch überlegt, dass da Demotouristen aus dem ganzen Bundesgebiet dabei waren, dann glaube ich nicht, dass diese Leute für "die Menschen" stehen.


Zumindest nehmen an den Demos gegen S21 deutlich mehr Leute teil als an den Demos dafür. (Über die allerdings auch mal in den Medien berichtet werden könnte.)

Was aber das "nur ein Sechstel" Argument angeht - an der Leiziger Montagsdemo am 9.10.1990 nahmen etwa 70.000 Menschen teil, also gerade mal jeder achte Einwohner der Stadt. Trotzdem war die Mehrheit der DDR-Bürger der SED-Diktatur alles andere als wohlgesonnen.

Du bist so arrogant zu glauben, dass du für "die Menschen" in Deutschland sprichst. Oder das diese Demonstranten in Stuttgart für die Mehrheit der Menschen dort sprechen würden.

Solange es keine Abstimmung über dieses Thema - und damit meine ich ausdrücklich nicht Wahlen, warum dazu später mehr - ist es aber auch anmaßend zu meinen, sie seien nicht die Mehrheit.

Das ist objektiv nicht wohl nicht der Fall. Denn ansonsten hätten über neun (!) Wahlen in Stuttgart nicht immer die Befürworter dieses Projektes die Mehrheiten gewonnen. Dabei war sogar eine Bürgermeisterwahl, die S21 zum Haupthema hatte und der Grüne Rezzo Schlauch, der als Gegner von S21 aufgterten ist, hat die Wahl gegen den Unionskandidaten Wolfgang Schuster verloren, der pro S21 ist.

Die Wähler treffen eine Entscheidung für eine volle Legislaturperiode. Da ist die Meinung eines Kandidaten zu S21 eines, aber eben nicht der einzige, Aspekt aus dem heraus man seine Wahlentscheidung treffen sollte.

Du befürwortest S21 ja. Nehmen wir mal an, Du hättest die Wahl zwischen dem FDP-Kandidaten, der gegen dieses Projekt ist und einem S-21 Befürworter, der geäußert hat, er sei gegen die Kernenegie, gegen jegliche Zuwanderung, für gewalttätigen Protest, für die Verstaatlichung aller Produktionsmittel, die Bürgerversicherung bei den Krankenkassen etc.

Vermutlich würde eher der FDP-Politiker Deine Stimme erhalten. Dennoch wäre es falsch zu behaupten, Du wärest gegen S21.



Du forderst die Herrschaft der "Straße". Die Herrschaft der Stärkeren.

Ich verstehe ihn so, dass er vor allem eine Abstimmung über dieses eine Thema will, die nicht etwa von Abgeordneten getroffen wird, sondern vom Souverän selbst.



Die Leute sollte weniger auf die Straße gehen und sich mehr in Parteien oder Wählervereinigungen engagieren, denn da können sie wirklich etwas bewegen.

In der Theorie ist das möglich. Tatsächlich aber ist es vor allem in den großen Parteien nahezu aussichtslos, etwas Grundlegendes zu bewegen. Und sei es nur dadurch, dass es ein weiter Weg ist, um auch nur Delegierter bei einem Bundesparteitag zu werden. Um das zu erreichen, muss man viele Netzwerke spinnen, was vielen Menschen nun einmal nicht liegt.


Schön, dass du deine Maske dann doch fallen lässt. So richtig schön mit Mollis und Steinen. RAF und der Ermordung Unschuldiger, gell!

Er sprach von der 68er-Studentenbewegung! Das war ein riesiger Generationenkonflikt mit diversen Themen. Kampf gegen autoritäres Denken, den Vietnamkrieg, das Vertuschen der Naziverstrickungen weiter Teile der noch immer herrschenden Eliten u.v.m.
Einige Studenten griffen dabei zu Gewalt. Ein noch kleinerer Teil zu Mord.
Mit keinem Wort hat er gefordert, dass ausgerechnet das wiederkommen soll!
 
Zumindest nehmen an den Demos gegen S21 deutlich mehr Leute teil als an den Demos dafür. (Über die allerdings auch mal in den Medien berichtet werden könnte.)

Was mich wenig verwundert. Erstens bin ich zum Beispiel niemand, der auf Demos geht.

Zweitens und das ist in Stuttgart der Fall, dass Befürworter des Projektes bereist tätlich angegeriffen, bespuckt und bepöbelt worden und da gehört dann eben doch sehr viel Courage, sich dann noch öffentlich zu äußern.

Habe es ein paar Seiten vorher schon mal geschrieben: Habe einen FDP Aufkleber an meinem Auto. Habe vor kanpp einem Jahr eine eingeschlagene Heckscheibe gehaben und auf meinem Kofferaum stand schön in den Lack geritzt "Sch*** FDP".
Anderes Beispiel: Wahlkampf 2007. Wir haben am Sonntag den ersten Mai nochmal Plakatpfelge betrieben. Habe irgendwie nicht an die !. Mai Demos gedacht und bin ohne nachzudenken in die Sandstraße gefahren, um Kleister, Bürste, Eimer und Draht zu holen. Natürlich hatte ich die Warnweste auf der auch FDP steht und ein JuLi-Cap an. Das bespucken war noch das harmloste. Schläge sind angdroht worden, wenn ich mich nich gleich verpissen würde.

Und nicht zuletzt die gewaltsame Besetzung des FDP-Hauses in der Sandstraße im Frühjahr dieses Jahres, was von der Partei "Die Linke" auf deren Internetseite sogar gefeiert wurde, zeigt welches Demokratieverständnis in Teilen dieser überwiegend von politsichen Linken geprägten Gruppen vorsich geht. Gilt für Rechte eben gleichermaßen. Die Argumente sind schwach, dann wird eben zu Gewalt gegeriffen bzw. das Gesetz gebrochen.

Was aber das "nur ein Sechstel" Argument angeht - an der Leiziger Montagsdemo am 9.10.1990 nahmen etwa 70.000 Menschen teil, also gerade mal jeder achte Einwohner der Stadt. Trotzdem war die Mehrheit der DDR-Bürger der SED-Diktatur alles andere als wohlgesonnen.

Was wohl kaum vergleichbar ist. Schließlich war die DDR ein Unrechsstaat. Im Kopf vieler Menschen waren die Bilder vom 17. Juni 1953 präsent. Auch die Gedanken an die Folgen, die es haben kann mit dem DDR-Regime aneinander zu geraten. Mein Stiefschwiegervater ist heute noch traumatisiert von der Stasihaft. Hat ernsthafe gesundheitliche Folgen zu tragen. Er hat das "Glück" gehabt bereits 1987 von der Bundesrepublik freigekauft worden zu sein. Sonst hätte er noch zwei Jahre länger gesessen.

Solange es keine Abstimmung über dieses Thema - und damit meine ich ausdrücklich nicht Wahlen, warum dazu später mehr - ist es aber auch anmaßend zu meinen, sie seien nicht die Mehrheit.Die Wähler treffen eine Entscheidung für eine volle Legislaturperiode. Da ist die Meinung eines Kandidaten zu S21 eines, aber eben nicht der einzige, Aspekt aus dem heraus man seine Wahlentscheidung treffen sollte.

Richtig. Nur war gerade der Bürgermeisterwahlkampf zwischen Schlauch und Schuster genau auf die Frage S21 zugespitzt.
Und jetzt ne Volksabstimmung durchführen zu wollen, wo das Thema eigentlich politisch durch ist, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Die Gegner hätten ja die Möglichkeit gehabt über ein Bürgerbegehren einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Ist ihnen offensichtlich nicht gelungen.

Du befürwortest S21 ja. Nehmen wir mal an, Du hättest die Wahl zwischen dem FDP-Kandidaten, der gegen dieses Projekt ist und einem S-21 Befürworter, der geäußert hat, er sei gegen die Kernenegie, gegen jegliche Zuwanderung, für gewalttätigen Protest, für die Verstaatlichung aller Produktionsmittel, die Bürgerversicherung bei den Krankenkassen etc.

Hätte ich in der Partei gearbeitet, dass sich die FDP für dieses Projekt ist. Sollte ich dabei Parteiintern unterliegen, dann würde ich das akzeptieren und dennoch eben "meine Partei" wählen, weil ich mit dem Großteil der Programmatik konform gehe. Bin mit vielen Punkten in unserer Parteiprogrammatik nicht einverstanden, aber ich arbeite eben in der Partei, um die Programmatik zu verändern. Werbe dafür Mehrheiten zu gewinnen. Habe diesen Ablauf ja vor ein paar Seiten mal sehr umfangreich geschildert.

Zur Demokratie gehört es eben auch, zu akzeptieren, wenn man mal für etwas, was man für richtig erachtet, keine Mehrheiten bekommt. Das ist nun einmal eine Grundsystematik der Demokratie.

Vermutlich würde eher der FDP-Politiker Deine Stimme erhalten. Dennoch wäre es falsch zu behaupten, Du wärest gegen S21.

Richtig. Weil ich mich der Entscheidung, dann aber eben Beuge. Wäre es ein Thema was für mich von existenzieller Beutung oder überragender Wichtig wäre, dann würde ich sogar was anderes wählen und ich würde wohl auch aus der Partei austreten.

Ich verstehe ihn so, dass er vor allem eine Abstimmung über dieses eine Thema will, die nicht etwa von Abgeordneten getroffen wird, sondern vom Souverän selbst.

Die Entscheidung ist vom Souverän schon längst getroffen worden, als er in neun Wahlen den Befürwortern die parlamentarischen Mehrheiten gegeben hat.

In der Theorie ist das möglich. Tatsächlich aber ist es vor allem in den großen Parteien nahezu aussichtslos, etwas Grundlegendes zu bewegen. Und sei es nur dadurch, dass es ein weiter Weg ist, um auch nur Delegierter bei einem Bundesparteitag zu werden. Um das zu erreichen, muss man viele Netzwerke spinnen, was vielen Menschen nun einmal nicht liegt.

Es ist mühsam. Aber nich nahezu unmöglich. Es kostet Kraft und Zeit. Und hier mache ich den Menschen, die nicht bereit sind diese Arbeit zu leisten, schlichte Bequehmlichkeit vor. Dann brauch man sich aber auch nicht beschweren, wenn die Parteienlandschaft nichts mehr für sie passendes anbietet.
Im Übrigen sind glaube ich in allen etablierten Parteien auch die unterste Ebene (Ortsvereine/-verbände) zu Bundesparteitagen Antragsberechtigt. Also ich muss mich gar nicht zum Deligierten wählen lassen, um etwas bewegen zu können. Nur da ist eben Engagement gefragt.

Er sprach von der 68er-Studentenbewegung! Das war ein riesiger Generationenkonflikt mit diversen Themen. Kampf gegen autoritäres Denken, den Vietnamkrieg, das Vertuschen der Naziverstrickungen weiter Teile der noch immer herrschenden Eliten u.v.m.
Einige Studenten griffen dabei zu Gewalt. Ein noch kleinerer Teil zu Mord.
Mit keinem Wort hat er gefordert, dass ausgerechnet das wiederkommen soll!

Da Verweise ich gerne auf meine obigen Ausführungen, die sich mit dem Gewaltpotential in diesem politischen Spektrum auseinandersetzt.
Die JuLis machen ja neuerdings auch ganz gerne mal Demos. Habe noch nie davon gehört, dass es dabei zu irgendwelchen Gesetzesübertretungen gekommen ist.
 
Ich finde die entstandene Diskussion hier echt interessant, vor allem merke ich deutlich, wer im diskutieren geübt ist und somit auch glaubwürdiger rüberkommt.

@Bremerland: Warum sollten denn die Projektbefürworter auf die Straße gehen? 1. Haben sie dazu gar keinen Grund, weil das Projekt ja noch läuft und 2. würde ich mich auch nicht freiwillig den ganzen Tag anpöbeln lassen.
 
Mal abgesehen, ob die Entscheidung für Gorleben richtig ist oder nicht. Kann ich gar nich beurteilen. Es gibt aber wohl Gesteinsformationen, die besser geeignet sein sollen. Haben sich Unionsparteien und FDP darauf festgelegt Gorleben ersteinmal weiter zu erkunden.

Rot/Grün hat in der Endlagerfrage gar nichts gemacht und die Hände in den Schoß gelegt. Sogar die Erkundung Gorlebens gestoppt. Und daher ist zynisch von Vertretern dieser Partei heute auf die nichgelöste Endlagerfrage hinzuweisen, wenn es um die Atomenergie geht.

Habe im Übrigen im Ausgangspost zu dieser Diskussion lediglich gesagt, dass wir in der Endlagerfrage schon viel weiter sein könnten, wenn Rot/Grün nicht für 10 Jahre alles gestoppt hätten.

Wenn Du die Sache als solche in den Mittelpunkt des Interesses stellen würdest und nicht Dein Parteienschubladendenken, dann wäre schon eine Menge gewonnen, aber das zieht sich durch den ganzen Thread hier.

Daran wird sich auch nichts mehr ändern, wie auch in Hinsicht auf andere Aspekte.

@Raynor:
Die Befürworter müssen nicht auf die Straße gehen. Die Politik hat hier am laufenden Band Fehler produziert und ist jetzt nicht im Stande, diese Fehler zu heilen. Die jetzige Entscheidung ist offensichtlich nicht Mehrheits- und Konsensfähig.

Aber, um es mit Felis Worten zu äußern. Die Politik ist ja auch nicht dafür da. Hier fährt man gerade etwas gegen die Wand. Wenn es einige auch noch nicht realisieren oder wahrhaben wollen. Warum sollte man darauf auch reagieren.

Ach ja, der nachfolgende Beitrag könnte von Feli sein:

In zehn Jahren Planungsverfahren habe die Deutsche Bahn zudem ‘vollumfänglich’ im Planfeststellungsverfahren alle Bedenken und Einwände der beteiligten Gemeinden, der Wirtschaft und der Bürger ausräumen können, so dass auch ein Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig vorliege.
Im Handelsblatt - geäußert von Patrick Döring, stellvertretendem Fraktionsvorsitzender der FDP im Deutschen Bundestag und – welch, äh, Wunder – er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG

Wenn man nicht einfach nur hohl daherschwafelt, sondern auch weiß wovon man spricht, dann stellt sich die Sachlage ganz anders dar:

Ich kann verstehen, dass die unerträgliche Wahrheit Herrn Döring schmerzt, aber:

zu dieser Wahrheit gehört:

-zwei der sieben Bauabschnitte im Raum Stuttgart sind noch nicht rechtskräftig planfestgestellt.

-auch für die geplante Neubaustrecke nach Ulm liegen in weiten Teilen nach wie vor keine rechtskräftigen Planfeststellungsbescheide vor.

Ist das ein seriöser Bauherr, der sich so in der Presse äußert?


Obwohl all dies noch nicht geklärt ist, wird in Stuttgart bereits gerodet und geackert. :cool:
 
Wenn Du die Sache als solche in den Mittelpunkt des Interesses stellen würdest und nicht Dein Parteienschubladendenken, dann wäre schon eine Menge gewonnen, aber das zieht sich durch den ganzen Thread hier.

Im Mittelpunkt des Interesse steht die Stromversorgung in diesem Land. Nicht mehr und nicht weniger.

Dabei bin ich lediglich auf ein Gegenargument gegenüber der Atomkraft eingegangen.

Folgerichtig habe ich festgestellt, dass die ungelöste Endlagerfrage weniger als Argument taugt, wenn die Lösung des Problems von politischen Vertrern der Gegner der Atomkraft, behindert wurde, in dem man ein zehnjährigen Erkundungsstopp beschlossen hat.


Die Befürworter müssen nicht auf die Straße gehen. Die Politik hat hier am laufenden Band Fehler produziert und ist jetzt nicht im Stande, diese Fehler zu heilen. Die jetzige Entscheidung ist offensichtlich nicht Mehrheits- und Konsensfähig.

Das die Politik am "laufenden Band" Fehöer provoziert hat, ist deine Meinung und keine objektive Betrachtung. Nur wir haben ja schon gelernt nur deine Meinung bzw. dein Glaube an die S21-Gegner, ist der einzig wahre Glaube.

Dieses Projekt ist ganz offensichtlich sehr wohl Mehrheitsfähig, denn, und das wiederhole ich gerne hundert mal, die S21-Befürworter haben in 15 Jahren neun Wahlen in Stuttgart gewonnen. Folglich ist das Projekt von der Mehrheit beschlossen worden. Das kannst du noch so oft abstreiten, macht deine Aussagen aber nicht richtiger.


-zwei der sieben Bauabschnitte im Raum Stuttgart sind noch nicht rechtskräftig planfestgestellt.

-auch für die geplante Neubaustrecke nach Ulm liegen in weiten Teilen nach wie vor keine rechtskräftigen Planfeststellungsbescheide vor.

Ist das ein seriöser Bauherr, der sich so in der Presse äußert?


Obwohl all dies noch nicht geklärt ist, wird in Stuttgart bereits gerodet und geackert. :cool:

Bitte setzt dich doch erstmal mit den Verfahren auseinander bevor du andauernd solch einen Nonsens schreibts. Bei Bauprojekten dieser Größenordung, das gilt ja schon für die A281 in Bremen, ist es normal das Projekt in verschiedene Bauabschnitte zu unterteilen. Diese werden nachheinander planfestgestellt und ausgeführt.

Und die Rodung bzw. die jetzigen Arbeiten betreffen bereits planfestgestellte Bauabschnitte. Von daher ist in diesen Fragen bereits alles geklärt. Denn wie du richtig sagst, sind fünf Bauabschnitte rechskräftig planfestgestellt, folglich kann dort mit den Arbeiten begonnen werden.
 
:lol:

Jetzt werden im Wendland Busse gechartert um nach Stuttgart zu fahren und gegen S21 zu demonstrieren. Das ist dann wohl die betroffene Stuttgarter Bevölkerung, die gegen dieses Projekt demonstriert.
 
:lol:

Weil beide Interessengemeinschaften ein und das Selbe verbindet. Die Ohnmacht ob der politischen Ignoranz!

Warum?

Wenn man das Versicherungprivileg der Atomwirtschaft abschaffen würde, dass es ermöglicht, dass alle 17 Meiler für nur 2,5 Milliarden versichert werden müssen dann wird der Betrieb von Atomkraftwerken unrentabel und diese sog. Zukunftstechnologie wäre Geschichte. Ähnlich verhält es sich mit der Endlagerung. Angefangen bei der Erkundung, geendet bei der tatsächlichen Lagerung.

Kernenergie funktioniert nicht unter zu Grundelegung normaler Marktgesetze. Es würde sich kein Mensch auf dieser Welt finden, der bereit wäre die Haftung für die Risiken zu übernehmen. Deshalb gibt es für Atomkraftwerke eine sog. Haftungsobergrenze, wie auch Vereinbarungen zur Atommüllendlagerung. Kein Betreiber möchte sich damit befassen. Warum auch? Das kostet Geld und würde dem eigentlichen Sinn des Gewinnstrebens entgegenstehen. Eine Farce, dass die Energiekonzerne nicht staatlich sind.

Diese Technologie ist einzig und allein!!!- ähnlich wie das Projekt Stuttgart 21 - !!!politisch!!! gewollt und wurde deshalb auch einfach mir nichts dir nichts durchgedrückt. Genauso, wie das Projekt in Stuttgart. Würde man Atomenergie wirklich abschaffen wollen, so ständen wir schon lange ohne da.

Vielleicht solltest Du Dich mal informieren und fragen, wer für die Kosten eines Atomunfalls aufkommt. Die Haftungsobergrenze für die Konzerne ist wirklich ein interessantes Ding.:knutsch: Das die liberalen das mittragen. Sind sie doch eigentlich für Wettbewerb und nicht für oligopolistische Strukturen. Ach ja. Ist politisch gewollt, da haben Marktgesetze nichts zu suchen!

Ähnlich wie die Ölkonzerne in Amerkika ein Haftungsobergrenze von 75 Millionen haben, liegt dies bei den Atomkonzernen bei 150 Millinon. Für die restlichen Kosten, die bei einem Supergau entstehen können kommt die Gesellschaft auf.

Ich begrüße es, dass sich die Anti-Atomkraftbewegung mit den Bürgern in Stuttgart solidarisieren und gemeinsam für eine bürgerfreundliche Politik zuzsammenstehen. Respekt


Zu Deinem Post von der Seite vorher werde ich später eingehen.


Du hast echt ein Problem damit, die Intentionen zu verstehen, oder?

PS: Wer zahlt die Endlagerung und wer greift die Gewinne ab?
 
Was der Aussage in meinen Augen nicht seine Richtigkeit nimmt.

[...]

Und was deinen nochmaligen Einwand angeht, dass die Politik hier überzeugen müsse. Erstens scheint die Politik über alle Wahlen, die in Stuttgart stattgefunden haben, die Mehrheit der Menschen überzeugt gehabt zu haben. Du wirst nie alle überzeugen können.

. Es ist eben einfacher an die Ängste der Menschen zu appelieren als an deren Vernunft. Das macht es auch für die politischen Rattenfänger so einfach.

Es ist amüsant, wenn ein bekennender Liberaler, Anhänger der freien Marktwirtschaft und in unseren staatlichen Organen vertrauender Demokrat bei der Diskussion um ein innenpolitisches Thema seine Meinung mit der Äußerungen eines Wirtschaftskaders der kommunistischen VR China unterstreicht, denn das ist in etwa so, als wenn FDP-Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei einer Debatte im Bundestag Vorschläge, Entscheidungen etc. mit Thesen aus „Das Kapital“ von Karl Marx oder der Mao-Bibel begründen würde.

Bei allem Spaß ist es dennoch ziemlich abstrus, wenn man die aus seiner Sicht schlimme Politik der Andersdenkenden in unserer Demokratie mit der Ansicht eines noch schlimmeren Andersdenkenden, in diesem Fall mit der Äußerung eines Kommunisten zu „beseitigen“ versucht; der Volksmund hat dafür die Redewendung „Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben“. Diese Verfahrensweise kann als eine eindeutige Bestätigung für das zuletzt gestern erwähnte Defizit der Politik, die Menschen argumentativ überzeugen zu können, ausgelegt werden. Durch diese Fehlen an plausiblen Erklärungen löst die Politik bei den Menschen Unsicherheit und ggf. auch Ängste aus, und damit öffnet die Politik den „Rattenfängern“ Tür und Tor, denn so wie man Ratten nur auf seinem Grundstück laufen hat, wenn man seinen Unrat in Form von Hausmüll im Garten „verteilt“, so können die politischen Rattenfänger nur dann ihr Unwesen treiben, wenn Regierung und auch Opposition politischen Unrat aufgrund mangelhafter Überzeugungsarbeit verbreiten.

Alle Menschen kann man sicherlich nicht überzeugen, aber je größer die Zahl derjenigen ist, die den Rattenfängern verfallen oder sich ganz von der Politik abwenden, um so bedenklicher wird es. Man muß nur mal die Zahlen der letzten Bundestagswahl ansehen: Die Wahlbeteiligung lag bei nur 70,8% (Rekordtief bei Bundestagswahlen, was mit Sicherheit nicht nur an dem schönen Herbstwetter am 27.09.09 lag), sprich ca. 18,1 Mio Menschen sind gar nicht erst zur Wahl gegangen, und wenn man diese Nichtwähler bei der Errechnung der Stimmenanteile von CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne mit einbezieht, haben diese etablierten Partien nur eine Zustimmung von 57,3% der Wahlberechtigten bekommen, und das ist Armutszeugnis für die Überzeugungsarbeit unserer Politik.


Habe ja schon einmal gesagt, dass wir in den Technologiefeldern die höchstwahrscheinlich das 21. Jahrhundert prägen werden, der Welt hinterher hinken.
Biotechnologie wird der Wachstumsmarkt sein und die gesamte Landwirtschaft, Pharmaindustrie und Medizin bestimmen wird.

In der Informationstechnologie sind wir schon abehängt. Der Computer ist in Deutschland erfunden wurden, die Geschäfte damit werden in Nordamerika und Ostasien gemacht. Die Arbeitsplätze und der volkswirschaftliche nutzen sind leider dort und nicht in Deutschland.

Wie soll man bitte einen möglichs breites und hohes Wohlstandsniveau halten, wenn man sich technologisch aus der Weltspitze verabschiedet hat.

Und S21 ist eben halt ein sehr schönes Beispiel, wie in Deutschland den Risiken und den Mahnern immer wieder der Vorang gegenüber den Chancen und den Visionären gegeben wird.

Daß Deutschland in einigen Bereichen seinem Platz Weltspitzenniveau eingebüßt hat, ist, wie ich vor nicht all zu langer Zeit bereits erörtert habe, auch darin begründet, daß die Politik sich zu lange auf den Vorsprung ausgeruht hat und deshalb im Zuge der Sparmaßnahmen besonders im Forschungsbereich Mittel zusammen gestrichen hat, und auch eine Jahrzehnte lange verfehlte Bildungspolitik hat ihren Teil dazu beigetragen. Hinzu kommen noch viele andere Aspekte, z.B. durch die Konkurrenz aus den Billiglohnländern steht die Wirtschaft unter Preisdruck, so daß ihr weniger Mittel für Innovationen zur Verfügung steht, ferner beklagen Teile der Wirtschaft einen Fachkräftemangel, sind aber nicht bereit, diese Fachkräfte selbst auszubilden u.v.m..

Jedenfalls sollte man nicht den Fehler machen, den Mahnern die Schuld für nicht erfolgte Innovationen oder in Kritik stehende Bauvorhaben in die Schuhe zu schieben, denn deren Worte können nur dann Gewicht haben, wenn nicht ausreichend informiert wird; in der Verantwortung hierfür stehen Politiker und die Entscheider in der Wirtschaft, denn ein Fisch fängt stets am Kopf zu stinken an – und wer Visionen hat, sollte laut des FDP- Parteivorsitzenden Guido Westerwelle zum Arzt gehen ;)
 
:lol:

Btw:

Abstrahiert formuliert könnte man sagen, wer gegen eine Laufzeitverlängerung von AKWs ist, ist auch für mehr Mittelstand und gegen das Großkapital. Also ganz im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft...


Aber wir halten ja an der rückständigen Atomkraft fest. :wall: Dabei wollen wir Entwicklungen ja nicht mehr verschlafen, wie wir es in den letzten Jahrzehnten getan haben. :lol:

@Bremen: *top*
 
Es ist amüsant, wenn ein bekennender Liberaler, Anhänger der freien Marktwirtschaft und in unseren staatlichen Organen vertrauender Demokrat bei der Diskussion um ein innenpolitisches Thema seine Meinung mit der Äußerungen eines Wirtschaftskaders der kommunistischen VR China unterstreicht, denn das ist in etwa so, als wenn FDP-Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei einer Debatte im Bundestag Vorschläge, Entscheidungen etc. mit Thesen aus „Das Kapital“ von Karl Marx oder der Mao-Bibel begründen würde.

Auch solche Menschen können mal etwas Richtige sagen. Ich höre mir alle Menschen vorurteilsfrei an und stimme den Menschen zu, wenn ihre Argumentation schlüssig ist.

Das ist eben der Unterschied zwischen mir und beispielsweise Firedangerboy, der in einer Glaubenswelt lebt, in der nur die Gegner die wahrhaftige Wahrheit vom Herrn Gott persönlich empfangen zu haben scheinen.

Bei allem Spaß ist es dennoch ziemlich abstrus, wenn man die aus seiner Sicht schlimme Politik der Andersdenkenden in unserer Demokratie mit der Ansicht eines noch schlimmeren Andersdenkenden, in diesem Fall mit der Äußerung eines Kommunisten zu „beseitigen“ versucht; der Volksmund hat dafür die Redewendung „Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben“.

Was ist denn an dieser Aussage falsch? Die kann man nicht wiederlegen. Du sagst es ja selbst, dass dieses Land in vielen zukunftsfähigen Technologiefeldern völlig abgehängt wird.
Das ist doch eine Tatsache und dabei spielt es keine Rolle, wer diese Tatsache aussprich.

Diese Verfahrensweise kann als eine eindeutige Bestätigung für das zuletzt gestern erwähnte Defizit der Politik, die Menschen argumentativ überzeugen zu können, ausgelegt werden.

Tut mir echt leid, aber ich habe offensichtliche Beispiele angeführt, die diese Aussage belegen. Dabei spielt es nochmal keine Rolle wer das äußert.

Passt ein Argument oder eine Aussage nicht in den Kram, dann wird sie hier von euch mit dem Hinweis darauf abgetan, dass es in dem Fall ein Funktionär der KP Chinas gesagt hat. Du gibts ja selbst zu, dass diese Aussage der Realität entspricht.


Alle Menschen kann man sicherlich nicht überzeugen, aber je größer die Zahl derjenigen ist, die den Rattenfängern verfallen oder sich ganz von der Politik abwenden, um so bedenklicher wird es. Man muß nur mal die Zahlen der letzten Bundestagswahl ansehen: Die Wahlbeteiligung lag bei nur 70,8% (Rekordtief bei Bundestagswahlen, was mit Sicherheit nicht nur an dem schönen Herbstwetter am 27.09.09 lag), sprich ca. 18,1 Mio Menschen sind gar nicht erst zur Wahl gegangen, und wenn man diese Nichtwähler bei der Errechnung der Stimmenanteile von CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne mit einbezieht, haben diese etablierten Partien nur eine Zustimmung von 57,3% der Wahlberechtigten bekommen, und das ist Armutszeugnis für die Überzeugungsarbeit unserer Politik.

Sehe ich ein bisschen anders. Die älteste Demokratie der Welt hat noch geringere Wahlbeteiligungen zu verzeichnen. Es ist übrigens nachgewiesen, dass je besser es den Menschen geht, sie umso weniger Interesse haben sich an der Politik zu beteiligen. Ist eben eine mühselige Arbeit, die einem kein Mensch bezahlt und noch viel weniger dankt.

Daß Deutschland in einigen Bereichen seinem Platz Weltspitzenniveau eingebüßt hat, ist, wie ich vor nicht all zu langer Zeit bereits erörtert habe, auch darin begründet, daß die Politik sich zu lange auf den Vorsprung ausgeruht hat und deshalb im Zuge der Sparmaßnahmen besonders im Forschungsbereich Mittel zusammen gestrichen hat, und auch eine Jahrzehnte lange verfehlte Bildungspolitik hat ihren Teil dazu beigetragen. Hinzu kommen noch viele andere Aspekte, z.B. durch die Konkurrenz aus den Billiglohnländern steht die Wirtschaft unter Preisdruck, so daß ihr weniger Mittel für Innovationen zur Verfügung steht, ferner beklagen Teile der Wirtschaft einen Fachkräftemangel, sind aber nicht bereit, diese Fachkräfte selbst auszubilden u.v.m..

Richtig. Deswegen steuert die jetzige Bundesregierung, insbesonder dank meiner Partei, in diesem Bereich um. Wir geben mehr Geld in Forschung und Bildung.
Zudem sucht die Wirtschaft derezeit händerigend Auszubildene. Nur wenn man keine ausbildungsfähigen Jugendlichen zur Verfügung hast, dann kanste niemanden ausbilden. Und das faszinierende ist, dass was die Bildungsvergleichstsudien angeht, die Bundesländer am schlechtesten abschneiden, die am längsten von der SPD regiert worden sind.
Das ist auch einfach zu begründen. Da das Ziel der SPD in der Bildungspolitik immer war, dass möglichst viele Schüler das Abitur machen und man nicht mit nem Fingerschnipp auf einmal lauter hochintelligente Kinder hat, hat man schlicht das Niveau abgesenkt.
Zu den Billiglöhenen: Das betrifft nicht den hochtechnologie Bereich. In der Schweiz verdienen die Menschen das vielfache und dennoch ist die Schweiz eines der Länder, welches in der Forschung der Biotechnologie und Pharmazie weltweit zu den Spitzenländern gehört.


Jedenfalls sollte man nicht den Fehler machen, den Mahnern die Schuld für nicht erfolgte Innovationen oder in Kritik stehende Bauvorhaben in die Schuhe zu schieben, denn deren Worte können nur dann Gewicht haben, wenn nicht ausreichend informiert wird;

Es ist eben einfacher Menschen Angst einzureden als Ängste zu nehmen. Da kannst du dich ja mal mit einem Psychologen unterhalten. Ich habe eine bekannte, die seit sie als Kind den "Weißen Hai" gesehen hat, Angst vor dem Schwimmen in Badeseen oder Meeren. Und das obwohl sie rational weiss, dass ihr im Achterdieksee kein Fisch begegnen wird, der sie fressen könnte.


in der Verantwortung hierfür stehen Politiker und die Entscheider in der Wirtschaft, denn ein Fisch fängt stets am Kopf zu stinken an – und wer Visionen hat, sollte laut des FDP- Parteivorsitzenden Guido Westerwelle zum Arzt gehen ;)


Falsch. Information ist nicht nur eine Bringschuld der "Politik" sondern auch eine "Hohlschuld" eines jeden Einzelnen. Es gibt genug politische Diskussionen zu allen möglichen Themen, zu denen regelmäßig alle politischen Stiftungen einladen. Interessant ist doch, dass man auf diesen Veranstaltungen in Bremen, egal welche Stiftung die Diskussion oder den Vortrag organisiert, man fast immer die gleichen 200 Gesichter sieht. Und das in einer Stadt mit 600 000 Einwohner.

Und das Zitat stammt nicht von Westerwell sondern von Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt.
 
[URL="http://www.swr.de/bw-aktuell/video-uebersicht/-/id=4836448/did=7017958/pv=video/nid=4836448/dtjhga/index.html"Wir sind in eine Sache reingeschickt worden". Die Gewerkschaft der Polizei beklagt, sie sei von Politik und DB AG instrumentalisiert worden. Die Politik hätte diesen Konflikt lösen müssen. Man hätte nicht mit einer Hau Ruck oder Bastapolitik, wie da in BW betrieben wurde, reagieren dürfen.Also, auch die Polizisten kritisieren den Polizeieinsatz vom 30. September und üben scharfe Kritik an der Politik, die offensichtlich versagt hat.[/URL]

:beer:
 
Hallo erstmal, das ist mein erster Beitrag zu diesem Thema. Ist ein bisschen länger geworden, aber ich verspreche euch: Es lohnt sich das folgende zu lesen! Vielleicht mache ich mich mit diesem Posting unbeliebt, aber damit kann ich leben! Ich versuche nur ein bisschen Wahrheit zu verbreiten! Hier mal meine Meinung zu dem Thema Stuttgart 21 und weiteren interessanten Themen:
(Die übliche Klausel: Für die verlinkten Inhalte übernehme ich keine Verantwortung!)

Ich bin nicht nur ganz klar gegen das Milliardenprojekt S21, sondern auch noch sehr wütend auf die regierenden Politiker und das System in dem wir leben! Warum? Schaut euch mal die folgenden Videos an: Zu meiner Wut auf die Politiker: Die Bandbreite - Was ist los in diesem Land? und zu Stuttgart 21 schaut euch dieses Video an: Aufklärung über Stuttgart 21! Dort sieht man viele gut begründete Argumente, die gegen S21 sprechen!

Kennt ihr schon den guten Song von BORNA - OBEN BLEIBEN! Auch ein sehenswertes Video zur S21 Demobewegung.

Ich beschäftige mich seit 2007 mit ALTERNATIVEN MEDIEN und ALTERNATIVER MUSIK und habe rausgefunden, dass man uns nicht nur mit Projekten wie Stuttgart 21 Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), sondern dass wir auch bei vielen anderen Themen für Dumm verkauft werden (Beispiel: 11.September, Kriege, Klima-Hysterie, Obamas Change?). In Stuttgart geht es schon lange nicht mehr nur um das Bauprojekt S21, vielmehr wächst die Wut in der Bevölkerung auf das miese System in dem wir leben und auf die Politik im Allgemeinen. Viele Leute in Stuttgart sind dabei "aufzuwachen" und den Lügen in der Welt nicht mehr zu trauen.

Bitte besucht mal folgenden sehr guten Web-Blog: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/ und lest euch einige Artikel durch!
Lest euch auch mal die ARTIKEL zu Stuttgart 21 durch, sind ein paar sehr gute dabei. Freeman, der Schreiber des Schall und Rauch Blogs war am letzten Samstag zusammen mit vielen WE ARE CHANGE (< Bewegung von Hinterbliebenen von 9/11, die Antworten und eine neue unabhängige 9/11 Untersuchung verlangen!) Aktivisten in Stuttgart und haben 10000 ASR- und WeareChange-Flyers unter die Leute verteilt, diese wurden von den Demonstranten dankend angenommen!

Auf SchallundRauch.info gibt es momentan viele Beiträge zum 11.September 2001! Wenn euch das Thema interessiert Teste dein Wissen über 9/11 oder googelt mal nach: "WTC7", ja es sind 3 Gebäude eingestützt, auch das WTC7, obwohl es nichteinmal von einem Flugzeug getroffen wurde. Der WTC 7 Kollaps war eine kontrollierte Sprengung (genau wie die beiden Twin Towers)!
Schaut euch Dokus wie: "Unter falscher Flagge", "Zeitgeist", oder "Loose Change" an, die offizielle Story der US-Regierung ist ein großer Haufen Schwachsinn, selbst die Terroristen, die beschuldigt wurden, leben heute noch!!! Das ist nicht bloß eine dumme Verschwörungs-Theorie, das ist die Wahrheit! Der 11.September war ein Anschlag "Unter falscher Flagge", und ein Vorwand, um die lange zuvor geplanten Kriege in Afghanistan und im Irak durchführen zu können. Haltet mich für einen Spinner, aber es ändert nichts daran, dass ich Recht habe, recherchiert selbst, schaut euch Dokumentationen dazu an und macht euch ein eigenes Bild!

Ein Thema was ich noch ansprechen möchte ist der angeblich vom Menschen verursachte Klimawandel (:lol:). Das ist auch eine große Lüge, um uns Angst zu machen, und um die Wirtschaft zu lähmen und um neue Steuern einnehmen zu können! Selbst auf RTL bei Extra lief diese Doku über den Klimaschwindel! Auch bei "Alles Schall und Rauch" gibt es viele interessante Beiträge über das Klima! Es gibt keinerlei Beweise, dass CO2 ein Klimakiller ist, vielmehr liegt es an der Sonne und den Sonnenflecken, wie warm/kalt es bei uns ist!

Und zu guter letzt noch das Thema Obama und sein versprochenen Change! Ich sehe leider keinen Change, die Politik ist dieselbe wie unter Bush, die Kriege sind nicht beendet worden, sondern wurden sogar noch ausgeweitert. Die Leute die an der Macht sind, agieren aus dem Hintergrund, und Obama ist Ihre treue Marionette. Schaut euch "The Obama Deception" (sagenhafte 7,5 Millionen Views bei Youtube!) hier auf DEUTSCH - Die Obama Täuschung und "Der Untergang der Republik"(den aktuellsten Alex Jones Film) an!!!

Ich bitte davon abzusehen, mich persönlich zu beleidigen, oder mir Drohende PNs zu schicken, nur weil ich vielleicht andere Ansichten habe als viele Forum-User hier! Seit offen für etwas neues und tut es nicht als Quatsch abstempeln! Weltweit sind momentan viele Leute am "Aufwachen", ich hoffe auch euch gelingt es auch Aufzuwachen! :eek:

Ein tolles Zitat fällt mir noch als Schlusswort ein: "Es ist kein Zeichen von Gesundheit an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein!"
 
Im Mittelpunkt des Interesse steht die Stromversorgung in diesem Land. Nicht mehr und nicht weniger.

Dabei bin ich lediglich auf ein Gegenargument gegenüber der Atomkraft eingegangen.

Folgerichtig habe ich festgestellt, dass die ungelöste Endlagerfrage weniger als Argument taugt, wenn die Lösung des Problems von politischen Vertrern der Gegner der Atomkraft, behindert wurde, in dem man ein zehnjährigen Erkundungsstopp beschlossen hat.
Kennst Du noch den Grund, warum man damals dieses Moratorium eingerichtet hat?


Das die Politik am "laufenden Band" Fehöer provoziert hat, ist deine Meinung und keine objektive Betrachtung. Nur wir haben ja schon gelernt nur deine Meinung bzw. dein Glaube an die S21-Gegner, ist der einzig wahre Glaube.
Gelinde gesagt, stehe ich mir dieser Ansicht nicht alleine.

Ein Lehrstück für Versagen

Stuttgart - Das Bahnprojekt Stuttgart 21 stößt auf Ablehnung bei vielen Bürgern. Das liegt an den hohen Kosten und Risiken des Projekts, aber auch an der schlechten Informationspolitik rund um das größte Bauvorhaben Europas. Der Kommunikationsberater Hasso Mansfeld analysiert die Fehler der Bahn und der Regierenden.
Ein Artikel unter vielen.

Dieses Projekt ist ganz offensichtlich sehr wohl Mehrheitsfähig, denn, und das wiederhole ich gerne hundert mal, die S21-Befürworter haben in 15 Jahren neun Wahlen in Stuttgart gewonnen. Folglich ist das Projekt von der Mehrheit beschlossen worden. Das kannst du noch so oft abstreiten, macht deine Aussagen aber nicht richtiger.
Das Projekt kann man nicht als Mehrheitsfähig bezeichenen, da es in einer Gesamtheit untergeht. Die CDU war es bislang, die Mehrheitsfähig war im Parlarment. Bislang weiß ja nicht einer derjenigen, die darüber abgestimmt haben, worüber er denn überhaupt abgestimmt hat.

Die Bürger der BRD haben sich in der letzen Sonntagsumfrage selten so eindeutig gegen ein Projekt ausgesprochen. Sie bringen durch Ihre Proteste zum Ausdruck, dass sie mit der Arbeit der Politik nicht einverstanden sind. Nicht umsonst wird überall debattiert, dass es Veränderungen bedarf.



Bitte setzt dich doch erstmal mit den Verfahren auseinander bevor du andauernd solch einen Nonsens schreibts. Bei Bauprojekten dieser Größenordung, das gilt ja schon für die A281 in Bremen, ist es normal das Projekt in verschiedene Bauabschnitte zu unterteilen. Diese werden nachheinander planfestgestellt und ausgeführt.

Und die Rodung bzw. die jetzigen Arbeiten betreffen bereits planfestgestellte Bauabschnitte. Von daher ist in diesen Fragen bereits alles geklärt. Denn wie du richtig sagst, sind fünf Bauabschnitte rechskräftig planfestgestellt, folglich kann dort mit den Arbeiten begonnen werden.

Ich habe mir mal erlaubt, auch den wichtigen Teil hinzuzufügen, den Teil, den Du gerne unter den Tisch fallen lassen wolltest.

Dein werter Vize hat behauptet, es sei vollumfänglich/in Gänze Planfestgestellt. Damit suggeriert er etwas anders, als es tatsächlich gegeben ist. Aber man muss es mit den Worten ja nicht so genau nehmen, wenn man einen Eindruck erwecken will, dass das Projekt schon komplett festgezurrt ist. Dem ist aber nicht so. :zweifeln:

Die Planfeststellung am Stuttgarter Bahnhof wird wohl auch noch mal Thema werden, da man diese sehr wahrscheinlich unter falschen Annahmen getätigt hat und womöglich daduch ungültig ist,:cool:Der Turm des Bahnhofs gründet auf Eichen- und nicht auf Betonpfählen. Wenn da mal nicht grobe Fehler begangen wurden. Aber, wie man nachfolgend sehen kann, hat die DB AG ja sehr wohl Erfahrung mit solch halbgaren Angelegenheiten. Man kann ja nun auch wirklich nicht alles im Blick haben. :knutsch:

Passend dazu sei Ahrensburg-Gartenholz erwähnt.

Im November vorigen Jahres hätte der Bahnhof, offiziell nur ein Haltepunkt, in Betrieb gehen sollen. Als erster Neubau in Deutschland fiel er jedoch unter die EU-Vorgaben, und deshalb wird seit fast einem Jahr auf Kosten der Deutschen Bahn nachgebessert. "Die Finanzfragen klären wir später", sagt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis, "sonst werden wir nie fertig."

[...]So steht es seit dem 27. März 2010 in den Sommerfahrplänen - mit dem Zusatz: "Die Inbetriebnahme der Station wird besonders bekannt gegeben."

Auf einen Termin will sich Bahnsprecher Meyer-Lovis noch nicht festlegen lassen: Man warte "erstmal auf grünes Licht" vom EBA.

Ein Ausstieg ist jederzeit möglich!

Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag &#8211; ginge es nach der Stuttgarter Landesregierung, so wäre S21 auf politischem oder juristischem Weg nicht mehr aufzuhalten. Doch diese Position ist kaum haltbar, gibt es doch zahlreiche Ausstiegsszenarien.

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Ein Familienvater will sich endlich den Traum von einem Häuschen im Grünen erfüllen und beauftragt ein Bauunternehmen, ihm sein Traumhaus zu bauen. Noch vor dem ersten Spatenstich stellt sich jedoch heraus, dass der Bau nicht nur doppelt so teuer wird, sondern dass das Baugrundstück gänzlich ungeeignet ist und grundlegende Planungskriterien nicht mehr eingehalten werden können. Glaubt irgendwer ernsthaft, dass der Familienvater nicht mehr vom Vertrag mit dem Bauunternehmen zurücktreten kann und wirklich anstatt seines Traumhauses auch eine Bruchbude zum doppelten Preis abnehmen muss? Natürlich nicht, dafür sorgt ein Rechtsgrundsatz mit dem schönen lateinischen Namen &#8220;clausula rebus sic stantibus&#8221; (Bestimmung der gleichbleibenden Umstände).
 
Das Projekt kann man nicht als Mehrheitsfähig bezeichenen, da es in einer Gesamtheit untergeht. Die CDU war es bislang, die Mehrheitsfähig war im Parlarment. Bislang weiß ja nicht einer derjenigen, die darüber abgestimmt haben, worüber er denn überhaupt abgestimmt hat.

Weiss nun doch, dass du ein Problem mit der Demokratie hast, wenn die Mehrheitsentscheidung nicht deinem Willen entspricht.
Das Projekt ist von der Mehrheit in allen Parlamenten beschlossen worden, somit ist es Mehrheitsfähig. Ich Verweise noch einmal auf die Bürgermeisterwahl, die Schuster gegen Schlauch gewonnen hat, und deren bestimmendes Wahlkampfthema S21 war.


Die Bürger der BRD haben sich in der letzen Sonntagsumfrage selten so eindeutig gegen ein Projekt ausgesprochen. Sie bringen durch Ihre Proteste zum Ausdruck, dass sie mit der Arbeit der Politik nicht einverstanden sind. Nicht umsonst wird überall debattiert, dass es Veränderungen bedarf.

Jetzt wollen wir also demokratische Wahlen durch Umfragen ersetzen. :rolleyes:




Die Planfeststellung am Stuttgarter Bahnhof wird wohl auch noch mal Thema werden, da man diese sehr wahrscheinlich unter falschen Annahmen getätigt hat und womöglich daduch ungültig ist,:cool:Der Turm des Bahnhofs gründet auf Eichen- und nicht auf Betonpfählen. Wenn da mal nicht grobe Fehler begangen wurden. Aber, wie man nachfolgend sehen kann, hat die DB AG ja sehr wohl Erfahrung mit solch halbgaren Angelegenheiten. Man kann ja nun auch wirklich nicht alles im Blick haben. :knutsch:


Wie so ziemlich alles was du schreibts. Keine Fakten, bloße Annahmen.
 
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