Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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Öhm, aus seinen Posts kann ich aber nicht ableiten, das er gegen ein Pyro-Verbot argumentiert, oder dieses gar in Frage stellt - lediglich das Pyro und Gewalt nicht gleichzusetzen sind!

Sei mir nicht böse, aber dann liesst du nicht richtig! Wenn hier irgendjemand wiederkehrend die möglichen Folgen des Pyro-Gebrauchs verharmlost, dann HB2108.
Und das ist für mich absolut gleichzusetzen mit Argumentation gegen das Verbot.

Natürlich verkauft er das immer mit: Wenn das Verantwortungsbewusst eingesetzt wird dann..., aber das geht auf Massenveranstaltungen wie einem Fußballspiel nun mal nicht. Zumindest nicht im Zuschauerbereich.
 
Sei mir nicht böse, aber dann liesst du nicht richtig! Wenn hier irgendjemand wiederkehrend die möglichen Folgen des Pyro-Gebrauchs verharmlost, dann HB2108.
Und das ist für mich absolut gleichzusetzen mit Argumentation gegen das Verbot.

Natürlich verkauft er das immer mit: Wenn das Verantwortungsbewusst eingesetzt wird dann..., aber das geht auf Massenveranstaltungen wie einem Fußballspiel nun mal nicht. Zumindest nicht im Zuschauerbereich.

Es hat nichts mit "nicht richtig lesen" zu tun, sondern mit einer unterschiedlichen Sichtweise. Du hälst Pyro für etwas schlimmes und gefährliches, ich für meinen Teil, weiß auch das es gefählich sein KANN, jedoch koordiniert und bewusst abgebrannt,auch eine schöne Show sein KANN. Das mediale Echo nach dem St.Etinne-Spiel bzw. einen Tag später nach dem Spiel in Hamburg, zeigt doch, wie unterschiedlich die Sichtweisen sein können.
 
Es hat nichts mit "nicht richtig lesen" zu tun, sondern mit einer unterschiedlichen Sichtweise. Du hälst Pyro für etwas schlimmes und gefährliches, ich für meinen Teil, weiß auch das es gefählich sein KANN, jedoch koordiniert und bewusst abgebrannt,auch eine schöne Show sein KANN. Das mediale Echo nach dem St.Etinne-Spiel bzw. einen Tag später nach dem Spiel in Hamburg, zeigt doch, wie unterschiedlich die Sichtweisen sein können.

Für schlimm halte ich das keineswegs. Für Gefährlich sehr wohl, keine Frage. Und es gibt genug Punkte, die diese Gefahr belegen und zwar nicht nur im Bezug auf Pyro, sondern jegliche Zündelei im Block...

Natürlich kann man unterschiedliche Sichtweisen darüber haben, ob man das mit Pyro erzeugte Bild gut oder schlecht findet. Keiner will hier irgendjemandem absprechen, das das geil aussieht, aber, und das ist der Punkt: Es ist zu recht verboten.
 
Muss nicht sein. Bevor wieder WOMLSascha und Konsorten mir einreden wollen das es verboten ist und sowas alles möchte ich nur eines klarstellen: Mir geht es nur darum, dass man Pyro nicht mit Gewalt gleichsetzen soll, punkt, fertig aus.

Achso, ich rede dir was ein?
Pyro ist also nicht verboten? Entschuldigung, da habe ich mich wohl geirrt.

Wo bezweifle ich das Verbot? Du verstehst das was ich da schreibe nur falsch, ich verzeih dir.

DU verstehst nicht WAS du schreibst.
Denke mal über das Wort Einreden nach....

Öhm, aus seinen Posts kann ich aber nicht ableiten, das er gegen ein Pyro-Verbot argumentiert, oder dieses gar in Frage stellt - lediglich das Pyro und Gewalt nicht gleichzusetzen sind!

Er schreibt, ich und Konsorten würden ihm einreden es sei verboten.
Einreden kann man jemandem nur etwas was nicht stimmt, in diesem Fall also, das es also kein Verbot gäbt, ich ihm aber einrede es gibt eins.
 
Achso, ich rede dir was ein?
Pyro ist also nicht verboten? Entschuldigung, da habe ich mich wohl geirrt.



DU verstehst nicht WAS du schreibst.
Denke mal über das Wort Einreden nach....



Er schreibt, ich und Konsorten würden ihm einreden es sei verboten.
Einreden kann man jemandem nur etwas was nicht stimmt, in diesem Fall also, das es also kein Verbot gäbt, ich ihm aber einrede es gibt eins.

So wie ich ihn verstanden habe, meinte er "einreden" nicht im Sinne von Überzeugen, sondern eher von Argumentieren.


Ist auch hier der falsche Thread für das Thema Pyro. Also zurück zur allgemeinen Stimmung.
 
Hier gehts ja rund......
kleiner Tipp an SportVereinWerderBremen, wenn du tatsächlich an einer ernsthaften Diskussion Interesse hast, empfehle ich dir das FSB-Forum oder den OKS.
Ansonsten empfehle ich mal, die Beiträge, anderer User, die ihre Ansicht mitteilen, nicht als "gequirlte Scheiße" hinzustellen, denn ich denke nicht, das du soweit mit der Subkultur "Ultra" vertraut bist, um dir ein aussagekräftiges Urteil bilden zu können.

nun ja, im fsb lese ich mit. Es ist aber dort das gleiche wie hier. Auf vernünftige Argumente wird nicht eingegangen, lieber wird gepöbelt und am Ende bleibt (bedauerlicherweise genau wie bei Dir) entweder "Du hast von Ultra-Sein keine Ahnung" oder (im Regelfalle) "Das ist uns scheißegal, wir sind die Fans und machen was wir wollen", "Fußballfans sind keine Verbrecher" (vor dem Hintergrund, dass "Fans" natürlich nur Rechte aber keine Pflichten haben) und immer wieder gerne "Wir sind gegen den modernen Fußball".

Das Ganze ist leider seitens der Ultra-Fraktion ohne jedes stichhaltige Argument (generelles Verhalten gegenüber Polizei/Ordnungskräften, Stadionordnungen, Interessen der Mannschaft/der anderen Zuschauer - Das hat für den "Ultra" alles keine Relevanz).

Über meine Beweggründe und mein Verständnis von "Fan-Sein" bin ich mehrfach eingegangen. Ich habe viele Jahre (mit und ohne Dach) in der Ostkurve gestanden und kann mir zu Deiner Beruhigung ein ganz gutes Bild über die Veränderungen im Stadion und im speziellen in der Ostkurve machen.

...und es gibt einfach keine (Punkt 1&2) bzw. wenige (Punkt 3) stichhaltigen Argumente:

1. GEGEN Das Pyroverbot im Stadion (ist so, bleibt so, hat seine Berechtigung, fertig!
Völlig egal, wie geil das aussieht. Sobald es zu Verletzungen, Unglücksfällen, Sachbeschädigungen kommt, hört man wieder von allen Seiten "WIR" sind das nicht gewesen, verantwortungsvoll und kontrolliert hört sich anders an, sorry)

2. FÜR Verhalten gegenüber Polizei/Ordnungskräften (Benehme ich mich vernünftig, passiert mir nichts, fertig)
In über 15 Jahren Auswärtsfahrten sind wir (auch in größeren Gruppen) niemals mit Polizei oder Ordnern aneinander geraten)
Wer aber meint, im Schutze einer (teilweise vermummten, zumindest aber mit Kaputzenpulli und Sonnenbrille maskierten) Truppe, wilde Sau spielen zu können (...dazu gehört auch jede Art von Sachbeschädigung in Zügen/Bussen und insbesondere körperliche oder verbale Übergriffe gegenüber Polizei/Ordnern) braucht sich über Repressalien nicht zu wundern...

3. FÜR 90 Minuten Dauergesang, der jeden anderen Support abwürgt beziehungsweise gar nicht erst entstehen läßt.
(Wenn man zumindest dem normalen Zuschauer die Möglichkeit geben würde, mitzuklatschen aber selbst dazu sind die vermeintlichen Drum-Performer nicht in der Lage. In dem Zusammenhang steht übrigens weiterhin mein Angebot, Tickets für Nord-/Süd- bzw. Westtribüne zu organisieren, damit man sich das Trauerspiel mal aus anderer Perspektive anschauen und insbesondere anhören (na ja, eben nicht hören) kann.

gwg

svwb
 
Über meine Beweggründe und mein Verständnis von "Fan-Sein" bin ich mehrfach eingegangen. Ich habe viele Jahre (mit und ohne Dach) in der Ostkurve gestanden und kann mir zu Deiner Beruhigung ein ganz gutes Bild über die Veränderungen im Stadion und im speziellen in der Ostkurve machen.

...und es gibt einfach keine (Punkt 1&2) bzw. wenige (Punkt 3) stichhaltigen Argumente:

1. GEGEN Das Pyroverbot im Stadion (ist so, bleibt so, hat seine Berechtigung, fertig!
Völlig egal, wie geil das aussieht. Sobald es zu Verletzungen, Unglücksfällen, Sachbeschädigungen kommt, hört man wieder von allen Seiten "WIR" sind das nicht gewesen, verantwortungsvoll und kontrolliert hört sich anders an, sorry)

2. FÜR Verhalten gegenüber Polizei/Ordnungskräften (Benehme ich mich vernünftig, passiert mir nichts, fertig)
In über 15 Jahren Auswärtsfahrten sind wir (auch in größeren Gruppen) niemals mit Polizei oder Ordnern aneinander geraten)
Wer aber meint, im Schutze einer (teilweise vermummten, zumindest aber mit Kaputzenpulli und Sonnenbrille maskierten) Truppe, wilde Sau spielen zu können (...dazu gehört auch jede Art von Sachbeschädigung in Zügen/Bussen und insbesondere körperliche oder verbale Übergriffe gegenüber Polizei/Ordnern) braucht sich über Repressalien nicht zu wundern...

3. FÜR 90 Minuten Dauergesang, der jeden anderen Support abwürgt beziehungsweise gar nicht erst entstehen läßt.
(Wenn man zumindest dem normalen Zuschauer die Möglichkeit geben würde, mitzuklatschen aber selbst dazu sind die vermeintlichen Drum-Performer nicht in der Lage. In dem Zusammenhang steht übrigens weiterhin mein Angebot, Tickets für Nord-/Süd- bzw. Westtribüne zu organisieren, damit man sich das Trauerspiel mal aus anderer Perspektive anschauen und insbesondere anhören (na ja, eben nicht hören) kann.

gwg

svwb

Erneut :tnx:

Wir sollten echt mal n Bierchen trinken...:beer:
 
*prost*

Viel wichtiger wäre es allerdings, mit den vermeintlichen Stimmungsmachern der Kurve ein Bier zu trinken (wobei mir gerade einfällt, dass ich kein Bier trinke..also hoffe ich mal, es gibt auch Mischungen :-)

Ich kann einfach nicht verstehen, dass das persönliche "Ultra-Sein" über alles gestellt wird und als Rechtfertigung für alles, was in/aus diesen Gruppen offensichtlich falsch läuft, herhalten darf.

...und, da wiederhole ich mich, einfach null Einsicht vorhanden ist.

gwg

svwb
 
nun ja, im fsb lese ich mit. Es ist aber dort das gleiche wie hier. Auf vernünftige Argumente wird nicht eingegangen, lieber wird gepöbelt und am Ende bleibt (bedauerlicherweise genau wie bei Dir) entweder "Du hast von Ultra-Sein keine Ahnung" oder (im Regelfalle) "Das ist uns scheißegal, wir sind die Fans und machen was wir wollen", "Fußballfans sind keine Verbrecher" (vor dem Hintergrund, dass "Fans" natürlich nur Rechte aber keine Pflichten haben) und immer wieder gerne "Wir sind gegen den modernen Fußball".

Das Ganze ist leider seitens der Ultra-Fraktion ohne jedes stichhaltige Argument (generelles Verhalten gegenüber Polizei/Ordnungskräften, Stadionordnungen, Interessen der Mannschaft/der anderen Zuschauer - Das hat für den "Ultra" alles keine Relevanz).

Über meine Beweggründe und mein Verständnis von "Fan-Sein" bin ich mehrfach eingegangen. Ich habe viele Jahre (mit und ohne Dach) in der Ostkurve gestanden und kann mir zu Deiner Beruhigung ein ganz gutes Bild über die Veränderungen im Stadion und im speziellen in der Ostkurve machen.

...und es gibt einfach keine (Punkt 1&2) bzw. wenige (Punkt 3) stichhaltigen Argumente:

1. GEGEN Das Pyroverbot im Stadion (ist so, bleibt so, hat seine Berechtigung, fertig!
Völlig egal, wie geil das aussieht. Sobald es zu Verletzungen, Unglücksfällen, Sachbeschädigungen kommt, hört man wieder von allen Seiten "WIR" sind das nicht gewesen, verantwortungsvoll und kontrolliert hört sich anders an, sorry)

2. FÜR Verhalten gegenüber Polizei/Ordnungskräften (Benehme ich mich vernünftig, passiert mir nichts, fertig)
In über 15 Jahren Auswärtsfahrten sind wir (auch in größeren Gruppen) niemals mit Polizei oder Ordnern aneinander geraten)
Wer aber meint, im Schutze einer (teilweise vermummten, zumindest aber mit Kaputzenpulli und Sonnenbrille maskierten) Truppe, wilde Sau spielen zu können (...dazu gehört auch jede Art von Sachbeschädigung in Zügen/Bussen und insbesondere körperliche oder verbale Übergriffe gegenüber Polizei/Ordnern) braucht sich über Repressalien nicht zu wundern...

3. FÜR 90 Minuten Dauergesang, der jeden anderen Support abwürgt beziehungsweise gar nicht erst entstehen läßt.
(Wenn man zumindest dem normalen Zuschauer die Möglichkeit geben würde, mitzuklatschen aber selbst dazu sind die vermeintlichen Drum-Performer nicht in der Lage. In dem Zusammenhang steht übrigens weiterhin mein Angebot, Tickets für Nord-/Süd- bzw. Westtribüne zu organisieren, damit man sich das Trauerspiel mal aus anderer Perspektive anschauen und insbesondere anhören (na ja, eben nicht hören) kann.

gwg

svwb


Du verallgemeinerst aber ganz schön! Schön das Menschen wie du, das Klischee des "bösen Ultra" so lebendig halten. Sicherlich gibt es unter den Ultra-Gruppierungen auch "schwarze Schaafe", jedoch beziehe ich mich eindeutig auf die Bremer Gruppierungen.
Ich frage mich immer, warum anscheinend alle Ultra-Basher schonmal im OKS waren und dort ein Gespräch gesucht haben, welches dann "abgewürgt" wurde. Ich für meinen Teil, kann behaupten, dass ich jedesmal vernüftig und sachlich mit verschiedenen Personen dort geredet habe, auch wenn man unterschiedlicher Ansicht war und NEIN- ich bin weder Ultra noch Ultra-orientiert!
So nun btt: Ist dir bewusst, das die bösen Ultras auch gute Sachen machen, wie Kleidersammlungen für Obdachlose/Drogenkranke, Verantstalltungen gegen Rechtsextremismus, etc.? Und nun bitte kein Robin-Hood-Syndrom!

Es tut mir leid, das ich deine Art der Kritik nicht ganz Ernst nehmen kann, aber wenn ich schon sowas lese:

3. FÜR 90 Minuten Dauergesang, der jeden anderen Support abwürgt beziehungsweise gar nicht erst entstehen läßt.[/B]
(Wenn man zumindest dem normalen Zuschauer die Möglichkeit geben würde, mitzuklatschen aber selbst dazu sind die vermeintlichen Drum-Performer nicht in der Lage. In dem Zusammenhang steht übrigens weiterhin mein Angebot, Tickets für Nord-/Süd- bzw. Westtribüne zu organisieren, damit man sich das Trauerspiel mal aus anderer Perspektive anschauen und insbesondere anhören (na ja, eben nicht hören) kann.

Wer findet den Widerspruch?
 
nun ja..@dertobibo

mache ich mir nochmal die Mühe;)

Wo verallgemeinere ich bzw. was wäre daran zu kritisieren?

Pyroverbot, verbale/körperliche Angriffe auf Ordnungskräfte, Dauergesänge sind plakative und offentsichtliche Probleme, mit den alle Fußballfans konfrontiert sind und auf die bedauerlicherweise in verschiedener Art und Weise reagiert wird.

Es geht nicht um Gespräche, die abgewürgt werden sondern um die Stimmung, die abgewürgt bin. Welche Antworten im Regelfalls auf Kritik am "Ultra-Sein" folgen, sehen wir hier im Thread und die findest Du auch im meinem von Dir zitierten Beitrag.

Was hat in meinen Augen schlechter (weil nicht stadiontauglich & nicht massenkompatibel) Support mit den von Dir genannten lobenswerten Aktionen abseits des Fußballs zu tun? Da besteht absolut kein Zusammenhang. (Ich spare mir mal die Vermutung, dass, einfach der nächste Nebenkriegsschauplatz aufgemacht wird, wenn es zu den eigentlichen Punkten keine plausiblen Erklärungen gibt.

Zum 2. Punkt, den Du zitierst:

Ich für meinen Teil würde mich über gute Stimmung im Stadion freuen. Völlig egal, ob Heim-, Auswärts-, Bundesliga-, CL-/EL- oder Pokalspiel.
So wie es die Ultragruppierungen vormachen/vorgeben funktioniert das aber nicht, was die Entwicklung der letzten Jahre ganz klar zeigt.
Zu meiner Ostkurven-Stehzeit (da gab es lange keinen Unterrang/Oberrang) verstand sich die Kurve als STIMMUNGSINITIATOR FÜR DAS GESAMTE STADION.
Kurze, prägnante Schlachtrufe wurden dort angestimmt und vom Rest des Stadions aufgenommen.
Support war zu dieser Zeit kein Selbstzweck sondern situationsbezogen und impulsiv.
Man ist nicht ins Stadion gegangen, um Photos vom eigenen Support zu machen oder sich beim Singen und Fahneschwenken auf Video aufzunehmen, sondern um guten Fußball zu sehen und das Team anzufeuern.


Um es mal konkret zu machen, nur 3 Punkte aus meiner persönlichen Erfahrung (irgendwo habe ich das garantiert schonmal geschrieben):

HH letztes Jahr / Choreoverbot:
Dass das Verbot der Bremer Choreo aufgrund des unmöglichen Verhaltens der Hamburger hier in Bremen eine Unverschämtheit war, steht außer Frage.
Dass dann 30-50 Leute, die einwandfrei den "Ultras" zuzurechnen sind, Hamburger Fans angreifen, verletzen, um deren Choreo zu verhindern, ist einfach nur infantiler Schwachsinn, der im Übrigen dazu führte, dass nach dem Spiel Busse, in denen Bremer Fans saßen aus dem Hinterhalt mit Steinen und Böllern angegriffen wurden. Abschließen die unvermeidlichen Pyroartikel im Bremer Hauptbahnhof.
Es gibt für KEINE dieser Aktionen eine Rechtfertigung.

CL-Spiele gegen Barca & Chelsea

Werder spielt überragend, die Spieler kämpfen und zerreißen sich auf dem Spielfeld und die Ultras leiern deren 90 Minuten klangteppich runter anstatt das Stadion mitzureißen und der Mannschaft zu helfen. Ich für meinen Teil habe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten aus dem Ost Oberrang auf den Weg nach unten gemacht und einen der Trommler direkt angesprochen. Im Übrigen in vernünftiger Art und Weise mit dem Ergebnis, dass es kein Ergebnis gab und weiter "galeert" wurde. Zumindest wurde mir dort aber immerhin geantwortet, dass man einfachere, stimmungsvollere Sachen versuchen wolle.

Ganz im Gegensatz zum Pokalfinale in Berlin, womit wir beim 3. Punkt wären:

Wir hatten unsere Tickets auf der "falschen" Seite des Marathon-Tors (K/L/M) aber auch dort hatte sich im Unterrang glücklicherweise eine Ultra-Gruppierung formiert, so dass prinzipiell Support möglich gewesen wäre.
Eine Trommel und gewisse Gruppengröße ist für das Starten und Hochhalten von Schlachtrufen unerlässlich.
...und nun stehen/sitzen da 30.000-40.000 Werder-Fans im Stadion und es kommen wir deutlich zuviele 16 zeilige Dauergesänge in Dauerrotation, ohne dass der Funke und damit die Stimmung auf alle Werder-Fans überspringen kann.
Aus eigener Erfahrung gerade in Berlin kann ich sagen, dass mit dem Support in Reihe 15 Essig war. Es war nichts mehr zu hören, geschweige denn mitzusingen. Genauso ist es im Stadion und mir leuchtet nicht ein, dass das für die "aktiven Fans" nicht einsehbar ist.

Es kommt von der vermeintlichen Stimmung NICHTS im Stadion an, nicht umsonst lachen sich die Gästefans regelmäßig kaputt, wenn es für diese auswärts nach Bremen geht.
Innerhalb dieser 50,100,200 Leute hört sich das vermutlich toll an, das bestreite ich gar nicht aber das ist eine Stimmung, die für Werder und uns alle Fans einfach nur peinlich ist, weil im Rest des Stadion nichts davon zu hören ist.

Bevor die Argumentation kommt, dann mache es doch besser, nochmal zurück zum zentralen Punkt meiner Ausführungen:

Es geht darum, wie man als vermeintlich führende Support-Gruppe die Unterstützung für den Verein, der ja angeblich alles bedeutet, definitiert, und ob es diesem Verein nicht mehr helfen würde, wenn alle Stadionbesucher im Rahmen ihrer Möglichkeiten supporten könnten (und wenn es "nur" Aufstehen Klatschen oder "WERDER, WERDER" rufen ist) oder ob einem 90 Minuten Fahneschwenken und Choräle singen mehr wert ist, als dass, was für Mannschaft und Verein wichtig wäre.

gwg

svwb
 
Ich für meinen Teil würde mich über gute Stimmung im Stadion freuen. Völlig egal, ob Heim-, Auswärts-, Bundesliga-, CL-/EL- oder Pokalspiel.
So wie es die Ultragruppierungen vormachen/vorgeben funktioniert das aber nicht, was die Entwicklung der letzten Jahre ganz klar zeigt.

Zu meiner Ostkurven-Stehzeit (da gab es lange keinen Unterrang/Oberrang) verstand sich die Kurve als STIMMUNGSINITIATOR FÜR DAS GESAMTE STADION.
Kurze, prägnante Schlachtrufe wurden dort angestimmt und vom Rest des Stadions aufgenommen.
Support war zu dieser Zeit kein Selbstzweck sondern situationsbezogen und impulsiv.
Man ist nicht ins Stadion gegangen, um Photos vom eigenen Support zu machen oder sich beim Singen und Fahneschwenken auf Video aufzunehmen, sondern um guten Fußball zu sehen und das Team anzufeuern.

Allerdings sieht man ja auch ständig, das selbst WERDER, WERDER Rufe nicht mehr das ganze Stadion mitreissen. Und wechselgesänge mit dem Stadion gibst auch schon lange nicht mehr.[/QUOTE]

Wir hatten unsere Tickets auf der "falschen" Seite des Marathon-Tors (K/L/M) aber auch dort hatte sich im Unterrang glücklicherweise eine Ultra-Gruppierung formiert, so dass prinzipiell Support möglich gewesen wäre.
Eine Trommel und gewisse Gruppengröße ist für das Starten und Hochhalten von Schlachtrufen unerlässlich.
...und nun stehen/sitzen da 30.000-40.000 Werder-Fans im Stadion und es kommen wir deutlich zuviele 16 zeilige Dauergesänge in Dauerrotation, ohne dass der Funke und damit die Stimmung auf alle Werder-Fans überspringen kann.
Aus eigener Erfahrung gerade in Berlin kann ich sagen, dass mit dem Support in Reihe 15 Essig war. Es war nichts mehr zu hören, geschweige denn mitzusingen. Genauso ist es im Stadion und mir leuchtet nicht ein, dass das für die "aktiven Fans" nicht einsehbar ist.

Man konnte ja selbst die Leute nicht mitreissen, denn entweder haben sie gesessen oder waren zum ersten mal beim Fussball und wissen nicht dass es Fankurven gibt und ganz zu schweigen von einer Choreo.

Es kommt von der vermeintlichen Stimmung NICHTS im Stadion an, nicht umsonst lachen sich die Gästefans regelmäßig kaputt, wenn es für diese auswärts nach Bremen geht.
Innerhalb dieser 50,100,200 Leute hört sich das vermutlich toll an, das bestreite ich gar nicht aber das ist eine Stimmung, die für Werder und uns alle Fans einfach nur peinlich ist, weil im Rest des Stadion nichts davon zu hören ist.

Das stimmt das davon nix ankommt allerdings warum sollte man in der Zeit in der keine WERDER WERDER Rufe kommen nicht auch singen? Warum soll man dann warten bis was passiert?
Selbst wenn es nur Tim Wiese hört wenn wir singen, so ist das schon mehr erfolg als zu schweigen.

Es geht darum, wie man als vermeintlich führende Support-Gruppe die Unterstützung für den Verein, der ja angeblich alles bedeutet, definitiert, und ob es diesem Verein nicht mehr helfen würde, wenn alle Stadionbesucher im Rahmen ihrer Möglichkeiten supporten könnten (und wenn es "nur" Aufstehen Klatschen oder "WERDER, WERDER" rufen ist) oder ob einem 90 Minuten Fahneschwenken und Choräle singen mehr wert ist, als dass, was für Mannschaft und Verein wichtig wäre.

Ja. Wir Ultras stellen auch an uns selber den Anspruch eine Gruppe zu sein, die die anderen zuschauer mitreisst.
Wir können aber niemand mitreissen wenn hinter einem Leute stehen und nur besoffen pöbeln oder sich Leute drübe runterhalten wie süß Fritz ist.

Die vermeindliche FAN Kurve wird einfach von vielen(nicht von allen) seltsamen Leuten besucht, die die Stimmung einfach nicht interessiert.
Und die die Stimmung wollen aber keine Dauergesänge, die fühlen sich auf den Schlips getreten wenn nicht 90 Minuten ihr Lieblingslied läuft.
 
Es werden übrigens Helfer gesucht!

Ich schreibe mal eben den Text ab der im Werdermagazin Nr. 245 steht!

Dieter Zeiffer: Ich habe jetzt die Aufgabe bekommen, mich aktiv an den Feierlichkeiten zum 111. Geburtstag unseres Vereins zu beteiligen ....

Uwe: Was ist geplant?

Dieter: Wir wollen am Geburtstag bzw. beim Heimspiel gegen die Hertha Anfang Februar nicht nur eine Kurvenshow, sondern gleich eine ganze Stadion-Choreographie organisieren. Dafür werden noch jede Menge Mithelferinnen und Mithelfer gesucht.
Unser erstes Treffen zur Vorbereitung findet am Montag 11. Oktober 2009, um 18.00 Uhr im Ostkurvensaal statt. Jeder Fan kann mitmachen. Ich würde mich freuen, wenn wir eine tolle Crew zusammenbekommen.

Dachte ja sie hätten statt 12. den 11. gedruckt. Es sollte aber 19. heißen. Gut, dass ich im Gegensatz zu den anderen, die eben da waren, um die Ecke wohne. Sonst hätte ich mich auch geärgert.
 
Ja. Wir Ultras stellen auch an uns selber den Anspruch eine Gruppe zu sein, die die anderen zuschauer mitreisst.
Wir können aber niemand mitreissen wenn hinter einem Leute stehen und nur besoffen pöbeln oder sich Leute drübe runterhalten wie süß Fritz ist.

Die vermeindliche FAN Kurve wird einfach von vielen(nicht von allen) seltsamen Leuten besucht, die die Stimmung einfach nicht interessiert.
Und die die Stimmung wollen aber keine Dauergesänge, die fühlen sich auf den Schlips getreten wenn nicht 90 Minuten ihr Lieblingslied läuft.

SORRY! Von eurem Anpruch merkt man aber rein gar nichts!
Und hier unsere Fans als "seltsame Leute" zu bezeichnen empfinde ich aus deinem Mund unter aller Sau.

Für mich wirkt der Block unten nur einschläfernd. Vor 35 Jahren und auch vor 10 Jahren bin ich regelmäßig heiser nach Hause gegangen. In den letzten Jahren brauch ich mir um meine Stimme keine Gedanken mehr machen.
 
Zu meiner Ostkurven-Stehzeit (da gab es lange keinen Unterrang/Oberrang) verstand sich die Kurve als STIMMUNGSINITIATOR FÜR DAS GESAMTE STADION.
Kurze, prägnante Schlachtrufe wurden dort angestimmt und vom Rest des Stadions aufgenommen.
Support war zu dieser Zeit kein Selbstzweck sondern situationsbezogen und impulsiv.

In anderen Threads wird sich doch schon lange ÜBER DAS GESAMTE STADION aufgeregt. Das gesamte Stadion ist jetzt auch nicht mehr das was es mal war. (Stichpunkt Pfiffe, Erfolgsverwöhntheit). Man kann einfach in diesem Bezug damals mit heute nicht vergleichen. Wenn selbst der Aufruf man solle doch mal aufstehen wenn man Bremer sei zu viel verlangt ist braucht man über die Sangeskraft der Nord- Südtribüne und der ehem. Westkurve gar nicht reden. Kurze/Prägnante Schlachtrufe gibts heute genau wie damals.
Support ist heute genau wie damals kein Selbstzweck. Dieser Punkt ist ganz schwer zu beschreiben. Ich kann einfach nicht rational beschreiben warum ich genau während des Spiels singe. Es ist irgendeine Form der Unterstützung der Mannschaft, der Ablenkung vom Spiel wenn es zu spannend wird und man nicht mehr hinschauen will und der Befriedigung lauter zu sein/oder wenigstens so zu tun als der Gästeblock und damit der ehrenvollen Präsentation des Clubs auf der Tribüne.

Allerdings gibt es absolut auch Momente in denen ich da unten stehe und nur noch mit dem Kopf schütteln kann wenn die 10. Wiederholung von "Oh SVW" angestimmt wird.

SORRY! Von eurem Anpruch merkt man aber rein gar nichts!
Und hier unsere Fans als "seltsame Leute" zu bezeichnen empfinde ich aus deinem Mund unter aller Sau.

Tut er das? Diese "ihr" und "wir" getue find ich im übrigen zum kotzen.

Dass dann 30-50 Leute, die einwandfrei den "Ultras" zuzurechnen sind, Hamburger Fans angreifen, verletzen, um deren Choreo zu verhindern, ist einfach nur infantiler Schwachsinn, der im Übrigen dazu führte, dass nach dem Spiel Busse, in denen Bremer Fans saßen aus dem Hinterhalt mit Steinen und Böllern angegriffen wurden. Abschließen die unvermeidlichen Pyroartikel im Bremer Hauptbahnhof.
Es gibt für KEINE dieser Aktionen eine Rechtfertigung.

Wenn ich ehrlich bin weiß nicht wer die Ultras aus Hamburg (CFHH) angegriffen hat.

Die Pyroartikel im Bremer HBF?? Was ist denn bitteschön daran jetzt so schlimm? Wurde sogar von der Mehrheit positiv aufgenommen. Es war halt Feierlaune.

Man ist nicht ins Stadion gegangen, um Photos vom eigenen Support zu machen oder sich beim Singen und Fahneschwenken auf Video aufzunehmen, sondern um guten Fußball zu sehen und das Team anzufeuern.

Außer ein paar Fotos von den Wanderers die meistens vor dem Spiel gemacht werden, fotographiert sich eigentlich niemand und es filmt sich auch niemand.
 
Werder spielt überragend, die Spieler kämpfen und zerreißen sich auf dem Spielfeld und die Ultras leiern deren 90 Minuten klangteppich runter anstatt das Stadion mitzureißen und der Mannschaft zu helfen. Ich für meinen Teil habe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten aus dem Ost Oberrang auf den Weg nach unten gemacht und einen der Trommler direkt angesprochen. Im Übrigen in vernünftiger Art und Weise mit dem Ergebnis, dass es kein Ergebnis gab und weiter "galeert" wurde. Zumindest wurde mir dort aber immerhin geantwortet, dass man einfachere, stimmungsvollere Sachen versuchen wolle.

Ganz im Gegensatz zum Pokalfinale in Berlin, womit wir beim 3. Punkt wären:

Wir hatten unsere Tickets auf der "falschen" Seite des Marathon-Tors (K/L/M) aber auch dort hatte sich im Unterrang glücklicherweise eine Ultra-Gruppierung formiert, so dass prinzipiell Support möglich gewesen wäre.
Eine Trommel und gewisse Gruppengröße ist für das Starten und Hochhalten von Schlachtrufen unerlässlich.
...und nun stehen/sitzen da 30.000-40.000 Werder-Fans im Stadion und es kommen wir deutlich zuviele 16 zeilige Dauergesänge in Dauerrotation, ohne dass der Funke und damit die Stimmung auf alle Werder-Fans überspringen kann.
Aus eigener Erfahrung gerade in Berlin kann ich sagen, dass mit dem Support in Reihe 15 Essig war. Es war nichts mehr zu hören, geschweige denn mitzusingen. Genauso ist es im Stadion und mir leuchtet nicht ein, dass das für die "aktiven Fans" nicht einsehbar ist.

Es kommt von der vermeintlichen Stimmung NICHTS im Stadion an, nicht umsonst lachen sich die Gästefans regelmäßig kaputt, wenn es für diese auswärts nach Bremen geht.
Innerhalb dieser 50,100,200 Leute hört sich das vermutlich toll an, das bestreite ich gar nicht aber das ist eine Stimmung, die für Werder und uns alle Fans einfach nur peinlich ist, weil im Rest des Stadion nichts davon zu hören ist.

Bevor die Argumentation kommt, dann mache es doch besser, nochmal zurück zum zentralen Punkt meiner Ausführungen:

Es geht darum, wie man als vermeintlich führende Support-Gruppe die Unterstützung für den Verein, der ja angeblich alles bedeutet, definitiert, und ob es diesem Verein nicht mehr helfen würde, wenn alle Stadionbesucher im Rahmen ihrer Möglichkeiten supporten könnten (und wenn es "nur" Aufstehen Klatschen oder "WERDER, WERDER" rufen ist) oder ob einem 90 Minuten Fahneschwenken und Choräle singen mehr wert ist, als dass, was für Mannschaft und Verein wichtig wäre.



BIN DEINER MEINUNG,da geht doch nichts mehr ab,wenn ich mir ab und zu mal ein spiel von werder angucken muss,ist nach 15 min das stadion so mauseleise.das kann doch nicht angehen sowas:wall:
 
Vor 35 Jahren und auch vor 10 Jahren bin ich regelmäßig heiser nach Hause gegangen. In den letzten Jahren brauch ich mir um meine Stimme keine Gedanken mehr machen.

Nichts gegen Dich. Aber wenn alle grundsätzlich Supportwilligen so eine Einstellung haben, wird sich an der Stimmung so schnell auch nichts ändern.

Auf der einen Seite wird den Ultras vorgeworfen, Stimmungsmacher sein zu wollen und auf der anderen Seite schweigen viele, weil sie die Gesänge der Ultras nicht mögen. Das ist irgendwie absurd. Denn erstens wird sich dadurch sicherlich nichts ändern und zweitens versetzt man die Ultras dadurch erst recht in den Status des Stimmungsmachers.

Ich habe nichts gegen die Ultras. Ich habe auch nichts gegen alle anderen, die die Mannschaft anfeuern wollen. Aber wir haben in der Kurve zu viele Leute, die von vornherein gar nicht den Willen haben, Stimmung zu machen (Damit meine ich nicht Dich.) Und das liegt sicherlich nicht an den Ultras.

Ich sehe da eigentlich nur zwei Lösungen für mehr mehr Support. Entweder man geht aufeinander zu oder es etabliert sich eine echte zweite "Stimmungszelle". Wobei ich definitiv dafür bin miteinander zu singen. Auf jeden Fall müssen wir irgendwie dazu kommen, dass alle, die singen wollen, auch endlich wieder mitmachen. Das dürften nämlich gar nicht mal so viele sein. Und dann zählt erst recht jede Stimme.
 
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